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Förderung der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen

Überlegungen zur Governance am Beispiel des Betrieblichen Eingliederungsmanagements

Título: Förderung der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen

Proyecto de Trabajo , 2011 , 94 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Susanna Burkert (Autor)

Organización y administración - Otros
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Kurzfassung
Die vorliegende Projektstudie stellt ein Plädoyer für Reformen der Gesetzgebung dar - als grundlegende Rahmenbedingung, besser noch als unverzichtbaren Bedingungsfaktor für effizientes, Ressourcen schonendes und effektives Verwaltungshandeln. Sie beschreibt das Handeln unterschiedlicher Zweige der Sozialverwaltung, namentlich der größten Leistungsträger der Rehabilitation, wie der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Gesetzlichen Krankenversicherung. Die Studie zeigt Ursachen für eine nur schleppende Verbreitung des betrieblichen Eingliederungsmanagements auf. Hier ist ein Bereich der Corporate Social Responsibility betroffen. Gleichzeitig beleuchtet die Studie unter Nennung von Zahlen, die dadurch für die sozialen Sicherungssysteme entstehenden Kosten. Hier wird auf hohe Kosten hingewiesen, die den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit in Folge unzureichender Governance belasten. Durch die Anpassung der Steuerungsstrukturen scheinen hohe Einsparvolumina erschließbar. Während sich der erste Teil der Studie mit dem Status Quo widmet, folgen im zweiten Teil konkrete Vorschläge zur guten Gesetzgebung und Governance der am Geschehen Beteiligten. Ziel der Studie ist es, die Verantwortlichen zu längst überfälligen Reformen anzuregen. Dies schafft optimale Rahmenbedingungen für Arbeitgeber, um gesellschaftliche Verantwortung für die Reintegration leistungsgewandelter Mitarbeiter, im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements, zu übernehmen. Die zweite Zielsetzung besteht darin, wirksamere Rahmenbedingungen für die Reintegration von chronisch Erkrankten zu etablieren. Eine klassische win-win Situation kann entstehen, weil chronisch Kranke sich wieder am Arbeitsleben teilhaben können und gleichzeitig die Ressourcen der Sozialleistungsträger zu einem effizienten Einsatz gelangen.
Schlagwörter:
Ausgaben, BA, Bundesagentur für Arbeit, BEM, Betriebliches Eingliederungsmanagement, BMAS, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bürokratieabbau, CSR, Corporate Social Responsibility, Deutsche Rentenversicherung, DRV, Deutsche gesetzliche Unfallversicherung, DGUV, Disability Management, DiMa, Gesetzgebung, Haushalt, KMU, Kleine und mittelständische Unternehmen, LTA, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben Reform, Leistungsträger, Rehabilitation, Reintegration, Sozialverwaltung, Sozialgesetzbuch, SGB.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Sozialpolitische Herausforderungen meistern durch die Förderung von Corporate Social Responsibility (CSR) in Unternehmen

II. Grundlegende Zusammenhänge sozial-rechtlicher Natur in zeitlicher Abfolge

1. Phase I – Entgeltfortzahlung

2. Phase II – Krankengeldzahlung

2.1. Normative Aspekte der Prävention im SGB V

2.1.1. Präventionsarten

2.1.2. Das betriebliche Eingliederungsmanagement

2.2. Das Rechte und Pflichtengefüge im SGB V

2.2.1. Gefährdung der Erwerbsfähigkeit

2.2.1. Der arbeitsunfähige Arbeitnehmer als Krankengeldbezieher

2.2.3. Die stufenweise Wiedereingliederung

2.3. Der Anspruch auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach SGB IX im Kontext des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM)

2.3.1. Personenkreis der behinderten Menschen

2.3.2. Rehabilitationsträger für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

2.3.3. Weitere Akteure

3. Phase III – Arbeitslosengeld nach § 125 SGB III

3.1. Arbeitsverhältnis versus Beschäftigungsverhältnis

3.2. Mitwirkungspflichten im Leistungsbezug

3.3. Zusammenhang mit dem SGB IX

4. Zahlen Daten Fakten

4.1 Jahresbestandszahlen nach qualitativen Aspekten von 2006 bis 2009

4.1.1. Deutsche und Ausländer

4.1.2. Männer und Frauen

4.1.3. Alterssegmentierung

4.2. Die Ausgaben

4.2.1. Ausgabenschätzung abgeleitet aus Modellberechnungen KRG und ALG (hoher Wert)

4.2.2. Ausgabenschätzung abgeleitet aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (niedriger Wert)

4.2.3. Mittelwertschätzung – Ausgaben Krankengeld

4.3. Schätzung der Ausgaben für Entgeltfortzahlung

4.4. Verbleibanalyse

5. Governancetheoretische Überlegungen unter Würdigung der dargestellten Zusammenhänge

5.1. Gute Gesetzgebung – Good Governance

5.1.1. Die Bedeutung der Rechtsetzung

5.1.2. Organisation und Ressourcen

5.1.3. Die transaktionsspezifischen Parameter

5.2. Public Governance

5.2.1. Die Gesetzliche Krankenversicherung

5.2.1. Bundesagentur für Arbeit

5.2.2. Die Träger der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

5.2.3. Die Deutsche Rentenversicherung

5.3. Netzwerkgovernance

5.3.1. Bereitstellung von Disability Managern

5.3.2. Strategien des Disability Managements

5.3.3. Prämien und Bonuszahlungen

5.3.4. Ärztliche Gutachten

5.4. CSR bei Unternehmen

III. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Projektstudie verfolgt das Ziel, Reformen in der Gesetzgebung und Governance anzuregen, um optimale Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen, damit diese im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) verstärkt gesellschaftliche Verantwortung für die Reintegration leistungsgewandelter Mitarbeiter übernehmen können. Gleichzeitig soll sie wirksamere Bedingungen für die Reintegration chronisch erkrankter Menschen etablieren, um Ressourcen der Sozialleistungsträger effizienter einzusetzen.

  • Corporate Social Responsibility (CSR) in Unternehmen
  • Sozialrechtliche Phasen der Krankengeld- und Arbeitslosengeldzahlung
  • Herausforderungen und Praxis des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM)
  • Governancetheoretische Analyse der Sozialverwaltung
  • Demographischer Wandel und Auswirkungen auf das soziale Sicherungssystem

Auszug aus dem Buch

1. Phase I – Entgeltfortzahlung

Die Lohnfortzahlung liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers, hier wird dem arbeitsunfähigen Mitarbeiter das Entgelt in voller Höhe vom Arbeitgeber fortgezahlt. Diese Regelung ist historisch gewachsen. Erstmals wurde der Anspruch auf Gehaltsfortzahlung 1861 im Allgemeinen Deutschen Handelsgesetzbuch für sogenannte Handlungsgehilfen als soziale Absicherung bei unverschuldeter Krankheit etabliert. Bereits für die Handlungsgehilfen bestand ein 6-wöchiger Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts.

1891 wurde die Regelung auf gewerbliche Mitarbeiter in Führungspositionen erweitert. Allerdings war die Anwendung dieser Regelung für Arbeitgeber keineswegs zwingend, so dass die Entgeltfortzahlung häufig vertraglich ausgeschlossen wurde. Schließlich erstreikten sich Metallarbeiter im bisher längsten Streik der Geschichte erstmals 1957 einen zwingenden Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Im damaligen Modell wurde die Entgeltfortzahlung nicht wie heute gänzlich durch den Arbeitgeber finanziert. Es gab ein anteiliges Finanzierungsmodell auf Entgeltfortzahlung (diese wurde damals als Krankengeld bezeichnet). Bestritten wurden die Kosten des Krankengeldes von der öffentlichen Hand. Die Höhe betrug je nach Familienstand zwischen 65 und 75 Prozent des Grundlohns und musste vom Arbeitgeber auf 90 Prozent des Grundlohns aufgestockt werden.

Im historischen Kontext betrachtet, ist es wichtig zu wissen, dass es in der Bundesrepublik Deutschland zur damaligen Zeit noch keine Sozialhilfe wir sie heute kennen gab. Somit stellte die Entgeltfortzahlung zur Zeit ihres Entstehens für die Menschen die einzige und letzte Sicherung vor dem Absturz in die Armut dar. Erst im Jahr 1961 wurde das Bundessozialhilfegesetz, als Vorläufer des heutigen SGB XII, geschaffen. Soviel zur Historie.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Sozialpolitische Herausforderungen meistern durch die Förderung von Corporate Social Responsibility (CSR) in Unternehmen: Einführung in die nationale CSR-Strategie und die Einbettung des betrieblichen Eingliederungsmanagements in gesellschaftliche Herausforderungen.

II. Grundlegende Zusammenhänge sozial-rechtlicher Natur in zeitlicher Abfolge: Darstellung der drei Phasen der sozialen Absicherung bei Krankheit sowie die rechtlichen und institutionellen Grundlagen.

III. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Notwendigkeit einer verbesserten Governance und proaktiven Rolle der Bundesagentur für Arbeit zur Förderung des BEM.

Schlüsselwörter

Ausgaben, BA, Bundesagentur für Arbeit, BEM, Betriebliches Eingliederungsmanagement, BMAS, CSR, Corporate Social Responsibility, Deutsche Rentenversicherung, DGUV, Disability Management, Gesetzgebung, Haushalt, Rehabilitation, Reintegration, Sozialverwaltung, Sozialgesetzbuch, SGB.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektstudie im Kern?

Die Studie befasst sich mit der Notwendigkeit von Reformen in der Gesetzgebung und Governance, um das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) als effektives Instrument der Reintegration leistungsgewandelter Mitarbeiter zu stärken.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen Arbeits- und Sozialrecht, der Rolle der Sozialversicherungsträger (insb. Bundesagentur für Arbeit, Renten- und Krankenversicherung) sowie der Bedeutung von Corporate Social Responsibility (CSR) für Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, politische Entscheidungsträger zu Reformen anzuregen, die Arbeitgebern optimale Rahmenbedingungen bieten, um gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und die Reintegration chronisch Erkrankter zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt deskriptive Methoden, analysiert gesetzliche Rahmenbedingungen, nutzt statistisches Zahlenmaterial der Bundesagentur für Arbeit und leitet daraus mittels Modellberechnungen und Governancetheorien Handlungsempfehlungen ab.

Was wird im Hauptteil der Studie detailliert besprochen?

Der Hauptteil analysiert den Prozess der Arbeitsunfähigkeit in drei Phasen (Entgeltfortzahlung, Krankengeld, Arbeitslosengeld), evaluiert die Zuständigkeiten der Rehabilitationsträger und erörtert Ansätze für ein verbessertes Disability Management.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie BEM, CSR, Governance, Reintegration, Sozialverwaltung und Prävention beschreiben.

Warum ist das "Gretchenfrage"-Kapitel zur Bundesagentur für Arbeit so zentral?

Die Studie hinterfragt hier, ob das hohe Risiko lang anhaltender Arbeitslosigkeit nach der sogenannten "Nahtlosigkeitsregelung" des § 125 SGB III durch eine proaktive Governance und gezielte Risikoprävention seitens der Agentur für Arbeit reduziert werden könnte.

Welche Bedeutung kommt dem Stakeholder-Modell im Kontext des BEM zu?

Das Modell visualisiert die Abhängigkeiten zwischen den verschiedenen Akteuren (Arbeitgeber, AN, Sozialversicherungsträger) und verdeutlicht, dass eine erfolgreiche Anwendung des BEM nur durch vernetztes Handeln und klare Kooperationsanreize gelingen kann.

Final del extracto de 94 páginas  - subir

Detalles

Título
Förderung der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen
Subtítulo
Überlegungen zur Governance am Beispiel des Betrieblichen Eingliederungsmanagements
Universidad
University of Applied Sciences Constanze  (Hochschule für Technik, Wissenschaft und Gestaltung)
Curso
Corporate Social Responsibility
Calificación
1,0
Autor
Susanna Burkert (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
94
No. de catálogo
V200113
ISBN (Ebook)
9783656267201
ISBN (Libro)
9783656267539
Idioma
Alemán
Etiqueta
förderung übernahme verantwortung unternehmen überlegungen governance beispiel betrieblichen eingliederungsmanagements
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Susanna Burkert (Autor), 2011, Förderung der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200113
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