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Entwicklung von akustischen Messverfahren für Gehschall- und Trittschallpegel

Betriebspraktikum an der PTB, Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig

Título: Entwicklung von akustischen Messverfahren für Gehschall- und Trittschallpegel

Reporte de Práctica , 2010 , 28 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Vu Phan Thanh (Autor)

Física - Acústica
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Dieser Bericht stellt die Erfahrungen des Verfassers in seinem schulichen Betriebspraktikum dar. Dieses Pflichtprakikum wurde in Braunschweig an der PTB, an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, abgeleistet. Die PTB ist das höchste nationale metrologische Institut in der Bundesrepublik Deutschland und zudem eine Bundesbehörde. Sie ist per Gesetz u.a. damit beauftragt, in Deutschland die Einheiten des SI darzustellen, zu bewahren und an die Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft weiterzugeben. Dafür muss sie also Mess- und Kalibrierungsverfahren entwickeln und durch Forschung verbessern. Hiermit dient die PTB der nationalen Gemeinschaft durch die Ermöglichung zuverlässiger Qualitätsicherung.

In dieser Bundesbehörde spielt das Fachgebiet der Physik eine entscheidende Rolle, denn die PTB musst sich bei der Entwicklung von Messverfahren auch mit physikalischen Fragestellungen auseinandersetzen. Auch ist die Durchführung dieser Messverfahren für dessen weitere Entwicklung zwingend notwendig. Deshalb ist es sinnvoll in der PTB, ausgebildete Physiklaborant/innen für eben solche Aufgaben einzusetzen. In genau diesen Ausbildungsberuf schlüpft der Verfasser in seinem drei wöchigen Betriebspraktikum und er wird in der Abteilung "Angewandte Akustik" eingesetzt.

Dieser Bericht erläutert den spannenden Arbeitsalltag eines Physiklaboran/innen im höchsten deutschen Institut der Metrologie.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Vorbereitung zum Praktikum

1.1 Bewerbungsschreiben um einen Ausbildungsplatz

1.2 Tabellarischer Lebenslauf

1.3 Meine Erwartungen an den Betrieb und das Praktikum

2. Allgemeine Informationen

2.1 Über den Betrieb

2.2 Berufsbeschreibung

2.3 Der Arbeitsplatz

2.4 Ein Arbeitvorgang

3. Erfahrungs- und Wochenberichte

3.1 Eindrücke von meinem ersten Praktikumstag

3.2 Erste Praktikumswoche vom 3. Mai bis 5. Mai

3.3 Zweite Praktikumswoche vom 10. Mai bis 12. Mai

3.4 Dritte Praktikumswoche vom 17. Mai bis 21. Mai

4. Abschluss des Praktikums

4.1 Reflexion des Praktikums

5. Anhang

Graphen zu den Messreihen

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient als Reflexion und Bericht über ein dreiwöchiges Betriebspraktikum an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) im Fachbereich Akustik und Dynamik. Das primäre Ziel ist es, Einblicke in den Berufsalltag eines Physiklaboranten zu gewinnen, die Abläufe der akustischen Messtechnik an einem nationalen Metrologieinstitut zu verstehen und die eigene Eignung für dieses Berufsfeld kritisch zu hinterfragen.

  • Berufsbild und Anforderungen an den Physiklaboranten
  • Strukturen und Arbeitsweisen eines nationalen metrologischen Instituts
  • Praktische Durchführung von Gehschall- und Trittschallmessungen
  • Auswertung und Interpretation akustischer Messdaten
  • Reflexion persönlicher Interessen im Bereich der Physik und experimentellen Arbeit

Auszug aus dem Buch

2.4 Ein Arbeitsvorgang : Aufnahme von Messreihen

In diesem Abschnitt stelle ich den Arbeitsvorgang zur Aufnahme von Messreihen des Tritt- bzw. Gehschalls vor.

Wenn man Schall in einem Raum erzeugt, indem evtl. man auf dem Boden geht, so breitet sich dieser Schall in demselben Raum aus. Die gehende Person nimmt ggf. den so genannten Gehschall wahr und hört ihre Schritte. Im darunter liegenden Raum breitet sich der Schall aber ebenfalls aus, welcher ggf. als störend empfunden werden kann. Diesen Schall nennt man Trittschall. Die Messungen zu diesem Schall finden im Deckenprüfstand statt.

Die Untersuchungsobjekte in meinen Versuchen sind zwei Laminatsorten und drei verschiedene Bodenunterlagen. Es gibt zwei Sorten Laminat, drei Bodenunterlagen und zwei Hammerwerke zu testen. Es ist sinnvoll den einzelnen Untersuchungsobjekten kurze Bezeichnungen zu geben. So habe ich die beiden Laminatsorten mit den Buchstaben L für „handelsübliches Laminat“ bzw. B für „Laminat von B.“ bezeichnet. Die Unterlagen werden einfach mit den drei Buchstaben A, B, C abgekürzt. Im Anhang ist die Zuordnung dieser Buchstaben zu den Erkennungsfarben der Unterlagen wiedergegeben. Der „Norsonic“-Hammerwerk wird mit N und der „Sinus“-Hammerwerk wird mit „S“ dargestellt.

Zur Aufnahme der Pegelwerte beider Schallarten werden Geräte benötigt. Zunächst braucht man ein Hammerwerk. Hammerwerke lassen in zeitlich periodischen Abständen Gewichtstücke mit in Normen festgelegten Massen aus einer bestimmten Höhe auf den Boden fallen. Dadurch entsteht Schall. Meine Versuchsreihen werden mit zwei unterschiedlichen Hammerwerken, dem „Norsonic“ und dem „Sinus“, durchgeführt.

Zudem werden Mikrophone benötigt, die den Schall aufnehmen und dann die Schalldrücke messen. Dabei müssen die Mikrophone den Schall im gesamten Raum aufnehmen. Dazu werden die Mikrophone an je einer Stange befestigt, welche in 32 Sekunden sich einmal um ihre Enden rotieren. So rotieren die Mikrophone ebenfalls mit durch den gesamten Raum.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorbereitung zum Praktikum: Dieses Kapitel enthält formale Dokumente wie Bewerbung und Lebenslauf sowie eine Reflexion über die persönlichen Erwartungen an den Praktikumsbetrieb.

2. Allgemeine Informationen: Hier wird der Praktikumsbetrieb, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), detailliert vorgestellt, inklusive Aufgaben, Hierarchien und dem Berufsbild des Physiklaboranten.

3. Erfahrungs- und Wochenberichte: Dieser Teil beschreibt chronologisch die drei Praktikumswochen, von den ersten Eindrücken bis hin zur praktischen Arbeit an Gehschallmessungen und der Bewältigung technischer Probleme.

4. Abschluss des Praktikums: In diesem Kapitel reflektiert der Autor seine gesammelten Erfahrungen, die erlernten fachlichen Kompetenzen und zieht ein persönliches Fazit hinsichtlich seiner weiteren beruflichen Orientierung.

5. Anhang: Der Anhang präsentiert die grafischen Auswertungen der durchgeführten Messreihen zur Trittschallminderung und zum Gehschallpegel.

6. Literaturverzeichnis: Hier sind die verwendeten Internetquellen aufgelistet, die zur Recherche über den Betrieb und das Berufsbild herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Physikalisch-Technische Bundesanstalt, PTB, Physiklaborant, Betriebspraktikum, Akustik, Metrologie, Gehschall, Trittschall, Messreihe, Schalldämmung, Deckenprüfstand, Norm, Messung, Signalverarbeitung, Berufsorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Es handelt sich um einen Praktikumsbericht über einen Schülereinsatz an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) im Bereich der angewandten Akustik.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsweise eines metrologischen Instituts, der praktischen messtechnischen Arbeit im Bereich der Bauakustik und der Analyse von Schalleigenschaften bei Laminatböden.

Was ist das primäre Ziel des Praktikums?

Das Ziel war es, den Berufsalltag eines Physiklaboranten zu erproben und herauszufinden, ob eine berufliche Laufbahn in diesem Bereich oder ein Physikstudium für den Verfasser infrage kommt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurden experimentelle Versuchsreihen mit Hammerwerken durchgeführt, um den Schallpegel in verschiedenen Kombinationen von Bodenbelägen und Unterlagen zu messen und anschließend statistisch auszuwerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil dokumentiert die wöchentlichen Arbeitsabläufe, die Einarbeitung in akustische Grundlagen und die praktische Durchführung von Messungen im Deckenprüfstand unter Anwendung neuer Normvorschläge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind PTB, Physiklaborant, Akustik, Gehschall, Trittschall, Metrologie und Messreihenauswertung.

Wie unterscheidet sich der Gehschall vom Trittschall laut dem Dokument?

Der Gehschall wird von der gehenden Person selbst wahrgenommen, während sich der Trittschall im darunter liegenden Raum ausbreitet und dort als Störschall wahrgenommen werden kann.

Zu welchem Ergebnis kommt der Verfasser bezüglich seiner Berufswahl?

Der Verfasser schätzt die Arbeit eines Physiklaboranten aufgrund der häufigen, eintönigen Messreihen als für ihn persönlich eher ungeeignet ein und zieht stattdessen ein Physikstudium in Betracht.

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Detalles

Título
Entwicklung von akustischen Messverfahren für Gehschall- und Trittschallpegel
Subtítulo
Betriebspraktikum an der PTB, Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig
Curso
Betriebspraktikum (Schule)
Calificación
1,0
Autor
Vu Phan Thanh (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
28
No. de catálogo
V200274
ISBN (Ebook)
9783656269489
ISBN (Libro)
9783656269625
Idioma
Alemán
Etiqueta
ausführliche Praktikumsarbeit Messverfahrensentwicklung Gehschall Trittschall Dr.-Wilhelm-Meyer-Gymnasium CJD-Christophorusschule Braunschweig Einblick in die Arbeitswelt Berufseinblick Ausbildung Physiklaborant Leiter Prof. Dr.-Ing. Werner Scholl Dr.-Ing. Volker Wittstock Angewandte Akustik Dr.-Ing. Bernhard Bachner Physikalisch-Technischen Bundesanstalt PTB Praktikumbericht drei wöchiges Betriebspraktikum Praktikumsvorbereitung Muster Anschreiben Lebenslauf Erwartungen Bundesoberbehörde Metrologie-Institut Système international d’unités Einheitensystem Mess-/Kalibrierungsverfahren Schallmessung Deckenprüfstand Auswertung Computer Physik-/Mathematikkenntnisse Teamarbeit Gehschallpegel Trittschallminderung Bodenbeläge
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GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Vu Phan Thanh (Autor), 2010, Entwicklung von akustischen Messverfahren für Gehschall- und Trittschallpegel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200274
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Extracto de  28  Páginas
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