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Bewegungserziehung für die kindliche Entwicklung im Elementarbereich

Titel: Bewegungserziehung für die kindliche Entwicklung im Elementarbereich

Hausarbeit , 2010 , 18 Seiten , Note: 9 Punkte

Autor:in: Heike Brodtmann (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden modulabschließenden Hausarbeit werde ich die Bedeutung von Bewegung für die Entwicklung von Kindern des Elementarbereichs beleuchten.

Die maßgebende Fragestellung in diesem Zusammenhang ist, welchen Stellenwert der Bildungsbereich „Bewegung“ für die Entwicklung von Kindern im Elementarbereich einnimmt? Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, welche Bedeutung dabei die Bereiche „Bildung“ und „Erziehung“ einnehmen?
In dem zweiten Kapitel werde ich zunächst auf den Bildungsbereich „Bewegung“ näher eingehen. Zum Einstieg in das Thema werde ich den Zusammenhang von „Bildung“ und „Erziehung“ erläutern. Das Augenmerk ist dabei auf den motorischen Entwicklungsverlauf gerichtet, sowie auf die Ziele und Funktionen von Bewegung für die ganzheitliche Entwicklung bei Kindern im Elementarbereich. Darauf aufbauend werde ich die Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung untersuchen: spielt sie langfristig eine große Rolle für jeden Menschen?

In dem dritten Kapitel werden die ganzheitlichen Fördermöglichkeiten für den Elementarbereich dargestellt, um Anregung für die Praxis zu geben.
In dem vierten Kapitel werde ich eine Antwort geben zu den Fragestellungen, die eingangs erwähnt wurden.

Mein persönliches Interesse an diesem Themengebiet liegt darin begründet, dass ich selbst als Kind viele Erfahrungen durch Bewegung und die damit zusammenhängenden Erlebnisse sammeln konnte und auch heute noch von meiner „bewegten“ Kindheit positiv beeinflusst werde. Das war mir nicht immer so klar, doch je mehr ich mich mit dem Thema auseinander setze, desto mehr wird mir bewusst, wie wichtig die Bewegung bereits im Kindesalter ist und sich bis ins hohe Alter positiv auf Körper und Geist auswirkt. Dieses Wissen und Interesse möchte ich gerne weitergeben und darauf aufmerksam machen, dass wir unsere Folgegenerationen durch Bewegung fördern können, so dass sie nicht tatenlos auf einem Stuhl, in einer Ecke oder auf einer Treppe sitzen müssen. Sie sollen sich bewegen dürfen, wann immer sie dazu Lust und Interesse haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Bildungsbereich „Bewegung“

2.1. Der Zusammenhang von „Bildung“ und „Erziehung“ für die Bewegung

2.1.1. Definition von Bildung

2.1.2. Definition von Erziehung

2.1.3. Bedeutung von Bildung und Erziehung für die Bewegung

2.2. Motorische Entwicklung

2.2.1. Fünf Prinzipien der motorischen Entwicklung

2.2.2. Der Entwicklungsverlauf der Motorik

2.3. Ziele und Funktionen der frühkindlichen Bewegungserziehung

2.4. Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung

3. Ganzheitliche Fördermöglichkeiten im Elementarbereich

4. Fazit

5. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert der Bewegungserziehung für die kindliche Entwicklung im Elementarbereich und beleuchtet dabei das wechselseitige Verhältnis von Bildung und Erziehung. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Bewegung als Medium der Welterschließung und Selbstwirksamkeit fungiert und welche langfristigen gesundheitlichen sowie sozialen Potenziale sie für Heranwachsende bietet.

  • Grundlagen der Begriffe „Bildung“ und „Erziehung“ in Bezug auf Bewegung
  • Motorische Entwicklungsprozesse und deren Prinzipien im frühen Kindesalter
  • Ziele und Funktionen der frühkindlichen Bewegungserziehung
  • Auswirkungen von Bewegung auf die körperliche und psychische Gesundheit
  • Förderansätze für die Praxis im Elementarbereich

Auszug aus dem Buch

2.2.2. Der Entwicklungsverlauf der Motorik

Der Entwicklungsverlauf der Motorik bei Menschen beginnt bereits vor der Geburt im Mutterleib. Dort rollt, krümmt und streckt sich das Kind, zudem versetzt es der Mutter Stöße gegen die Gebärmutterwand. Dies ist möglich, da das Ungeborene bereits im Mutterleib Reaktionen besitzt, die es dazu bringen, dass es sich nach bestimmten Bewegungsmustern bewegt. Diese Reaktionen sind so genannte Reflexe (vgl. Hobmair, 2003, S. 239 ff.).

„Unter einem Reflex versteht man eine direkte und unmittelbare Reaktion auf einen Reiz.“(Hobmair, 2003, S. 239)

Unmittelbar nach der Geburt besitzt das Kind noch weitere Reflexe, die es unter anderem zum Leben benötigt. Dazu gehören der Atmungs- und der Saugreflex. Es gibt des weiteren noch den Greifreflex und auch den Schreitreflex, welcher erstaunlicher Weise bereits nach ungefähr acht Wochen wieder verschwindet.

Wenn man den motorischen Entwicklungsverlauf bei Kindern beobachtet, so ist zu erkennen, dass in dem ersten Lebensjahr die Bewegungsreifung am umfangreichsten ist.

Da die Halsmuskeln als erstes Reifen, kann das Kind bereits nach der Geburt seinen Kopf aus der Bauchlage zur Seite drehen. Wenn sich das Neugeborene in der Rückenlage befindet, dann ist es auch in der Lage seine Arme und Beinen gleichzeitig zu bewegen. Erstaunlicherweise sind Arme und Beine oft angezogen, die Hände und Füße gebeugt. Die Ursache dafür liegt darin begründet, dass bei Säuglingen der Beugemuskel mehr ausgeprägt ist als der Streckmuskel (vgl. Hobmair, 2003, S. 240 ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Fragestellung zur Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung und beschreibt die persönliche Motivation der Autorin für dieses Themengebiet.

2. Der Bildungsbereich „Bewegung“: Dieses Kapitel analysiert theoretisch den Zusammenhang von Bildung und Erziehung, definiert die motorischen Entwicklungsprinzipien und den Entwicklungsverlauf der Motorik bis zum Vorschulalter.

3. Ganzheitliche Fördermöglichkeiten im Elementarbereich: Hier werden pädagogische Ansätze zur Bewegungsförderung in Kindertagesstätten dargestellt, wobei der Fokus auf Selbstständigkeit und variablen Schwierigkeitsgraden liegt.

4. Fazit: Das Fazit beantwortet die eingangs gestellten Fragen und betont die zentrale Rolle des Elementarbereichs bei der Förderung der Freude an Bewegung und der sozialen Kompetenzentwicklung.

Schlüsselwörter

Bewegungserziehung, Elementarbereich, Motorik, kindliche Entwicklung, Bildung, Erziehung, Selbstwirksamkeit, Gesundheitsförderung, Frühkindliche Bildung, Bewegungsentwicklung, Körperwahrnehmung, soziale Kompetenzen, Persönlichkeitsentwicklung, Reflexe, Entwicklungsprinzipien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der zentralen Rolle, die Bewegung für die ganzheitliche Entwicklung von Kindern im Elementarbereich spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Bildung und Erziehung, den biologischen Prinzipien der motorischen Entwicklung und den positiven Auswirkungen von Sport auf Körper und Geist.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Autorin untersucht, welchen Stellenwert der Bildungsbereich „Bewegung“ einnimmt und welche Bedeutung die Begriffe „Bildung“ und „Erziehung“ in diesem Kontext haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen und entwicklungspsychologischer Theorien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Aufarbeitung der motorischen Entwicklung im ersten Lebensjahr sowie praktische Anregungen zur Bewegungsförderung im Kindergarten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Bewegungserziehung, motorische Entwicklung, Selbstwirksamkeit und kindliche Entwicklung geprägt.

Welche Rolle spielen Reflexe in der motorischen Entwicklung?

Reflexe bilden laut der Arbeit die Basis für die ersten Bewegungsmuster des Säuglings vor und unmittelbar nach der Geburt, bevor diese durch bewusste motorische Fähigkeiten abgelöst werden.

Warum ist die Förderung im Elementarbereich so bedeutend?

Der Elementarbereich bietet laut Autorin den notwendigen sozialen Rahmen, in dem Kinder lernen, durch Bewegung mit anderen zu interagieren, Regeln auszuhandeln und eigene Fähigkeiten zu stärken.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bewegungserziehung für die kindliche Entwicklung im Elementarbereich
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Erziehungswissenschaften)
Note
9 Punkte
Autor
Heike Brodtmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
18
Katalognummer
V200315
ISBN (eBook)
9783656264484
ISBN (Buch)
9783656265931
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung bewegungserziehung entwicklung elementarbereich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Heike Brodtmann (Autor:in), 2010, Bewegungserziehung für die kindliche Entwicklung im Elementarbereich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200315
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Leseprobe aus  18  Seiten
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