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Mediation im familiären Umfeld

Título: Mediation im familiären Umfeld

Trabajo Escrito , 2011 , 19 Páginas , Calificación: 12 Punkte

Autor:in: Heike Brodtmann (Autor)

Pedagogía - Educación familiar
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1. Einleitung
In der vorliegenden modulabschließenden Hausarbeit habe ich mich mit dem Thema der Mediation befasst. Ich möchte die Konfliktlösungsmethode durch eine dritte, allparteiliche Person darstellen. Der Fokus richtet sich dabei auf Mediation im familiären Umfeld und die Situation der Kinder. Die maßgebende Fragestellung lautet in diesem Zusammenhang: Welche Bedeutung hat die Familienmediation bei hochkonflikthaften Trennungs- und Scheidungsfamilien?
In dem folgenden Kapitel wird geklärt, was ein Konflikt ist, welche möglichen Konfliktarten man unterscheiden kann und darüber hinaus wird ein Überblick über verschiedene Konflikttypen gegeben, ebenfalls wird eine Zusammenfassung typischen menschlichen Verhaltens in Konflikten dargestellt.
Mediation ist eine Möglichkeit für die Konfliktbewältigung. In dem dritten Kapitel werde ich vorerst einen allgemeinen Überblick über das Thema geben und Bezug darauf nehmen, was Mediation ist und welchen Ursprung der Begriff Mediation hat. Darauf aufbauend wird die allgemeine Durchführung einer Mediation thematisiert. Dabei wird in einem ersten Schritt dargestellt, welche Rolle ein Mediator einnimmt. Nachfolgend werden Mediationsregeln und der Ablauf einer Mediation mit ihren Charakteristika aufgeführt.
Im vierten Kapitel wird auf die Anwendungsbereiche einer Mediation im familiären Umfeld eingegangen. Es wird zum Einen die Familienmediation thematisiert, aber auch die Situation der Kinder in hochkonflikhaften Trennungs- und Scheidungsfamilien, sowie die daraus resultierende Veränderung der Eltern-Kind-Beziehung. Abschließend wird ein grober Überblick über Angebote von Beratungsstellen für Kinder hochkonflikthafter Eltern gegeben.
In dem Fazit werde ich auf die eingangsgestellte Fragestellung eingehen und versuchen Antworten zu finden.
Für ein erstes Verständnis werde ich an dieser Stelle die Begriffe Mediator und Mediant kurz erläutern. Mit Mediator ist die Person gemeint, welche eine Mediation durchführt und die vermittelnde, neutrale, allparteiliche Person darstellt. Mit Mediant ist in diesem Zusammenhang die Person gemeint, welche eine Mediation in Anspruch nimmt. Für eine bessere Lesbarkeit werde ich in der Regel männliche Formulierungen verwenden. Frauen sind damit gleichermaßen einbezogen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Konflikt

2.1 Fünf Konfliktarten

2.2 Konflikttypen

2.3 'Typisches' Verhalten im Konflikt

3. Allgemeines zur Mediation

3.1 Was ist Mediation

3.2 Der Ursprung der Mediation

3.3 Durchführung einer Mediation

4. Anwendungsbereiche im familiären Umfeld

4.1 Die Familienmediation

4.2 Die Situation des Kindes in hochkonflikthaften Trennungs- und Scheidungsfamilien

4.3 Die Veränderung der Eltern-Kind-Beziehung

4.4 Angebote von Beratungsstellen für Kinder hochkonflikthafter Eltern

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Familienmediation als Instrument zur konstruktiven Konfliktlösung in hochkonflikthaften Trennungs- und Scheidungsfamilien. Ziel ist es, die spezifischen Auswirkungen solcher Konflikte auf die kindliche Entwicklung darzustellen und aufzuzeigen, wie Mediation dazu beitragen kann, die psychische Belastung der Kinder zu reduzieren und eine stabile Eltern-Kind-Beziehung zu wahren.

  • Grundlagen von Konfliktentstehung und menschlichem Konfliktverhalten
  • Historischer Kontext und allgemeine Prinzipien der Mediation
  • Die Rolle des Mediators als allparteilicher Begleiter
  • Spezifische Herausforderungen in hochkonflikthaften Familienstrukturen
  • Auswirkungen von Trennungskonflikten auf das Kindeswohl

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Ursprung der Mediation

Die Hilfestellung zur Lösung von Konflikten durch eine dritte Person besteht bereits seit der Antike. In diesem Zusammenhang bezieht sich der Begriff der Antike nicht nur auf das alte Griechenland, sondern auch auf den damals vorherrschenden Lebensstil in Persien, Ägypten und anderen östlichen Ländern. In der Zeit des Mittelalters wurde auch diese Art der Lösung bei Konflikten wie zum Beispiel Straftaten, Ehestreitigkeiten oder kriegerischen Auseinandersetzungen durch Geistliche angewendet (vgl. Haft, F. (2009) S.72ff.).

„So entsandte Papst Urban VIII (1643-1644) zu den fünf Jahre dauernden Verhandlungen über die Beendigung des Dreißigjährigen Krieges mediatores pacis zur Vermittlung zwischen den katholischen Mächten nach Münster. Im Text des Westfälischen Friedens vom 24. 10. 1648 wurde der venezianische Gesandte Aloysiuy Contareno ausdrücklich als Mediator erwähnt (Haft, F. (2009) S. 72).“

Es gibt noch weitere zahlreiche Beispiele für die angewandte Mediation und deren historische Bedeutung in der Geschichte, doch hier geht es nur darum kurz darzustellen und deutlich zu machen, dass Mediation keineswegs eine Entdeckung der Neuzeit ist, auch wenn es zur Zeit in Deutschland an Interesse gewinnt und immer stärker in den Fokus rückt. Die Neuerung der Mediation im Wandel der Zeiten besteht darin, dass der Mediator ausschließlich als passiver Vermittler agiert und darauf achtet, dass die Regeln eingehalten werden, jedoch die eigentliche Verhandlung des Konflikts durch die Streitparteien selber ausgeführt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas Mediation im familiären Kontext sowie Definition der zentralen Fragestellung bezüglich der Bedeutung für hochkonflikthafte Familien.

2. Der Konflikt: Theoretische Herleitung von Konfliktarten und -typen sowie Analyse typischer Verhaltensweisen und Wahrnehmungsstörungen während eines Konflikts.

3. Allgemeines zur Mediation: Definition und geschichtlicher Hintergrund der Mediation sowie Erläuterung des Mediationsprozesses und der Rolle des Mediators.

4. Anwendungsbereiche im familiären Umfeld: Analyse der spezifischen Situation in Trennungsfamilien unter besonderer Berücksichtigung der kindlichen Perspektive und der Rolle der Beratung.

5. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Fragestellung und Reflexion über den Nutzen von Mediation zur Entlastung von Kindern in Trennungssituationen.

Schlüsselwörter

Mediation, Familienmediation, Konfliktmanagement, hochkonflikthafte Trennung, Kindeswohl, Scheidungsfamilien, Eltern-Kind-Beziehung, Mediator, Allparteilichkeit, Konfliktlösung, Parentifizierung, Win-win-Lösung, Beratungsstellen, Kommunikation, Trennungsfolgen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Methode der Mediation als Instrument zur Konfliktlösung, mit einem spezifischen Fokus auf das familiäre Umfeld und hochkonflikthafte Trennungssituationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen der Konfliktforschung, die Prinzipien der Mediation, die Rolle des Mediators sowie die Auswirkungen elterlicher Hochkonflikthaftigkeit auf Kinder.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche Bedeutung die Familienmediation bei hochkonflikthaften Trennungs- und Scheidungsfamilien hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der Thematik basierend auf Fachliteratur, Forschungsberichten und rechtlichen Rahmenbedingungen (z.B. FamFG).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Konfliktanalyse, eine Einführung in die Mediation, die Anwendung der Mediation auf Familienkonflikte und die Analyse der Folgen für Kinder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mediation, Kindeswohl, hochkonflikthafte Trennung und Eltern-Kind-Beziehung geprägt.

Warum wird die „Parentifizierung“ im Kontext von Trennung thematisiert?

Der Begriff beschreibt das Phänomen, bei dem Kinder durch die elterliche Trennung in die Rolle von Zuhörern gedrängt oder mit den Problemen der Eltern belastet werden, was ihre Entwicklung gefährden kann.

Welche Rolle spielt die Allparteilichkeit des Mediators?

Die Allparteilichkeit ist eine Schlüsselkompetenz, die es dem Mediator ermöglicht, beiden Streitparteien das Gefühl zu vermitteln, gleichermaßen verstanden zu werden und so eine konstruktive Einigung zu fördern.

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Detalles

Título
Mediation im familiären Umfeld
Universidad
University of Marburg  (Erziehungswissenschaften)
Calificación
12 Punkte
Autor
Heike Brodtmann (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
19
No. de catálogo
V200321
ISBN (Ebook)
9783656264446
ISBN (Libro)
9783656265153
Idioma
Alemán
Etiqueta
mediation umfeld
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Heike Brodtmann (Autor), 2011, Mediation im familiären Umfeld, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200321
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