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Inklusion als bewegungspädagogische Aufgabe im Freizeit- und Vereinssport

Title: Inklusion als bewegungspädagogische Aufgabe im Freizeit- und Vereinssport

Bachelor Thesis , 2012 , 36 Pages , Grade: 13 Punkte

Autor:in: Heike Brodtmann (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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1. Einleitung
Das Thema der vorliegenden Bachelorarbeit lautet: 'Inklusion als bewegungspädagogische Aufgabe'. Dem Begriff der Inklusion wird im Behindertenwesen eine immer größer werdende Bedeutung zugeschrieben, dies bezieht sich auf die unterschiedlichsten Bereiche menschlichen Lebens wie zum Beispiel Schule, Arbeit, WOhnen, Freizeit und das gesellschaftliche Leben. In der Entwicklung des behindertenwesens mit Blick auf Inklusion stehen verstärkt der schulische sowie der berufliche Lebensbereich im Vordergrund. Ich gehe mit dieser Arbeit im Allgemeinen auf den Bereich der Freizeit ein und im Besonderen wird der Fokus dabei auf den bewegungspädagogischen Aspekt im Freizeit- und Vereinssport gelegt.
Den Ausgangspunkt für den Themenschwerpunkt dieser Arbeit bildet das Buch "Inklusion als bewegungspädagogische Aufgabe - Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam im SPort" von Friedhold Fediuk (2008a). Dort werden verschiedene Konzepte, Ansätze und Ideen bezüglich des Wandels von der Integration zur Inklusion und der Bewegungspädagogik beleuchtet. Ein abschließender Artikel in dem Buch von Friedhold Fediuk widmet sich der Darstellung eines Modellprojekts aus Deutschland. Das Projekt zur Förderung integrativer Ferien- und Freizeitangebote (PFiFF e.V.) bietet unter anderem Eltern und ANgehörigen von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen die Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Sportverein, des weiteren unterstützt der PFiFF e.V. Vereine bei der konkreten Umsetzung integrativer ANgebote. Dies kann von Ratschlägen bis hin zu professioneller Unterstützung und Hilfsmitteln reichen. Die Tätigkeitsfelder des PFiFF e.V. sind vielseitig, zusätzlich können Hilfestellungen bei Ämtern, Behörden, Krankenkassen und ähnlichem in ANspruch genommen werden. Auch Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen von Planung, Fallbesprechung und Supervision gehören dazu (vgl. Markowetz, R. (2008) S. 183 ff.).
Dabei stellt sich folgende Fragestellung: Ist es möglich durch bewegungspädagogische Angebote im Freizeit- und Vereinssport Kinder- und Jugendliche mit Behinderungen nach dem Prinzip der Inklusion die Teilhabe und Partizipation in der Gemeinschaft zu verbessern?
Im folgenden Kapitel wird zunächst der Begriff der Behinderung nach der Weltgesundheitsorganisation definiert. Dies dient der Grundlage, um ein Verständnis dafür zu geben, um welche Zielgruppe es sich handelt.
Im dritten Kapitel wird das Konzept der Inklusion genauer dargestellt. Dabei werden die ....

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition des Begriffs Behinderung

3. Inklusion

3.2 Rechtliche Grundlagen von Inklusion

3.2.1 Die Salamanca Erklärung

3.2.2 UN-Behindertenrechtskonvention

4. Bewegungspädagogik

4.1 Bedeutung und Funktion von Bewegung

4.2 Entwicklung und Veränderung in der Bewegungspädagogik für Menschen mit Behinderungen

4.3 Handlungsfelder der Bewegungspädagogik

4.4 Möglichkeiten und Grenzen für Inklusion in der Bewegungspädagogik

4.4.1 Beispiele aus dem inklusiven Schulsport

4.4.2 Möglichkeiten und Grenzen der Inklusion am Beispiel des Schulprojekts ARATIS

5. Fazit

6. Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, ob durch bewegungspädagogische Angebote im Freizeit- und Vereinssport die Teilhabe und Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen nach dem Prinzip der Inklusion verbessert werden kann.

  • Grundlagen der Inklusion und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Bedeutung von Bewegung für die menschliche Entwicklung
  • Historische Entwicklung des Behindertensports
  • Herausforderungen der Inklusion im Freizeit- und Vereinssport
  • Praktische Umsetzung anhand von inklusiven Schulsport-Modellen und dem Projekt ARATIS

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Beispiele aus dem inklusiven Schulsport

Es gibt auch für den inklusiven Schulsport nur eine begrenzte Anzahl von Umsetzungsmodellen. Bei den Modellen handelt es sich vorrangig um Prozesse, die in der Umsetzung nur einen geringen Aufwand bedürfen. Im Schulsport wird ein Augenmerk darauf gelegt vorrangig das Miteinander und die Förderung der sozialen Entwicklung der SchülerInnen zu stärken (vgl. Fediuk, F. (2008b) S. 129 f.). Im Folgenden werden kurze Beispiele aufgeführt um die Möglichkeiten der Umsetzung für den Schulsport anschaulicher darstellen zu können.

In dem ersten Beispiel steht im Vordergrund der Aspekt der 'Leistung' im Schulsport. „Paul verfügt nicht über genügend Stützkraft, um allein sein Körpergewicht auf den Händen zu tragen. Hinzu kommt seine mangelnde Fähigkeit zur Körperanspannung. Zur Bewegungserfahrung „Auf den Händen stehen“ benötigt er deshalb besondere Unterstützung: Paul liegt bäuchlings auf einem Kastendeckel, seine Hände haben Kontakt mit dem Boden. Die Lehrkraft hebt nun den Deckel langsam (!) an einer Seite hoch. Dadurch muss Paul immer mehr sein Körpergewicht mit den Händen selbst tragen. Paul und sein Helfer müssen den Punkt ausfindig machen, wo er sich gerade noch auf seinen Händen halten kann – Pauls Handstand!!!“ (Fediuk, F. (2008b)S. 130)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema vor, definiert die Fragestellung zur Inklusion im Freizeit- und Vereinssport und gibt einen Überblick über die methodische Vorgehensweise.

2. Definition des Begriffs Behinderung: Dieses Kapitel erläutert den Behinderungsbegriff auf Basis der WHO-Modelle ICD-10 und ICF und betont die bio-psycho-soziale Sichtweise.

3. Inklusion: Das Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen der Inklusion, ihre Einordnung im Stufenmodell der Sonderpädagogik sowie die zugehörigen rechtlichen Rahmenbedingungen.

4. Bewegungspädagogik: Dieses Kapitel analysiert die Bedeutung von Bewegung, die historische Entwicklung des Behindertensports und diskutiert praktische Beispiele zur Inklusion im Sport.

5. Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Forschungsfrage und unterstreicht, dass Inklusion ein langwieriger Prozess ist, der in den Köpfen beginnt und kontinuierliche soziale Anstrengungen erfordert.

6. Literatur- und Quellenverzeichnis: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Dokumente auf, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Inklusion, Bewegungspädagogik, Behindertensport, Teilhabe, Partizipation, Schulsport, Integration, Sozialgesetzbuch, ICF, Leistungsverständnis, Sportverein, Sonderpädagogik, Modellprojekt, ARATIS, Bewegungshandlungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen im Kontext von Bewegung, Spiel und Sport, insbesondere im Freizeit- und Vereinssport.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen der Begriff der Behinderung, die theoretischen und rechtlichen Grundlagen der Inklusion, die Bedeutung der Bewegungspädagogik sowie praktische Umsetzungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob durch bewegungspädagogische Angebote im Freizeit- und Vereinssport die Teilhabe und Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in der Gemeinschaft verbessert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung von Konzepten und praktischen Modellprojekten (wie PFiFF e.V. oder ARATIS) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Behinderung, die theoretische Verankerung der Inklusion sowie eine detaillierte Analyse bewegungspädagogischer Konzepte, inklusive konkreter Umsetzungsbeispiele aus dem Sport.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Inklusion, Bewegungspädagogik, Teilhabe, Partizipation und die Abgrenzung von Integration und Inklusion.

Was ist der Kern des "inklusiven Leistungsverständnisses" im Sport?

Der neue Ansatz definiert Leistung nicht über den Vergleich mit einer starren Norm, sondern orientiert sich am individuellen Leistungsniveau der Person unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Lernbedürfnisse.

Welche Rolle spielt das Projekt ARATIS in diesem Kontext?

Das Projekt ARATIS dient als europäisches Beispiel, um durch gemeinsames sportliches Erleben das Bewusstsein für Verschiedenheit zu schärfen und LehrerInnen sowie SchülerInnen für inklusive Prozesse zu sensibilisieren.

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Details

Title
Inklusion als bewegungspädagogische Aufgabe im Freizeit- und Vereinssport
College
University of Marburg  (Erziehungswissenschaften)
Grade
13 Punkte
Author
Heike Brodtmann (Author)
Publication Year
2012
Pages
36
Catalog Number
V200322
ISBN (eBook)
9783656264439
ISBN (Book)
9783656266099
Language
German
Tags
inklusion aufgabe freizeit- vereinssport
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heike Brodtmann (Author), 2012, Inklusion als bewegungspädagogische Aufgabe im Freizeit- und Vereinssport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200322
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