Hippokrates, Hahnemann & heutige Heilmethoden - Vergleich und Kritik zwischen Schulmedizin und Homöopathie


Facharbeit (Schule), 2011
25 Seiten, Note: 15

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Die Aktualität des Eides des Hippokrates

2 Hippokrates, Hahnemann und heutige Heilmethoden: Vergleich und Kritik
2.1 Hippokrates
2.1.1 kurze Einführung zur Person
2.1.2 Grundzüge der hippokratischen Lehre
2.1.2.1 Ganzheitlichkeit in der Anamnese
2.1.2.2 Natur als einziger Heiler
2.1.2.3 Gesetz vom Gegenteil und vom Ähnlichem
2.2 Hahnemann
2.2.1 kurze Einführung zur Person
2.2.2 klassische Homöopathie nach Hahnemann
2.2.2.1 Bedeutung der Krankheit und Anamnese
2.2.2.2 Simile
2.2.2.3 Heilmittel und Potenzierung
2.2.2.4 Verlauf der Heilung.
2.3 Bezug zur Schulmedizin
2.3.1 Methoden
2.3.1.1 Spezialisierung vs. Ganzheitlichkeit
2.3.1.2 Gesetz vom Gegenteil vs. Gesetz vom Ähnlichem
2.3.2 Kritik an der Schulmedizin anhand von Hippokrates und Hahnemann.
2.3.2.1 symptombezogene Medizin
2.3.2.2 Unterdrückungssyndrom

3 Ausblick: Komplimentarität statt Konkurrenz

Literaturverzeichnis

1. Die Aktualität des Eides des Hippokrates

„Die Verordnungen werde ich treffen zum Nutzen der Leidenden nach meinem Vermögen und Urteil, mich davon fernhalten, Verordnungen zu treffen zu verderblichen Schaden und Unrecht.“[1]

Dieses Zitat stammt aus dem berühmten Eid des Hippokrates, „von dem heute noch die stärkste normative Kraft ausgeht“[2], obwohl er heutzutage von keinem Arzt mehr geleistet werden muss bei Eintritt in den Berufsstand. An dessen Stelle steht nun das Genfer Gelöbnis von 1948.[3]

Trotz allem sind die ethischen Grundgedanken diesen Werkes auch heute noch aktuell und können zur Beurteilung moderner Probleme hinzugezogen werden.

Da viele Menschen heutzutage wegen diverser Krankheiten viele verschiedene Ärzte konsultieren und konservative Behandlungen der Schulmedizin oft fehlschlagen, suchen sie andere Methoden der Heilung. Hierzu ist besonders unter Berücksichtigung des Hippokratischen Eides interessant, welche Methode des Heilens beim Menschen sowohl ethisch als auch physiologisch gesehen am sinnvollsten ist. Dieses soll vor allem unter den zwei gegensätzlichen Prinzipien, Ganzheitlichkeit und Spezialisierung, untersucht werden. Mit Spezialisierung ist die Teilung der Medizin in einzelne Fachbereiche und daher die Behandlung der spezialisierten Ärzte gemeint.

Zu dieser Fragestellung wird der Anfang bei Hippokrates liegen, da bei ihm zuerst von Medizin als Wissenschaft gesprochen wird.[4]

Er vertritt die beiden grundsätzlichen Methoden der Heilung: Heilung durch das Gegensätzliche und Heilung durch das Ähnliche.[5]

Danach soll Hahnemanns klassische Homöopathie bearbeitet werden, dessen Wurzeln auf Hippokrates gründen. Er verspricht Heilung durch das Ähnliche.[6]

Schließlich, nach einer kurzen Vorstellung der Methoden der Schulmedizin, folgt anhand der erarbeiteten Fakten von Hippokrates und Hahnemann eine kritische Gegenüberstellung der relevanten Methoden der Schulmedizin.

Da sowohl die Lehren Hippokrates‘ und Hahnemanns als auch die Methoden der Schulmedizin ein weit umfassendes Thema sind, wird die Konzentration nur auf die für diese Fragestellung relevanten Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Subjekte liegen. Diese sind die Ganzheitlichkeit bei Hippokrates und Hahnemann, im Gegensatz zur Spezialisierung und der Betonung einzelner Symptome in der Schulmedizin, und außerdem die grundsätzlichen Heilmethoden aller drei.

Die Beurteilung der Wissenschaftlichkeit der Homöopathie, die viel diskutiert wird, soll ganz außen vor gelassen werden.

[...]


[1] Übersetzung nach: Balkenohl, Manfred: Der Eid des Hippokrates. Griechischer Urtext, Übersetzung, Interpretation, Wirkungsgeschichte, heutige Problemlage und moderne Dokumente, Abtsteinach 2007, S.6

[2] Cornarius, Ianus: Der Eid des Hippokrates. Ein Moralkodex für die Wissenschaft ? in: Maier, Prof. Dr. Friedrich (Hrsg.): Grundtexte Europas. Epochale Ereignisse und Existenzprobleme der Menschheit. Lehrerkommentar, Bamberg 1995, S.66

[3] Balkenohl, 2007, S.39f

[4] Braun, Artur : Methodik der Homöopathie. Leitfaden für die Ärztekurse in der homöopathischen Medizin (Biologische Taschenbuchreihe 4),. Regensburg 1975, S.175

[5] Baisette, Gaston: Leben und Lehre des Hippokrates, Stuttgart 21970, S.218

[6] Bernhardt, Claudia: Grundlagen und Prinzipien der klassischen Homöopathie. Wegweiser zum echten Heilen, München 2000, S.45

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Hippokrates, Hahnemann & heutige Heilmethoden - Vergleich und Kritik zwischen Schulmedizin und Homöopathie
Note
15
Autor
Jahr
2011
Seiten
25
Katalognummer
V200466
ISBN (eBook)
9783656360643
ISBN (Buch)
9783656361121
Dateigröße
658 KB
Sprache
Deutsch
Reihe
Aus der Reihe: e-fellows.net stipendiaten-wissen
Schlagworte
Medizin, Ethik, Homöopathie, Hippokrates, Schulmedizin
Arbeit zitieren
Franziska Huber (Autor), 2011, Hippokrates, Hahnemann & heutige Heilmethoden - Vergleich und Kritik zwischen Schulmedizin und Homöopathie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200466

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