Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Leadership and Human Resources - Miscellaneous

Bindung von Studierenden an Universitäten

Title: Bindung von Studierenden an Universitäten

Seminar Paper , 2012 , 26 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Julia Förster (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Anzahl der Studienanfänger hat sich innerhalb von 1995 bis 2011 auf gut 500.000 Erstsemester in Deutschland verdoppelt. Die Gründe dafür sind vielseitig und schließen unter anderem die doppelten Abiturjahrgänge verschiedener Bundesländer sowie die Aussetzung der Wehrpflicht mit ein. Es wird zwar prognostiziert, dass die Anzahl der Studienanfänger in den kommenden Jahren leicht rückläufig sein wird, dennoch nehmen heutzutage mehr Zugangesberechtigte ein Studium auf, als noch in den 90er Jahren. Dies führt zu einer starken Konkurrenz zwischen den Hochschulen, die engagierte, gute Studienanfänger für sich gewinnen und dauerhaft an sich binden möchten. Sowohl für die Akquise als auch für die Bindung der Studierenden an die Hochschulen gibt es verschiedene Marketinginstrumente, welche die Studierenden bestenfalls auch nach dem Studium noch an die entsprechende Hochschule binden sollen. Insbesondere in Zeiten des Bachelor-Master-Systems, der häufig propagierten Universitäten-Rankings und einer großen Zahl von Studienanfängern stellt die Gewinnung und dauerhafte Bindung der Studierenden für jede Hochschule eine besondere Herausforderung dar.

Nachfolgend wird erörtert, welcher strategischer Methoden und Instrumente die Hochschulen sich bedienen, um Studierende für sich zu gewinnen und insbesondere dauerhaft, oder wenigstens für die Zeit des Studiums, an sich zu binden. Hierbei soll sowohl die Aktivität der Hochschule als auch ihre Wirkung auf die Studierenden untersucht werden. Ziel ist es, zu untersuchen, durch welche Faktoren Studierende erfolgreich an die Universitäten gebunden werden. Dabei wird der Fokus jedoch nicht ausschließlich auf die Aktivitäten der Hochschulen und ihre entsprechende Wirkung auf Studierende gelegt, sondern auch auf jene Faktoren, die Studierende an eine Hochschule binden, ohne dass dies von der Hochschule initiiert wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Kundenbindungsmanagement

2.2 Universität als (Dienstleistungs-)Unternehmen

2.3 Vorteile der Bindung für Studierende und Universitäten

3. Untersuchungsrahmen

3.1 Mentales Modell

3.2 Methodik

4. Untersuchung

4.1 Gewinnung von Studierenden durch Bewerbermarketing und Auswahlgespräche

4.2 Bindung durch Kommunikation

4.3 Bindung durch verschiedene Angebote einer Universität

4.4 Regionale Bindung

4.5 Emotionale Bindung

4.6 Alumnibindung

5. Ergebnisse

5.1 Zusammenfassung

5.2 Limitation

5.3 Implikation für die Forschung

5.4 Implikation für die Praxis

5.5 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Seminararbeit besteht darin, die strategischen Methoden und Instrumente zu identifizieren, mit denen Hochschulen Studierende gewinnen und langfristig an sich binden können. Dabei wird untersucht, wie institutionelle Aktivitäten und persönliche Faktoren der Studierenden zusammenwirken, um Bindung zu erzeugen.

  • Kundenbindungsmanagement im Hochschulkontext
  • Die Rolle der Universität als Dienstleistungsunternehmen
  • Instrumente der Studierendengewinnung und -bindung
  • Bedeutung von Kommunikation und spezifischen Angeboten
  • Einfluss regionaler und emotionaler Bindungsfaktoren
  • Langfristige Alumnibindung als Idealzustand

Auszug aus dem Buch

4.1 Gewinnung von Studierenden durch Bewerbermarketing und Auswahlgespräche

Unter Bewerbermarketing wird ein Teilgebiet des Hochschulmarketings verstanden, welches die Aufgabe verfolgt „qualifizierte Studierende anzuwerben und an die Hochschule zu binden“. Um das Bewerbermarketing entsprechend umsetzen zu können, wird zunächst die Zielgruppe der potentiellen Studierenden bestimmt und anschließend die Bedürfnisse dieser analysiert, um erfolgversprechende Maßnahmen generieren zu können, mit denen sich sowohl die potentiellen Studierenden als auch die Hochschule identifizieren. Da das Bewerbermarketing jedoch nicht nur die Gewinnung, sondern auch die Bindung der Studierenden zur Aufgabe hat, ist diese Marketingform nach der Immatrikulation eines Studierenden nicht abgeschlossen, sondern viel mehr der erste Schritt zu einer erfolgreichen Bindung.

Gezieltes Bewerbermarketing erfolgt kommunikativ, etwa in Form einer Hochschulpräsenz auf Ausbildungsmessen, Faltprospekten, Internetauftritte etc., und ist überwiegend positiv zu bewerten. Zum einen hat die Hochschule die Möglichkeit, sich selbst darzustellen, sich potentiellen Studierenden vertraut zu machen und ihre individuellen Unterschiede zu anderen Hochschulen hervorzuheben, zum anderen werden potentielle Studierende durch die vorherige Bestimmung der Zielgruppe und die Analyse ihrer Bedürfnisse mit den entsprechenden Marketingmaßnahmen von der Hochschule gezielt angesprochen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Konkurrenz zwischen Hochschulen angesichts steigender Studierendenzahlen und leitet die Relevanz von Bindungsstrategien ab.

2. Theoretische Grundlagen: Es werden Begrifflichkeiten des Kundenbindungsmanagements sowie die Einordnung der Universität als Dienstleistungsbetrieb in einem wettbewerbsorientierten Umfeld diskutiert.

3. Untersuchungsrahmen: Vorstellung eines Mentalen Modells, welches den Prozess von der Akquise über die Bindung bis hin zur Alumnibindung darstellt, sowie Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.

4. Untersuchung: Detaillierte Analyse verschiedener Maßnahmen zur Bindung, darunter Bewerbermarketing, Kommunikation, spezifische Universitätsangebote, regionale Faktoren sowie emotionale Bindung und Alumnibearbeitung.

5. Ergebnisse: Zusammenfassung der Erkenntnisse, wobei die Bedeutung von gezielter Kommunikation und der Umgang mit persönlichen Bindungsfaktoren für ein erfolgreiches Hochschulmarketing hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

Hochschulmarketing, Kundenbindung, Studierendenbindung, Dienstleistungsmanagement, Bewerbermarketing, Auswahlgespräche, Kommunikation, Alumnibindung, regionale Bindung, emotionale Bindung, Studierendengewinnung, Non-Profit-Organisation, Studienanfänger, Kundenwert, Bindungsfaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Universitäten Studierende strategisch gewinnen und dauerhaft an sich binden können, um in einem kompetitiven Hochschulmarkt erfolgreich zu bestehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind das Kundenbindungsmanagement, die Universität als Dienstleister, verschiedene Kommunikationsstrategien, sowie der Einfluss persönlicher und regionaler Faktoren auf die Bindung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Faktoren und Instrumente zu analysieren, durch die Studierende erfolgreich an eine Hochschule gebunden werden, wobei sowohl universitätsseitige als auch individuelle Faktoren betrachtet werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung und der Entwicklung eines Mentalen Modells, welches anschließend durch eine Analyse der genannten Marketingmaßnahmen kritisch untersucht wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich konkreten Bindungsmaßnahmen: von der Akquise über Bewerbermarketing, die Rolle der internen Kommunikation, spezifische Angebote, bis hin zur regionalen, emotionalen und schlussendlich der Alumnibindung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hochschulmarketing, Kundenbindung, Studierendenbindung, Kommunikation sowie die Unterscheidung zwischen institutionell initiierten und persönlichen Bindungsfaktoren.

Warum sind Auswahlgespräche laut der Arbeit kritisch zu hinterfragen?

Obwohl sie eine persönliche Ebene ermöglichen, sind sie sehr aufwendig, und es bleibt offen, inwieweit sie tatsächlich repräsentative Erkenntnisse liefern oder einen direkten positiven Effekt auf eine langfristige Bindung haben.

Welche Rolle spielen persönliche Faktoren bei der Bindung an eine Universität?

Persönliche Faktoren wie regionale Verbundenheit oder emotionale Bindung an das soziale Umfeld spielen eine wesentliche Rolle, die oft unabhängig von expliziten Marketingaktivitäten der Hochschule existiert, aber von diesen verstärkt werden kann.

Excerpt out of 26 pages  - scroll top

Details

Title
Bindung von Studierenden an Universitäten
College
University of Siegen
Grade
1,7
Author
Julia Förster (Author)
Publication Year
2012
Pages
26
Catalog Number
V200729
ISBN (eBook)
9783656268734
ISBN (Book)
9783656268932
Language
German
Tags
Universität Studierende Bindung Bindungsmanagement Universitätsmarketing Studierendenbindung Studentenbindung Studenten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Förster (Author), 2012, Bindung von Studierenden an Universitäten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200729
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  26  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint