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Bewertungs- und Empfehlungsmotive im Web 2.0 am Beispiel des Arbeitgeberempfehlungsportals kununu

Titre: Bewertungs- und Empfehlungsmotive im Web 2.0 am Beispiel des Arbeitgeberempfehlungsportals kununu

Mémoire (de fin d'études) , 2010 , 106 Pages , Note: 1,9

Autor:in: Daniel Goihl (Auteur)

Médias / Communication - Multimédia, Internet, Nouvelles Technologies
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Résumé Extrait Résumé des informations

Herauszufinden gilt es, welche Motive zur Abgabe einer positiven bzw. negativen Bewertung eines Arbeitgebers durch einen ehemaligen oder aktuellen Arbeitnehmer
des Unternehmens geführt haben. Die grundlegende Frage für meine Arbeit war, zu erforschen, ob Menschen nur eine Bewertung abgeben, wenn sie vom Bewertungsgegenstand hochgradig begeistert sind, oder so desolat schlechte Erfahrungen gemacht haben, dass sie diese eine breiten Öffentlichkeit mitteilen möchten.

Des Weiteren wird behandelt, ob verschiedene Merkmale (Karrierestufe, Bildungsgrad, Alter, usw.) Einfluss auf die Art der Bewertungen haben.
Dem gegenüber gestellt wird das Resultat der Bewertung, ob sie insgesamt positiv oder negativ ist. Hinzu kommt die gegebenenfalls stattfindende Nutzung weiterer Online-Bewertungsplattformen wie von Qype, Holidaycheck, Ciao, dooyoo und KennstDuEinen. Untersucht wird, in welchem Rahmen diese Angebote auf die Nutzung von Arbeitgeber-Bewertungsplattformen auswirken.

Die genannten Meinungsplattformen sowie die wichtigsten Arbeitgeber-Bewertungsportale werden in dieser Arbeit vorgestellt und sollen einen Überblick über Wettbewerb der Online-Bewertung im deutschsprachigen Raum vermitteln. Abschließend wird untersucht, ob und wie stark sich Besucher einer Arbeitgeber-Bewertungsplattform von Bewertungen und Kommentaren bei der Arbeitgeberwahl beeinflussen lassen. Die sehr ausgeprägte und intensive Auseinandersetzung dieser Arbeit mit allen Arten von Online-Bewertungsportalen ist darauf zurückzuführen, dass es sich um ein sehr neues und nur selten in der Literatur behandeltes Thema handelt. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, tiefer gehende Informationen über Anbieter und Märkte in besagten Bereichen ausführlich darzustellen.

(Der Autor konnte seine Arbeit direkt beim Arbeitgeberbewertungsportal kununu schreiben.)

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

2 Bewertungs- und Empfehlungsportale im Internet

2.1 Motive für die Abgabe von Empfehlungen und Bewertungen

2.2 Motive für die Suche nach Empfehlungen und Bewertungen

2.3 Rechtliche Aspekte von Online-Bewertungen

2.4 Erlösquellen von Bewertungsportalen

2.5 Die wichtigsten Bewertungsportale im deutschsprachigem Raum

2.5.1 Ciao

2.5.2 Dooyoo

2.5.3 HolidayCheck

2.5.4 KennstDuEinen

2.5.5 Qype

2.6 Gefahren und Chancen von Bewertungsportalen

2.7 Aussicht

3 Arbeitgeber-Bewertungsportale

3.1 Entstehung von Arbeitgeberbewertungsportalen

3.2 Rechtliche Aspekte

3.3 Erlösmodelle

3.4 Arbeitgeberbewertungsportale im deutschsprachigem Raum

3.4.1 Kununu

3.4.2 Evaluba

3.4.3 JOBvoting

3.4.4 Kelzen

3.5 Gefahren und Chancen von Arbeitgeberbewertungsportalen

3.5.1 Aus Sicht der Unternehmen

3.5.2 Aus Sicht der Nutzer

3.6 Arbeitgeber-Bewertungsportale als Bestandteil einer Employer Branding-Strategie

3.7 Aussicht und Handlungsempfehlung

4 Unterstützende empirische Erhebung zu Empfehlungs- und Bewertungsmotiven von Arbeitgebern am Beispiel des Arbeitgeberempfehlungsportals kununu

4.1 Untersuchungsdesign

4.2 Soziodemografische Daten der Teilnehmer

4.3 Nutzerverhalten auf (Arbeitgeber-)Bewertungsplattformen

4.4 Bewertungen von aktuellen und vorherigen Arbeitgebern

4.5 Wege der Berufsinformationsrecherche

4.6 Empfehlungs- und Bewertungsmotive

4.7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Motive von Arbeitnehmern, ihren aktuellen oder ehemaligen Arbeitgeber auf Online-Portalen wie kununu zu bewerten. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse, ob Menschen primär aus Begeisterung oder Frustration Bewertungen abgeben und welche Faktoren – wie beispielsweise der Verantwortungsgrad oder die Art der Tätigkeit – das Bewertungsverhalten beeinflussen. Zudem wird der Einfluss solcher Bewertungen auf die Reputation von Unternehmen und die Entscheidungsfindung anderer Stellensuchender beleuchtet.

  • Motive für Online-Bewertungen und -Empfehlungen (Altruismus, Selbstdarstellung, Produktinteresse).
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen bei Online-Bewertungsplattformen.
  • Analyse des Marktes für Arbeitgeber-Bewertungsportale im deutschsprachigen Raum.
  • Empirische Untersuchung des Nutzerverhaltens und der Bewertungsfaktoren am Beispiel von kununu.
  • Strategische Bedeutung von Arbeitgeber-Bewertungsportalen für das Employer Branding.

Auszug aus dem Buch

2.3 Rechtliche Aspekte von Online-Bewertungen

Dass Online-Bewertungen nicht nur positiv, sondern in vielen Fällen auch negativ ausfallen, ist bekannt. Damit können für bewertete Objekte, die neben Sachgegenständen wie Elektrogeräten oder Reisen, auch die Dienstleistung eines Arztes oder Lehrers sein können, erhebliche Schäden entstehen. Vor allem dann, wenn der Bewertete seine Bewertung für nicht angemessen hält, versucht dieser häufig auch mit rechtlichen Schritten dagegen vorzugehen. Die freie Meinungsäußerung in Wort, Schrift und Bild, gehört zu den Grundrechten in Deutschland. Diese Meinungen sind subjektive Einstellungen gegenüber Ideen wie politische Gesinnungen, aber eben auch Personen und Sachgegenstände, die positiv wie negativ geäußert werden dürfen. Eine Meinung lässt sich nicht als wahr oder unwahr erweisen. Es geht um Stellungnahme, subjektive Bewertung, Dafür- oder Dagegensein („Unterricht macht keinen Spaß“, „sexy“).

Es gilt zwischen zwei Bereichen zu unterscheiden. Zum einen geht es um die Bewertung von Personen und damit verbundene Verletzungen von Persönlichkeitsrechten. Dem gegenüber stehen Bewertungen für Waren und Dienstleistungen, für die die Persönlichkeitsrechte nicht relevant sind, gewisse andere Rechte jedoch schon. Ein besonders prominentes Beispiel im Bereich der Verletzung von Persönlichkeitsrechten war das Spickmich-Urteil des BGH vom 23.6.2009. In diesem Bewertungsportal können Schüler ihre Lehrkräfte nach Schulnoten bewerten und ebenfalls Kommentare hinzufügen. Die Identität der Schüler bleibt dabei in den meisten Fällen anonym.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung definiert den Begriff Web 2.0 sowie User-generated Content und erläutert deren wachsende Bedeutung für die Online-Kommunikation und den Wandel klassischer Medien.

2 Bewertungs- und Empfehlungsportale im Internet: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen des Online-Bewertungsverhaltens, die rechtliche Situation in Deutschland und stellt verschiedene marktführende Bewertungsportale vor.

3 Arbeitgeber-Bewertungsportale: Das Kapitel widmet sich dem speziellen Markt der Arbeitgeberbewertung, analysiert die Erlösmodelle und die Bedeutung dieser Portale für die Employer Branding-Strategie von Unternehmen.

4 Unterstützende empirische Erhebung zu Empfehlungs- und Bewertungsmotiven von Arbeitgebern am Beispiel des Arbeitgeberempfehlungsportals kununu: Dieser Teil präsentiert die Ergebnisse einer eigenen Nutzerbefragung zu den Beweggründen für Arbeitgeberbewertungen und leitet daraus Thesen zum Nutzerverhalten ab.

Schlüsselwörter

Web 2.0, Social Media, User-generated Content, Arbeitgeberbewertungsportale, kununu, Employer Branding, Online-Bewertungen, Bewertungsmotive, Empfehlungsmarketing, Arbeitgeberattraktivität, Jobsuche, Online-Reputation, Personalsuche, Personalmarketing, Online-Plattformen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Motive, die Nutzer dazu bewegen, Arbeitgeber online zu bewerten, und analysiert die Rolle dieser Bewertungen im Kontext der Arbeitgeberwahl und des Employer Brandings.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben den theoretischen Grundlagen zu Web 2.0 und Bewertungsportalen analysiert der Autor die rechtliche Lage, verschiedene Geschäftsmodelle und die empirische Erhebung bei kununu-Nutzern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob Menschen primär aus einer hohen Zufriedenheit oder einer tiefen Frustration heraus Arbeitgeber bewerten und welchen Einfluss dies auf andere Jobsuchende hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eine eigene empirische, online durchgeführte Befragung unter registrierten Nutzern des Portals kununu.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Marktübersicht gängiger Bewertungsportale, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Arbeitgeber-Bewertungsportalen und die Auswertung der empirischen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Zentrale Begriffe sind Employer Branding, Arbeitgeber-Bewertungsportale, kununu, Online-Bewertungsmotive und die Reputation von Unternehmen im Web 2.0.

Welche Rolle spielt die Anonymität bei der Bewertung von Arbeitgebern?

Anonymität ermöglicht es Arbeitnehmern, ehrliches Feedback zu geben, ohne Repressalien fürchten zu müssen, stellt jedoch gleichzeitig die Betreiber vor die Herausforderung, Manipulationen durch Fake-Bewertungen zu verhindern.

Wie unterscheidet sich die Motivation von Managern von der anderer Angestellter?

Die Umfrage deutet darauf hin, dass Manager bei Bewertungen mehr Wert auf Karrierefaktoren legen, während für Angestellte und Arbeiter der Wohlfühlfaktor (Arbeitsatmosphäre) eine größere Rolle spielt.

Warum ist das "Spickmich-Urteil" des BGH für diese Arbeit relevant?

Das Urteil dient als Referenzfall für die rechtliche Zulässigkeit von Online-Bewertungen, bei denen die freie Meinungsäußerung gegenüber dem Persönlichkeitsrecht abgewogen werden muss.

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Résumé des informations

Titre
Bewertungs- und Empfehlungsmotive im Web 2.0 am Beispiel des Arbeitgeberempfehlungsportals kununu
Université
University of Applied Sciences Köln RFH
Note
1,9
Auteur
Daniel Goihl (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
106
N° de catalogue
V200787
ISBN (ebook)
9783656290131
ISBN (Livre)
9783656290452
Langue
allemand
mots-clé
Social Media Empfehlungsmarketing bewertungsportal Arbeitgeberbewertung kununu Soziale Medien Arbeitgeber bewertung unternehmen bewerten bewertungsportale social media plattform
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Goihl (Auteur), 2010, Bewertungs- und Empfehlungsmotive im Web 2.0 am Beispiel des Arbeitgeberempfehlungsportals kununu, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200787
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