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Kritische Analyse der Argumente pro und contra Convenience im Einzelhandel Deutschlands

Título: Kritische Analyse der Argumente pro und contra Convenience im Einzelhandel Deutschlands

Trabajo , 2011 , 22 Páginas

Autor:in: B.Sc. Julia Braun (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía económica
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Summary
The topic of `Convenience` in the retail trade of the federal republic of Germany is more current and interesting than ever. The analyses of the pro and contra arguments shows how complex and coherent the retail trade is today. Over and above it is very important to take some other aspects into consideration. On the one hand the change of purchase pattern during the last 30 years and on the other hand the demographical development influence the retail. With regard to our new and modern Lifestyle, it is unavoidable that consumers’ behaviors make retail trade, range of goods and shopping look different. Surveys show a trend away from families with lots of children towards single- or two-person households. Furthermore the German population is getting older. Especially in the peripheral, rural regions the average age was grown up in the last years. Older people are mostly immobile and do not want to go shopping in the big and confusing supermarkets or discounter. They prefer the traditional small corner shops. Until the latest eighties there were corner shops in each small village. Shopping was nearly very easy and comfortable. Most people attach value to the special personal service you have in these small shops. But the rural supply collapsed at the end of the eighties with the establishment of the big supermarkets in the open countryside. The products were cheaper than in the small, traditional corner shops and the increasing mobility of the population lead them to prefer the big super-markets. But the consumers’ behavior changed ones again. Nowadays the traditional corner shop has got a magnificent comeback. Petrol station shops, station shops, corner shops and kiosks are the very latest shopping facilities. These days convenience, comfort and a personal service is again very important. However the recovery of the small village shops is still difficult. On the one hand the opening is joined with a high level of risk and on the other hand the retailer can’t keep up with the big discounter. Since a few years the mobile food supply had been taken the tasks of the corner shops and village shops. A closer look on the retail development shows a constantly changing of the priorities. Exactly this development is in a way based on our con-sumer habits and on our Lifestyle. The available assignment shows that corner shops and `Convenience` in the retail trade is nowadays reoccur. A bridge between traditional retail and modern supply ...

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinitionen

3 Die Entwicklung von “Convenience“ im Einzelhandel Deutschlands

3.1 Der „Tante Emma Laden“ als Ursprung der dörflichen Nahversorgung

3.2 Der Schrumpfungsprozess in den 80er Jahren

3.3 Aufschwung des nahen, bequemen und einfachen Einkaufens – “Convenience“ ab der Jahrtausendwende

4 Pro “Convenience“

4.1 Convenience als Grundlage der Nahversorgung im ländlichen Raum?

4.2 Der Dorfladen als zentralörtlicher Treffpunkt im Vergleich zum mobilen Verkaufswagen und unter dem Aspekt des demographischen Wandels

4.3 Akzeptanz von “Convenience“ im Kundenkreis

5 Contra “Convenience“

5.1 Die Veränderung des Kaufverhaltens als Grund für den Rückgang der Dorfläden

5.2 Preisdruck und Konkurrenz zwischen Nahversorgung und Massenversorgung

6 Fazit und Ausblick

7 Summary

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Argumente für und gegen das Konzept „Convenience“ im deutschen Einzelhandel, wobei insbesondere der Wandel der Nahversorgung in ländlichen Regionen vor dem Hintergrund demographischer Veränderungen untersucht wird.

  • Entwicklung und Wandel der dörflichen Nahversorgung
  • Convenience als Antwort auf veränderte Konsumgewohnheiten
  • Rolle von Dorfläden gegenüber mobilen Versorgungskonzepten
  • Einfluss des demographischen Wandels auf den Einzelhandel
  • Kritische Gegenüberstellung von Preisdruck und Serviceorientierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Der „Tante Emma Laden“ als Ursprung der dörflichen Nahversorgung

Als ‚Tante Emma Läden‘ werden im allgemeinen Sprachgebrauch kleine Einzelhandelsgeschäfte bezeichnet, die neben Lebensmitteln auch andere Güter des täglichen Bedarfs anbieten. Sie gelten seit je her als das Zentrum der dörflichen Nahversorgung. Bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts waren sie bevorzugt Treffpunkt und Aufenthaltsort für die vor allem ältere Bevölkerung des Ortes. Diese hatten auf Grund ihrer eingeschränkten Mobilität die Möglichkeit täglich ihre Einkäufe in fußläufiger Entfernung zu verrichten und dabei Nützliches mit Angenehmen zu verbinden. Nicht selten traf man seine Nachbarn im nahgelegenen Lädchen, tauschte sich über die aktuellsten Geschehnisse aus und pflegte seine sozialen Kontakte zu den übrigen Dorfbewohnern. Der Tante Emma Laden galt als „Kristallisationspunkt des öffentlichen Lebens, ein Umschlagplatz für Nachrichten, ein Treffpunkt“ (Frahm 1989 zit. in Henkel 2004:327). Insbesondere älteren Menschen des Orts und Frauen, die wenig mobil waren, bot sich somit eine willkommene Gelegenheit, alle nötigen Besorgungen im Ort selber zu erledigen.

Charakteristisch für die Tante Emma Läden war ein breites, aber flaches Sortiment, das heißt man konnte Produkte aus den unterschiedlichsten Warengruppen kaufen, aber man hatte keine große Auswahl zwischen einzelnen Produkten einer Warengruppe. Das Sortiment umfasste von Butter, Mehl, Süßigkeiten, Hygieneartikeln, Zeitschriften und vielem mehr, auch frisches Obst und Gemüse, Backwaren und Frischfleisch. Im Grunde all das, was für den täglichen Bedarf benötigt wurde. Der Betreiber oder die Betreiberin, die das Geschäft meist alleine führten, legten großen Wert auf den persönlichen Kundenkontakt und einen freundlichen Service. Besonders typisch für die Tante Emma Läden war, dass die Kunden die Waren oft nicht selber aus den Regalen nahmen, sondern dass sie entweder ihre Einkaufsliste dem Betreiber übergaben oder ihm ihre Wünsche mündlich mitteilten. Dieser suchte die geforderten Waren zusammen und berechnete den Gesamtpreis.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt die wachsende Bedeutung von „Convenience“ im Einzelhandel dar und verknüpft diese mit dem demographischen Wandel sowie veränderten Konsumbedürfnissen.

2 Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden zentrale Termini wie „Convenience“, „Rollende Versorgung“, „Convenience food“ und „One-Stop-Shops“ definiert und kontextualisiert.

3 Die Entwicklung von “Convenience“ im Einzelhandel Deutschlands: Es wird die Historie vom traditionellen Tante Emma Laden über den Schrumpfungsprozess in den 80ern bis hin zum aktuellen Aufschwung moderner Convenience-Konzepte nachgezeichnet.

4 Pro “Convenience“: Dieses Kapitel erörtert die Vorteile von Convenience-Angeboten für die Nahversorgung und analysiert den Stellenwert des Dorfladens als sozialer Treffpunkt sowie Akzeptanzfaktoren.

5 Contra “Convenience“: Die kritische Auseinandersetzung beleuchtet, warum das Konzept für manche Kunden eine Einschränkung darstellen kann und analysiert den Preisdruck sowie die Veränderung des Kaufverhaltens.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Relevanz des Themas zusammen und betont die zukünftige Bedeutung der Schnittmenge von Tradition und Moderne im Einzelhandel.

7 Summary: Eine zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse in englischer Sprache.

Schlüsselwörter

Convenience, Einzelhandel, Nahversorgung, Dorfladen, demographischer Wandel, Konsumverhalten, Tante Emma Laden, mobile Versorgung, Lebensqualität, Kaufverhalten, Convenience Stores, One-Stop-Shops, Einzelhandel Deutschland, Servicewandel, Standortfaktor

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und die kritische Analyse des „Convenience“-Gedankens im deutschen Einzelhandel, wobei der Fokus auf dem Wandel der Versorgung von Gütern des täglichen Bedarfs liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der historische Wandel der Nahversorgung, die Auswirkungen des demographischen Wandels, die Bedeutung von Convenience-Produkten und die Konkurrenz zwischen kleinen Dorfläden und Massenversorgern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu hinterfragen, inwieweit das Convenience-Konzept geeignet ist, die Nahversorgung im ländlichen Raum sicherzustellen und welche Bedürfnisse der Konsumenten dabei ausschlaggebend sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Hausarbeit, die auf einer Literaturrecherche und der Auswertung von Fachdaten sowie Studien zum Einzelhandel und dem demographischen Wandel basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung der Nahversorgung, definiert relevante Begriffe, stellt Pro- und Contra-Argumente gegenüber und beleuchtet Konzepte wie die „rollende Versorgung“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Convenience, Nahversorgung, demographischer Wandel, Dorfladen, Konsumverhalten, mobile Versorgung und Standortanalyse.

Welche Rolle spielt der demographische Wandel in den ländlichen Regionen laut Autorin?

Der demographische Wandel führt zu einer Überalterung der Bevölkerung, was die Aufrechterhaltung einer wohnortnahen Nahversorgung existenziell wichtig macht, da die Mobilität der älteren Bewohner oft eingeschränkt ist.

Warum wird der „Tante Emma Laden“ als historischer Ankerpunkt für heutige Konzepte gesehen?

Der Tante Emma Laden wird als Ursprung einer serviceorientierten Nahversorgung gesehen, deren soziale Treffpunktfunktion und persönliche Kundenbetreuung heute in neuen Convenience-Formaten wie Kiosken oder Dorfläden wieder angestrebt wird.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Kritische Analyse der Argumente pro und contra Convenience im Einzelhandel Deutschlands
Universidad
RWTH Aachen University
Autor
B.Sc. Julia Braun (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
22
No. de catálogo
V200810
ISBN (Ebook)
9783656278313
ISBN (Libro)
9783656279228
Idioma
Alemán
Etiqueta
Convenience Tante Emma Laden Rollende Versorgung Dorfladen Lebensmittelversorgung in ländlichen Gebieten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.Sc. Julia Braun (Autor), 2011, Kritische Analyse der Argumente pro und contra Convenience im Einzelhandel Deutschlands, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200810
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