Das zunächst eher skeptisch und kritisch betrachtete Web 2.0 mit seinem Social Media Komponenten hat neben den Privatanwendungen und wirtschaftlichen Anwendungen auch Einzug in unserem Bildungsbereich erhalten. Als eine der vielen Kommunikations-anwendungen hat sich unter anderem vor allem der Weblog durchgesetzt und große Akzeptanz erfahren. Mitte der 90 Jahre als privates Online-Tagebuch entstanden, daher auch der Name, zusammengesetzt aus Web und Logbuch – Weblog, wird er heute sowohl in Unternehmen als auch im Bildungsbereich erfolgreich eingesetzt. Personen, die einen Weblog schreiben, bezeichnet man kurz als Blogger.
In dem nun folgenden Text soll auf das Thema Weblog, allgemeine Vorstellung des Mediums, bis hin zum eigenen Blog näher eingegangen werden. Der Blog hat sich in den letzten Jahren zum Kommunikationsmedium entwickelt und kann unterschiedlich gestaltet und dargestellt werden. Ebenso unterscheiden sich Design und Darstellung nach zu repräsentierenden Themen. Wann sich welche Methode eignet und nach welchen Kriterien der eigene Blog gestaltet und angeboten wird, wird im Folgenden näher erläutert, untermauert und begründet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung in das Thema
2. Weblogs im Allgemeinen
2.1 Funktionalitäten von Weblogs
2.2 Motive von Weblogs und Einsatzmöglichkeiten
3. Konzepte von Weblogs
3.1 Designmöglichkeiten
3.2 Design von Weblogs orientiert am Instructional Design
4. Der eigene Blog (Kurze Einleitung und Themenfindung erläutern)
4.1 Gestaltung und Design des eigenen Weblogs
4.2 Funktionalitäten des eigenen Blogs (visualisiert)
5. Fazit (Reflektion des eigenen Blogs und Ausblicke)
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Weblogs als modernes Kommunikationsmedium in der Bildungswissenschaft zu analysieren, deren konzeptionelle Gestaltung zu beleuchten und die praktische Umsetzung anhand eines eigenen Weblog-Projekts zum Thema virtuelles Lernen in Unternehmen zu reflektieren.
- Entwicklung und Funktionen von Weblogs als Kommunikationsmedium
- Einsatzmöglichkeiten von Weblogs in Bildungs- und Unternehmenskontexten
- Gestaltungsprinzipien und Usability-Kriterien für Weblogs
- Anwendung von Instructional Design bei der Konzeption von Lehr-Lern-Weblogs
- Praktische Reflexion eines eigenen Weblog-Projekts
Auszug aus dem Buch
3.1 Designmöglichkeiten
Im vorangegangenen Text wurde bereits erwähnt, dass Blogs zu vielen verschiedenen Themen eingesetzt werden können, sich in ihrer Form und damit auch in ihrem Design dabei stark unterscheiden können. Je nach Adressat und Ziel des Blogs ist eine unterschiedliche Gestaltung bzw. eine Präferenzierung notwendig.
Die gängigste Designform eines Blogs bleibt der individuell gestaltete Blog, der nach wie vor weniger als Kommunikationsmedium als vielmehr als privates Tagebuch dient. Private Blogs werden nach den Designvorstellungen ihrer Autoren gestalten, wobei Usability-Kriterien, sowie zielgruppenspezifische Kriterien oftmals keine große Rolle spielen oder nur wenig Beachtung finden.
Private Blogs, die meistens weit mehr den Anspruch der Selbstdarstellung als den der Informationsverbreitung verfolgen, werden nach den ästhetischen Empfinden des Autors aufgebaut, gestaltet und umgesetzt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung in das Thema: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung des Web 2.0 und des Weblogs als Kommunikationsmedium im Bildungsbereich ein und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit.
2. Weblogs im Allgemeinen: Hier werden die historische Entstehung, die technische Entwicklung sowie die grundlegenden Funktionalitäten und Einsatzmotive von Weblogs dargestellt.
3. Konzepte von Weblogs: Das Kapitel widmet sich den theoretischen Konzepten, insbesondere den Anforderungen an das Design unter Berücksichtigung von Usability und dem Instructional Design.
4. Der eigene Blog (Kurze Einleitung und Themenfindung erläutern): Dieser Abschnitt dokumentiert die praktische Umsetzung eines eigenen Blogs zum Thema virtuelles Lernen in Unternehmen, inklusive Gestaltung und Funktionalitäten.
5. Fazit (Reflektion des eigenen Blogs und Ausblicke): Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Etablierung von Weblogs als zukunftsfähiges Medium für Kommunikation und Wissensmanagement.
Schlüsselwörter
Weblogs, Web 2.0, E-Learning, Instructional Design, Wissensmanagement, Kommunikation, Blog-Design, Usability, Virtuelles Lernen, Content-Management, Bildungsbereich, Corporate Blogs, Online-Tagebuch, Kollaboratives Lernen, Multimediales Lernen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht Weblogs als modernes Kommunikationsmedium und zeigt auf, wie diese in der Bildungswissenschaft und in Unternehmen zur Wissensvermittlung und zum Austausch eingesetzt werden können.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf der allgemeinen Funktionsweise von Weblogs, deren konzeptioneller Gestaltung nach Usability-Prinzipien und der Anwendung didaktischer Modelle (Instructional Design) auf Blogs.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die theoretische Einordnung von Weblogs sowie die praktische Demonstration und Reflexion eines eigenen Weblog-Projekts zu E-Learning-Themen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Weblog-Konzepte sowie auf einen erfahrungsbasierten, reflexiven Ansatz zur eigenen praktischen Blog-Umsetzung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden neben den allgemeinen Funktionalitäten und Einsatzmotiven vor allem Designmöglichkeiten und die Relevanz des Instructional Designs für Bildungsblogs diskutiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen gehören Weblogs, Instructional Design, E-Learning, Usability und Wissensmanagement.
Warum ist das Drei-Spalten-Prinzip für Blogs relevant?
Es hat sich nach Webusability-Forschungen als bedienerfreundlich erwiesen, da es eine klare Struktur ermöglicht und wichtige Informationen im Bereich der höchsten Aufmerksamkeit platziert.
Welche Rolle spielt das Instructional Design bei der Gestaltung?
Es dient dazu, Weblogs strukturiert und zielgerichtet aufzubauen, um Lernprozesse zu unterstützen, Lernziele überprüfbar zu machen und eine Orientierung für den Lernenden zu bieten.
Was unterscheidet einen Knowledge Blog von einem Produkt Blog?
Ein Knowledge Blog fokussiert auf pragmatische Gestaltung, Suchfunktionen und Wissensmanagement, während ein Produkt Blog stärker auf ein aufwendiges, repräsentatives Design für externe Kunden ausgelegt ist.
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- Dr. Gwendolin Rugen (Author), 2010, Weblogs als neues Kommunikationsmedium in der Bildungswissenschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200814