Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland


Masterarbeit, 2012

103 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Allgemeine Grundlagen
2.1 Historische Herkunft des Begriffs „Nachhaltigkeit“
2.2 Definition und Geschichte der nachhaltigen Geldanlagen
2.3 Aktuelle Anforderungen an die nachhaltigen Geldanlagen
2.4 Marktakteure im Markt für nachhaltige Geldanlagen
2.5 Gegenwärtige Marktsituation

3 Nachhaltige Selektionsstrategien
3.1 Übersicht der Selektionsstrategien
3.2 Ausschlusskriterien bzw. Negativselektion
3.3 Positivkriterien
3.4 Engagement-Ansatz
3.5 Anwendung durch deutsche Vermögensverwalter

4 Investoren in die nachhaltigen Geldanlagen

5 Anlageprodukte und Finanzintermediäre
5.1 Übersicht der Anlageprodukte
5.2 Direktbeteiligungen als Gesellschafter oder Mitunternehmer
5.3 Direktanlagen in nachhaltige Aktien
5.4 Direktanlagen in nachhaltige Anleihen und Genussscheine
5.5 Bankeinlagen der ethisch-ökologischen Banken und Kirchenbanken
5.6 Nachhaltige Publikumsfonds und Spezialfonds
5.7 Nachhaltige Zertifikate
5.8 Nachhaltige Kapitallebens- und Rentenversicherungen

6 Nachhaltige Geldanlagen und Unternehmen
6.1 Corporate Social Responsibility
6.2 Nachhaltigkeitsberichterstattung der deutschen Unternehmen
6.3 Nachhaltigkeitsberichterstattungsstandards

7 Nachhaltigkeitsratings und -indizes
7.1 Nachhaltigkeitsratings und Ratingagenturen
7.2 Nachhaltigkeitsindizes

8 Performance der nachhaltigen Geldanlagen

9 Zusammenfassung und kritische Würdigung

Anhang

Literaturverzeichnis

Verzeichnis sonstiger Quellen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Fragestellungen und Aufbau der Arbeit

Abbildung 2: Erweiterung der Anlageentscheidung um die Mittelverwendung

Abbildung 3: Nachhaltige Geldanlage in Deutschland in 2010 in Mrd. Euro

Abbildung 4: Nachhaltige Investmentfonds in Deutschland in 2010 in Mrd. Euro

Abbildung 5: Nachhaltige Geldanlagen in Europa in 2009 in Mrd. Euro

Abbildung 6: Nachhaltige Selektionskriterien

Abbildung 7: Selektionsstrategien der deutschen Vermögensverwalter

Abbildung 8: Struktur der Investoren in nachhaltige Geldanlage in 2005-

Abbildung 9: Struktur der deutschen institutionellen Investoren in

Abbildung 10: Die wichtigsten nachhaltigen Anlageformen

Abbildung 11: Themenallokation der geschlossenen Immobilienfonds in

Abbildung 12: Anlagethema der in Deutschland per 31.12.2010 zugelassenen nach- haltigen Zertifikate

Abbildung 13: Abgrenzung der Kapitalformen in der Nachhaltigkeitstriade

Abbildung 14: Informationskanäle des Nachhaltigkeitsmanagements der börsen-notierten Unternehmen

Abbildung 15: GRI-Kriterien der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Abbildung 16: Eckpunkte des Deutschen Nachhaltigkeitskodexes

Abbildung 17: Theoretische Verschiebung der Effizienzlinie durch Beschränkung des Anlageuniversums

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Synonyme Begriffe zu „Nachhaltige Geldanlage“

Tabelle 2: Entwicklung der Gesamtanlagen und der nachhaltigen Geldanlagen der deutschen Investmentfonds

Tabelle 3: Beispiele der Ausschlusskriterien

Tabelle 4: Übersicht über häufig implementierte Positivkriterien

Tabelle 5: Charakteristika privater und institutioneller Investoren

Tabelle 6: Übersicht der nachhaltigen Publikumsfonds in Deutschland

Tabelle 7: Anbieter der nachhaltigen Kapitallebens- und Rentenversicherungen

Tabelle 8: Nachhaltige Rating- und Researchagenturen in Deutschland

Tabelle 9: Aktienindizes der deutschen Indexprovider

Tabelle 10: Ausgewählte Dow Jones Nachhaltigkeitsindizes

1 Ziel und Aufbau der Arbeit

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt“

Mahatma Gandhi

„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund

für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen“

Antonie de Saint-Exupery

„Geld ist an sich weder böse noch gut. Es liegt an dem, der es brauchen tut“

Sprichwort

Geld und Moral? Sind diese Begriffe vereinbar? Sind uns Menschen wirklich nur die klassischen Anlageziele wie Rendite, Risiko und Liquidität bei der Wahl der Geldanlage wichtig, oder wollen wir mit dem investierten Geld auch etwas bewirken?

Seit Jahrhunderten diskutieren die Theologen über die Vereinbarkeit von Geld und Moral. Sie versuchen aus Wörtern der Bibel die Einstellung Jesus zum Geld abzuleiten. Max Weber ist sogar gelungen darzulegen, dass Protestantismus und die Reformationsbewegung des XVI Jahrhunderts eine positive Wirkung auf die Entwicklung des Kapitalismus und somit des Wohlstandes in Europa hatte.[1]

Ein in der neoklassischen Mikroökonomik entwickeltes Bild vom homo oeconomicus, der „durch formale und inhaltliche Rationalität, durch Eigeninteresse und Autonomie sowie durch Interessenausgleich“[2] charakterisiert ist, entspricht nicht der Realität. Auch in Geldfragen handelt der Mensch nicht immer rational. Seine Emotionen, Wertvorstellungen, Religionszugehörigkeit, soziales Umfeld und weitere persönliche Merkmale beeinflussen seine Entscheidungen. Die moderne Ökonomie verwendet Simon-Ansätze von „begrenzter oder intuitiver Rationalität“, die versuchen die Wertvorstellungen in die Berechnung des Erwartungsnutzens zu implementieren.[3]

Nach der Finanzkrise von 2008 wurden viele Fragen aufgeworfen, unter anderem auch über die Moral und das Geld. Rufe nach weiteren gesetzlichen Regulierungen wurden laut. Die gegenwärtige europäische Schuldenkrise zeigt nun die Machtlosigkeit der obersten Volksvertreter. Im Endeffekt sind aber wir selbst diejenige, die unser Leben von Morgen bestimmen, wir sind die Konsumenten, die Geldanleger, die Mitarbeiter, die Bürger. Wenn wir versuchen in jeder Hinsicht bewusst und nachhaltig zu handeln, bleibt den Unternehmen, den Finanzinstituten und der Politik keine andere Wahl, als ihre Produkte bzw. die Wahlprogramme an unsere Wünsche anzupassen.

Eine Möglichkeit die wirtschaftlichen Prozesse zu steuern ist die nachhaltige Geldanlage[4], denn wie das alte Sprichwort besagt „Geld regiert die Welt“. Wir sollten unseren Einfluss nicht unterschätzen, denn jeder von uns hat einen gewissen Geldbetrag, der für die Zukunft gedacht ist. Wir haben Lebensversicherungen, unterschiedliche Formen der Altersvorsorge, Tagesgeldanlagen, Anteile an Investmentfonds usw. und damit auch die Macht der Entscheidung, wie dieses Geld angelegt wird. Durch die nachhaltige Geldanlage üben die Anleger Einfluss auf Unternehmen aus, denn durch die Festsetzung von Nachhaltigkeitskriterien wird die erwünschte Entwicklungsrichtung gesteuert.[5]

Ziel dieser Arbeit ist vor allem einen fundierten Überblick über den deutschen Markt für nachhaltige Geldanlagen zu schaffen. Da in der heutigen globalen Welt die Abgrenzung der regionalen Märkte nicht ohne Einschränkungen möglich ist, wurde versucht den Markt, aus der Perspektive der deutschen Marktteilnehmer zu betrachten. Somit wurde die untersuchte Marktumgebung insbesondere aus dem Blickwinkel der deutschen Investoren, Finanzintermediären und Unternehmen unter Einbeziehung der deutschen Ratingagenturen und Indexanbietern analysiert.

Die Arbeit wird in der Reihenfolge von mit dem Ziel korrespondierenden Fragestellungen aufgebaut. Die Fragestellungen, die in entsprechenden Kapiteln 2 bis 7 dieser Arbeit abgearbeitet werden, sind in der Abbildung 1 dargestellt. Das Kapitel 8 ist der Analyse der Studien zum Performancevergleich zwischen klassischen und nachhaltigen Geldanlage gewidmet. Die Arbeit wird mit einer Zusammenfassung und kritischen Würdigung in Kapitel 9 abgeschlossen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Fragestellungen und Aufbau der Arbeit

2 Allgemeine Grundlagen

2.1 Historische Herkunft des Begriffs „Nachhaltigkeit“

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ stammt aus Deutschland und wurde erstmals im XVIII Jahrhundert in der Forstwirtschaft verwendet. Hans Carl von Carlowitz formulierte 1713 das Grundprinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft wie folgt: „Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann“[6]. Im XIX Jahrhundert wurde diese rein ressourcenökonomische Sichtweise der Nachhaltigkeit auf sämtliche Funktionen des Waldes als einheitliches Ökosystem erweitert.[7]

In den 60-er -70-er des XX Jahrhunderts wurde in der westlichen Welt die internationale Umwelt- und Entwicklungsdiskussion geführt und mit dem Bericht vom Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“ wurde in 1972 der Begriff „Nachhaltigkeit“ auf weitere Wirtschaftsbereiche erweitert[8]. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ bezog sich aber weiterhin nur auf rein ökologische Aspekte.

Erst im Jahr 1983 wurde durch die UN-Kommission für Umwelt und Entwicklung unter dem Vorsitz der norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland der Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ oder auf Englisch „Sustainable Development“ als „eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigene Bedürfnisse nicht befriedigen können“ definiert[9]. Damit bezog die Brundtland-Kommission nicht nur die Naturschutzaspekte, sondern auch die sozioökonomische Probleme in den Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ mit ein.

Im Jahr 1992 verabschiedete die UNCED-Konferenz in Rio de Janeiro die Agenda 21 und die Rio-Deklaration, in denen 121 Staaten „Sustainable Development“ oder „Nachhaltige Entwicklung“ als Entwicklungsziel der Menschheit definierten. Es wurden erstmals politisch verbindliche Vereinbarungen sowie konkrete Maßnahmen und Ziele für eine nachhaltige Entwicklung vereinbart. Diese Konferenz begründete auch die Tripple Bottom Line (Drei-Säulen Modell).[10] In diesem Modell sind alle drei Komponenten (Ökologie, Soziales und Ökonomie) gleichrangig. Die Ökologie richtet sich auf den Erhalt der Natur für die zukünftigen Generationen. Unter sozialer Nachhaltigkeit versteht man die Sicherung der Grundbedürfnisse, gerechte Verteilung von Ressourcen sowie die Armutsbekämpfung.[11]

In Deutschland wurden die Beschlüsse der Rio-Konferenz und das Drei-Säulen Modell von der Enquete-Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt“ des 13. Deutschen Bundestages umgesetzt.[12]

Die Brockhaus Enzyklopädie definiert den Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ als „Leitbild der internationalen Politik und zivilgesellschaftlichen Bewegungen, das eine dauerhafte und gerechte Bewirtschaftung des Planeten Erde zum Ziel hat“[13].

2.2 Definition und Geschichte der nachhaltigen Geldanlagen

Der Begriff „Nachhaltige Geldanlage“ hat keine eindeutige Definition, die länderübergreifend anerkannt wäre. Es wird außerdem eine Vielzahl von synonymen Begriffen verwendet, die gebräuchlichsten davon sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Synonyme Begriffe zu „Nachhaltige Geldanlage“[14]

Alle diese Begriffe haben eine Gemeinsamkeit: Hier übt der Anleger bewusst den Einfluss auf die Mittelverwendung. Somit wird das klassische Dreieck der Anlageentscheidung zu einem Viereck erweitert (Abbildung 2), indem neben den herkömmlichen wirtschaftlichen Anlagekriterien zusätzlich die Restriktionen bezüglich der Mittelverwendung berücksichtigt werden.[15]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Erweiterung der Anlageentscheidung um die Mittelverwendung[16]

Die Kriterienauswahl sowie die Begriffe widerspiegeln die historische Entwicklung der nachhaltigen Geldanlagen. Obwohl das Konzept der Nachhaltigkeit erst vor einigen Jahren ausgearbeitet wurde, sind die nachhaltigen Geldanlagen keine neue Erfindung. Die ethische Geldanlage hat ihren Ursprung in der Predigt „Vom Gebrauch des Geldes“ von John Wesley, die in 1760 veröffentlicht wurde.[17] Im XVIII Jahrhundert verzichteten die nordamerikanischen und englischen Quäker auf die Anlagen, die auf dem Sklavenhandel basierten.

In 1928 wurde der erste Ethikfonds „Pioneer Fund“ aufgelegt, der Anlagen in Aktien von Unternehmen, die ihr Geld mit Tabak, Alkohol oder Glücksspiel verdient haben, ausgeschlossen hat.[18] Diese Entwicklung wurde aus der strengen religiösen Weltanschauung vorangetrieben und widerspiegelte vor allem die ethischen Grundsätze der Anleger. In Deutschland wurden in dieser Zeit die ersten kirchlichen Banken gegründet.

Die nächste Welle kam in den 60er-70er Jahren des letzen Jahrhunderts. Aus den Protestbewegungen gegen den Vietnam-Krieg wurde in 1971 der „Word Pax Fund“ aufgelegt, der nur in die Unternehmen investierte, die nicht in der Waffen- und Rüstungsindustrie tätig waren. In 1974 wurde die erste europäische ethisch-ökologische Bank GLS Gemeinschaftsbank in Bochum gegründet. Mit der versiko AG entstand im Jahr 1975 die erste nachhaltige Versicherungsgesellschaft in Deutschland. Wegen Apartheid-Protesten stoppten mehrere USA-Banken die Kreditvergabe an Südafrika.[19] Als Antriebskraft diente hier das gesellschaftliche und soziale Verantwortungsbewusstsein der Anleger.

Ende der 80-er Jahre des letzten Jahrhunderts traten nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl immer mehr die ökologischen Aspekte in den Vordergrund der nachhaltigen Geldanlage. In 1989 wurde von der BfG Bank, heute SEB AG, der erste deutsche ökologische Investmentfonds „Luxinvest Securarent“, der zurzeit „Luxinvest ÖkoRent“ heißt, aufgelegt.[20] Im gleichen Jahr legen die Unternehmensgruppe BVT und die GLS Gemeinschaftsbank eG den ersten Windkraftfonds auf.[21].

In den 90-Jahren trägt die ökologische Sichtweise dazu bei, dass immer mehr Anbieter die grünen Geldanlagen in die Anlagepalette aufnehmen. In 1992 bietet der Vermögensberater Versiko zusammen mit der Continentale Versicherung die erste fondsgebundene grüne Rentenversicherung an. In 1997 wurde der Natur-Aktien-Index ins Leben gerufen. In 1999 wird von der UBS das erste grüne Aktienzertifikat UBS-Brennstoffzellen-Zertifikat Nr. 1 angeboten. Im gleichen Jahr wurde mit dem SAM Sustainability Index Fonds der erste allgemeine Nachhaltigkeitsfonds aufgelegt.[22]

Am Anfang des XXI Jahrhunderts verschmelzen die Differenzen zwischen den ethischen, sozialen und ökologischen Anlagen. Alle diese Anlagen werden als nachhaltig oder „sustainable“ bezeichnet.

Aktuell werden die Begriffe „Nachhaltige Geldanlage“, „Ethische Geldanlage“ und „Sozial verantwortliche Geldanlage“ als Synonyme verwendet. Gemäß der Umfrage, die zwischen den Anbietern der Nachhaltigkeitsindizes durchgeführt wurde, verwenden die Akteure aus dem religiösen Umfeld öfter den Begriff „Ethische Geldanlage“, die Investoren aus dem Sozialbereich bevorzugen den Begriff „Sozial verantwortliche Geldanlage“ und die umweltorientierten Geldanleger stützen sich auf den Begriff „Nachhaltige Geldanlage“.[23]

2.3 Aktuelle Anforderungen an die nachhaltigen Geldanlagen

Trotz unterschiedlicher Begrifflichkeiten besteht in der Literatur Einigkeit darüber, dass die nachhaltigen Geldanlagen außer der Erwirtschaftung den fortlaufenden Erträgen auch aus sozial-kultureller und ökologischer Hinblick die Zukunftsfähigkeit der Menschheit unterstützen.[24]

Im Rahmen eines Expertenworkshops zum Thema „Begriff und Verständnis nachhaltiger Geldanlagen“, der durch die Projektgruppe Ethisch-Ökologisches Rating und das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie veranstaltet wurde, wurde die sogenannte „Darmstädter Definition Nachhaltiger Geldanlagen“ herausgearbeitet:

„Nachhaltige Geldanlagen tragen zu einer zukunftsfähigen Entwicklung bei. Sie ermöglichen dies durch eine umfassende Analyse der Anlageobjekte. Diese Analyse berücksichtigt wirtschaftliche und soziale Leistungen, Naturverträglichkeit und gesellschaftliche Entwicklungen“.[25]

Gemäß dieser Definition müssen die nachhaltigen Geldanlagen folgende ökonomische, ökologische und sozial-kulturelle Aspekte berücksichtigen:[26]

Ökonomische Aspekte:

- langfristige Produktions- und Investitionsstrategien als Gewinnbasis;
- vertretbare Relation zwischen Erträgen aus Finanzanlagen und aus realer Wertschöpfung;
- keine Gefährdung der elementaren Menschenbedürfnisse;
- keine Unterstützung der Korruption.

Ökologische Aspekte:

- Erhöhung der Ressourcenproduktivität;
- Förderung der erneuerbaren Ressourcen;
- Recycling;
- Erhalt der globalen und lokalen Ökosysteme.

Sozial-kulturelle Aspekte:

- Entwicklung der Arbeitskräfte;
- Unterstützung der sozialen Gerechtigkeit;
- Förderung des Kulturkapitals.

In der Literatur wird zwischen den nachhaltigen Geldanlagen im engeren Sinne und den nachhaltigen Geldanlagen im weiteren Sinne unterschieden. Zu den nachhaltigen Geldanlagen im weiteren Sinne gehören die Themeninvestments, die keine vollständige Anwendung aller ökologischen und sozialen Kriterien abbilden.[27] Als nachhaltige Geldanlage im engeren Sinne wird die Geldanlage, die der Darmstädter Definition entspricht, verstanden.

Der Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. verwendet folgende Definition: „Nachhaltige Geldanlage ist die allgemeine Bezeichnung für nachhaltiges, verantwortliches, ethisches, soziales, ökologisches Investment und alle anderen Anlageprozesse, die in ihre Finanzanalyse den Einfluss von ESG (Umwelt, Soziales und Gute Unternehmensführung)-Kriterien einbeziehen. Es beinhaltet auch eine explizite schriftlich formulierte Anlagepolitik zur Nutzung von ESG-Kriterien.“[28] Somit wird die Darmstädter Definition um die Anforderungen an die effektive und effiziente Corporate Governance erweitert.

Der im englischen Sprachraum verwendete Begriff „Social Responsibility Investments“ (SRI) sowie in deutschen Finanzkreisen benutzte Begriff „Nachhaltige Investments“ werden als Synonyme zu dem Begriff „Nachhaltige Geldanlage“ verstanden.

2.4 Marktakteure im Markt für nachhaltige Geldanlagen

Um zu herauszukristallisieren, welche Teilnehmer am Markt für die nachhaltigen Geldanlagen präsent sind, wird zuerst auf die Definition des Marktes zurückgegriffen. „Der relevante Markt umfasst alle für die Kauf- und Verkaufsentscheidungen bedeutsamen Austauschbeziehungen zwischen Anbietern und Nachfragern in sachlicher, räumlicher, persönlicher und zeitlicher Hinsicht.“[29] Ausgehend von dieser Definition besteht der Markt für nachhaltige Geldanlagen aus:[30]

- Investoren, die bei ihren Anlageentscheidungen Nachhaltigkeitskriterien einbeziehen;
- Finanzinstitute bzw. Kapitalanlagegesellschaften, die Nachhaltigkeitsprodukte entwickeln, verkaufen und verwalten;
- Investmentprodukte, die die Besonderheit haben, dass das eingesammelte Kapital nur in die Unternehmen investiert wird, die den Anforderungen an das nachhaltige Wirtschaften entsprechen;
- Unternehmen als Objekte für die Kapitalanlage;
- Ratings- bzw. Researchagenturen sowie die Anbieter der Nachhaltigkeitsindizes, die den Informationsfluss zwischen den Unternehmen und Investoren unterstützen und eine Orientierungsfunktion ausführen.

Markt für nachhaltige Geldanlagen ist somit ein Teilmarkt des Kapitalanlagemarktes, der sich auf die spezifischen Bedürfnisse der Nachfrager orientiert und somit einen Absatzmarkt darstellt, der nicht unternehmensbezogen sondern nachfragerbezogen ist. Auf der Nachfragerseite fungieren die privaten und institutionellen Investoren. Die Finanzinstitute bzw. Kapitalanlagegesellschaften repräsentieren mit Ausnahme der nachhaltigen Direktinvestitionen die Anbieterseite. Als Produktpalette wird das breite Spektrum der nachhaltigen Anlagealternativen gesehen. Die Unternehmen werden im Regelfall als reale Objekte der Kapitalanlage einbezogen, nur im Fall der direkten Unternehmensbeteiligungen werden sie als Anbieter gesehen.[31]

2.5 Gegenwärtige Marktsituation

Der Forum der Nachhaltigen Geldanlagen e. V. veröffentlicht jährlich einen Marktbericht zu den nachhaltigen Geldanlagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In 2010 betrug das Marktvolumen für nachhaltige Geldanlagen in Deutschland 57 Milliarden Euro.[32] Die Zusammensetzung der nachhaltigen Geldanlagen, die über die Finanzanbieter getätigt wurden, ist in der folgenden Abbildung dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Nachhaltige Geldanlage in Deutschland in 2010 in Mrd. Euro[33]

Bei den Eigeneinlagen handelt es sich um die nachhaltigen Geldanlagen einer Entwicklungsbank. Im Jahr 2010 wurden die Bankeinlagen, Eigenanlagen, Zertifikate und die geschlossenen Fonds zum ersten Mal bei der Datenerhebung berücksichtigt.[34] Deswegen ist ein Vergleich mit Vorjahren im Gesamtbereich der nachhaltigen Kapitalanlagen nicht aussagekräftig. Außerdem sind in dieser Statistik die Daten der Direktanlagen in grüne Aktien, Anleihen und Gesellschafter- bzw. Mitunternehmeranteile nicht berücksichtigt.

Die Entwicklung der nachhaltigen Geldanlagen, die über die Investmentfonds gehalten werden, ist in der Abbildung 4 dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Nachhaltige Investmentfonds in Deutschland in 2010 in Mrd. Euro[35]

Die nachhaltigen Geldanlagen über die Investmentfonds betrugen im Jahr 2010 15,9 Mrd. Euro. Dies entspricht mehr als einer Verdreifachung dieses Anlagesegments seit 2005.[36] Trotz beachtlichen Zuwachsraten bleiben die nachhaltigen Geldanlagen in Deutschland ein Nischensegment. Die Gesamtvolumina der deutschen Investmentbranche lag laut den Angaben des Bundesverbandes Investment und Asset Management e. V. (BVI) im gleichen Zeitraum bei 1.830,5 Mrd. Euro.[37] Somit belief sich Anteil der nachhaltigen Anlagen bei deutschen Investmentfonds auf 0,87 %. Die Entwicklung der Gesamtanlagen und der nachhaltigen Geldanlagen der deutschen Investmentfonds ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Entwicklung der Gesamtanlagen und der nachhaltigen Geldanlagen der deutschen Investmentfonds[38]

Positiv für nachhaltige Geldanlagen fällt der Vergleich der Zuwachsraten auf. Während die nachhaltigen Geldanlagen der deutschen Investmentfonds in 2010 im Vergleich zu 2009 um 23,26 % gewachsen sind, betrug der Anstieg der Gesamtanlagen der Investmentfondsbranche im gleichen Zeitraum 7,29 %. Ob es sich hierbei um einen vorläufigen Trend oder um eine dauerhafte Entwicklung handelt, lässt sich schwierig vorhersagen. Allerdings hat Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch erhebliches Nachholpotenzial.

Die Abbildung 5 zeigt die Volumina der nachhaltigen Geldanlagen in 2009 in Europa. Anzumerken ist bei dieser Statistik, dass die Datenerfassung auf den nationalen Besonderheiten und Definitionen des Begriffs „Nachhaltige Geldanlage“ basiert. Z. B. stiegen die nachhaltigen Geldanlagen in Frankreich von 87,9 Mrd. Euro in 2007 auf 1.800,57 Mrd. Euro in 2009. Dieser Anstieg steht im Zusammenhang mit der Implementierung von einem wertbasierten Negativkriterium - dem Ausschluss der Unternehmen, die Landminen und Streubomben produzieren - und einem Positivkriterium - der Verfügbarkeit der extra-finanziellen Informationen auf allen Managementebenen - bei einer Vielzahl von Investoren.[39] In Deutschland erfolgte in diesem Jahr nur die Erfassung der nachhaltigen Geldanlagen, die über die Investmentfonds gehalten wurden.[40]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Nachhaltige Geldanlagen in Europa in 2009 in Mrd. Euro[41]

3 Nachhaltige Selektionsstrategien

3.1. Übersicht der Selektionsstrategien

In der Literatur unterscheidet man zwischen den aktiven und passiven Strategien zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsfaktoren in Portfoliomanagement. Die passiven Ansätze konzentrieren sich entweder auf den Ausschluss bestimmter Geschäftsfelder oder Praktiken oder richten sich auf die Auswahl der Besten in der jeweiligen Branche. Auch die Mischkonzepte werden angewandt.[42] In der Abbildung 6 sind die aktuellen Modelle zusammengefasst:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Nachhaltige Selektionskriterien[43]

Im Einzelnen werden diese Strategien in folgenden Unterkapiteln erläutert.

3.2 Ausschlusskriterien bzw. Negativselektion

Bei Ansatz der Ausschlusskriterien wird in alle möglichen Anlagen investiert, allerdings erfolgt eine Ausgrenzung der Unternehmen oder Branchen, die festgelegte Kriterien nicht erfüllen.

Es werden zwei Ansätze von Negativselektion unterschieden[44]:

1) negative Selektion auf Basis von Normen;
2) negative Selektion auf Basis eher subjektiven moralischen Präferenzen.

Bei Negativselektion auf Basis von Normen werden zuerst die übergeordneten Prinzipien aus z. B. den OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen oder dem Global Compact der Vereinten Nationen herausgearbeitet. Weiterhin werden bestimmte soziale und ökologische Normen oder Corporate-Governance-Standards sowie die Menschenrechte als Mindeststandard herauskristallisiert und die Unternehmen, deren Tätigkeit diesen Normen nicht entspricht, aus dem Anlagespektrum ausgeschlossen.[45] Nach der normenbasierten Negativselektion werden nicht nur Unternehmen, sondern auch Staaten, die gegen internationale Normen und Standards verstoßen, aus dem Anlagenspektrum ausgeschlossen.

Das wertbasierte Negativ-Screening ist die älteste Form der Selektion der nachhaltigen Geldanlagen. Dabei werden bestimmte Geschäftsfelder in Abhängigkeit von subjektiven Präferenzen der Investoren ausgeschlossen. Z. B. ökologisch orientierte Anleger verlangen den Ausschluss der Investitionen in Kernenergie sowie in Gentechnologie. Die Anleger, die vor allem die ethischen Ansätze in den Vordergrund stellen, schließen die Investments in die Unternehmen aus, die z. B. Alkohol, Tabak, Waffen produzieren oder Kinderarbeit und Tierversuche praktizieren. Weiterhin werden von diesen Investoren Branchen, die Glücksspiel, Pornografie und Prostitution unterstützen, gemieden. Die sozialorientierten Investoren achten insbesondere auf Einhaltung der Corporate-Governance-Richtlinien, Einhaltung der Arbeitnehmerrechte und freiwilliges soziales Engagement der Unternehmen.[46]

Beispiele für normbasierte und wertbasierte Ausschlusskriterien sind in der Tabelle 3 dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Beispiele der Ausschlusskriterien[47]

Hier ist anzumerken, dass der Ansatz der wertbasierten negativen Selektion auf Basis eher subjektiven moralischen Präferenzen der Darmstädter Definition des Begriffs „Nachhaltige Geldanlage“ widerspricht, da hier nicht alle drei Nachhaltigkeitskriterien erfüllt werden sollen, sondern es genügt bereits ein Ausschlusskriterium oder eine Spezialisierung, um die Geldanlage als nachhaltig zu kennzeichnen.

Ein weiterer Kritikpunkt am Ansatz der Ausschlusskriterien besteht darin, dass in der Praxis sehr oft eine Toleranzgrenze von 5 % des Unternehmensumsatzes in die ausgeschlossenen Geschäftsfelder als zulässig festgelegt wird. Außerdem erfolgt die Beschränkung nur auf das Unternehmen und gegebenenfalls seine Tochtergesellschaften. Die Lieferantenkette wird nicht überprüft.[48]

3.3 Positivkriterien

Bei der Verwendung der Positivkriterien zur Unterstützung der nachhaltigen Investmentstrategie werden die Kriterien definiert, die von Unternehmen zu erfüllen sind, um in die Auswahl aufgenommen zu werden. Als Grundlage für die Ausarbeitung der Kriterien dienen die Nachhaltigkeitsratings, die im Wesentlichen die CRS-Unternehmenspolitik, Managementabläufe, Umweltorientierung, einzelne Produkte und Dienstleistungen, Arbeitnehmerrechte sowie den Stakeholderansatz bewerten.[49] Positive Anlagekriterien sind z. B. Grundsätze vorsichtiger Unternehmensführung, Berichterstattung zu ökologischen Aspekten der Geschäftstätigkeit und zu sozialen Belangen der Geschäftstätigkeit.[50] Weitere Beispiele der häufig implementierten Positivkriterien sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 4: Übersicht über häufig implementierte Positivkriterien[51]

Bei der Unternehmensbewertung erfolgt die Unterscheidung der Unternehmen in Nachhaltigkeits-Leader und Innovatoren bzw. Pionierunternehmen.

Die Nachhaltigkeits-Leader sind die etablierten Unternehmen mit großer Marktkapitalisierung, einer umfangreicher Produkt- bzw. Dienstleistungspalette, die global ausgerichtet sind. Diese Unternehmen werden in der Praxis mit Hilfe des Best-in-class-Ansatzes, der auch Branchenleader-Ansatz genannt wird, selektiert. Dabei wird für jede Branche eine Gewichtung der Beurteilungskriterien ausgearbeitet. Die Unternehmen werden aus Sicht der Nachhaltigkeitsperformance mit den anderen Unternehmen der jeweiligen Branche verglichen und in eine Reihenfolge gebracht. Dann werden die besten 5 % bis 10 % der Unternehmen in die Anlageportfolio aufgenommen. In einigen Fällen orientiert sich der Best-in-class-Ansatz auf die Gruppe der Unternehmen, die z. B. in einem Nachhaltigkeitsindex notiert sind.[52]

Der Best-in-class Ansatz kann die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflussen, da das Verfahren die Transparenz für die Anleger ermöglicht und somit den positiven Wettbewerb stimuliert. Allerdings werden hier auch Branchen berücksichtigt, die nicht einem ethisch-nachhaltigen Bild entsprechen.[53]

Die Pionierunternehmen sind eher mittelständig, haben hohes Wachstumspotential und spezialisieren sich auf Produkte und Dienstleistungen, die hohen ökologischen, sozialen bzw. gesellschaftlichen Wert haben. Hier werden nur bestimmte Nachhaltigkeitskriterien herauskristallisiert, die für einen Investor von großer Bedeutung sind und die Unternehmen werden entsprechend der Übereinstimmung mit den vorgegebenen Kriterien in die Selektion aufgenommen.

In der Praxis werden oft die Themenfonds oder Themeninvestments, die sich auf eine Branche bzw. einen Sektor beziehen und die gezielt auf die meistens ökologischen Wirkungen bezogen sind, aufgelegt.[54] Die Lieblingsbranchen für Themenfonds sind Grüne Immobilien, Energieeffizienz, erneuerbare Energien und nachhaltige Rohstoffe, Mikrofinanzierung, Investitionen in soziale Projekte.[55]

3.4 Engagement-Ansatz

Die Aktivitäten bei dem Engagement-Ansatz konzentrieren sich auf die einzelnen Unternehmen. Der aktive Engagement-Ansatz bedeutet, dass der Investor aktiv seine Teilhaberrechte an einem Unternehmen mit dem Ziel das Management zu mehr Nachhaltigkeit zu bewegen ausübt. Z. B. können auf der Hauptversammlung die Gegenanträge zu den Tagesordnungspunkten gestellt werden. Die Anbieter der nachhaltigen Investmentfonds und andere Großinvestoren stehen auch oft im permanenten kritischen Dialog mit der Unternehmensführung mit dem Ziel, die Nachhaltigkeitsanforderungen der Anleger durchzusetzen.[56] Man unterscheidet zwischen einem proaktiven (Erläuterung der Änderungswünsche), reaktiven (Erarbeitung der Lösungsstrategien in Krisen) und allgemeinen kontinuierlichen Dialog über ökologische, soziale und ökonomische Aspekte.[57]

Da die Stimmrechtsverteilung von der Höhe der Kapitalbeteiligung abhängig ist, wird der Engagement-Ansatz in der Praxis nur von institutionellen Großanlegern oder Anbietern der Nachhaltigkeitsfonds angewandt.[58] Dieses Konzept wird vor allem von denjenigen Investoren bzw. Fondsgesellschaften umgesetzt, die im Prinzip in alle Anlagearten investieren, die aber bewusst eine Einflussnahme auf das Voranbringen bestimmter Themen, z.B. erneuerbare Energien oder Einhaltung bestimmter sozialer Normen, z. B. Corporate-Governance-Standards, ausüben wollen.[59]

Aber auch Kleinaktionäre können sich zu Initiativgruppen zusammenschließen und durch aktive Kampagnen sowie Aktionärs-Resolutionen, die durch die Medien an die Öffentlichkeit und Kundschaft vorgetragen werden, die Unternehmensführung beeinflussen.[60]

Somit ermöglicht der aktive Engagement-Ansatz den direkten und wirksamen Einfluss auf die Unternehmen, ist aber mit einem sehr hohen Aufwand verbunden.

3.5 Anwendung durch deutsche Vermögensverwalter

Viele deutsche Vermögensverwalter, die sich auf nachhaltigen Geldanlagen spezialisieren, verwenden nicht nur eine, sondern mehrere Selektionsstrategien bei ihren Anlageentscheidungen. In der Praxis werden oft die Mischformen zwischen den Positiv- und Negativkriterien verwendet. Eine der verbreitetesten Mischformen, die von deutschen Vermögensverwaltern angewandt wird, ist der Best-of-class-Ansatz. Hierbei wird zuerst das Anlageuniversum durch die Negativkriterien beschränkt. Danach werden auf die verbleibenden Unternehmen die Positivkriterien angewandt. Somit beschränkt sich das Anlageuniversum nur auf die nachhaltigen Branchen und deren beste Unternehmen.[61]

Die Zusammenfassung der Anwendung der einzelnen Selektionsstrategien durch deutsche Vermögensverwalter ist in der Abbildung 7 dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Selektionsstrategien der deutschen Vermögensverwalter[62]

4 Investoren in die nachhaltigen Geldanlagen

Die erste Gruppe der Teilnehmer am Markt für die nachhaltigen Geldanlagen, die in dieser Arbeit analysiert wird, sind die Investoren. Bei Analyse der Investoren in die nachhaltige Geldanlage unterscheidet man auch, wie bei herkömmlichen Anlagen, zwischen privaten und institutionellen Anlegern. Während die Privatanleger zu 99 % in die Publikumsfonds investieren, legen die institutionellen Anleger ihr Geld überwiegend in die Spezialfonds an. Lediglich 14 % der institutionellen Anleger investieren in die Publikumsfonds.[63]

Die Übersicht der charakteristischen Merkmale dieser Investorengruppen ist in folgender Tabelle dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 5: Charakteristika privater und institutioneller Investoren[64]

Der Markt für die nachhaltigen Geldanlagen wird von den institutionellen Investoren dominiert. Die Investorenstruktur im Zeitraum vom 2007 bis 2010 wird in der nachfolgenden Abbildung dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8: Struktur der Investoren in nachhaltige Geldanlage in 2005-2010[65]

Der größte Anteil der institutionellen Anleger kommt auf die kirchlichen Institutionen und Wohlfahrtsorganisationen. Danach folgen die Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Als Motive für Investitionen in die nachhaltigen Geldanlagen nennen laut einer Umfrage des European Sustainable and Responsible Investment Forum die Institutionellen folgenden Faktoren:[66]

- Imageaufbau als verantwortlicher Kapitaleigentümer;
- Handlungsdruck durch Mitglieder;
- politischer Druck;
- Integration von ESG-Risiken als Teil der treuhänderischen Verantwortung;
- Implementierung UN-Prinzipien für verantwortliches Investieren.

Die Abbildung 9 zeigt die Struktur der institutionellen Anleger in Deutschland in 2010:

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Abbildung 9: Struktur der deutschen institutionellen Investoren in 2010[67]

Bezüglich der Privatkunden ist anzumerken, dass lediglich 0,2 % der Privatkunden, die in Deutschland in die nachhaltigen Geldanlagen investieren, auf Personen mit einem Vermögen von mehr als einer Million US-Dollar (High Net Worth Individuals) entfallen.[68]

Als Zielgruppe der nachhaltigen Geldanlagen werden unter den Privatinvestoren die sogenannten LOHAS und LOVOS betrachtet. LOHAS ist eine Abkürzung für „Lifestyle of Health and Sustainability” und bezeichnet die Personen, deren Lebensstil besonders auf Gesundheit und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Ziele des LOHAS sind gesundes Leben, die persönliche Weiterentwicklung, Selbstverwirklichung, aktives Engagement für den Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit. Diese Menschen verfolgen die Idee des ethischen Konsums, der außer den Preis und die Qualität die nachhaltigen Komponenten beinhaltet. Der LOHAS-Lebensstil beschränkt sich nicht nur auf Konsum, sondern auch auf andere Lebensbereiche, wie Politik (Partizipation statt Repräsentation), Religion (Spiritualität statt Glauben) oder alternative medizinische Versorgung und Gesundheitsvorsorge, die nicht nur auf den Körper sondern auch auf das psycho-emotionale Wohlbefinden ausgerichtet ist. Die Vorreiter der Bewegung gehören überwiegend der akademischen Elite an, aber auch die anderen sozialen Schichten zeigen immer mehr Interesse an diesem Trend.[69] Das Selbstverwirklichungsprinzip der LOHAS begrenzt sich nicht nur auf Definition und Erleben der eigenen Werte, sondern ist auch mit gesteigertem Verantwortungsgefühl für Familie, Freunde, Wohnort, Gesellschaft und Umwelt verbunden.[70]

Neben der LOHAS-Bewegung entstand auch die sogenannte LOVOS-Bewegung. LOVOS steht für „Lifestyle of Voluntary Simplicicty“ und bezeichnet die Menschen, die bewusst auf den Konsum verzichten und sich dem einfachen Leben hinwenden. Die Vertreter der LOVOS orientieren sich bei dem Konsum in erster Linie auf Notwendigkeit und verzichten bewusst auf die Käufe, die aus der Begierde resultieren. LOVOS sind keine homogene Gruppe und deren Konsumverhalten beruht auf den individuellen Ausprägungen von kritischen „Normalverbrauchern“ bis zu „Total-Aussteiger“.[71]

Für die Anbieter der nachhaltigen Geldanlagen sind insbesondere die LOVOS interessant, da durch den bewussten und eingeschränkten Konsum freie Finanzmittel entstehen, die diese Menschen im Einklang mit ihren Werten und Idealen anlegen wollen. Da diese Gruppe sehr klein ist, bemühen sich die Anbieter der nachhaltigen Geldanlagen die Aufmerksamkeit der LOHAS auf ihre Angebotspalette zu ziehen.[72]

5 Anlageprodukte und Finanzintermediäre

5.1 Übersicht der Anlageprodukte

Analog zu den klassischen Anlageformen wird auch im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen zwischen den direkten und indirekten Anlageformen unterschieden. „Direktanlagen sind dadurch gekennzeichnet, dass Anleger direkt in das entsprechende Unternehmen bzw. Anlageobjekt investiert.“[73] Hier nimmt der Anleger die Titelauswahl und das Portfoliomanagement selbst in die Hand. Bei indirekten Anlagen wird ein externes Management eingeschaltet, das einzelne Anlageentscheidungen trifft.[74] In der Abbildung 10 sind die wichtigsten Anlagemöglichkeiten dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 10: Die wichtigsten nachhaltigen Anlageformen[75]

In einigen Literaturquellen werden auch weitere Formen der Anlageprodukte den nachhaltigen Geldanlagen zugeordnet, z. B. Montage einer Photovoltaikanlage auf das eigene Dach, Direktvergabe von Mikrofinanzkrediten, Kauf von nachhaltigen Immobilien oder Beteiligungen an nachhaltigen Hedgefonds. Da deren nachhaltige Wirkung noch umstritten ist oder diese Anlageformen ein Randsegment der nachhaltigen Geldanlage darstellen, werden solche Anlageprodukte in dieser Arbeit außer Acht gelassen.

5.2 Direktbeteiligungen als Gesellschafter oder Mitunternehmer

Eine direkte Form der nachhaltigen Geldanlage ist die Anlage als Gesellschafter in Unternehmen, die nachhaltige Projekte realisieren. Meistens erfolgt in dieser Weise die Finanzierung der regionalen Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien, z. B. Solarkraft-, Windkraft- und Biomassenanlagen.[76] Der Anleger wird zum Mitunternehmer an einem ethisch-nachhaltigen Projekt. Oft werden solche Projekte durch Steuerabschreibungen, hohe Einspeisevergütungen bzw. günstige Kredite staatlich gefördert, allerdings sind hier Anleger auf fundierte Informationen über das Projekt und Fachwissen angewiesen. Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass diese Beteiligungen kaum handelbar und deswegen nur als langfristige Investitionen geeignet sind.[77]

Eine sehr verbreitete Form der nachhaltigen Direktbeteiligung ist der Kauf von Anteilen an einem nachhaltigen geschlossenen Fonds. Bei den geschlossenen Fonds handelt es sich um Beteiligungen an einer Gesellschaft, deren Zweck ist, in verschiedene Einzelprojekte zu investieren . Im Unterschied zu offenen Investmentfonds sind die Erwerber der Anteile an geschlossenen Fonds Mitunternehmer mit entsprechenden Chancen und Risiken. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass die Anteile nur in einem bestimmten Platzierungszeitraum gezeichnet werden können. Der Verkauf der Anteile ist in der Regel erst nach einigen Jahren möglich.[78]

Eigenkapitalinvestitionen in nachhaltige geschlossene Fonds und Beteiligungen betrugen zum 31.12.2010 ca. 986 Mio. Euro. Das Gesamtinvestitionsvolumen belief sich auf 1.174 Millionen Euro und betrug rund 17 % der Investitionen am Gesamtmarkt der geschlossenen Fonds.[79] Der Anteil der Privatbeteiligungen in geschlossenen Fonds betrug 93 %. Innerhalb dieser Gruppe belief sich der Anteil der HNWIs auf ca. 10 %.[80]

Die nachfolgende Abbildung gibt die Themenallokation der deutschen geschlossenen Fonds in 2010 wieder.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 11: Themenallokation der geschlossenen Immobilienfonds in 2010[81]

Der kleine Anteil der Windkraftfonds ist darauf zurückzuführen, dass viele institutionelle Anleger sich direkt an Windkraftanlagen beteiligen und damit das Angebot reduzieren.[82] Weiterhin ist anzumerken, dass die Photovoltaikfonds von den Vergütungen nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) profitierten. Allerdings wird diese Subvention sukzessive abgebaut. Während Anfang 2008 eine Freiflächenanlage noch 35,49 ct/kWh EEG-Vergütung erhielt, lag diese Vergütung Anfang 2012 bei 17,94 ct/KWh. Es ist mit weiteren Kürzungen der Solarförderung zu rechnen.[83]

Eine weitere Form der Direktanlage besteht im Erwerb von Genossenschaftsanteilen der nachhaltigen Unternehmen. Z. B. mit dem Erwerb von einem oder mehreren Genossenschaftsanteilen zu je 250 Euro zzgl. 12,50 Euro Verwaltungspauschale pro Anteil wird man ein Genossenschaftsmitglied der fairPla.net eG in Münster. FairPla.net investiert zu 85 % in die erneuerbare Energie und Energieeffizienzprojekte in Deutschland, 15 % betragen Investitionen in benachteiligten Regionen der Entwicklungs- und Schwellenländer.[84] Weiterhin können die Investoren die Genossenschaftsanteile der ethisch-ökologischen oder kirchlichen Banken erwerben.

Es gibt auch die Möglichkeit direkt in Wald zu investieren. Neben der guten Kombination aus Sicherheit und Rendite ermöglichen die Holzinvestments den Anlegern, der voranschreitenden Entwaldung entgegenzuwirken.[85] Die Investitionen in Wald werden als krisensicher betrachtet und versprechen hohe Renditen. Weiterhin wird mit immer weiter steigenden Preisen der Waldflächen gerechnet.[86] Bei den Direktinvestitionen in Wald bzw. Ackerland stellt sich aber die Frage der Bewirtschaftung, die entsprechende Fachkenntnisse erfordert. Deswegen sind diese Investitionen nicht für jeden Investor geeignet.

Als Alternative können die Investitionen in Wald mit einem eingebundenen Forstbewirtschaftungsvertrag betrachtet werden. In Deutschland bietet z. B. die Forest Finance Service GmbH aus Bonn die Waldanlagen im tropischen Nutzwald selbst für kleinere und mittlere Anlagesummen. Zurzeit werden WoodStockInvest, WaldSparBuch, Baumsparvertrag und CacaoInvest angeboten. Die ausführliche Beschreibung dieser Anlageprodukte ist im Anhang 1 zusammengestellt.

[...]


[1] Vgl. Weber, M. (2010), S. 202

[2] Meckenstock, G. (1997), S. 33

[3] Vgl. Hawliczek, J. W. (2008), S. 27

[4] Vgl. Gabriel, K. (2007), S. 81

[5] Vgl. Upgang, M. (2009), S. 60

[6] Vgl. Schüler, A. (2006), S. 21

[7] Vgl. Brockhaus Enzyklopädie (2006), Band 19, S. 233

[8] Vgl. Pauli, B. (2007), S. 7

[9] WCED(1987), S. 43

[10] Vgl. Tremmel, J. (2003), S. 94

[11] Vgl. Jonker, J., Stark, W., Tewes, S. (2011), S. 146-147

[12] Vgl. Gabriel, K. (2007), S. 32

[13] Brockhaus Enzyklopädie (2006), Band 19. S. 233

[14] Vgl. Schäfer, H., Lindenmayer, P. (2007), S. 7

[15] Vgl. Faust, M., Scholz, S. (2008), S. 140

[16] In Anlehnung an Pinner, W. (2003), S. 28

[17] Vgl. Schneeweiss, A. (2010), S. 118

[18] Vgl. Schneider, S. (2006), S. 120

[19] Vgl. Rothaus, S. (2009), S. 41

[20] Vgl. Wikipedia.de (2012), Ethikfonds

[21] Vgl. Rothaus, S. (2009), S. 41

[22] Vgl. Rothaus, S. (2009), S. 42

[23] Vgl. Gabriel, K. (2005), S. 13-14

[24] Vgl. Hoffmann, J./ Scherhorn, G./ Busch T. (2004), S. 2

[25] Busch, T., Hoffmann, J., Scherhorn G. (2004), S. 6

[26] Vgl. Busch, T., Hoffmann, J.,Scherhorn G. (2004), S. 6

[27] Vgl. Arnold, J. (2011), S. 106, Faust, M., Scholz, S. (2008), S. 143

[28] Vgl. FNG Forum Nachhaltige Geldanlage e. V. (2012), S. 7

[29] Vgl. Brockhaus Enzyklopädie (2006), Band 14, S. 222

[30] Vgl. Schoenheit, I. (2005), S. 111

[31] Vgl. Arnold, J. (2011), S. 89-90, Schoenheit, I. (2005), S. 113-138

[32] Vgl. FNG e. V. (2011), S. 15

[33] Quelle: FNG e.V. (2011), S. 15

[34] Vgl. FNG e. V. (2011), S. 15

[35] Quelle: FNG e. V. (2011), S. 15

[36] Vgl. FNG e. V. (2011), S. 15

[37] Quelle: BVI (2012)

[38] Eigene Darstellung, Datenquelle: BVI (2012); FNG (2012), S. 15

[39] Vgl. Eurosif (2010), S. 32

[40] Vgl. FNG e. V. (2011), S. 15

[41] Eigene Darstellung, Datenquelle: Eurosif (2010), S. 22-53

[42] Vgl. von Flotow, P. (2008), S. 297

[43] In Anlehnung an Gabriel, K. (2007), S. 88

[44] Vgl. von Flotow, P. (2008), S. 297

[45] Vgl. von Flotow, P. (2008), S. 297

[46] Vgl. Faust, M., Scholz, S. (2008), S. 150

[47] Quelle: FNG e. V. (2012)

[48] Vgl. Faust, M., Scholz, S. (2008), S. 150

[49] Vgl. Arnold, J. (2011), S. 88, Faust, M., Scholz, S. (2008), S. 151

[50] Vgl. FNG e. V. (2012), Nachhaltige Geldanlage

[51] Quelle: Seitz, J. (2010), S. 32

[52] Vgl. Arnold, J. (2011), S. 88, Faust, M., Scholz, S. (2008), S. 151

[53] Vgl. Pinner, W. (2003), S. 158

[54] Vgl. Arnold, J. (2011), S. 88, Faust, M., Scholz, S. (2008), S. 151

[55] Vgl. FNG e. V. (2012), Nachhaltige Geldanlage

[56] Vgl. Arnold, J. (2011), S. 87

[57] Vgl. Eurosif (2004), S. 24, Seitz, J. (2010), S. 33

[58] Vgl. Faust, M., Scholz, S. (2008), S. 149

[59] Vgl. von Flotow, P. (2008), S. 299

[60] Vgl. Seitz, J. (2010), S. 33

[61] Vgl. Pinner, W. (2003), S. 159

[62] In Anlehnung an FNG e. V. (2011), S. 17

[63] Vgl. FNG e. V. (2011), S. 19

[64] Vgl. Rothenbücher, M. (2011), S 31

[65] Eigene Darstellung, Datenquelle:. FNG e.V. (2006), S. 7, FNG e. V. (2008), S. 16, FNG e. V. (2011), S. 19

[66] Vgl. Hörter, S., Krimm, T., Menzinger, B., Zagst, R. (2011), S. 35

[67] Vgl. FNG e. V. (2011), S. 19

[68] Vgl. FNG e.V. (2011), S. 15 und S. 19

[69] Vgl. Kirig. A., Rauch, C., Wenzel. E. (2007), S. 16 und S. 28-33

[70] Vgl. Kirig, A., Wenzel E. (2009), S. 26

[71] Vgl. wikipedia.de (2012), Einfaches Leben

[72] Vgl. Nachhaltiges-investment.com (2012)

[73] Faust, M., Scholz, S. (2008), S. 143

[74] Vgl. Arnold, J. (2011), S 105

[75] Eigene Darstellung

[76] Vgl. Faust, M., Scholz, S. (2008), S. 144

[77] Vgl. Reschke, L.-E. (2010), S. 148

[78] Vgl. Bestmann, U. (2007), S 355, Geldanlagen.de (2012), Geschlossene Fonds

[79] Vgl. FNG (2011), S. 21

[80] Vgl. FNG (2011), S. 22

[81] Quelle: FNG (2011), S. 21

[82] Vgl. Kellermann, D. (2011), S. 149

[83] Vgl. BMU (2012)

[84] Vgl. fairPla.net eG (2012), Rothaus (2009), S. 65-67

[85] Vgl. Rothaus (2009), S. 63-65

[86] Vgl. Frike, A. (2011), S. 140

Ende der Leseprobe aus 103 Seiten

Details

Titel
Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Note
1,5
Autor
Jahr
2012
Seiten
103
Katalognummer
V200852
ISBN (eBook)
9783656269939
ISBN (Buch)
9783656282440
Dateigröße
1623 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Alle Autorenhonorare werden an die gemeinnützige Vereine "Chance to grow e. V. -eine Chance für Kinder in Vietnam" und "Jane Goodall Institut – Deutschland" gespendet.
Schlagworte
Ethische Geldanlagen, Nachhaltige Geldanlagen, Socially Responsible Investment
Arbeit zitieren
Ludmila Krasowitzki (Autor), 2012, Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200852

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