Nach Sprint, Weitsprung und Ballwerfen als grundlegende leichtathletische Disziplin sind der Hochsprung und parallel dazu das Überlaufen von Hindernissen als weiterführende Techniken einzuführen (vgl. Roselnfelder, S. 56, 2011). Weit- und Hochsprung besitzen zwar strukturelle Ähnlichkeiten, doch die Gewichtung der einzelnen Bewegungsphasen ist für die Sprungleistung unterschiedlich. Der Hochsprung ist ein vertikalbetonter Absprung und beinhaltet eine Lattenüberquerung. Gegenüber dem Weitsprung ist die zyklische Schnelligkeit von untergeordneter Bedeutung. Es kommt im Konditionstraining der vertikalen Sprungkraft, einer speziellen Schnellkraftfähigkeit, die größte Bedeutung zu (vgl. Schröter, S. 245, 1985). Da es bei der Entwicklung der Floptechnik immer wieder zu Fehlerbildern wie 'in die Latte fallen' kommt, ist parallel zu Verbesserung der Absprung, Flugphase und Landung beim Flop immer wieder der Scher- bzw. Steigesprung aus dem kurvenförmigen Anlauf in die Hochsprungeinheit einzubauen. Es wird besonders auf die Körperstreckung, das hohe Schwungbein und die unterstützende Armarbeit (Doppelarmschwung oder Führarmtechnik) geachtet. In dieser Doppelstunde zum Hochsprung werden die Unterrichtsschwerpunkte auf den Hauptfunktionsphasen des Hochsprungs, der Anlaufphase, der Absprungvorbereitung und der Absprungphase liegen.
Inhaltsverzeichnis
1. Bedingungsanalyse
1.1 Rahmenbedingungen
1.2 Spezielle Bedingungen
2. Bildungsplan, Kern- und Schulcurriculum
3. Sachstrukturanalyse
3.1 Thematik der Unterrichtseinheit
3.2 Didaktik
4. Methodik
5. Medien und Geräte
6. Literatur
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit dient der detaillierten Planung einer Sportstunde zum Thema Hochsprung, mit dem Ziel, den Schülerinnen der 10. Klasse die grundlegenden Strukturmerkmale des Flops sowie die koordinativen Anforderungen der Anlauf- und Absprungphase systematisch zu vermitteln.
- Analyse der gruppenspezifischen Rahmenbedingungen im Sportunterricht
- Umsetzung des Bildungsplans durch gezielten Kompetenzerwerb
- Sachstrukturelle Einordnung der Flop-Technik
- Methodische Gestaltung der Hochsprungeinführung
- Einsatz von Feedbackinstrumenten zur Bewegungsoptimierung
Auszug aus dem Buch
Hochsprung in Variationen – Schersprung & Kurvenlauf und Absprung beim Flop
Nach Sprint, Weitsprung und Ballwerfen als grundlegende leichtathletische Disziplin sind der Hochsprung und parallel dazu das Überlaufen von Hindernissen als weiterführende Techniken einzuführen (vgl. Rosenfelder, S. 56, 2011). Weit- und Hochsprung besitzen zwar strukturelle Ähnlichkeiten, doch die Gewichtung der einzelnen Bewegungsphasen ist die Sprungleistung unterschiedlich. Der Hochsprung ist ein vertikalbetonter Absprung und beinhaltet eine Lattenüberquerung. Gegenüber dem Weitsprung ist die zyklische Schnelligkeit von untergeordneter Bedeutung. Es kommt im Konditionstraining der vertikalen Sprungkraft, einer speziellen Schnellkraftfähigkeit, die größte Bedeutung zu (vgl. Schröter, S. 245, 1985). Da es bei der Entwicklung der Floptechnik immer wieder zu Fehlerbildern wie 'in die Latte fallen' kommt, ist parallel zu Verbesserung der Absprung, Flugphase und Landung beim Flop immer wieder der Scher- bzw. Steigesprung aus dem kurvenförmigen Anlauf in die Hochsprungeinheit einzubauen. Es wird besonders auf die Körperstreckung, das hohe Schwungbein und die unterstützende Armarbeit (Doppelarmschwung oder Führarmtechnik) geachtet. In dieser Doppelstunde zum Hochsprung werden die Unterrichtsschwerpunkte den Hauptfunktionsphasen des Hochsprungs, der Anlaufphase, der Absprungvorbereitung und der Absprungphase liegen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Bedingungsanalyse: Erläuterung der sportmotorischen Voraussetzungen und sozialen Rahmenbedingungen einer 10. Klasse am Schubart-Gymnasium Ulm.
2. Bildungsplan, Kern- und Schulcurriculum: Darlegung der lehrplanmäßigen Vorgaben zur Entwicklung von Leichtathletik-Kompetenzen und zur Förderung des Körpergefühls.
3. Sachstrukturanalyse: Detaillierte Planung der Unterrichtseinheit und didaktische Begründung der technischen Schwerpunkte beim Hochsprung.
4. Methodik: Beschreibung der methodischen Schritte zur Vermittlung der Flop-Technik unter Verwendung der Zergliederungsmethode.
5. Medien und Geräte: Auflistung der für die Durchführung notwendigen Materialien und Sicherheitsvorrichtungen.
6. Literatur: Verzeichnis der herangezogenen fachdidaktischen und sportwissenschaftlichen Quellen.
Schlüsselwörter
Hochsprung, Flop, Leichtathletik, Sportunterricht, Sprungkoordination, Anlaufphase, Absprungtechnik, Didaktik, Methodik, Bewegungsabläufe, Leistungsverbesserung, Schersprung, Körperstreckung, Sportdidaktik, Bewegungsanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der methodisch-didaktischen Planung einer Sportstunde zum Thema Hochsprung für eine 10. Klasse am Gymnasium.
Welche Themenfelder werden abgedeckt?
Schwerpunkte sind die Bedingungsanalyse einer Mädchengruppe, die Umsetzung von Bildungsplänen sowie die technische Analyse der Flop-Technik.
Was ist das primäre Ziel?
Ziel ist die erfolgreiche Vermittlung der Strukturmerkmale des Hochsprungs unter Berücksichtigung von Anlaufgestaltung und Absprung.
Welche wissenschaftliche Methode wird genutzt?
Es wird das Prinzip vom Einfachen zum Komplexen und die Zergliederungsmethode zur schrittweisen Einführung der sportlichen Bewegung angewandt.
Was umfasst der Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in die Sachstrukturanalyse, didaktische Überlegungen und eine detaillierte methodische Verlaufsplanung der Sportstunde.
Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sprungkoordination, Flop-Technik, Bewegungsphasen und methodische Lernschritte charakterisiert.
Wie wird die Angst vor dem Hochsprung reduziert?
Durch den Einsatz einer Zauberschnur mit Glöckchen und das sukzessive Heranführen an die Gesamtbewegung soll ein angstfreies Üben ermöglicht werden.
Warum ist der Kurvenlauf für den Flop entscheidend?
Der kurvenförmige Anlauf ist essenziell für die Erzeugung der notwendigen Dynamik und die Einleitung des Absprungimpulses bei der Flop-Technik.
Welche Rolle spielt das Feedback in dieser Stunde?
Feedback durch die Lehrkraft, Mitschüler sowie visuelle Hilfsmittel wie Bilderreihen sichert den Lernfortschritt und die korrekte Bewegungsausführung.
- Quote paper
- Sara Ekici (Author), 2011, Hochsprung: Einführung Hochsprung - Hochsprung in Variationen – Schersprünge - Kurvenlauf und Absprung beim Flop, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200869