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Zum Begriff der Deregulierung im liberalen Denken anhand von Ludwig Mises und Friedrich August Hayek

Titre: Zum Begriff der Deregulierung im liberalen Denken anhand von Ludwig Mises und Friedrich August Hayek

Mémoire (de fin d'études) , 2011 , 147 Pages , Note: 2,0

Autor:in: MMag. Markus Luef (Auteur)

Gestion d'entreprise - Ethique commerciale, Ethique économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

In folgender Arbeit soll dargelegt werden, wie zwei der wohl wichtigsten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie Regulierungsmaßnahmen des Staates beurteilten - und was sie überhaupt als Regulierung ansahen.
Damit die Schrift keine rein historische bleibt wird in der Einleitung kurz die Entwicklung des Liberalismus dargestellt, sowie weiters eine Erklärung versucht, was denn das Konstrukt „Neoliberalismus“ bedeuten könnte. Auch der Begriff der Deregulierung soll definiert werden, um dann zu zeigen, wie das Spannungsfeld Staat – Markt heute noch, oder gerade heute, ein aktuelles ist. Da beide Ökonomen ein sehr umfangreiches Werk vorgelegt haben wird es notwendig sein, sich auf einige Werke zu konzentrieren.

Bei Ludwig Heinrich Edler von Mises (1881 - 1973) werden dies die Werke Die Gemeinwirtschaft: Untersuchungen über den Sozialismus, 1922 (engl.: Socialism: An Economic and Sociological Analysis, 1936), Erinnerungen, 1940/1978 (engl.: Memoirs, 1940/1978), Die Bürokratie, 2004 (engl. Original: Bureaucracy, 1944/1962), Die Wurzeln des Antikapitalismus, 1958/1979 (engl. Original: The Anti-Capitalistic Mentality, 1956) sein.
Unterstützend wird auf die großen Bücher Mises ebenfalls zurückgegriffen werden: auf das Grundlagenwerk Grundprobleme der Nationalökonomie, 1933 (engl.: Epistemological Problems of Economics, 1960) und auf das Hauptwerk Nationalökonomie. Theorie des Handelns und Wirtschaftens, 1940 (engl.: Human Action – A Treatise on Economics, 1949).

Bei Friedrich August von Hayek (1899 – 1992) wird das Hauptaugenmerk auf den Werken Der Weg zur Knechtschaft, 1971 (engl. Original: The Road to Serfdom, 1944), Individualism and Economic Order, 1948 (eine Essay Sammlung aus den Jahren 1930 – 1940) und den Freiburger Studien (1969) liegen.
Natürlich wird auch auf Preise und Produktion, 1931 (engl.: Prices and Production, 1931) einzugehen sein.

Der Schwerpunkt soll nicht etwa auf die Theorie von Konjunkturschwankungen gelegt werden, mit welcher sich Mises und Hayek intensiv beschäftigten, sondern auf diejenigen Argumente, die sich gegen (fast) jede Art des Interventionismus und der Regulierung richten – und damit, mit den Worten der beiden, gegen den Sozialismus an sich. Sozialismus wird hier im Sinne von einer Unterart des Kollektivismus verstanden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Liberalismus

1.1.1. Anfänge

1.1.2. Antiliberalismus

1.1.3. Klassischer Liberalismus

1.1.4. Sozialliberalismus

1.1.4.1. John Stuart Mill

1.1.5. John Maynard Keynes

1.2. Neoliberalismus

1.2.1. Begrifflichkeit

1.2.2. Die Rückbesinnung

1.2.3. Der politische Wechsel

1.2.4. The Chicago School

1.3. Deregulierung

1.3.1. Begrifflichkeit

1.3.2. Maßnahmen

1.3.3. Beispiel Arbeit

1.3.4. Regulierung/Interventionismus

2. Ludwig Mises

2.1. Biographisches

2.2. Werke

2.2.1. Die Gemeinwirtschaft: Untersuchungen über den Sozialismus, 1922 (engl.: Socialism: An Economic and Sociological Analysis, 1936)

2.2.2. Grundprobleme der Nationalökonomie, 1933 (engl.: Epistemological Problems of Economics, 1960)

2.2.3. Nationalökonomie. Theorie des Handelns und Wirtschaftens, 1940 (engl.: Human Action – A Treatise on Economics, 1949)

2.2.4. Erinnerungen, 1940/1978 (engl.: Memoirs, 1940/1978)

2.2.5. Die Bürokratie, 2004 (engl. Original: Bureaucracy, 1944/1962)

2.2.6. Die Wurzeln des Antikapitalismus, 1958/1979 (engl. Original: The Anti-Capitalistic Mentality, 1956)

3. Friedrich Hayek

3.1. Biographisches

3.2. Werke

3.2.1. Preise und Produktion, 1931 (engl.: Prices and Production, 1931)

3.2.2. Socialist Calculation I: The Nature and History of the Problem, 1935 (dt.: Sozialistische Wirtschaftsrechnung I: Natur und Geschichte des Problems)

3.2.3. Der Weg zur Knechtschaft, 1971 (engl. Original: The Road to Serfdom, 1944)

3.2.4. Freiburger Studien, 1969

3.2.4.1. Dr. Bernard Mandeville

3.2.4.2. Die Rechts- und Staatsphilosophie David Humes

3.2.4.3. Der Wettbewerb als Entdeckungsverfahren

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Verständnis von Deregulierung und staatlichen Interventionen im liberalen Denken, insbesondere durch die theoretischen Werke von Ludwig Mises und Friedrich August Hayek. Das primäre Ziel ist es, die Kritik dieser Ökonomen an staatlichen Markteingriffen sowie ihre Sichtweise auf die Funktionsweise von Marktwirtschaft und Sozialismus herauszuarbeiten.

  • Entwicklung und Strömungen des Liberalismus (klassischer, sozialer und Neoliberalismus).
  • Die kritische Auseinandersetzung von Mises und Hayek mit dem Sozialismus und der Planwirtschaft.
  • Die Rolle staatlicher Regulierungen und deren Auswirkungen auf Marktprozesse.
  • Methodologische Grundlagen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.
  • Die Bedeutung von Wettbewerb als Entdeckungsverfahren und die Rolle der „unsichtbaren Hand“.

Auszug aus dem Buch

Die Gemeinwirtschaft: Untersuchungen über den Sozialismus, 1922

§ 6. Dem Liberalismus, der dem Staat nur die eine Aufgabe zuerkennt, für die Sicherheit der Person und des Eigentums der Staatsbürger Sorge zu tragen, sind die Probleme der Aufbringung der vom öffentlichen Haushalt benötigten Mittel von geringer Wichtigkeit. [...] Überall gibt es kräftige Ansätze liberaler Entwicklung, die ferne Zukunft scheint dem Liberalismus zu gehören, doch die Mächte der Vergangenheit sind noch stark genug, um das Fortschreiten des Liberalismus zu verzögern, wenn sie auch nicht mehr imstande sind, ihn ganz aufzuhalten oder gar niederzuwerfen. Noch gibt es überall fürstliche Machtpläne, stehende Heere, diplomatische Geheimverträge, Kriege, Zölle, Vielregiererei in Handels- und Gewerbesachen, kurz: Interventionismus jeder Art in der Binnen- und in der Außenpolitik.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf die Bewertung staatlicher Regulierungsmaßnahmen durch die Vertreter der Österreichischen Schule und definiert die zentralen Begriffe wie Neoliberalismus und Deregulierung.

2. Ludwig Mises: Dieses Kapitel behandelt das Leben und die einflussreichen Werke von Mises, wobei seine fundamentale Kritik am Sozialismus und am Interventionismus im Mittelpunkt steht.

3. Friedrich Hayek: Hier werden Hayeks biographische Hintergründe sowie sein theoretisches Werk beleuchtet, insbesondere seine Argumentation gegen Planwirtschaft und für den Wettbewerb als Entdeckungsmechanismus.

4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel rekapituliert die Kernargumente zur Unvereinbarkeit von totaler Planung mit individueller Freiheit und Marktmechanismen.

Schlüsselwörter

Liberalismus, Neoliberalismus, Deregulierung, Interventionismus, Österreichische Schule, Ludwig Mises, Friedrich Hayek, Sozialismus, Planwirtschaft, Marktwirtschaft, Wirtschaftsrechnung, Wettbewerb, Praxeologie, Individualismus, Staatseingriffe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Ludwig Mises und Friedrich August Hayek staatliche Eingriffe in die Wirtschaft bewerten und welche theoretischen Grundlagen sie für ihre liberale Positionierung nutzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Abgrenzung von Liberalismus und Sozialismus, die Problematik der Wirtschaftsrechnung, das Verständnis von Marktprozessen sowie die Gefahren staatlicher Planwirtschaft.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, warum Mises und Hayek staatliche Regulierungen ablehnen und welche negativen Konsequenzen für die Freiheit und den Wohlstand sie in einer gelenkten Wirtschaft sehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literatur- und Werkgeschichte, insbesondere auf die deduktive Methode der Österreichischen Schule und deren Fokus auf subjektivistische Ökonomie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zentrale Werke von Mises und Hayek einzeln analysiert, um ihre spezifischen Argumente gegen den Interventionismus in verschiedenen ökonomischen Kontexten freizulegen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Interventionismus, Liberalismus, Wirtschaftsrechnung, Wettbewerb und Marktwirtschaft charakterisieren.

Wie unterscheidet Mises zwischen Sozialismus und Interventionismus?

Mises sieht im Sozialismus die vollständige staatliche Kontrolle, während Interventionismus laut ihm eine "gehemmte Marktwirtschaft" beschreibt, in der der Staat zwar eingreift, aber das System des Marktes nicht vollständig eliminiert.

Warum hält Hayek Planwirtschaft für eine Gefahr für die Demokratie?

Hayek argumentiert, dass eine umfassende Planung unweigerlich zu diktatorischen Strukturen führt, da eine zentrale Behörde nicht auf individuellen Werten basieren kann und gezwungen ist, ihre Ziele durch Zwang gegen die Bevölkerung durchzusetzen.

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Résumé des informations

Titre
Zum Begriff der Deregulierung im liberalen Denken anhand von Ludwig Mises und Friedrich August Hayek
Université
University of Vienna  (Philosophie)
Note
2,0
Auteur
MMag. Markus Luef (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
147
N° de catalogue
V200913
ISBN (ebook)
9783656279129
ISBN (Livre)
9783656279518
Langue
allemand
mots-clé
Hayek Mises neoliberal Neoliberalismus Ökonomie Ökonomische Philosophie Privatisierungen Beamtentum Österreichische Schule The Austrians Liberalismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
MMag. Markus Luef (Auteur), 2011, Zum Begriff der Deregulierung im liberalen Denken anhand von Ludwig Mises und Friedrich August Hayek, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200913
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Extrait de  147  pages
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