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Die Staatsschuldenkrise Griechenlands

Titel: Die Staatsschuldenkrise Griechenlands

Hausarbeit , 2012 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Christina Vogler (Autor:in)

Politik - Thema: Europäische Union
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Staatsschuldenkrise Griechenlands gibt seit längerem Anlass zur Diskussion zwischen Politikern und den EU Staaten. Bereits vor einigen Jahren zeichnete sich die Entstehung dieser Krise ab. Abgewendet werden konnte Sie jedoch nicht. Es gibt zahlreiche pro sowie contra Argumente was fremde Hilfe betrifft. Mittlerweile hat der griechische Staat das zweite Hilfspaket erhalten. Die Basis dieser Arbeit bilden Internetquellen, welche aufgrund der Aktualität des vorliegenden Themas zahlreich vorhanden sind. Dazu gehören vor allem Onlinedienste von Tageszeitungen und Politikzeitschriften. Neben diesen ist der Deutsche Bundestag eine wichtige Informationsquelle, ebenso wie das Bundesministerium für Finanzen.
Eine Staatsschuldenkrise kann verschiedene Gründe haben. Unstrittig ist, dass sie Folgen haben wird, welche sich nicht nur auf das Krisenland auswirken. Einem EU Staat, noch dazu einem EURO Staat, zu helfen, kann sowohl eine politische Wertentscheidung als auch reine Ökonomie sein. Die vorliegende Studie befasst sich mit der Staatsschuldenkrise Griechenlands und den daraus benötigten Hilfspaketen. Es handelt sich dabei um eine europäische Sichtweise, Beweggründe eines einzelnen EU Mitgliedstaates werden nicht weiter untersucht. Die zentrale Fragestellung lautet: „Warum helfen wir dem griechischen Staat?“

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Leitende Fragestellung

1.2 Gliederung

2. Staatsschuldenkrise

2.1 Entstehung der Krise in Griechenland

2.2 Folgen der Krise

2.3 Auswirkungen für Griechenland und die EU

3. Hilfspakete

3.1 Inhalt des ESM

3.2 Voraussetzungen und Bedingungen für die Hilfspakete

3.3 Was spricht für ein Hilfspaket

3.4 Was spricht gegen ein Hilfspaket

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Staatsschuldenkrise Griechenlands und analysiert die Hintergründe sowie die Notwendigkeit der verabschiedeten Hilfspakete aus einer europäischen Perspektive, um die zentrale Forschungsfrage "Warum helfen wir dem griechischen Staat?" zu beantworten.

  • Ursachen der griechischen Staatsschuldenkrise und die Rolle der EU
  • Folgen der Krise für Griechenland und die Finanzmärkte
  • Struktur und Bedingungen des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)
  • Pro- und Contra-Argumente zur Unterstützung durch Rettungsschirme
  • Zukünftige Herausforderungen für die Stabilität der Währungsunion

Auszug aus dem Buch

2.1 Entstehung der Krise in Griechenland

Viele Gegebenheiten haben die Entstehung der Schuldenkrise beeinflusst. Dazu zählen neben innerpolitischen Gründen auch ein Fehlverhalten seitens der EU und Spekulationen der Banken. Die Verhältnismäßigkeit der Staatsverschuldung und des realen Wirtschaftswachstums Griechenlands hätte seit langem Handlungsanlass gegeben. Während die Staatsverschuldung seit 2001 einen kontinuierlichen Anstieg aufweist, nimmt die Wachstumsrate stetig ab. Während der Jahre 2006 und 2007 betrug die Wachstumsrate circa 5% gegenüber dem Vorjahr wobei die Staatsverschuldung sich bei fast -2% hielt. Fünf Jahre darauf lag die Wachstumsrate des BIP bei nur noch -5% und die Staatsverschuldung stieg auf fast 200% des BIP (vgl. Abb.1).

In der Europäischen Union sind die Eingriffsmöglichkeiten in die Wirtschaftspolitik von Schuldenstaaten unzureichend. Ebenso ist es die Durchsetzung von Verträgen. Darüber hinaus gibt es kaum Sanktionen oder Motivationsmechanismen bei Vertragsverletzungen innerhalb der EU. Griechenland hat lange Zeit trotz der hohen Staatsverschuldung Kredite zu ähnlichen Konditionen erhalten wie andere EU Mitgliedsländer, welche geringer verschuldet waren. Um griechische Banken zu retten hat Griechenland zu Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 Kreditrisiken der Banken in staatliche Risiken umgewandelt. Dadurch ist das staatliche Ausfallrisiko gestiegen, was eine Erhöhung der Risikoprämien nach sich zog und die Beschaffung von Kapital verteuerte. Ein wichtiger Aspekt bei der Schuldenkrise ist, dass Griechenland im Jahr 2001 der Eurozone beitrat, obwohl die EU Konvergenzkriterien nicht erfüllt worden waren. Als Folgeerscheinung konnte das Land die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit nicht wie zuvor durch eine eigene nationale Geldpolitik ausgleichen. Vier Jahre nach Griechenlands Beitritt zur Eurozone stellte ESTAT fest, dass die übermittelten Wirtschaftsstatistiken Griechenlands gefälscht worden waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der griechischen Staatsschuldenkrise ein, benennt die Quellenbasis und definiert die leitende Fragestellung der Arbeit.

2. Staatsschuldenkrise: Hier werden die Ursachen der Krise in Griechenland, deren sozioökonomische Folgen sowie die Auswirkungen auf die Europäische Union und die Finanzmärkte detailliert beleuchtet.

3. Hilfspakete: Dieser Abschnitt analysiert den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), erläutert die Bedingungen für Nothilfen und diskutiert die kontroversen Argumente für und gegen die Rettungsmaßnahmen.

4. Fazit: Das letzte Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und diskutiert die notwendigen Schritte für zukünftige Staatskrisen sowie die Gefahren für die Stabilität der Währungsunion.

Schlüsselwörter

Griechenland, Staatsschuldenkrise, Europäischer Stabilitätsmechanismus, ESM, Eurozone, Rettungspaket, Haushaltsdefizit, Finanzkrise, Wirtschaftswachstum, EU-Politik, Sparmaßnahmen, Bonität, Ratingagenturen, Bailout, Währungsunion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und Bewältigung der griechischen Staatsschuldenkrise unter besonderer Berücksichtigung der bereitgestellten Hilfspakete.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die ökonomischen Ursachen der Verschuldung, die Auswirkungen auf die Eurozone und die politische Debatte über Rettungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Frage zu beantworten: "Warum helfen wir dem griechischen Staat?", wobei eine europäische Perspektive eingenommen wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Autorin oder der Autor stützt sich auf eine fundierte Literatur- und Quellenanalyse, insbesondere auf Internetquellen, Berichte von Tageszeitungen, Politikzeitschriften sowie offizielle Dokumente des Deutschen Bundestages und des Bundesministeriums für Finanzen.

Welche Inhalte werden schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Krise, ihrer Entstehung und Folgen sowie in eine detaillierte Prüfung des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und der Pro- und Contra-Argumente zu den Rettungsschirmen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Griechenland, Staatsschuldenkrise, ESM, Eurozone, Haushaltsdefizit und Währungsunion charakterisieren.

Welche Rolle spielten die Ratingagenturen bei der Entstehung der Krise?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Ratings einen direkten Einfluss auf die Finanzmärkte hatten, wobei die Problematik der Abhängigkeit von US-geführten Ratingagenturen und die Notwendigkeit einer europäischen Ratingagentur zur Vermeidung von Gefälligkeitsratings diskutiert werden.

Warum gelten die Sparmaßnahmen als politisch unsicher?

Die Arbeit führt aus, dass Zusagen zu Sparmaßnahmen oft nur temporär sind, da sie von der jeweils amtierenden Regierung getroffen werden, deren langfristiger Machterhalt ungewiss ist.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Staatsschuldenkrise Griechenlands
Hochschule
bbw Hochschule  (NBS)
Note
1,7
Autor
Christina Vogler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
22
Katalognummer
V200920
ISBN (eBook)
9783656269526
ISBN (Buch)
9783656269571
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schuldenkrise Hilfspaket ESM EFSF IWF
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christina Vogler (Autor:in), 2012, Die Staatsschuldenkrise Griechenlands, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200920
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Leseprobe aus  22  Seiten
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