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Das Zusammenspiel von formalen und thematischen Merkmalen in Salman Rushdies “The Satanic Verses”

Título: Das Zusammenspiel von formalen und thematischen Merkmalen in Salman Rushdies  “The Satanic Verses”

Trabajo Escrito , 2007 , 15 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Martin Steger (Autor)

Filología inglesa - Literatura
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Die Arbeit beschäftigt sich mit dem umstrittenen Bestseller "The Satanic Verses". Das Werk wird nach formalen und inhaltlichen Kriterien untersucht und in die allgemeine sowie die postkoloniale Literaturtheorie eingebettet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung zum Thema

2. Form und Aufbau des Romans

3. Sprache und Erzählsituation

4. Die Hauptcharaktere

4.1. Saladin Chamcha

4.2. Gibril Farishta

5. Die Rushdie Affäre

6. Bibliographie

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Zusammenspiel von formalen und thematischen Elementen in Salman Rushdies Roman „The Satanic Verses“. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Rushdie durch eine hybride Erzählweise und eine spezifische sprachliche Gestaltung die Identitätskonflikte seiner Protagonisten sowie postkoloniale Fragestellungen reflektiert, während die Arbeit gleichzeitig die Hintergründe der damit verbundenen gesellschaftlichen Kontroversen beleuchtet.

  • Analyse der narrativen Struktur und des symmetrischen Aufbaus des Romans.
  • Untersuchung der postkolonialen Sprachverwendung und ihrer metaphorischen Bedeutung.
  • Charakterisierung der Hauptfiguren Saladin Chamcha und Gibril Farishta in Bezug auf Identität und Hybridität.
  • Darstellung der Entstehung und der Auswirkungen der „Rushdie-Affäre“.
  • Diskussion über das Verhältnis von Fiktion und religiöser Interpretation.

Auszug aus dem Buch

3. Sprache und Erzählsituation

Die im Roman „The Satanic Verses“ verwendete Sprache variiert sehr stark von Charakter zu Charakter. So sprechen die meisten Figuren zwar umgangssprachlich, jedoch manche mit und manche ohne Akzent oder gar mit Sprachbeeinträchtigungen, wie S.S. Sisodia, der beispielsweise stottert. „...known as Whiwhisky because I´m papa partial to a titi tipple…“ (Rushdie, The Satanic Verses, 348) Der Erzähler spricht meist gehobene Sprache, scheint aber bisweilen von dieser abzukommen und verwendet indische Wörter sowie Umgangssprache, was dem Leser den Eindruck von Unmittelbarkeit vermittelt. „Yessir...“ (Rushdie, The Satanic Verses, 5)

Rushdie weicht also in seinem Roman oftmals sehr stark vom Standardenglisch ab. Dies wirkt auf den Leser geradezu gewollt, was durch seinen postkolonialen Hintergrund nicht verwunderlich ist. So lässt er einige der im Buch erscheinenden Charaktere in verschiedenen Varietäten des Englischen sprechen, wie zum Beispiel den Einwanderungsbeamten Stein mit einem schottischen Akzent „Little children should be seen an´no hearrud.“ (Rushdie, The Satanic Verses, 166), sowie die Schwestern Hyacinth und Orphia Phillips, die einen jamaikanischen Dialekt sprechen „You goin to be fine.“ (Rushdie, The Satanic Verses, 170) „You not no angel.“ (Rushdie, The Satanic Verses, 340). Rusdie scheint Sprache als Instrument zu benutzen, um von der immer noch ausgeübten Macht, nämlich der aufgezwungenen Sprache, des ehemaligen colonizers, in diesem Fall des Britischen Empires, weg zu kommen und begründet dies selbst wie folgt. ‚[...] we [Indo-British writers] can´t simply use language in the way the British did;[…] it needs remaking for our own purposes. […] To conquer English may be to complete the process of making ourselfes free.’ (Hirsch 2001, 90) Das Befreien geschieht also durch das Brechen von vorgegebenen Strukturen, wie Grammatik und Aussprache, oder der Entfremdung der englischen Sprache durch das Verwenden muttersprachlicher Ausdrücke. Dies schafft Rushdie durch die von dem Autorentrio Ashcroft, Griffiths und Tiffin beschriebene Technik der appropriation. (Hirsch 2001, 91)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung zum Thema: Einleitende Betrachtung der globalen Auswirkungen des Romans auf Literatur, Religion und Politik sowie der Entstehung der Fatwa gegen Rushdie.

2. Form und Aufbau des Romans: Analyse der komplexen, dreigeteilten Struktur des Werkes und der Symmetrie zwischen den Handlungssträngen sowie den Träumen der Charaktere.

3. Sprache und Erzählsituation: Untersuchung der sprachlichen Vielfalt und der postkolonialen Strategien wie der Appropriation zur Dekonstruktion hegemonialer Sprachstrukturen.

4. Die Hauptcharaktere: Detaillierte Charakterstudie der Protagonisten Saladin Chamcha und Gibril Farishta unter Einbeziehung ihrer psychologischen Entwicklung und Identitätssuche.

4.1. Saladin Chamcha: Analyse seiner Identitätskonflikte, seiner bewussten Assimilationsversuche und der späteren Rückbesinnung auf seine indischen Wurzeln.

4.2. Gibril Farishta: Untersuchung seiner Entwicklung vom Schauspieler zum Erzengel, seiner instabilen Vernunft durch die Vermischung von Traum und Realität.

5. Die Rushdie Affäre: Aufarbeitung des religiösen Konflikts um den Koran und das Bild Mohammeds sowie der daraus resultierenden weltweiten Proteste.

6. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur sowie der genutzten Internetquellen.

Schlüsselwörter

Salman Rushdie, The Satanic Verses, Postkolonialismus, Identität, Hybridität, Sprache, Appropriation, Fatwa, Religion, Fiktion, Mahound, Saladin Chamcha, Gibril Farishta, Erzählstruktur, Kulturkonflikt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Zusammenspiel von inhaltlichen Themen und formalen Merkmalen im Roman „The Satanic Verses“ von Salman Rushdie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten gehören der Aufbau des Romans, der Umgang mit Sprache als postkoloniales Instrument sowie die Identitätsentwicklung der Protagonisten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die narrative Komplexität des Romans zu analysieren und aufzuzeigen, wie Rushdie durch formale und sprachliche Mittel die Hybridität und Identitätsfindung im postkolonialen Kontext darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt literaturwissenschaftliche Analyseansätze, darunter die Untersuchung von Erzählsituationen nach Stanzel und Genette sowie die Anwendung postkolonialer Identitätstheorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der narrativen Struktur, eine detaillierte sprachanalytische Betrachtung und eine Charakteranalyse der Hauptfiguren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Hybridität, Appropriation, Postkolonialismus, Identität sowie die kritische Auseinandersetzung mit der literarischen Fiktion und religiösen Empfindungen.

Welche Rolle spielt die „weisse Maske“ in der Analyse von Saladin Chamcha?

In Anlehnung an Frantz Fanon wird sie als Metapher für Saladins verzweifelten Versuch interpretiert, sich durch die Annahme britischer Identitätsmerkmale dem „colonizer“ anzupassen und seine eigene Herkunft zu verleugnen.

Warum wird Gibril Farishta als „self-made man“ bezeichnet?

Gibril stammt aus einfachen Verhältnissen und hat es durch Anpassungsfähigkeit geschafft, sich in der Filmbranche als erfolgreicher Schauspieler zu etablieren.

Wie steht der Autor zu den Vorwürfen der Blasphemie?

Die Arbeit hebt hervor, dass Rushdie die umstrittenen Passagen im Kontext des Romans als „fiktionalen Traum eines fiktionalen Charakters“ versteht und nicht als Ausdruck seiner persönlichen Meinung.

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Detalles

Título
Das Zusammenspiel von formalen und thematischen Merkmalen in Salman Rushdies “The Satanic Verses”
Universidad
LMU Munich  (Anglistik)
Curso
Proseminar "Postcolonial Theory and Fiction" Prof. Dr. Nowak
Calificación
2,0
Autor
Martin Steger (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
15
No. de catálogo
V201102
ISBN (Ebook)
9783656270485
ISBN (Libro)
9783656271253
Idioma
Alemán
Etiqueta
Rushdie Salman Satanische Verse Fatwa satanic verses
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martin Steger (Autor), 2007, Das Zusammenspiel von formalen und thematischen Merkmalen in Salman Rushdies “The Satanic Verses”, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201102
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