In der folgenden Unterrichts-Analysearbeit habe ich mich vorbehaltlos auf den Beobachtungs- und Beurteilungsbogen eingelassen, meinen Unterricht evaluiert und diesen von einer angehenden Schulischen Heilpädagogin im 2. Studienjahr beurteilen lassen. Das Resultat der beiden Evaluationen ergeben zentrale Stärken und Schwächen meines Unterrichts. Aufgrund meines Wunsches nach Optimierung des Unterrichts eruiere ich den Entwicklungsbedarf und leite daraus Ziele ab. Die entstandenen Leitziele setze ich dann in einen konkreten Unterrichtszusammenhang, um diese realisieren können.
Inhaltsverzeichnis
1. Meine Unterrichtstätigkeit
2. Analyse des eigenen Unterrichts anhand des Beobachtungs- und Beurteilungs- Instruments für die unterrichtlichen Praxis der HfH, Kapitel 2- Durchführung
2.1. Eigenbeurteilung des Unterrichts
2.2. Fremdbeurteilung des Unterrichts durch eine Schulischen Heilpädagogin in Ausbildung
2.3 Zusammenzug der Beurteilungsresultate
2.3.1 Die Ziele
2.3.2 Die Inhalte
2.3.3 Das methodisch-didaktische Vorgehen
2.3.4 Das interaktive Vorgehen
3. Stärken und Schwächen meines Unterrichtes
3.1 Die Stärken
3.1.1 Die interaktive Konzeption
3.1.2 Das methodisch-didaktische Vorgehen
3.2 Die Schwächen
3.2.1 Die Ziele
3.2.2 Das Prinzip der Individualisierung
4. Der Entwicklungsbedarf meiner Unterrichtstätigkeit und die Leitziele
5. Konkrete Umsetzung der Leitziele im Unterricht
5.1 Konkrete Umsetzung des Leitziels Kommunikation in Kombination mit Metakognitiver Förderung
5.2 Konkrete Umsetzung des Leitziels Individuelle Förderung
6. Literatur
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit hat das Ziel, die eigene Unterrichtstätigkeit als Schulische Heilpädagogin kritisch zu evaluieren, Stärken und Schwächen aufzuzeigen und daraus konkrete Leitziele für eine methodische und didaktische Optimierung abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die professionelle Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität im Rahmen des ISF-Modells.
- Analyse und Selbstevaluation der Unterrichtstätigkeit mittels standardisierter Instrumente
- Reflexion über die didaktische Konzeption und interaktives Vorgehen
- Identifikation von Entwicklungspotenzialen in der Kommunikation von Lernzielen
- Implementierung von metakognitiven Strategien zur Förderung der Lernenden
- Optimierung der Unterrichtsorganisation durch Teamteaching
Auszug aus dem Buch
2.3.1 Die Ziele
„Die Ziele, bezogen auf die Voraussetzungen, auf fachdidaktische und pädagogischen Grundlagen werden in der Prozessgestaltung transparent.“ (Beobachtungsinstrument HfH, 2007)
Während dem Ausfüllen des Beobachtungs- und Beurteilungsbogen für die unterrichtliche Praxis der HfH habe ich mit Erstaunen, ja fast mit Schrecken, festgestellt, dass ich die Unterrichtsziele den Lernenden bis anhin nicht kommuniziert habe. Meine erste Reaktion darauf (typische Lehrer) war: ich begann dies sofort und „überperfekt“ zu lancieren.
Da die Ziele bis anhin nur in meinem Kopf waren und nicht kommuniziert wurden, waren sie sowohl für Schüler wie auch Aussenstehende schwer beobachtbar. Die Förderziele erreiche ich im Normalfall entsprechend, für Aussenstehende und Schüler nur kontrollier und nachvollziehbar durch nachträgliche Kommunikation derer.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Meine Unterrichtstätigkeit: Die Autorin beschreibt ihre aktuelle Rolle als Schulische Heilpädagogin und ihren Tätigkeitsbereich im Schulhaus Müli.
2. Analyse des eigenen Unterrichts anhand des Beobachtungs- und Beurteilungs- Instruments für die unterrichtlichen Praxis der HfH, Kapitel 2- Durchführung: Dieser Abschnitt umfasst die Eigen- und Fremdevaluation der Unterrichtspraxis sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse zu Zielen, Inhalten und Methoden.
3. Stärken und Schwächen meines Unterrichtes: Auf Basis der Merkmale von H. Meyer werden zentrale Stärken wie die interaktive Konzeption und Schwächen wie die Zieltransparenz analysiert.
4. Der Entwicklungsbedarf meiner Unterrichtstätigkeit und die Leitziele: Die Autorin leitet aus der Analyse konkrete Bereiche für ihre Weiterentwicklung ab und definiert entsprechende Leitziele.
5. Konkrete Umsetzung der Leitziele im Unterricht: In diesem Kapitel werden praxisnahe Ansätze zur Förderung der Kommunikation, Metakognition und der Implementierung von Teamteaching erläutert.
6. Literatur: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Skripte.
Schlüsselwörter
Schulische Heilpädagogin, ISF-Konzept, Unterrichtsanalyse, Selbstevaluation, Lernziele, Unterrichtsqualität, Individualisierung, Teamteaching, Metakognition, Kommunikation, Didaktik, Förderunterricht, Lernprozess, Transparenz, Reflexion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Reflexion und Optimierung der Unterrichtsqualität einer Schulischen Heilpädagogin im Rahmen des integrativen Schulungskonzepts (ISF).
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Zielformulierung, der methodisch-didaktischen Gestaltung, dem Teamteaching und der Förderung metakognitiver Lernprozesse.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Identifikation von Schwächen in der aktuellen Unterrichtspraxis, insbesondere bei der Zielkommunikation und Individualisierung, sowie die Erarbeitung konkreter Verbesserungsmaßnahmen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Selbstevaluation sowie Fremdbeurteilungen basierend auf dem Beobachtungsinstrument für die unterrichtliche Praxis der HfH.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Ist-Situation, die theoretische Einordnung mittels der 10 Merkmale guten Unterrichts nach H. Meyer und die Planung konkreter Umsetzungsstrategien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind unter anderem Schulische Heilpädagogik, Teamteaching, Metakognition, Zieltransparenz und Individualisierung.
Wie unterscheidet sich die Arbeit von rein theoretischen Abhandlungen?
Sie zeichnet sich durch den hohen Praxisbezug aus, da sie direkt auf einer konkreten Evaluationssituation an der eigenen Schule aufbaut.
Warum wird die Metakognition als wichtig erachtet?
Sie wird als essenziell angesehen, um Schüler mit Lernschwierigkeiten zu unterstützen, ihre Denkprozesse bewusst zu machen und Lernstrategien effektiv zu verbessern.
Welche Rolle spielt das Teamteaching für die Autorin?
Teamteaching wird als Schlüsselwerkzeug identifiziert, um die separierende Förderung zu überwinden und eine differenziertere, befriedigendere Unterrichtsgestaltung zu ermöglichen.
- Citar trabajo
- MA in Special Needs of Education Nicole Hofstetter (Autor), 2010, Integrative Didaktik - Analyse der Unterrichtstätigkeit in der Funktion als Schulische Heilpädagogin, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201166