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Kooperationsprojekte in integrativen Handlungszusammenhängen zur musikalischen Bildung von Menschen mit Behinderung

Title: Kooperationsprojekte in integrativen Handlungszusammenhängen zur musikalischen Bildung von Menschen mit Behinderung

Term Paper , 2012 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Katarina Stripling (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit möglichen Organisationsmöglichkeiten und Strukturen von Kooperationsprojekten in der integrativen Arbeit mit Musik vor dem Hintergrund von ästhetischer Bildung und deren Nutzen für Menschen mit Behinderung auseinander.
Zu Beginn der Ausführungen wird darauf eingegangen, was unter ästhetischer Bildung zu verstehen ist und wie diese für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung zu begründen ist. Es wird ein kurzer Forschungsüberblick zu förderlichen Aspekten der ästhetischen Arbeit mit behinderten Menschen gegeben, der erklären soll, aus welchem Grund die aufwändige Organisation von integrativer Kooperationsarbeit lohnenswert ist.
Auf die konkreten Strukturen und Organisationsmodelle einer Auswahl von Kooperationsmöglichkeiten wird im darauf folgenden Teil eingegangen. Im Bereich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen werden potentielle Aufgabenfelder von Musikpädagogen in Kooperation mit Jugendhilfezentren dargestellt. Zudem werden Möglichkeiten der Kooperation mit Schulen vorgestellt, wobei als Kooperationspartner Sozialarbeiter oder am Beispiel von „Jedem Kind ein Instrument“ Musikschulen aufgeführt werden. Der Bereich der Kooperationsprojekte zur musikalischen Bildung von Erwachsenen wird anhand des Dortmunder Modells erläutert.
Der letzte Teil der Abhandlung befasst sich mit der Umsetzung eines kooperativen Projekts ästhetischer Bildung am Beispiel von Gesangsunterricht im Rahmen des Dortmunder Modells. Hierzu wird zunächst das Dortmunder Modell näher erläutert, um anschließend den konkreten Ablauf einer Stunde Gesangsunterricht innerhalb dieses Modells darzustellen. Abschließend soll die Umsetzung einer solchen Unterrichtsstunde in den Kontext ästhetischer Bildung eingeordnet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zur Begründung ästhetischer Bildung für Menschen mit Behinderung

3 Organisation, Strukturen und Schwierigkeiten von Kooperationsprojekten in integrativen Handlungszusammenhängen

4 Umsetzung von Kooperationsprojekten am Beispiel von Gesangsunterricht im Rahmen des Dortmunder Modells

4.1 Zum Dortmunder Modell

4.2 Zum Unterrichtsablauf

4.3 Einordnung in den Kontext ästhetischer Bildung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die organisatorischen Strukturen und Herausforderungen von Kooperationsprojekten in der musikalischen Arbeit mit Menschen mit Behinderung unter besonderer Berücksichtigung des ästhetischen Bildungsauftrags.

  • Bedeutung ästhetischer Bildung für Menschen mit Behinderung
  • Organisationsmodelle zwischen Musikpädagogen, Schulen und Jugendhilfe
  • Fallbeispiel: Das Dortmunder Modell (DOMO:Musik)
  • Gesangsunterricht als integrative Praxis
  • Förderung von Persönlichkeitsentwicklung und Selbstbestimmung

Auszug aus dem Buch

4.2 Zum Unterrichtsablauf

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf ein Experteninterview vom 13.12.2011. Befragt wurde Milli Häuser, die im Rahmen des Dortmunder Modells einen Lehrauftrag für Gesangsunterricht hat.

Der Unterricht findet in Kooperation zwischen Werkstätten für Menschen mit Behinderung und der Technischen Universität Dortmund statt. Zum Zweck des Unterrichts werden die Schüler ein Mal wöchentlich mit einem Taxidienst zu den Räumlichkeiten der TU Dortmund gefahren und nach dem Unterricht wieder abgeholt. Der Unterricht umfasst für eine Zweiergruppe eine Zeitstunde, wobei je nach den Bedürfnissen der Schüler auch kurze Pausen eingebracht werden.

Der Unterricht gestaltet sich aus einer Mischung von Angeboten der Gesangslehrerin und Vorschlägen der Schüler, sodass diese die Möglichkeit haben, sich an der Gestaltung des Unterrichts und an der Auswahl der einzuübenden Stücke zu beteiligen. Darüber hinaus werden in regelmäßigen Abständen kleine Projekte wie Auftritte oder Audio- und Videoaufnahmen konzeptioniert, welche immer wieder neue Unterrichtsziele bilden, auf die hingearbeitet wird.

Methodisch unterscheidet die Gesangslehrerin nicht zwischen der Arbeit mit Menschen mit und ohne Behinderung. In beiden Fällen verzichtet sie trotz der primären Ausrichtung auf Spaß an der Sache nicht auf die gründliche Vermittlung von Gesangstechnik. Dennoch ergeben sich aus der Arbeit mit Schülern mit Behinderung einige Besonderheiten, auf die geachtet werden sollte. Dadurch, dass die Schüler an der Gestaltung der Unterrichtseinheiten beteiligt sind, ist von der Gesangslehrerin gefordert, den Unterricht in eine produktive Richtung zu lenken, ohne dabei die Schüler in eine passive Rolle zu drängen. Dies kann sich bei der Arbeit mit Menschen mit Behinderung als schwierig erweisen, da diese, so die Erfahrung der Lehrerin, häufig dazu neigen, Stücke singen zu wollen, die sie bereits beherrschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der musikalischen Kooperationsprojekte in integrativen Arbeitsfeldern ein und erläutert den Fokus auf ästhetische Bildung.

2 Zur Begründung ästhetischer Bildung für Menschen mit Behinderung: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der ästhetischen Bildung und begründet dessen fördernde Wirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung von Menschen mit Behinderung.

3 Organisation, Strukturen und Schwierigkeiten von Kooperationsprojekten in integrativen Handlungszusammenhängen: Es werden verschiedene Kooperationsmodelle zwischen Musikpädagogen, Jugendhilfezentren und Schulen sowie deren organisatorische Hürden dargestellt.

4 Umsetzung von Kooperationsprojekten am Beispiel von Gesangsunterricht im Rahmen des Dortmunder Modells: Anhand des Dortmunder Modells wird die praktische Durchführung eines Musikprojekts von der Konzeption bis hin zum konkreten Unterrichtsablauf detailliert beschrieben.

5 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass der hohe organisatorische Aufwand solcher Projekte durch die signifikanten emanzipatorischen und bildenden Effekte für die Teilnehmer gerechtfertigt ist.

Schlüsselwörter

Ästhetische Bildung, Musikpädagogik, Integrative Arbeit, Menschen mit Behinderung, Kooperationsprojekte, Dortmunder Modell, DOMO:Musik, Inklusion, Gesangsunterricht, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbestimmung, Teilhabe, Kulturarbeit, Musikschule, Schulsozialarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Kooperationsprojekte im Musikbereich organisiert sind, um Menschen mit Behinderung ästhetische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Begründung ästhetischer Bildung, die Analyse verschiedener Organisationsmodelle in der integrativen Musikpädagogik und die praktische Umsetzung am Beispiel des Dortmunder Modells.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie ästhetische Bildung für Menschen mit Behinderung durch integrative Kooperationsprojekte zugänglich gemacht werden kann und welche Faktoren dabei für den Erfolg ausschlaggebend sind.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturrecherche sowie die Auswertung eines Experteninterviews mit einer erfahrenen Gesangslehrerin, um die Praxis des Dortmunder Modells zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der ästhetischen Bildung dargelegt, gefolgt von einer Übersicht verschiedener Kooperationsmöglichkeiten in Jugendhilfe und Schule, bevor das Dortmunder Modell detailliert vorgestellt wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ästhetische Bildung, Inklusion, Kooperationsprojekte, Musikpädagogik, Dortmunder Modell und Teilhabe.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von rein therapeutischen Ansätzen?

Die Autorin hebt hervor, dass die betrachteten Projekte einen Freizeitcharakter haben und nicht im Kontext klinischer Therapie stehen, was die Selbstbestimmung der Teilnehmer stärkt.

Welche Rolle spielt die individuelle Gestaltung des Unterrichts durch die Schüler?

Die Beteiligung der Schüler an der Songauswahl und Unterrichtsgestaltung ist ein wesentlicher Aspekt, um die Eigenverantwortung zu fördern und die Schüler aus einer passiven Rolle herauszuholen.

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Details

Title
Kooperationsprojekte in integrativen Handlungszusammenhängen zur musikalischen Bildung von Menschen mit Behinderung
College
University of Dortmund  (Fakultät für Rehabilitationswissenschaften)
Course
Jeki und andere Kooperationsprojekte in integrativen Handlungszusammenhängen
Grade
2,0
Author
Katarina Stripling (Author)
Publication Year
2012
Pages
18
Catalog Number
V201358
ISBN (eBook)
9783656273608
ISBN (Book)
9783656274292
Language
German
Tags
Jeki Musik Ästhetische Bildung integration inklusion behinderung musizieren kooperation kooperationsprojekte dortmunder modell organisation struktur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katarina Stripling (Author), 2012, Kooperationsprojekte in integrativen Handlungszusammenhängen zur musikalischen Bildung von Menschen mit Behinderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201358
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