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Open Innovation

Prozesse, Methoden, Voraussetzungen, Chancen und Risiken anhand von Beispielen

Titel: Open Innovation

Hausarbeit , 2012 , 37 Seiten

Autor:in: Ingo Weinsberg (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Ausarbeitung wurde im Rahmen einer Hausarbeit für das berufsbegleitende Fernstudium zum MBA (Master of Business Administration) mit dem Schwerpunkt „Marketing“ am RheinAhrCampus in Remagen erstellt.
Zum einen soll sie einen Überblick über die Entwicklung, die Abgrenzung, sowie die Methoden und Prozesse der Open Innovation geben.
Zum anderen sollen die unternehmensinternen Voraussetzungen (Kultur, Organisation, Kommunikation), sowie die Chancen und der Nutzen, aber auch die möglichen Probleme und Risiken beleuchtet werden. Durch die Verwendung zahlreicher Beispiele und Erfahrungen aus der unternehmerischen Praxis wird die Darstellung der einzelnen Aspekte der „Open Innovation“ unterstützt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Innovation

3. Closed Innovation

4. Open Innovation

4.1 Entwicklung und Abgrenzung

4.2 Kommunikationsaspekt

4.3 Kernprozesse

4.3.1 Outside-in-Prozesse (3M, Bosch, P&G, Siemens, Henkel)

4.3.2 Inside-Out-Prozesse (Procter&Gamble)

4.3.3 Coupled-Prozesse (RFID-Chip: Unilever, Metro, Henkel)

4.4.4 Beispiel: IBM

5. User Innovation als Sonderform der Open Innovation

5.1 Entwicklung

5.2 Abgrenzung

5.3 Formen der Integration in die Wertschöpfungskette

5.3.1 Web 2.0 (Wikipedia, Weblogs, Facebook, Twitter, LinkedIn)

5.3.2 Lead-User-Methode (3M, Linux, Gatorade)

5.3.3 Toolkits for Open Innovation (BBA)

5.3.4 Innovationswettbewerbe (Siemens, BMW, Swarovski)

5.3.5 Communities for Open Innovation (Facebook, Xing, Twitter)

6. Unternehmensinterne Voraussetzungen u. Erfolgsfaktoren

6.1 Organisatorische Voraussetzungen

6.2 Kulturelle Voraussetzungen

6.3 Kommunikative Voraussetzungen

7. Chancen und Nutzen

7.1 Beispiele aus Unternehmenssicht

7.2 Beispiele aus Kundensicht

8. Probleme und Risiken

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept der Open Innovation, um ein Verständnis für dessen Methoden, Prozesse und die notwendigen unternehmensinternen Voraussetzungen zu schaffen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie Unternehmen durch die Öffnung ihrer Innovationsprozesse Wettbewerbsvorteile erzielen können und welche organisatorischen, kulturellen sowie kommunikativen Faktoren für den Erfolg entscheidend sind.

  • Grundlagen von Innovation und Closed Innovation als altes Paradigma
  • Differenzierung der Kernprozesse: Outside-in, Inside-out und Coupled
  • User Innovation und Integration in die Wertschöpfungskette
  • Analyse unternehmensinterner Erfolgsfaktoren und Voraussetzungen
  • Bewertung von Chancen, Nutzen sowie Problemen und Risiken

Auszug aus dem Buch

4.2 Kommunikationsaspekt

Schon die einschlägige Fachliteratur kommt zu dem Schluss „Ohne Kommunikation gibt es keine Innovation“ und zu der Erkenntnis, „Innovation verlangt nicht nur die Bewältigung der technischen Komplexität, sondern auch die Lösung der Informations- und Kommunikationsproblematik“. Kommunikation ist hierbei der Prozess, „bei dem Informationen zum Zwecke des aufgabenbezogenen Verständnisses ausgetauscht werden“.

Da Kommunikation in der Literatur je nach Blickwinkel in vielfältiger Weise definiert wird, ist ein eindeutige Darstellung schwierig. Unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten wird Kommunikation als Interaktion verstanden, in der Menschen Zeichen, Symbole und Wissen schaffen und interpretieren, die es in der Innovation zu nutzen gilt.

Als Konsequenzen für die Praxis in der Informationskommunikation von Unternehmen muss der offene Innovationsprozess mit der strategischen Unternehmenskommunikation verbunden werden. Für den Erfolg der „Open Innovation“ bildet Kommunikation den zentralen Faktor und Treiber. Bei Open Innovation geht es im Kern zunächst darum, alle relevanten internen und externen Stakeholder bzw. Bezugsgruppen (interne Abteilungen, Kunden, Forschungsinstitute, ggf. sogar Konkurrenten) systematisch in den gesamten Innovationsprozess einzubinden.

Als Folge fällt dem Kommunikationsmanagement eine grosse Vielfalt von Aufgaben im Innovationsprozess zu, wie z.B. die Unterstützung beim Aufbau und der Pflege der Beziehungen zwischen den Stakeholdern, die Erweiterung der persönlichen Kommunikationskompetenz von Entwicklern, Forschern und Produktmanagern, sowie die Unterstützumg beim Monitoring von Ideen und potentiellen Widerständen und dem Imageaufbau.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den wachsenden Innovationsdruck durch Globalisierung und kürzere Produktlebenszyklen, der Unternehmen zu kreativeren Ansätzen zwingt.

2. Innovation: Definiert den Innovationsbegriff theoretisch, unter anderem durch Joseph A. Schumpeter, und verdeutlicht die damit verbundene Unsicherheit.

3. Closed Innovation: Erläutert das klassische Modell, bei dem Innovationen ausschließlich unternehmensintern hinter klar definierten Grenzen entstehen.

4. Open Innovation: Führt das integrierte Innovationsmodell ein, bei dem interne und externe Wissensquellen kombiniert werden, um Innovationsprozesse zu optimieren.

5. User Innovation als Sonderform der Open Innovation: Beleuchtet die aktive Einbindung von Endnutzern und Kunden in den Innovationsprozess durch moderne Werkzeuge wie Web 2.0.

6. Unternehmensinterne Voraussetzungen u. Erfolgsfaktoren: Analysiert die organisatorischen, kulturellen und kommunikativen Rahmenbedingungen, die für ein erfolgreiches Open-Innovation-Management notwendig sind.

7. Chancen und Nutzen: Stellt die Wettbewerbsvorteile von Open Innovation dar, insbesondere in Bezug auf Zeit-, Kosten- und Markteffizienz.

8. Probleme und Risiken: Diskutiert Herausforderungen wie das NIH-Syndrom, den möglichen Verlust an Vertraulichkeit und die Komplexität der Ideenauswahl.

9. Fazit: Resümiert das Konzept als empfehlenswerte Strategie für zukunftsorientierte Unternehmen und betont die Notwendigkeit von Ausdauer und Kulturwandel.

Schlüsselwörter

Open Innovation, Innovation, Closed Innovation, User Innovation, Wissensgesellschaft, Kommunikation, Stakeholder, Outside-in, Inside-out, Lead-User, Web 2.0, Unternehmenskultur, Innovationsmanagement, Wettbewerbsvorteil, Forschungsstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Managementkonzept "Open Innovation" und untersucht, wie Unternehmen durch die Öffnung ihrer Innovationsprozesse gegenüber externem Wissen wettbewerbsfähiger werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Abgrenzung von klassischen Modellen, die Darstellung der Kernprozesse (Outside-in, Inside-out), die Rolle von Kunden als Innovationspartner sowie die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Chancen, Risiken und Voraussetzungen von Open Innovation zu schaffen und aufzuzeigen, wie Unternehmen dieses Konzept erfolgreich in ihre Praxis integrieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung der Fachliteratur und wird durch zahlreiche Fallbeispiele aus der unternehmerischen Praxis veranschaulicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Innovationsansätze, die detaillierte Beschreibung der Kernprozesse, die Rolle der Nutzer, sowie die Analyse der internen Erfolgsfaktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Open Innovation, Innovationskultur, Interaktive Wertschöpfung, Lead-User und Kommunikationsmanagement charakterisiert.

Wie unterscheidet sich "Open Innovation" von "Closed Innovation"?

Während "Closed Innovation" auf eine rein interne Generierung und Kontrolle von Ideen setzt, zeichnet sich "Open Innovation" durch eine gezielte Öffnung der Unternehmensgrenzen zur Integration externen Wissens aus.

Welche Bedeutung haben "Lead-User" für das Innovationskonzept?

Lead-User sind hochgradig innovative Kunden, deren unerfüllte Bedürfnisse oder spezifisches Fachwissen wertvolle Impulse für die Entwicklung marktfähiger Produkte liefern können.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur beim Erfolg von Open Innovation?

Eine offene Innovationskultur ist essentiell, da der Prozess ein Umdenken erfordert, bei dem Fehler als Lernchancen begriffen werden und externe Impulse aktiv gefördert werden müssen.

Warum wird IBM im Text als besonderes Beispiel genannt?

IBM dient als Paradebeispiel für die erfolgreiche Kombination der drei Kernprozesse, wodurch das Unternehmen seine Innovationsstrategie signifikant verbessern und zusätzliche Umsätze generieren konnte.

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Details

Titel
Open Innovation
Untertitel
Prozesse, Methoden, Voraussetzungen, Chancen und Risiken anhand von Beispielen
Hochschule
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Autor
Ingo Weinsberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
37
Katalognummer
V201448
ISBN (eBook)
9783656282907
ISBN (Buch)
9783656283331
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Open Innovation closed innovation Innovationsmanagement Innovation Open Innovation User Innovation Closed Innovation Produktinnovationen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ingo Weinsberg (Autor:in), 2012, Open Innovation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201448
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  37  Seiten
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