Die vorliegende Ausarbeitung wurde im Rahmen einer Hausarbeit für das berufsbegleitende Fernstudium zum MBA (Master of Business Administration) mit dem Schwerpunkt „Marketing“ am RheinAhrCampus in Remagen erstellt.
Zum einen soll sie einen Überblick über die Entwicklung, die Abgrenzung, sowie die Methoden und Prozesse der Open Innovation geben.
Zum anderen sollen die unternehmensinternen Voraussetzungen (Kultur, Organisation, Kommunikation), sowie die Chancen und der Nutzen, aber auch die möglichen Probleme und Risiken beleuchtet werden. Durch die Verwendung zahlreicher Beispiele und Erfahrungen aus der unternehmerischen Praxis wird die Darstellung der einzelnen Aspekte der „Open Innovation“ unterstützt.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einleitung
- Innovation
- Closed Innovation
- Open Innovation
- Entwicklung und Abgrenzung
- Kommunikationsaspekt
- Kernprozesse
- Outside-in-Prozesse (3M, Bosch, P&G, Siemens, Henkel)
- Inside-Out-Prozesse (Procter&Gamble)
- Coupled-Prozesse (RFID-Chip: Unilever, Metro, Henkel)
- Beispiel: IBM
- User Innovation als Sonderform der Open Innovation
- Entwicklung
- Abgrenzung
- Formen der Integration in die Wertschöpfungskette
- Web 2.0 (Wikipedia, Weblogs, Facebook, Twitter, LinkedIn)
- Lead-User-Methode (3M, Linux, Gatorade)
- Toolkits for Open Innovation (BBA)
- Innovationswettbewerbe (Siemens, BMW, Swarovski)
- Communities for Open Innovation (Facebook, Xing, Twitter)
- Unternehmensinterne Voraussetzungen u. Erfolgsfaktoren
- Organisatorische Voraussetzungen
- Kulturelle Voraussetzungen
- Kommunikative Voraussetzungen
- Chancen und Nutzen
- Beispiele aus Unternehmenssicht
- Beispiele aus Kundensicht
- Probleme und Risiken
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Konzept der Open Innovation, einem Ansatz, der die Grenzen zwischen Unternehmen und externen Akteuren auflöst, um Innovationen voranzutreiben. Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die Entwicklung, Abgrenzung, Methoden und Prozesse der Open Innovation zu geben. Neben der Darstellung der unternehmensinternen Voraussetzungen wie Kultur, Organisation und Kommunikation, beleuchtet die Arbeit auch die Chancen und den Nutzen sowie mögliche Probleme und Risiken dieses Ansatzes.
- Entwicklung und Abgrenzung von Open Innovation
- Kernprozesse der Open Innovation (Outside-in, Inside-out, Coupled)
- User Innovation als Sonderform der Open Innovation
- Unternehmensinterne Voraussetzungen für Open Innovation
- Chancen und Risiken der Open Innovation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet den wachsenden Innovationsdruck in der heutigen Wirtschaft. Das Kapitel „Innovation“ legt die grundlegenden Definitionen und Konzepte fest. Das Kapitel „Closed Innovation“ präsentiert traditionelle Ansätze zur Innovationsfindung, die im Gegensatz zur Open Innovation stehen. Kapitel 4, „Open Innovation“, behandelt die Entstehung und Entwicklung dieses Ansatzes, seine Kernprozesse und Kommunikationsaspekte, sowie Beispiele aus der Praxis.
Kapitel 5 widmet sich der User Innovation als eine Sonderform der Open Innovation, erläutert deren Entwicklung und Abgrenzung sowie verschiedene Formen der Integration in die Wertschöpfungskette. Kapitel 6 beleuchtet die unternehmensinternen Voraussetzungen für erfolgreiches Open Innovation, wobei die Schwerpunkte auf organisatorischen, kulturellen und kommunikativen Faktoren liegen.
Die Kapitel „Chancen und Nutzen“ sowie „Probleme und Risiken“ präsentieren die Vorteile und Herausforderungen der Open Innovation aus Unternehmenssicht und Kundensicht.
Schlüsselwörter
Open Innovation, Closed Innovation, User Innovation, Innovationsprozesse, Outside-in-Prozesse, Inside-out-Prozesse, Coupled-Prozesse, Unternehmenskultur, Organisation, Kommunikation, Chancen, Risiken, Wertschöpfungskette, Lead-User-Methode, Web 2.0.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Konzept der Open Innovation?
Open Innovation ist ein Ansatz, bei dem Unternehmen ihre Innovationsprozesse für externe Partner, Kunden oder Forschungseinrichtungen öffnen, um Wissen auszutauschen.
Wie unterscheidet sich Open Innovation von Closed Innovation?
Bei Closed Innovation findet die Forschung ausschließlich intern statt. Open Innovation nutzt hingegen externe Quellen und lässt auch internes Wissen nach außen fließen.
Was sind Outside-in und Inside-out Prozesse?
Outside-in bedeutet, externes Wissen in das Unternehmen zu integrieren. Inside-out bezeichnet die Vermarktung von internen Ideen oder Technologien auf externen Märkten.
Was versteht man unter der Lead-User-Methode?
Es ist die Einbindung von fortschrittlichen Anwendern (Lead Usern) in den Innovationsprozess, da diese oft Bedürfnisse haben, die erst später für den Massenmarkt relevant werden.
Welche kulturellen Voraussetzungen benötigt ein Unternehmen?
Erfolgreiche Open Innovation erfordert eine offene Unternehmenskultur, die bereit ist, Wissen zu teilen und das „Not-invented-here“-Syndrom zu überwinden.
Welche Risiken birgt Open Innovation?
Risiken sind der Verlust von Kernkompetenzen, Schwierigkeiten beim Schutz des geistigen Eigentums und ein hoher Koordinationsaufwand mit externen Partnern.
- Citation du texte
- Ingo Weinsberg (Auteur), 2012, Open Innovation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201448