I. Einleitung 3
II. Klassische volkswirtschaftliche Ansätze
zur Erklärung von FDI´s 4
1) Ansatz von Riccardo und (Neo-)Klassisches Modell 5
2) Ansatz von Heckscher-Ohlin-Samuelson 7
3) Ansatz von Mundell 9
III. Kritik und moderne Lösungsansätze zur
Erklärung von FDI´s 11
1) Kritik an den klassischen Ansätzen 11
2) Modell von Helpman/Krugman als Lösungsansatz 12
IV. Zusammenfassung 14
V. Graphik und Tabellenverzeichnis 15
VI. Abkürzungsverzeichnis 15
VII. Literaturverzeichnis 15
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
II. Klassische volkswirtschaftliche Ansätze zur Erklärung von FDI´s
1) Ansatz von Riccardo und (Neo-)Klassisches Modell
2) Ansatz von Heckscher-Ohlin-Samuelson
3) Ansatz von Mundell
III. Kritik und moderne Lösungsansätze zur Erklärung von FDI´s
1) Kritik an den klassischen Ansätzen
2) Modell von Helpman/Krugman als Lösungsansatz
IV. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Diese Seminararbeit untersucht theoretische Ansätze zur Erklärung von ausländischen Direktinvestitionen (FDI), indem sie klassische Außenhandelstheorien analysiert, deren Schwächen aufzeigt und moderne Erklärungsmodelle gegenüberstellt, um die Frage zu beantworten, ob klassische Ansätze die Determinanten von Direktinvestitionen ausreichend erfassen können.
- Analyse klassischer ökonomischer Modelle (Riccardo, Heckscher-Ohlin-Samuelson, Mundell).
- Kritische Würdigung der Eignung klassischer Theorien für FDI-Erklärungen.
- Einführung in moderne Ansätze, insbesondere das Modell von Helpman und Krugman.
- Untersuchung der Rolle von unternehmensspezifischen Wettbewerbsvorteilen und Transaktionskosten.
- Abgrenzung zwischen Handelsströmen, Portfolioinvestitionen und Direktinvestitionen.
Auszug aus dem Buch
2) Modell von Helpman und Krugman als Lösungsansatz
Das Modell von Helpman und Krugman basiert auf den Annahmen des schon vorgestellten Heckscher-Ohlin-Modells (siehe Kapitel II.2). Zusätzlich werden zwei weitere Annahmen getroffen:
1) Auf dem Markt herrscht monopolistische Konkurrenz vom Chamberlin-Typ, woraus sich unternehmensspezifische Wettbewerbsvorteile ergeben. (Helpman / Krugman, 1986, S. 229) Die Ursachen dafür hat Kindleberger (1969) herausgearbeitet. Es kommt zu einer unvollkommenen Konkurrenz auf den Güter- und Faktormärkten, d.h. es bilden sich Monopole bei bestimmten Produkten und dies führt zu Produktdifferenzierungen, es herrscht unbeschränkter Marktzugang, so dass Grenzertrag und Grenzkosten identisch sind und somit kein Gewinn entsteht. Hinzu kommt, dass der Zugang zu Kapital günstiger wird. Weitere Ursachen sind die Größenvorteile, economies of scale, und die künstlichen Handelsbarrieren, wie z.B. der Importzoll. (Kindleberger, 1969, S. 13 f.)
2) Dem Modell wird, neben den beiden Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital, die international nicht mobil sind, ein weiterer Faktor hinzugefügt, die „headquarter services“ (H), die zwar im Inland lokalisiert werden, jedoch auch im Ausland einsetzbar sind. Dieser hoch-spezialisierte Faktor beschreibt Inputfaktoren wie etwa Management- und Marketingfähigkeiten sowie produktspezifische Forschung und Entwicklung.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, definiert die zentrale Fragestellung zur Eignung klassischer Theorien für FDI-Erklärungen und stellt die Hypothese auf, dass diese Theorien allein unzureichend sind.
II. Klassische volkswirtschaftliche Ansätze zur Erklärung von FDI´s: Dieses Kapitel erläutert die Ansätze von Riccardo, Heckscher-Ohlin-Samuelson und Mundell, um deren Erklärungsgehalt für internationale Kapitalbewegungen zu analysieren.
III. Kritik und moderne Lösungsansätze zur Erklärung von FDI´s: Hier werden die Schwächen der klassischen Modelle herausgearbeitet und das Modell von Helpman/Krugman als moderner, mikroökonomisch fundierterer Lösungsansatz präsentiert.
IV. Zusammenfassung: Diese Zusammenfassung reflektiert die Erkenntnisse der Arbeit und stellt fest, dass moderne Modelle zwar praxisnäher sind, aber auch sie nur Annäherungen an die Realität darstellen.
Schlüsselwörter
Direktinvestitionen, FDI, Außenhandelstheorie, Ricardo-Modell, Heckscher-Ohlin-Samuelson, Mundell-Modell, Helpman-Krugman-Modell, Faktormobilität, Kapitalfluss, Wettbewerbsvorteile, Transaktionskosten, Außenwirtschaft, Marktunvollkommenheit, Handelshemmnisse, Multinationale Unternehmen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit einer theoretischen Analyse der Determinanten von ausländischen Direktinvestitionen unter Rückgriff auf klassische und moderne außenwirtschaftliche Theorien.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Investitionsformen, die Rolle von Produktionsfaktoren und deren Mobilität sowie die theoretische Fundierung multinationaler Unternehmensaktivitäten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es zu untersuchen, ob klassische Ansätze wie die von Riccardo, Heckscher-Ohlin oder Mundell ausreichen, um die Ursachen und Determinanten von ausländischen Direktinvestitionen zu erklären.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der existierende volkswirtschaftliche Modelle und Theorien kritisch gegenübergestellt und auf ihre praktische Anwendbarkeit im Kontext von FDI geprüft werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung klassischer Modelle, deren kritische Würdigung hinsichtlich FDI-Erklärungen und die Einführung moderner Ansätze wie das Modell von Helpman/Krugman.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Direktinvestitionen (FDI), Faktormobilität, Handelshemmnisse, unternehmensspezifische Wettbewerbsvorteile und Außenhandelstheorien charakterisiert.
Warum reichen klassische Theorien laut den Autoren oft nicht aus?
Klassische Theorien konzentrieren sich primär auf Handelsströme und makroökonomische Faktoren, vernachlässigen aber mikroökonomische Aspekte wie Kontrollmechanismen, Transaktionskosten und spezifische Unternehmensvorteile.
Welche Bedeutung kommt dem OLI-Ansatz in der Arbeit zu?
Der OLI-Ansatz von Dunning dient als Referenzpunkt, um die Notwendigkeit einer unternehmensbezogenen Betrachtungsweise (Ownership, Location, Internalization) zur Erklärung von Direktinvestitionen zu verdeutlichen.
Wie unterscheidet sich das Mundell-Modell von den anderen klassischen Modellen?
Das Mundell-Modell ist das einzige der klassischen Modelle, das FDI explizit als Mittel zur Umgehung von Handelsrestriktionen wie Importzöllen in Betracht zieht.
- Citar trabajo
- Stephan Ackerschott (Autor), Irini Tsompanidou (Autor), 2012, Determinanten ausländischer Direktinvestitionen (FDI´s), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201485