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Über "2030 - Aufstand der Alten"

Eine ZdF-Reportage

Title: Über "2030 - Aufstand der Alten"

Term Paper , 2011 , 11 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Philipp Queitsch (Author)

Sociology - Media, Art, Music
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Wie sieht die Gesellschaft der Zukunft aus? Diese Frage hat sich wohl jeder schon einmal gestellt. In Zeiten, in denen die Auswirkungen des demographischen Wandels immer allgegenwärtiger werden, stellt sich dieser Gedanke nicht ohne einen bitteren Beigeschmack. Das Zweite Deutsche Fernsehen beschäftigte sich 2007 in seiner Dokumentation mit den Auswirkungen des demographischen Wandels und macht deutlich, welche Probleme, die teilweise heute schon im Ansatz existieren, im Jahr 2030 die Gesellschaft der BRD belasten. In Zahlen wird das Ausmaß des Prozesses der schrumpfenden Bevölkerung gleich zu Beginn ausgedrückt. Während Deutschland im Jahr 2006 noch rund 82 Mio. Einwohner vorweist, prognostiziert das statistische Bundesamt, dass im Jahr 2050 die Bevölkerung um etwa 8 Mio. Menschen, also auf rund 68 Mio. Menschen schrumpft. Dies bedeutet, dass künftig doppelt so viele 60jährige, wie Neugeborene in unserem Land leben.

Was dieser Effekt für Auswirkungen innerhalb in der Gesellschaft der Zukunft hat, soll ein virtueller Rundgang durch die Geschichte der Renten- und Finanzsysteme, Prognosen für die Zukunft ermöglichen. Dem Zuschauer soll dabei die interaktive Teilnahme an einer möglichen realen Entwicklung der Bevölkerung in den nächsten 20 Jahren näher gebracht werden. Ausgangspunkte bilden zum Großteil die Prognosen des statistischen Bundesamtes und anderen Institutionen, wie z.B. dem Institut für Bevölkerungsentwicklung in Berlin.
In dieser Arbeit soll diese Fiktion, welche durchaus auf stichhaltigen Argumenten und zuverlässigen Quellen basiert, geprüft werden und Schwächen der Theorie aufgezeigt werden. Zunächst muss, um eine Basis zu schaffen, die Vergangenheit beleuchtet werden, was im ersten Teil der Arbeit erläutert wird. Hierbei wird sich an der Struktur der der Dokumentation orientiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 STRAßE DER VERGANGENHEIT

3 STRAßE DER ZUKUNFT

3.1 NEUE JOBS

3.2 VIELE PFLEGEFÄLLE

3.3 WENIG MENSCHEN

3.4 PRAKTISCHE PRODUKTE

3.5 NEUES WOHNEN

3.6 ARME ALTE

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des demographischen Wandels in Deutschland mit einem Fokus auf das Jahr 2030, wobei sie die historische Entwicklung der Renten- und Finanzsysteme sowie aktuelle Zukunftsprognosen kritisch beleuchtet.

  • Historische Analyse der deutschen Renten- und Gesundheitspolitik seit 1883
  • Prognose der sozioökonomischen Folgen einer alternden Gesellschaft
  • Auswirkungen des Fachkräftemangels im Pflegesektor
  • Technologische und soziale Innovationen für die „Silver Generation“
  • Kritische Reflexion der Zukunftsfähigkeit aktueller Finanzierungsmodelle

Auszug aus dem Buch

3.2 Viele Pflegefälle

In 35-40 Jahren wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen nahezu verdoppeln! Sind es Anfang des 21. Jahrhunderts noch 2 Mio. Menschen, die spezielle Pflege benötigen, so steigt die Zahl in den nächsten Jahrzehnten unaufhörlich. Um das daraus resultierende Defizit zu begrenzen müssten entweder die Beiträge weiter erhöht oder die Leistungen gekürzt werden. (Prognose vom Bonner Institut für Wirtschaft und Gesellschaft).

Wenn der Beitrag also beim aktuellen Prozentsatz von 1,7% bleibt, können 2050 die Rentner mit lediglich 40% der Leistungen rechnen. Eltern werden damit zum finanziellen Risikofaktor für ihre eigenen Kinder, was auch zwischenmenschliche bzw. gesellschaftliche Probleme verursacht. So kann die Altersausgrenzung damit auf die Spitze getrieben werden, indem sie evtl. nur noch als Kostenfaktor gesehen werden. Ein weiterer Effekt wäre die mangelhafte Pflege welche aus Kostensenkungsgründen resultiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Problematik des demographischen Wandels in Deutschland ein und umreißt die Zielsetzung, anhand einer Dokumentation des ZDF die Zukunftsszenarien bis zum Jahr 2030 zu untersuchen.

2 STRAßE DER VERGANGENHEIT: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des deutschen Renten- und Gesundheitssystems von den Anfängen unter Bismarck bis zu den Reformen des 21. Jahrhunderts.

3 STRAßE DER ZUKUNFT: Hier werden Prognosen zu den Auswirkungen der Bevölkerungsalterung auf Arbeitsmarkt, Pflegewesen, Wohnformen und Lebensstandard in Deutschland analysiert.

4 FAZIT: Das Fazit bewertet die im Hauptteil behandelte Dokumentation kritisch hinsichtlich ihrer Prognosequalität und der Darstellung der sozioökonomischen Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Demographischer Wandel, Rentensystem, Bevölkerungsentwicklung, Pflegeversicherung, Umlageverfahren, Generationenvertrag, Altersvorsorge, Fachkräftemangel, Silver Generation, Sozialpolitik, Finanzdruck, Zukunftsforschung, Wirtschaftsstagnation, Lebensstandard, Sozialversicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen einer alternden deutschen Gesellschaft und wie sich diese durch den demographischen Wandel auf soziale und wirtschaftliche Systeme bis zum Jahr 2030 auswirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören das Rentensystem, die gesetzliche Krankenversicherung, die Entwicklung der Pflegebedürftigkeit sowie gesellschaftliche Veränderungen durch den demographischen Wandel.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die in einer ZDF-Dokumentation präsentierten Prognosen zur Zukunft der Bundesrepublik auf ihre Plausibilität hin zu prüfen und dabei die historischen Entwicklungen als Basis heranzuziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Dokumentationsanalyse, bei der Prognosen von Institutionen wie dem Statistischen Bundesamt mit den Thesen der zugrunde liegenden Dokumentation abgeglichen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Rückblick auf die Entwicklung des Sozialstaates sowie in einen zukunftsorientierten Teil, der Themen wie neue Arbeitswelten, Wohnformen und die drohende Altersarmut behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind der demographische Wandel, der Generationenvertrag, das Umlageverfahren, die Silver Generation und die Nachhaltigkeit der sozialen Sicherungssysteme.

Welche Rolle spielt die Rentenreform von 1957?

Die Reform von 1957 unter Konrad Adenauer war maßgeblich, da sie den Wechsel vom Kapitaldeckungsverfahren zum umlagefinanzierten Modell vollzog, welches bis heute die Grundlage der deutschen Rentenversicherung bildet.

Warum wird das „Service-Wohnen“ als bedeutend erachtet?

Das Service-Wohnen gewinnt durch die zunehmende Zahl pflegebedürftiger Menschen an Bedeutung, da es altersgerechtes Wohnen mit professionellen Dienstleistungen verbindet und somit ein neues wirtschaftliches Marktsegment schafft.

Wie bewertet der Autor die Zukunft der Rentenhöhe?

Der Autor stellt dar, dass durch stagnierende Beitragszahlerzahlen und eine steigende Anzahl an Rentnern das Rentenniveau langfristig sinken muss, was private Vorsorgeformen notwendig macht.

Welches Fazit zieht der Verfasser zur untersuchten Dokumentation?

Das Fazit besagt, dass die Dokumentation zwar eindrucksvoll zur kritischen Reflexion anregt, jedoch bei der Darstellung von Lösungen oberflächlich bleibt und eher pessimistische Zukunftsszenarien betont.

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Details

Title
Über "2030 - Aufstand der Alten"
Subtitle
Eine ZdF-Reportage
College
Martin Luther University
Grade
1,8
Author
Philipp Queitsch (Author)
Publication Year
2011
Pages
11
Catalog Number
V201774
ISBN (eBook)
9783656282778
ISBN (Book)
9783656284086
Language
German
Tags
Alterssoziologie ZdF Demographie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Queitsch (Author), 2011, Über "2030 - Aufstand der Alten", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201774
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