Diese drei theoretischen Kapitel sollen dem Leser Einblicke gewähren, wie die rechtsextremistische Szene aufgebaut ist und wie sie funktioniert. Es soll deutlich werden, warum so viele Jugendliche sich dieser Szene anschließen und was zu tun ist, um es nicht so weit kommen zu lassen.
Dabei soll nicht das Ziel sein, Verständnis beim Leser zu erwecken, sondern nur ein gewisses Maß an Verstehen zu erzeugen.
Inhaltsverzeichnis
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1. Teil: Theoretische Grundlagen und Erklärungsansätze für rechtsextreme Orientierungen bei Jugendlichen
- Einleitung
- 1.1 Grundbegriffe und Gegenstandsbereiche in der gegenwärtigen Diskussion
- 1.2 Zugänge und Erklärungsansätze
- 1.3 Gesellschaft und Politik in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus
- 2. Teil: Aussteigerprogramme und Unterstützungen für rechtsorientierte Jugendliche
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Problematik des jugendlichen Rechtsextremismus in Deutschland und beleuchtet die Herausforderungen der Bekämpfung dieses Phänomens. Im Fokus steht dabei die Analyse von Aussteigerprogrammen und Unterstützungsangeboten für rechtsextremistisch orientierte Jugendliche.
- Definition und Abgrenzung von Rechtsextremismus und Neonazismus
- Ursachen und Motive für rechtsextreme Orientierungen bei Jugendlichen
- Analyse verschiedener Aussteigerprogramme und ihrer Wirksamkeit
- Möglichkeiten und Grenzen der Präventionsarbeit im Kampf gegen Rechtsextremismus
- Die Rolle von Medien und Gesellschaft in der Bekämpfung von Rechtsextremismus
Zusammenfassung der Kapitel
1. Teil: Theoretische Grundlagen und Erklärungsansätze für rechtsextreme Orientierungen bei Jugendlichen
Dieser Teil der Arbeit liefert eine umfassende Einführung in das Thema Rechtsextremismus und beleuchtet die verschiedenen Facetten dieses Phänomens. Dabei werden die Entstehung und Entwicklung von rechtsextremen Ideologien und Organisationen, sowie die Ursachen für rechtsextreme Orientierungen bei Jugendlichen untersucht. Die Analyse fokussiert auf die Rolle von sozialer Ungleichheit, Identitätsfindung und gesellschaftlichen Entwicklungen im Kontext von Rechtsextremismus. Des Weiteren werden verschiedene Ansätze zur Prävention und Bekämpfung von Rechtsextremismus diskutiert.
2. Teil: Aussteigerprogramme und Unterstützungen für rechtsorientierte Jugendliche
Dieser Teil der Arbeit analysiert verschiedene Aussteigerprogramme und Unterstützungsangebote für rechtsextremistisch orientierte Jugendliche in Deutschland. Der Fokus liegt auf der Evaluation der Wirksamkeit dieser Programme und der Herausforderungen, die mit der Betreuung und Reintegration von Aussteigern verbunden sind. Es werden unterschiedliche Modelle und Ansätze zur Unterstützung von Aussteigern vorgestellt und kritisch hinterfragt.
Schlüsselwörter
Rechtsextremismus, Neonazismus, Skinhead-Bewegung, Jugendliche, Aussteigerprogramme, Prävention, Repression, Gesellschaft, Politik, Medien, Soziale Ungleichheit, Identitätsfindung, Risikogesellschaft.
Häufig gestellte Fragen
Warum schließen sich Jugendliche rechtsextremen Szenen an?
Gründe liegen oft in der Suche nach Identität, sozialer Ungleichheit und den Herausforderungen einer „Risikogesellschaft“.
Was sind Aussteigerprogramme für Rechtsextreme?
Es sind gezielte Unterstützungsangebote, die Jugendlichen helfen, sich von rechtsextremen Ideologien und Gruppen zu lösen und sich zu reintegreren.
Was ist der Unterschied zwischen Rechtsextremismus und Neonazismus?
Neonazismus ist eine spezifische Form des Rechtsextremismus, die sich explizit auf die Ideologie des Nationalsozialismus bezieht.
Welche Rolle spielen Medien im Kampf gegen Rechtsextremismus?
Medien tragen zur Aufklärung bei, können aber auch ungewollt Plattformen für rechtsextreme Propaganda bieten.
Wie funktioniert die Präventionsarbeit in diesem Bereich?
Prävention setzt auf Bildung, Demokratieförderung und die Stärkung der Zivilgesellschaft, um Jugendliche gegen extremistische Anwerbeversuche zu immunisieren.
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- Nina Kämpken (Autor), 2002, Aussteigen mit Programm - Probleme der Bekämpfung des Jugendlichen Rechtsextremismus in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20181