Die vorliegende Hausarbeit zur Erlangung des Grades Bachelor of Arts behandelt das
Thema „Elterliche Einflussfaktoren auf das mathematische Fähigkeitsselbstkonzept von
Schülerinnen und Schülern“.
Es ist klar, dass die Familie eine Schlüsselrolle für den schulischen Erfolg von Kindern
spielt. Oftmals wurde behauptet, dass die Eltern die ersten Lehrer und das Zuhause die
erste Schule sind (Bandura, 1997). Aus diesem Grund ist es von Bedeutung, elterliche Einflussfaktoren
hinsichtlich der schulischen Entwicklung des Kindes zu erforschen und aufzudecken.
Dies ist auch der Forschungsgegenstand dieser empirischen Arbeit.
Es werden Zusammenhänge zwischen den Selbstwirksamkeitserwartungen der Eltern und
dem Fähigkeitsselbstkonzept von Schülerinnen und Schülern untersucht. Einen weiteren
elterlichen Einflussfaktor auf das Fähigkeitsselbstkonzept von Kindern stellt das Fähigkeitsselbstkonzept
der Eltern dar. Auch dies wird im Rahmen dieser Arbeit untersucht.
Bei der Auswertung der Untersuchung wird ein positiver Zusammenhang zwischen den
elterlichen Einflussfaktoren, in Form der Selbstwirksamkeit der Eltern und dem Fähigkeitsselbstkonzept
der Eltern und dem Fähigkeitsselbstkonzept von Schülerinnen und Schülern erwartet.
Die vorliegende Arbeit gliedert sich in eine theoretische Einleitung zum Fähigkeitsselbstkonzept
und der Darstellung des Zusammenhangs zwischen dem Fähigkeitsselbstkonzept
und der Leistung. Im weiteren Verlauf stehen die elterlichen Einflussfaktoren auf das Fähigkeitsselbstkonzept der Kinder im Vordergrund. Darauf folgt der empirische Teil der
Arbeit. Die Ergebnisse werden beginnend mit den deskriptiven Statistiken und anschließend
mit den Ergebnissen zur Fragestellung dargestellt. Im letzten Kapitel werden die ermittelten
Ergebnisse interpretiert und das Thema wird abschließend resümiert.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 DEFINITIONEN UND THEORETISCHE MODELLE
2.2 ZUSAMMENHANG FÄHIGKEITSSELBSTKONZEPT UND LEISTUNG
2.3 ELTERLICHE EINFLUSSFAKTOREN AUF DAS FÄHIGKEITSSELBSTKONZEPT VON KINDERN
2.3.1 Selbstwirksamkeitserwartungen der Eltern
2.3.2 Fähigkeitsselbstkonzept der Eltern
3. FRAGESTELLUNGEN UND HYPOTHESEN
4. METHODE
4.1 STICHPROBE
4.2 MATERIALIEN UND INSTRUMENTE
4.3 DURCHFÜHRUNG
5. ERGEBNISSE
5.1 DESKRIPTIVE ERGEBNISSE
5.2 ERGEBNISSE ZUR FRAGESTELLUNG
5.2.1 Zusammenhang zwischen der elterlichen Selbstwirksamkeit und dem Fähigkeitsselbstkonzept des Kindes
5.2.2 Zusammenhang zwischen elterlichem Fähigkeitsselbstkonzept und dem Fähigkeitsselbstkonzept des Kindes
6. DISKUSSION UND FAZIT
7. LITERATURVERZEICHNIS
8. ANHÄNGE
Häufig gestellte Fragen
Was ist das mathematische Fähigkeitsselbstkonzept?
Es beschreibt die Einschätzung einer Person über ihre eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen im Bereich der Mathematik. Es beeinflusst maßgeblich die Motivation und die tatsächliche Leistung in diesem Fach.
Wie beeinflussen Eltern das Selbstkonzept ihrer Kinder in Mathe?
Eltern fungieren als „erste Lehrer“. Ihr eigenes Fähigkeitsselbstkonzept und ihre Selbstwirksamkeitserwartungen übertragen sich oft auf die Kinder, indem sie bestimmte Erwartungen und Einschätzungen vermitteln.
Was versteht man unter elterlicher Selbstwirksamkeitserwartung?
Dies ist die Überzeugung der Eltern, dass sie durch ihr eigenes Handeln den schulischen Erfolg und die Lernprozesse ihres Kindes positiv beeinflussen können.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Selbstkonzept der Eltern und dem der Kinder?
Ja, die Untersuchung geht davon aus, dass ein positiver Zusammenhang besteht: Haben Eltern ein hohes Zutrauen in ihre eigenen mathematischen Fähigkeiten, fördert dies tendenziell auch ein positives Selbstkonzept beim Kind.
Welche Rolle spielt die Familie für den schulischen Erfolg?
Die Familie spielt eine Schlüsselrolle, da das häusliche Umfeld die erste Lernumgebung ist und elterliche Einstellungen die Grundlage für die akademische Identität des Kindes legen.
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- Jan Schröder (Author), 2012, Wie wird das mathematische Fähigkeitsselbstkonzept von Kindern durch die Eltern beeinflusst?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201842