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Das Internet und die politische Partizipation

Titre: Das Internet und die politische Partizipation

Thèse Scolaire , 2011 , 19 Pages , Note: 13 Punkte

Autor:in: Lisa Heinze (Auteur)

Didactique - Politique, Education politique
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Wir leben heute in einer global vernetzen Welt. Besonders in meiner Generation ist das Internet nicht mehr wegzudenken. Es hat in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung im alltäglichen Leben bekommen. Laut einer ARD/ZDF-Onlinestudie von 2010 sind 69,4% (49 Million) der deutschen Bevölkerung im Internet aktiv. Gleichzeitig entstand eine immer größer werdende Politikverdrossenheit im Lande. In diesem Zusammenhang finde ich die Frage, ob das Internet zu einer Steigerung der politischen Partizipation beitragen kann, bedeutend und sehr interessant.
Im Folgenden werde ich zunächst die grundlegenden Begriffe klären und über Partizipation im Internet sprechen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Hinführung zum Thema

2. Politische Partizipation

3. Politikverdrossenheit

4. Medien

4.1. Funktionen

4.2. Medienvergleich

4.3. Internetrevolution

5. Aktive Partizipation im Internet

5.1. Online-Wahlen

5.2. Online-Wahlkampagne

5.3. Online-Proteste durch Facebook und Twitter

5.4. Online-Foren

5.5 Chancen und Gefahren

7. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial des Internets als Instrument zur Steigerung der politischen Partizipation in Deutschland vor dem Hintergrund einer zunehmenden Politikverdrossenheit. Dabei wird analysiert, inwieweit digitale Medien und soziale Netzwerke neue Wege der Teilhabe eröffnen oder lediglich bestehende Prozesse unterstützen.

  • Grundlagen der politischen Partizipation und die Herausforderungen der Politikverdrossenheit.
  • Die Rolle der Medien sowie der mediale Wandel durch die Internetrevolution.
  • Analyse digitaler Partizipationsformen wie Online-Wahlen und Online-Wahlkampagnen.
  • Einfluss sozialer Netzwerke wie Facebook und Twitter auf die Organisation politischer Proteste.
  • Chancen und Risiken der digitalen Teilhabe, insbesondere im Hinblick auf den "Digital Gap".

Auszug aus dem Buch

5.1. Online-Wahlen

In der Diskussion um die E-Demokratie und eine Erhöhung der politischen Partizipation sind die Online-Wahlen im Gespräch. Durch sie können mehr Abstimmungen stattfinden und würden so zu einer direkteren Demokratie führen (im Gegensatz zu einer rein indirekten Demokratie). Die Wahlergebnisse liegen schneller und exakter vor. Außerdem würde es eine erhebliche Kosteneinsparung geben. Es müssten keine Wahllokale mehr betrieben werden und die Kosten für die Wahlhelfer werden eingespart. Die Computerindustrie hat auch ein starkes kommerzielles Interesse an den Online-Wahlen. Technologien wüden entwickelt und bereitgestellt werden, was zu Einnahmen führen würde. Hinzufügen ist, dass das Internet zur „Ergänzung und […] Vorbereitung von Wahlen […] wichtige Möglichkeiten der Information“ bietet.

Jedoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Online-Wahlen. Es fehlt die gesellschaftliche Grundlage. Das bedeutet, dass nicht jeder Bürger einen Computer besitzt oder Zugang zum Internet hat. Dies entspricht nicht den Wahlprinzipen von einer allgemeinen, freien, gleichen und geheimen Wahl. Es könnte gegen das Prinzip der Öffentlichkeit in der Demokratie verstoßen und zu einem Verlust der demokratischen Identität und eines Gemeinschaftsgefühls führen. Es gibt keinen gemeinschaftlichen Gang zum Wahllokal, sondern jeder wählt allein zu Hause. Für die eben genannten Grundsätze der Wahl entstehen einige Umsetzungsschwierigkeiten in Form von technischen Problemen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Hinführung zum Thema: Dieses Kapitel stellt die steigende Bedeutung des Internets für die Gesellschaft dar und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach dessen Beitrag zur politischen Partizipation.

2. Politische Partizipation: Hier werden der Begriff der politischen Teilhabe definiert und die Bedeutung der Volkssouveränität in einer partizipativen Demokratie erläutert.

3. Politikverdrossenheit: Das Kapitel analysiert Ursachen und Erscheinungsformen der Politikverdrossenheit sowie deren Auswirkungen auf das politische Engagement der Bürger.

4. Medien: Es erfolgt eine Definition des Medienbegriffs sowie eine Untersuchung der vier wesentlichen Funktionen von Medien in einer Demokratie.

5. Aktive Partizipation im Internet: Dieser Hauptteil beleuchtet spezifische digitale Instrumente der politischen Teilhabe, von Wahlen über Wahlkampagnen bis hin zu sozialen Netzwerken und Foren.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Internet als Katalysator für politische Prozesse, warnt jedoch vor dem "Digital Gap".

Schlüsselwörter

Politische Partizipation, Internet, Politikverdrossenheit, E-Demokratie, Online-Wahlen, Soziale Netzwerke, Facebook, Twitter, Digital Gap, Bürgerbeteiligung, Medienfunktionen, Online-Wahlkampf, Demokratisierung, Online-Foren, Politische Apathie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Internet und digitale Medien die politische Teilhabe der Bürger in Deutschland beeinflussen und ob sie einer zunehmenden Politikverdrossenheit entgegenwirken können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der politischen Partizipation, dem Einfluss des Internets als Kommunikationsmedium sowie spezifischen digitalen Formen der Bürgerbeteiligung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob das Internet zu einer Steigerung der politischen Partizipation beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit politikwissenschaftlichen Begriffen sowie eine Analyse aktueller Entwicklungen und empirischer Studien zur Internetnutzung und politischen Beteiligung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Funktionen von Medien, dem technischen Wandel durch die Internetrevolution und der praktischen Anwendung von Online-Wahlen, Wahlkampagnen und sozialen Netzwerken bei Protesten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Politische Partizipation, E-Demokratie, Digital Gap, Politikverdrossenheit und Online-Wahlkampf.

Warum gelten Online-Wahlen als problematisch?

Die Arbeit weist darauf hin, dass Online-Wahlen Bedenken hinsichtlich der Wahlgrundsätze wie Allgemeinheit, Freiheit und Geheimheit aufwerfen, da nicht alle Bürger über einen Internetzugang verfügen und die technische Sicherheit nicht vollständig gewährleistet ist.

Welche Rolle spielen Facebook und Twitter bei politischen Protesten?

Sie dienen laut der Arbeit als Instrumente zur schnellen Verbreitung von Informationen und zur Organisation von Protesten, können jedoch die Partizipation an sich nicht steigern, sondern fungieren lediglich als Zweckmittel.

Was versteht man unter dem "Digital Gap"?

Der Begriff beschreibt die digitale Kluft zwischen Personen mit Internetzugang und solchen ohne, was zu einer gesellschaftlichen Ungleichheit in Bezug auf den Zugang zu Informationen führen kann.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Internets abschließend?

Das Internet wird als Katalysator und Beschleuniger für politische Prozesse eingestuft, nicht jedoch als alleinige Lösung für eine Steigerung der politischen Partizipation.

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Résumé des informations

Titre
Das Internet und die politische Partizipation
Université
Lessing-Gymnasium Uelzen
Note
13 Punkte
Auteur
Lisa Heinze (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
19
N° de catalogue
V201884
ISBN (ebook)
9783656359180
ISBN (Livre)
9783656359463
Langue
allemand
mots-clé
Politik Seminarfach Facharbeit Internet Partizipation Onlinewahl Onlineforen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lisa Heinze (Auteur), 2011, Das Internet und die politische Partizipation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201884
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Extrait de  19  pages
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