1. Diagnose
1.1 allgemeine und biometrische Daten und Bewertung dieser
1.2 Krafttestung mittels Mehrwiederholungs-Test
2. Zielsetzung und Prognose
2.1 Bestimmung realistischer Trainingsziele
2.2 Unterteilung in Haupt und Teilziele
3. Trainingsplanung Makrozyklus
4. Trainingsplanung Mesozyklus
5. Literaturrecherche zum Thema Rückenschmerzen
5.1 Studie 1 – Versuchspersonen, Aufbau, Ergebnisse
5.2 Studie 2 – Versuchspersonen, Aufbau, Ergebnisse
Eine detaillierte Diagnose vor dem Beginn einer Trainingsplanung und Trainingsaufnahme
durch den Kunden spielt eine entscheidende Rolle, da erst durch diese
eine Datensammlung gemeinsam mit dem Kunden erfolgt, welche letztlich ausschlaggebend
für die erfolgreiche Planung des Trainings ist. Weiterhin werden
gemeinsame Ziele als Motivationsfaktoren formuliert, für welche ebenfalls ein
größtmöglicher Wissensstand über den Gesundheitszustand der zu trainierenden
Person Voraussetzung ist.
Inhaltsverzeichnis
1. Diagnose
a) Allgemeine und biometrische Daten
b) Krafttestung
2. Zielsetzung / Prognose
3. Trainingsplanung Makrozyklus
4. Trainingsplanung Mesozyklus
5. Literaturrecherche
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen strukturierten, auf der ILB-Methode basierenden Trainingsplan für einen 44-jährigen Probanden zu entwickeln, der primär eine allgemeine Fitnesssteigerung, die Reduktion von Rückenbeschwerden und eine Senkung des Blutdrucks anstrebt. Dabei wird die wissenschaftliche Fundierung des Krafttrainings bei gesundheitlichen Einschränkungen durch eine detaillierte Diagnose, individuelle Zielsetzung und Literaturanalyse untermauert.
- Erstellung eines individuellen Trainingsplans mittels ILB-Methode
- Optimierung der Körperzusammensetzung und Reduktion des Körperfettanteils
- Evidenzbasierte Strategien zur Linderung chronischer Rückenschmerzen
- Blutdrucksenkung durch gezielte sportliche Belastung
- Methodik der Trainingssteuerung und Periodisierung im Kraftsport
Auszug aus dem Buch
b) Krafttestung
Die Krafttestung stellt ein Instrument zur Trainingskontrolle und zur Trainingssteuerung dar, um so den Einstieg in das Training durch das Bestimmen von Einstiegsgewichten zu ermöglichen und den Kraftzuwachs im Laufe des Trainings zu dokumentieren.
So kann zu Beginn der Leistungsstand des Kunden ermittelt werden und mit entsprechenden Referenzdaten verglichen werden. Von diesem ersten Ausgangsergebnis her kann dann die Trainingsintensität für den ersten Trainingsabschnitt berechnet werden, was einen einfachen Einstieg gewährleistet.
Weiterhin wird der Erfolg des Trainings sicher gestellt, indem man weitere Tests zu späteren Trainingszeitpunkten durchführt, um so die jeweilige Entwicklung des Sportlers aufzuzeigen (vgl. REIß / ALBERS, 2011, S.116).
Für Herrn Mustermann wird ein Individueller-Leistungsbild-Test, kurz ILB-Test, auf Basis eines X-RM-Tests durchgeführt. Dabei geht es darum, das individuelle maximale Gewicht für die jeweilige Wiederholungszahl herauszufinden, mit der auch trainiert werden soll. Folglich sollte die Wiederholungszahl bei der Eingangs-Testdurchführung der Wiederholungsanzahl aus dem ersten Mesozyklus entsprechen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Diagnose: Analyse des Gesundheitszustandes, der sportlichen Vorgeschichte und der physischen Voraussetzungen des Probanden zur Erstellung einer belastbaren Trainingsgrundlage.
2. Zielsetzung / Prognose: Definition konkreter, messbarer Haupt- und Teilziele zur Fitnesssteigerung, Gewichtsregulierung und Schmerzreduktion unter Verwendung einer Schmerzskala.
3. Trainingsplanung Makrozyklus: Entwicklung einer langfristigen, sechsmonatigen Trainingsstruktur basierend auf der ILB-Methode mit Unterteilung in vier spezifische Mesozyklen.
4. Trainingsplanung Mesozyklus: Detaillierte Ausarbeitung des vierten Mesozyklus inklusive konkreter Übungsauswahl, Intensitätsvorgaben und methodischer Begründungen für das Training.
5. Literaturrecherche: Wissenschaftliche Validierung der Effektivität von Krafttraining bei Rückenleiden anhand von zwei klinischen Studien.
Schlüsselwörter
Krafttraining, ILB-Methode, Gesundheitsmanagement, Rückenschmerzen, Blutdrucksenkung, Trainingsplanung, Mesozyklus, Fitnesssteigerung, Körperfettreduktion, Leistungsdiagnostik, Orthopädie, Trainingssteuerung, Belastungsparameter, Hypertonie, Prävention.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Erstellung eines individuellen, sechsmonatigen Krafttrainingsplans für einen Probanden mit dem Ziel, Fitness, Rückenbeschwerden und Blutdruckwerte zu verbessern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportwissenschaftlichen Trainingssteuerung, der Leistungsdiagnostik nach der ILB-Methode und der Anwendung evidenzbasierter Krafttrainingsansätze zur Gesundheitsförderung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines strukturierten Trainingskonzepts, das durch messbare Teilziele eine nachhaltige Verbesserung der gesundheitlichen Situation des Kunden sicherstellt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die ILB-Methode (Individuelles-Leistungsbild-Test) eingesetzt, um optimale Trainingsreize zu setzen und das Verletzungsrisiko durch transparente Leistungsüberprüfungen zu minimieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die biometrische Diagnose, die Zielsetzung, die langfristige Makrozyklusplanung, die detaillierte Planung eines Mesozyklus sowie eine fundierte Literaturrecherche zum Thema Krafttraining bei Rückenbeschwerden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie ILB-Methode, Trainingssteuerung, Prävention, Kraftausdauer und Rückengesundheit definieren.
Warum wurde die ILB-Methode für Herrn Mustermann gewählt?
Die Methode eignet sich besonders für Anfänger, da kein 1-RM-Test mit maximaler Belastung durchgeführt werden muss, wodurch das Verletzungsrisiko gesenkt und die Trainingsintensität individuell sicher berechnet werden kann.
Wie geht die Arbeit mit dem Problem der Rückenbeschwerden um?
Neben einer subjektiven Schmerzskala zur Verlaufsdokumentation wird durch gezielte Übungen zur Stärkung der Rumpfmuskulatur und zur Mobilisierung der Wirbelsäule ein präventiver und therapeutischer Ansatz verfolgt.
- Arbeit zitieren
- Moritz Wenninger (Autor:in), 2012, Trainingsplanung für ein Krafttraining, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201935