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Demokratiebildungsprogramme

„Hands for Kids“ und „Hands across the Campus“

Titel: Demokratiebildungsprogramme

Hausarbeit , 2012 , 12 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Sabrina Schulpig (Autor:in)

Didaktik - Politik, politische Bildung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Hands across the Campus“ und „Hands for Kids“ sind
Demokratiebildungsprogramme aus dem USA, welche über ein eigenes
Grundwerte-Curriculum verfügen. Sie dienen dazu, eine auf demokratischen
Werten und Kompetenzen basierende Lebenskultur an Schulen zu entwickeln. Es
wird ein Leitbild mit den Grundwerten einer demokratischen Gesellschaft
vermittelt und in den Schulalltag integriert. Durch vielfältige Programmeinheiten
wird Demokratie erfahrbar gemacht, in der Schule umgesetzt und gelebt. Dieses
tatsächliche Erleben wird als besonders wichtig erachtet, da davon ausgegangen
wird, dass demokratische Kompetenzen nur hierdurch verinnerlicht werden
können.
Die vorrangigen Zielgruppen der Programme sind Lehrkräfte, Schüler und auch
Eltern. Sie alle nehmen an einem Aushandlungsprozess teil. Auf diese Art und
Weise werden altersspezifisch auch die jeweiligen moralischen, sozialen und
demokratischen Kompetenzen angeeignet.[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in die Hands Programme

2 Entwicklung des Demokratiebildungsprogramms

3 Hands for Kids

4 Hands across the Campus

5 Kritische Würdigung

5.1 Vorteile

5.2 Problematisierung

5.3 Bedeutung für die Demokratiepädagogik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Demokratiebildungsprogramme „Hands for Kids“ und „Hands across the Campus“ im Hinblick auf ihre Bedeutung für eine lebendige Schulkultur, die Vermittlung demokratischer Werte sowie ihre praktische Umsetzung und Herausforderungen im Schulalltag.

  • Grundlagen und Entstehung der Hands-Programme zur Förderung sozialer Kompetenzen
  • Struktur und didaktischer Aufbau der Programme für Grundschule und Sekundarstufe
  • Rolle der Lehrkräfte als Lernbegleiter im Rahmen des kooperativen Lernens
  • Analyse der Vorteile für das Schulklima und die Partizipation der Schülerschaft
  • Diskussion der Implementierungshürden hinsichtlich Finanzen, Zeit und Widerständen

Auszug aus dem Buch

3 Hands for Kids

Wie oben bereits beschrieben ist „Hands for Kids“ eine Weiterentwicklung des Programms „Hands across the Camps“, mit einem entsprechenden Grundwertecurriculum für Grundschulen. Hier sind Kinder von sieben bis zwölf Jahren, also die Jahrgangsstufen 1-6, die Zielgruppe. Ihnen soll es ermöglicht werden, sich frühzeitig und aktiv mit demokratischen Grundwerten auseinander zu setzen. Der Anspruch des Programms ist es, Demokratie in der Schule zu leben, sowie Anerkennung und Partizipation erfahrbar zu machen. Zudem wird die Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schülern, Eltern und auch mit der unmittelbaren Umgebung gefördert.

Die Identität zu stärken, Selbstbewusstsein zu fördern und Respekt gegenüber anderen Menschen zu haben sind auch hier die Demokratiekompetenzen, welche vorrangig vermittelt werden sollen. Das Programm ist fächerübergreifend und wird in den vorhandenen Lehrplan integriert. Es führt gemäß Wolfgang Edelstein zu einem guten Schulklima und wirkt präventiv gegen Gewalt und Rechtsextremismus. Es wird für sich selbst und für die Schule Verantwortung übernommen. Zudem steigert ein angenehmes Schulklima die Lernleistung der Schüler.

Das Programm ist in Bausteine gegliedert und gibt den Lernbegleitern stets didaktische sowie methodische Hinweise an die Hand. Es verbindet politische Bildung und Demokratielernen. Auch werden die Lernbegleiter in die Lage versetzt, die Inhalte auf die jeweilige Situation flexibel zu übertragen. Der Hauptteil sind die fünf Bausteine: „Identität“, „Kinder sind stark“, „Demokratie leben“, „Verantwortung übernehmen“, „Alle Kinder haben Rechte“ und „Global Kids“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in die Hands Programme: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Zielsetzung der Programme und deren Fokus auf die Vermittlung demokratischer Grundwerte durch ein spezifisches Curriculum.

2 Entwicklung des Demokratiebildungsprogramms: Hier wird der historische Kontext der Programme sowie deren theoretische Fundierung in der Pädagogik von John Dewey beleuchtet.

3 Hands for Kids: Dieses Kapitel erläutert die Struktur und das Konzept des Programms für Grundschulen, das auf fächerübergreifende demokratische Bildung setzt.

4 Hands across the Campus: Es wird die Ausrichtung der Programme für die Sekundarstufen beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf kooperativem Lernen und dem „Youth Leadership Program“ liegt.

5 Kritische Würdigung: In diesem Hauptteil erfolgt eine Analyse der Vorteile und Implementierungsschwierigkeiten sowie die Einordnung der Programme in die Demokratiepädagogik.

Schlüsselwörter

Demokratiebildung, Hands for Kids, Hands across the Campus, Demokratiepädagogik, Grundwerte, Schulkultur, Partizipation, Lernbegleiter, Sozialkompetenz, John Dewey, Klassenrat, Kooperatives Lernen, Schulentwicklung, Selbstbestimmung, Toleranz.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen der behandelten Programme?

Die Programme zielen darauf ab, demokratische Werte und Kompetenzen direkt in den Schulalltag zu integrieren, um eine lebendige, auf Partizipation basierende Schulkultur zu fördern.

Welche Zielgruppen werden primär angesprochen?

Die Programme richten sich an Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, die gemeinsam an Aushandlungsprozessen zur Schulgestaltung teilnehmen.

Welches übergeordnete Ziel verfolgt das Demokratiebildungsprogramm?

Das Ziel ist die Ausbildung gesellschaftsfähiger Bürger, die in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen, mit Konflikten konstruktiv umzugehen und aktiv am demokratischen Leben teilzuhaben.

Welche pädagogische Methode steht im Zentrum?

Die Programme basieren auf dem kooperativen Lernen und dem Grundsatz „Learning by doing“, wobei Lehrer als Lernbegleiter fungieren.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil behandelt die detaillierte Darstellung der beiden Programme „Hands for Kids“ und „Hands across the Campus“ sowie eine kritische Reflexion ihrer Anwendung.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Demokratieerziehung, Partizipation, Schulklima, Grundwertecurriculum und die Rolle des Lehrers als Dialogpartner.

Warum sind finanzielle Ressourcen ein Hindernis für die Umsetzung?

Obwohl die Konzepte vorliegen, erfordert die tatsächliche Durchführung zeitliche Kapazitäten und personelle Begleitung, die oft mit zusätzlichen Kosten verbunden sind.

Welche Rolle spielt der Klassenrat innerhalb des Konzepts?

Der Klassenrat dient als praktisches Beispiel, in dem Schüler ihre eigenen Belange verhandeln und so frühzeitig lernen, Verantwortung für das soziale Miteinander zu übernehmen.

Inwiefern beeinflussen diese Programme das Familienleben?

Durch die Einbeziehung der Eltern und die Rückmeldung der Kinder mit neuen Erfahrungen kann auch das häusliche Miteinander demokratischer gestaltet werden.

Warum ist die Abgabe von „Macht“ durch Lehrkräfte eine Herausforderung?

Der Wechsel von Frontalunterricht zu selbstgesteuertem Lernen erzeugt bei Lehrern Unsicherheit, da der Unterrichtsverlauf weniger stringent und schwerer vorhersehbar wird.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Demokratiebildungsprogramme
Untertitel
„Hands for Kids“ und „Hands across the Campus“
Hochschule
Universität Potsdam
Note
2,3
Autor
Sabrina Schulpig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
12
Katalognummer
V202116
ISBN (eBook)
9783656284383
ISBN (Buch)
9783656284765
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demokratie Demokratiebildungsprogramme Hands Hands for Kids Hands across the Campus Demokratiepädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabrina Schulpig (Autor:in), 2012, Demokratiebildungsprogramme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202116
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Leseprobe aus  12  Seiten
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