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Ich mach' schon – Einflussfaktoren auf das Gerechtigkeitsempfinden von Frauen bei der Verteilung der Hausarbeit

Titel: Ich mach' schon – Einflussfaktoren auf das Gerechtigkeitsempfinden von Frauen bei der Verteilung der Hausarbeit

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts Elena Gratzke (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren eine Rolle dabei spielen, dass Frauen – trotz offensichtlich ungleich verteilter Hausarbeit – das Gefühl haben, die Aufteilung sei gerecht. Der Fokus liegt dabei auf zwei der prominentesten
Theorien zu diesem Thema - der Austauschtheorie und der Theorie der distributiven Gerechtigkeit. Diese werden näher vorgestellt um anschließend Hypothesen abzuleiten, die in einem weiteren Schritt anhand von empirischen Forschungsergebnissen überprüft werden. Im abschließenden Fazit werden die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst und diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Theoretischer Hintergrund
    • Austauschtheorie
    • Theorie der distributiven Gerechtigkeit
  • Forschungsstand
    • Effekt der relativen Ressourcen
    • Effekt der Qualität von Alternativen
    • Effekt des Ausmaßes der Geschlechtergleichstellung
    • Effekt der Geschlechterideologie
  • Diskussion und Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit analysiert die Faktoren, die dazu beitragen, dass Frauen trotz ungleicher Verteilung der Hausarbeit diese als gerecht empfinden. Die Arbeit fokussiert auf zwei prominente Theorien, die Austauschtheorie und die Theorie der distributiven Gerechtigkeit, um Hypothesen zu entwickeln und diese mit empirischen Forschungsergebnissen zu überprüfen.

  • Die Rolle von Ressourcen und Macht in der Wahrnehmung von Gerechtigkeit
  • Der Einfluss von Vergleichsniveaus und Alternativen auf die Bewertung der Hausarbeitsverteilung
  • Die Auswirkungen von Geschlechterrollen und Ideologien auf das Gerechtigkeitsempfinden
  • Die Bedeutung von empirischen Studien zur Erforschung der Hausarbeitsverteilung
  • Die Auswirkungen der ungleichen Verteilung der Hausarbeit auf die Partnerschafts- und Lebenszufriedenheit von Frauen

Zusammenfassung der Kapitel

  • Einleitung: Die Einleitung stellt das Problem der ungleichen Hausarbeitsverteilung und die daraus resultierenden Folgen für Frauen dar. Sie betont die Diskrepanz zwischen der objektiven Ungleichheit und der subjektiven Wahrnehmung von Gerechtigkeit.
  • Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel beleuchtet die Austauschtheorie, die die Hausarbeit aus einem pragmatischen Blickwinkel betrachtet und die Bedeutung von Ressourcen, Macht und Alternativen für die Bewertung von Gerechtigkeit betont.

Schlüsselwörter

Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Hausarbeitsverteilung, Gerechtigkeitsempfinden, Austauschtheorie, Vergleichsniveau, Ressourcen, Macht, Alternativen, Geschlechterrollen, Geschlechterideologie, empirische Forschung.

Häufig gestellte Fragen

Warum empfinden viele Frauen ungleiche Hausarbeit als gerecht?

Die Arbeit untersucht Faktoren wie Ressourcenverteilung, Machtverhältnisse und Geschlechterideologien, die dazu führen, dass objektive Ungleichheit subjektiv als fair wahrgenommen wird.

Was besagt die Austauschtheorie in diesem Kontext?

Sie betrachtet Hausarbeit als Verhandlungssache, bei der Partner Ressourcen (z.B. Einkommen) gegen Hausarbeit „tauschen“. Wer mehr Ressourcen einbringt, hat oft mehr Macht, Hausarbeit zu delegieren.

Was ist die Theorie der distributiven Gerechtigkeit?

Diese Theorie besagt, dass Menschen ihre Situation mit anderen vergleichen. Wenn Frauen ihre Belastung als „normal“ im Vergleich zu ihrem sozialen Umfeld ansehen, empfinden sie diese eher als gerecht.

Welchen Einfluss hat die Geschlechterideologie?

Traditionelle Rollenbilder führen oft dazu, dass Frauen Hausarbeit als Teil ihrer Identität sehen, was das Gerechtigkeitsempfinden trotz höherer Arbeitslast stabilisiert.

Was bedeutet der „Effekt der Qualität von Alternativen“?

Frauen, die weniger attraktive Alternativen zur aktuellen Partnerschaft sehen (z.B. aufgrund finanzieller Abhängigkeit), neigen eher dazu, die bestehende Arbeitsteilung als gerecht zu akzeptieren.

Wie wirkt sich ungleiche Hausarbeit auf die Lebenszufriedenheit aus?

Obwohl viele Frauen die Verteilung als gerecht bezeichnen, zeigen empirische Daten oft eine Korrelation zwischen ungleicher Last und sinkender Partnerschaftszufriedenheit auf lange Sicht.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ich mach' schon – Einflussfaktoren auf das Gerechtigkeitsempfinden von Frauen bei der Verteilung der Hausarbeit
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1,0
Autor
Bachelor of Arts Elena Gratzke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V202131
ISBN (eBook)
9783656280439
ISBN (Buch)
9783656280675
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hausarbeit Hausarbeitsverteilung Partnerschaft Gerechtigkeit Gerechtigkeitsempfinden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Elena Gratzke (Autor:in), 2012, Ich mach' schon – Einflussfaktoren auf das Gerechtigkeitsempfinden von Frauen bei der Verteilung der Hausarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202131
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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