Ziel dieser Arbeit ist es einen systematischen Vergleich des Verständnisses der beiden Denker vom Gegenstandsbereich von Politik bzw. des Politischen darzustellen. Dies erfolgt mittels vier ausgewählter analytischer Kategorien, die aufeinander aufbauen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Legitimationsgrundlage des Politikverständnisses und bevorzugte Herrschaftsordnung
3. Menschenbild und Beziehung zwischen politischen Eliten und Volk
4. Verhältnis der Autoren zu Krieg und Frieden
5. Aufrechterhaltung der Herrschaft
6. Fazit
7. Literaturverzeichnis
8. Selbstständigkeitserkärung
Häufig gestellte Fragen
Was kennzeichnet den Politikbegriff bei Niccolo Machiavelli?
Machiavelli trennt Politik von der Moral. Für ihn ist Politik die Kunst des Machterwerbs und Machterhalts, bei der auch Gewalt als Mittel legitim sein kann.
Wie definiert Carl Schmitt "das Politische"?
Schmitt definiert das Politische durch die Unterscheidung von Freund und Feind. Es ist die Ebene der extremsten Intensität einer Bindung oder Trennung.
Welches Menschenbild teilen Machiavelli und Schmitt?
Beide Denker haben ein eher pessimistisches Menschenbild. Sie gehen davon aus, dass der Mensch von Natur aus gefährlich oder unzuverlässig ist, was starke Herrschaft nötig macht.
Wie stehen die Autoren zum Thema Krieg?
Für beide ist Krieg eine reale Möglichkeit des Politischen. Während Machiavelli ihn als Mittel zur Staatsräson sieht, ist er für Schmitt die äußerste Konsequenz der Feindschaft.
Wie wird Herrschaft laut Machiavelli aufrechterhalten?
Durch eine kluge Mischung aus "Virtù" (Tatkraft), dem Nutzen von Gelegenheiten ("Fortuna") sowie der Fähigkeit, sowohl geliebt als auch gefürchtet zu werden.
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- Christian Matysik (Author), 2011, Der Begriff von Politik bzw. dem Politischen nach Niccolo Machiavelli und Carl Schmitt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202188