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Eine kritische Analyse der Chart- und Markttechnik: Bewertung und Optimierung klassischer Handelsansätze

Title: Eine kritische Analyse der Chart- und Markttechnik: Bewertung und Optimierung klassischer Handelsansätze

Master's Thesis , 2012 , 118 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniel Ruppert (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Das Buch beschäftigt sich mit der Chart- und Markttechnik als bedeutende Methoden der Wertpapieranalyse. Die Verfahren werden dazu zunächst grundlegend erläutert und gegenüber der Fundamentalanalyse abgegrenzt. Anschließend wird die Funktionalität der Chart- und Markttechnik im wissenschaftlichen Umfeld diskutiert. Themen wie die Effizienzmarkthypothese oder Random Walk- und Behavioral Finance-Theorie werden dazu beleuchtet. Daraus erwächst die Notwendigkeit, die Leistungsfähigkeit der Chart- und Markttechnik empirisch zu überprüfen. Es wird daher zunächst eine Testumgebung entwickelt, mit der die Verfahren der technischen Wertpapieranalyse möglichst objektiv überprüft werden sollen. Schwerpunkt ist dann die Bewertung und Optimierung chart- und markttechnischer Handelsstrategien: Wie und unter welchen Bedingungen eignen sich Gleitende Durchschnitte um eine Outperformance zu erzielen? Wie lassen sich technische Indikatoren wie Momentum, MACD, RSI oder Stochastik zur Generierung von Handelssignalen nutzen? Wie erfolgreich sind die klassischen Lehrbuch-Strategien und welche Ansätze zur Optimierung gibt es? Welche Performance kann so erzielt werden und wie hoch ist das Risiko? All diese und weitere Fragen werden im Hauptteil des Buches beantwortet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methoden der Wertpapieranalyse

2.1 Fundamentalanalyse

2.1.1 Ziele der Fundamentalanalyse

2.1.2 Top-Down-Analyse

2.1.3 Ertrags- und Substanzwertmethode

2.2 Technische Analyse

2.2.1 Charttechnik

2.2.1.1 Definition und Ziele der Charttechnik

2.2.1.2 Arten der Chartdarstellung

2.2.1.3 Charttechnische Formationen

2.2.2 Markttechnik

2.2.2.1 Definition und Ziele der Markttechnik

2.2.2.2 Indikatoren: Trendfolger

2.2.2.3 Indikatoren: Oszillatoren

2.2.2.4 Indikatoren: Sonstige

2.3 Chart- und Markttechnik im wissenschaftlichen Umfeld

2.3.1 Effizienzmarkthypothese

2.3.2 Random Walk-Theorie

2.3.3 Behavioral Finance

2.3.4 Beurteilung der Chart-/Markttechnik in der Wissenschaft

3. Notwendigkeit zur Bewertung chart- und markttechnischer Handelsstrategien

3.1 Ausbleibender Handelserfolg

3.2 Handelsstrategien in der Literatur

3.2.1 Logische Widersprüche der Interpretation

3.2.2 Nicht prüfbare Behauptungen

3.3 Voraussetzungen für eine nachvollziehbare Bewertung von Handelsstrategien

4. Entwicklung einer Testumgebung zur Bewertung von Handelsstrategien

4.1 Technische Ressourcen

4.2 Getestete Märkte und Zeiträume

4.3 Testbedingungen

4.3.1 Handelsrichtung Long/Short

4.3.2 Kapitalentwicklung

4.3.3 Gebühren und Zinsen

4.3.4 Delay und Kurswahl

4.4 (Über-)Optimierung von Handelsstrategien

4.5 Auswahl von Kennzahlen

5. Bewertung und Optimierung chart- und markttechnischer Handelsstrategien

5.1 Gleitende Durchschnitte (GD)

5.1.1 Beschreibung und Aussagekraft des Indikators

5.1.2 Handelsstrategie in der Literatur

5.1.3 Ergebnis bei Handel nach Literaturempfehlung

5.1.4 Bewertung und Optimierung der Handelsstrategie

5.1.5 Ergebnis der Handelsstrategie nach Optimierung

5.2 Momentum-Indikator

5.2.1 Beschreibung und Aussagekraft des Indikators

5.2.2 Handelsstrategie in der Literatur

5.2.3 Ergebnis bei Handel nach Literaturempfehlung

5.2.4 Bewertung und Optimierung der Handelsstrategie

5.2.5 Ergebnis der Handelsstrategie nach Optimierung

5.3 Moving Average Convergence Divergence (MACD)

5.3.1 Beschreibung und Aussagekraft des Indikators

5.3.2 Handelsstrategie in der Literatur

5.3.3 Ergebnis bei Handel nach Literaturempfehlung

5.3.4 Bewertung und Optimierung der Handelsstrategie

5.3.5 Ergebnis der Handelsstrategie nach Optimierung

5.4 Relative Strength Index nach Wilder (RSI)

5.4.1 Beschreibung und Aussagekraft des Indikators

5.4.2 Handelsstrategie in der Literatur

5.4.3 Ergebnis bei Handel nach Literaturempfehlung

5.4.4 Bewertung und Optimierung der Handelsstrategie

5.4.5 Ergebnis der Handelsstrategie nach Optimierung

5.5 Stochastik-Indikator

5.5.1 Beschreibung und Aussagekraft des Indikators

5.5.2 Handelsstrategie in der Literatur

5.5.3 Ergebnis bei Handel nach Literaturempfehlung

5.5.4 Bewertung und Optimierung der Handelsstrategie

5.5.5 Ergebnis der Handelsstrategie nach Optimierung

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Masterthesis verfolgt das Ziel, die Leistungsfähigkeit klassischer Handelsstrategien der technischen Wertpapieranalyse kritisch zu hinterfragen und zu optimieren. Dabei wird untersucht, ob durch die computergestützte Anwendung und systematische Individualisierung technischer Indikatoren eine Outperformance gegenüber passiven Marktstrategien möglich ist.

  • Grundlagen der Fundamentalanalyse, Charttechnik und Markttechnik.
  • Wissenschaftliche Betrachtung von Markteffizienz und Behavioral Finance.
  • Aufbau einer Testumgebung für Backtests unter Berücksichtigung von Gebühren und Transaktionskosten.
  • Analyse und Optimierung gängiger Indikatoren wie Gleitende Durchschnitte, Momentum, MACD, RSI und Stochastik.
  • Ableitung von Erkenntnissen zur Verbesserung von Handelsstrategien durch Trendfilter und individuelle Parameteranpassung.

Auszug aus dem Buch

2.2.1.2 Arten der Chartdarstellung

Charts sind graphische Darstellungen von Wertpapierkursen in einem Preis-Zeit-Diagramm. Auf der Ordinate werden dabei die Preise in der jeweiligen Handelswährung (bei Indizes in Punkten) abgetragen. Die Abszisse ist die Zeitachse. Ihre Skalierung lässt sich annähernd beliebig an die Bedürfnisse anpassen: Die kleinste Unterteilung der Abszisse ergibt sich durch einen „tick-by-tick Chart“. Dabei wird jeder zustande gekommene Wertpapierkurs eingetragen. Durch den heutzutage computergestützten Handel sind so mehrere Kurse pro Sekunde keine Seltenheit. Diese Darstellungsart wird jedoch fast ausschließlich für den spekulativen, extrem kurzfristigen Handel (sog. Scalping) genutzt, bei dem die Haltedauer der gekauften Wertpapiere in der Regel nur wenige Sekunden beträgt. Je länger der Handelshorizont ist, desto mehr historische Kurse müssen analysiert werden. Deshalb empfiehlt es sich in solchen Fällen, eine größere Skalierung der Zeitachse zu wählen. Bei einer Tages-Skalierung bspw. wird im Chart pro Tag nur ein Kurs abgetragen. Dies ist die häufigste Skalierung von Charts. Sollen die Kurse über einen noch längeren Zeitraum hinweg untersucht werden, sind Wochen- oder Monatscharts beliebt. Heutige PC-Programme zur Chartanalyse erlauben es dem Anwender, jede beliebige Periodenlänge für die Skalierung einzustellen und die Charts somit exakt den Bedürfnissen anzupassen. Neben der Achsen Skalierung ist der Chart-Typ das wesentliche Merkmal, welches das Aussehen und den Informationsgehalt von Charts bestimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz der technischen Wertpapieranalyse für Privatanleger und das wachsende Feld des computergestützten Handels dar, um die Notwendigkeit kritischer Analysen zu begründen.

2. Methoden der Wertpapieranalyse: Das Kapitel differenziert zwischen Fundamentalanalyse und technischer Analyse (Chart-, Markt- und Zyklentechnik) und beleuchtet deren theoretische Fundierung, unter anderem durch die Effizienzmarkthypothese und Behavioral Finance.

3. Notwendigkeit zur Bewertung chart- und markttechnischer Handelsstrategien: Hier werden die Gründe für den häufig ausbleibenden Handelserfolg untersucht und die Notwendigkeit aufgezeigt, tradierte, teils ungeprüfte Handelsregeln kritisch zu hinterfragen.

4. Entwicklung einer Testumgebung zur Bewertung von Handelsstrategien: Dieser Abschnitt beschreibt methodische Standards für Backtests, inklusive technischer Parameter, der Auswahl von Testmärkten und der Definition notwendiger Kennzahlen.

5. Bewertung und Optimierung chart- und markttechnischer Handelsstrategien: Das Hauptkapitel wendet die zuvor definierten Testmethoden auf bekannte Indikatoren an, zeigt deren Schwächen auf und verdeutlicht Optimierungsmöglichkeiten durch logische Filter.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass klassische Strategien meist keinen Mehrwert bieten, ihre Leistungsfähigkeit jedoch durch individuelle Anpassungen und moderne Filterregeln signifikant gesteigert werden kann.

Schlüsselwörter

Technische Wertpapieranalyse, Charttechnik, Markttechnik, Backtest, Handelsstrategien, Gleitender Durchschnitt, Momentum-Indikator, MACD, Relative Strength Index, Stochastik, Effizienzmarkthypothese, Behavioral Finance, Renditeoptimierung, Kapitalentwicklung, Trading-Indikatoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch die gängigen Methoden der chart- und markttechnischen Analyse von Wertpapieren und bewertet deren Wirksamkeit anhand von systematischen Tests.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Wertpapieranalyse, der Entwicklung von Testumgebungen für Handelsstrategien (Backtesting) sowie der Optimierung von Indikatoren zur Performance-Steigerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Praxistauglichkeit klassischer technischer Handelsstrategien zu prüfen und aufzuzeigen, wie durch methodische Anpassungen der Handelserfolg verbessert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autor setzt auf das Backtesting-Verfahren, bei dem historische Kursdaten genutzt werden, um die Performance von Handelsregeln unter realistischen Bedingungen – inklusive Slippage und Gebühren – objektiv zu simulieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil evaluiert fünf bekannte markttechnische Indikatoren (GD, Momentum, MACD, RSI, Stochastik) anhand eines Portfolios aus europäischen Aktienindizes und Einzelwerten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Technische Analyse, Backtesting, Handelsstrategien, Marktineffizienz und Performance-Optimierung zusammenfassen.

Warum schneiden klassische Strategien in den Tests oft schlecht ab?

Die Analyse zeigt, dass viele klassische Regeln zu starr sind und auf veralteten Marktannahmen basieren; bei standardisierter Anwendung führen sie oft zu Fehlsignalen, die das eingesetzte Kapital schmälern.

Wie kann eine Handelsstrategie laut der Arbeit verbessert werden?

Durch die Integration von Trendfiltern (z.B. GD-basierte Filter) und die individuelle Anpassung der Parameter kann die Anzahl verlustbringender Signale signifikant reduziert und der Netto-Profit nachhaltig gesteigert werden.

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Details

Title
Eine kritische Analyse der Chart- und Markttechnik: Bewertung und Optimierung klassischer Handelsansätze
College
University of Applied Sciences Koblenz
Grade
1,3
Author
Daniel Ruppert (Author)
Publication Year
2012
Pages
118
Catalog Number
V202293
ISBN (eBook)
9783656321446
ISBN (Book)
9783656324829
Language
German
Tags
Markttechnik Chartanalyse Marktanalyse Börse Kapitalmarkt Aktien Handelssysteme Fundamentalanalyse Behavioral Finance Effizienzmarkthypothese Random Walk Indikatoren Gleitender Durchschnitt GD MACD Moving Average Convergence Divergence RSI Relative Strength Index Momentum Stochastik Wertpapieranalyse Candlesticks Chartformationen Backtest Backtesting Handelsstrategien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Ruppert (Author), 2012, Eine kritische Analyse der Chart- und Markttechnik: Bewertung und Optimierung klassischer Handelsansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202293
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