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Minimierung des Auslandsrisikos bei der Internationalisierung

Titel: Minimierung des Auslandsrisikos bei der Internationalisierung

Seminararbeit , 2011 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dipl. Kfm. Tim Kinberger (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Bedeutung von Risiko für den Erfolg hat schon vor mehr als 200 Jahren der
preußische König erkannt. Auch heutzutage ist im Rahmen der Globalisierung das
Risiko im ökonomischen Handeln allgegenwärtig. Dies trifft insbesondere dann zu,
wenn sich ein Unternehmen entscheidet, den bekannten Heimatmarkt zu verlassen,
um in fremden Ländern Geschäfte zu tätigen.
Die Risiken, mit welchen sich die Unternehmen dabei konfrontiert sehen, sind vielfältig
und reichen von monetären Risiken wie z.B. dem Wertverlust beim Transfer
von ausländischer zu heimischer Währung über politische Risiken wie z.B. der politischen
Instabilität im Gastland bis hin zu Naturrisiken wie z.B. der Ansiedlung in
erdbebengefährdeten Regionen.
Ein rationaler Unternehmer wird im Zuge der Internationalisierungsplanung stets
bedacht sein, diese Risiken zu minimieren. Dazu stehen ihm neben unterschiedlichen
Eintrittsstrategien in den Gastmarkt und finanzwirtschaftlichen Maßnahmen auch
einige weitere vorbereitende Methoden zur Risikominimierung zur Verfügung.
Im Rahmen dieser Arbeit soll ein Überblick über die potenziellen Risiken, welche im
Zuge der Internationalisierung auftreten können, gegeben sowie verschiedene Methoden
zur Risikominimierung vor dem Hintergrund ihrer Einsatzmöglichkeiten kritisch
diskutiert werden. Abschließend soll die Frage geklärt werden, welche potenziellen
Risiken durch welche Methoden reduziert bzw. eliminiert werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsabgrenzungen und Definitionen

2.1 Internationalisierung

2.2 Risikobegriff

3 Risiken der Internationalisierung

3.1 Politisches Risiko

3.2 Ökonomisches Risiko

3.3 Juristisches Risiko

3.4 Zusätzliche Kosten

3.4.1 Korruption

3.4.2 Fehlende Infrastruktur

3.4.3 Rechtskosten

3.5 Spillover Risiko

3.6 Umweltrisiko

3.7 Kulturelles Risiko

4 Methoden zur Risikominimierung

4.1 Risikominimierung durch Markteintrittsstrategie

4.1.1 Export

4.1.2 Lizenzvergabe

4.1.3 Vertragliche Kooperation

4.1.4 Franchising

4.1.5 Joint Venture

4.1.6 Auslandsniederlassung

4.1.7 Tochtergesellschaft

4.2 Risikominimierung durch finanzwirtschaftliche Maßnahmen

4.2.1 Hedging

4.2.2 Festlegung von Zahlungsmodalitäten

4.2.3 Versicherungen

4.3 Sonstige risikominimierende Maßnahmen

4.3.1 Staatliche Garantien

4.3.2 Interkulturelles Management

4.3.3 Risikomanagement

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die vielfältigen Risiken, mit denen Unternehmen bei der Internationalisierung konfrontiert sind, und analysiert kritisch verschiedene Strategien und Methoden zu deren Minimierung. Das primäre Ziel besteht darin, einen Überblick über mögliche Gefahren zu geben und aufzuzeigen, wie diese durch gezielte Markteintrittsformen sowie finanzwirtschaftliche und managementorientierte Ansätze reduziert oder eliminiert werden können.

  • Identifikation und Kategorisierung von Internationalisierungsrisiken
  • Analyse von Markteintrittsstrategien im Hinblick auf ihre Risikostruktur
  • Finanzwirtschaftliche Instrumente zur Absicherung (z. B. Hedging)
  • Bedeutung von interkulturellem Management und Risikomanagement
  • Kombination von Methoden zur effizienten Risikoreduktion

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Lizenzvergabe

Die Lizenzvergabe ist eine weitere vergleichsweise risikoarme Internationalisierungsart. Welge definiert sie nach Kriependorf und Burr als „vertragliche Übertragung eines zumeist zeitlich begrenzten Nutzungsrechts an gewerblichen Schutzrechten oder an nicht geschützten wirtschaftlich verwertbaren Kenntnissen oder Erfahrungen gegen ein Entgelt“.

Wie beim Export werden keine Finanz- oder Managementaufgaben ins Ausland verlagert. Ökonomisches und politisches Risiko gehen bei dieser Variante voll auf den Lizenznehmer im Gastland über. Allerdings verbleibt je nach gewählter Form des Entgeltes ein großer Teil des generierten Gewinns beim Lizenznehmer. Desweiteren ist die Gefahr von unerwünschten Spillover Effekten gegeben. Der Lizenzpartner im Gastland hat unter Umständen die Möglichkeit, die Technologie zu übernehmen und dann zu gegebenem Zeitpunkt ein Substitut auf den Markt zu bringen. Außerdem hat das Unternehmen keine Möglichkeit, Einfluss auf die Marketing- und/oder Vertriebsaktivitäten des Lizenznehmers zu nehmen.

Um diese Risiken zu minimieren nennt Hill die Möglichkeit eines „cross-licensing agreements“, wobei die kooperierenden Unternehmen gegenseitig Lizenzen vergeben, um gleiche Verhältnisse zu schaffen. Eine weitere Möglichkeit nach Hill stellt das Fuji Xerox Modell dar, wobei die Lizenzvergabe an ein gemeinsam zu gründendes Joint Venture geknüpft ist, welches zu gleichen Teilen auf die kooperierenden Unternehmen aufgeteilt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische und aktuelle Bedeutung von Risiken bei der Internationalisierung und definiert das Ziel, diese durch verschiedene Ansätze kritisch zu analysieren.

2 Begriffsabgrenzungen und Definitionen: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung der zentralen Begriffe Internationalisierung und Risiko durch die Darstellung verschiedener wissenschaftlicher Definitionsansätze.

3 Risiken der Internationalisierung: Es werden die verschiedenen Risikoarten wie politisches, ökonomisches, juristisches, kulturelles und Umweltrisiko detailliert beschrieben und deren Entstehungskontexte erläutert.

4 Methoden zur Risikominimierung: Der Hauptteil untersucht verschiedene Strategien, von der Wahl der Markteintrittsform über finanzwirtschaftliche Instrumente bis hin zum interkulturellen Management, zur aktiven Risikoreduktion.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass kein einzelnes Mittel zur vollständigen Risikominimierung existiert, und betont die Notwendigkeit einer methodischen Kombination sowie sorgfältiger Planung.

Schlüsselwörter

Internationalisierung, Risikominimierung, Markteintrittsstrategie, Politisches Risiko, Ökonomisches Risiko, Hedging, Joint Venture, Auslandsniederlassung, Lizenzvergabe, Interkulturelles Management, Spillover Risiko, Risikomanagement, Franchising, Export, Tochtergesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt die verschiedenen Risiken, die auftreten, wenn Unternehmen ihren Heimatmarkt verlassen, und zeigt auf, wie diese durch strategische Maßnahmen minimiert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Identifikation von Risiken (z.B. politisch, ökonomisch, juristisch) und der Bewertung von Strategien wie Markteintrittsformen, Hedging und Management-Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über potenzielle Gefahren der Internationalisierung zu geben und kritisch zu diskutieren, wie diese durch verschiedene Methoden reduziert oder eliminiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der kritischen Diskussion wissenschaftlicher Ansätze und Modelle von Experten auf dem Gebiet des Internationalen Managements.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Risiken kategorisiert und anschließend detailliert Methoden zur Risikominimierung vorgestellt, unterteilt in Markteintrittsstrategien, finanzwirtschaftliche Maßnahmen und sonstige Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Internationalisierung, Risikominimierung, Markteintrittsstrategie, Hedging, politisches Risiko und interkulturelles Management.

Warum ist das Risiko bei einer Tochtergesellschaft am höchsten?

Da die Tochtergesellschaft das umfangreichste Engagement darstellt, trägt das Mutterunternehmen das volle unternehmerische Risiko und ist zudem am stärksten von Enteignungsrisiken betroffen.

Welche Rolle spielt die Kultur bei der Internationalisierung?

Kulturelle Risiken entstehen durch Differenzen zwischen Heimat- und Gastlandkultur; Strategien wie Multikultur- oder Mischkulturstrategien dienen dazu, diese Risiken durch gezieltes Management zu mindern.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Minimierung des Auslandsrisikos bei der Internationalisierung
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
1,0
Autor
Dipl. Kfm. Tim Kinberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
27
Katalognummer
V202431
ISBN (eBook)
9783656285854
ISBN (Buch)
9783656285922
Sprache
Deutsch
Schlagworte
minimierung auslandsrisikos internationalisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Kfm. Tim Kinberger (Autor:in), 2011, Minimierung des Auslandsrisikos bei der Internationalisierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202431
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Leseprobe aus  27  Seiten
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