Die Bedeutung von Qualitätsmanagement für Einrichtungen der Sozialen Arbeit


Hausarbeit, 2010

14 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Allgemeines
1.1 Kurze Begriffserklärung- Qualitätsmanagement
1.2 Qualitätsziele
1.3 Kurze zeitliche Entwicklung des Qualitätsmanagements
1.4 Das EFQM- Modell

2. Qualitätsmanagement Handbuch der Arbeiterwohlfahrt (AWO)
2.1 Qualitätsmanagement der AWO
2.2 Qualitätsmanagement der AWO auf Regionalkreisebene
2.3 Qualitätsmanagement der AWO auf Bezirksebene

3. Die Bedeutung von Qualitätsmanagement für die AWO
3.1 Qualitätsziele der AWO
3.2 Schlusswort der Verfasserin

Literaturverzeichnis

Einleitung

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Qualitätsmanagement und die Bedeutung von QM für Einrichtungen der Sozialen Arbeit. Die relevante Einrichtung für diese Arbeit ist die Arbeiterwohlfahrt. Der Schwerpunkt wird auf die Umsetzung des Qualitätsmanagement in der AWO gelegt.

Zu Beginn und um den Leser in die Thematik einzuführen, wird zunächst Allgemeines aufgezeigt. Der Begriff „Qualitätsmanagement“ wird definiert und Qualitätsziele werden erläutert, damit der Leser einen ersten Einblick in den thematisierten Bereich bekommt und das Lesen vereinfacht wird.

Es folgt eine kurze zeitliche Entwicklung des Qualitätsmanagements um dem Leser das Thema näher zu bringen. Danach wird das EFQM- Modell erklärt, weil dieses ein wichtiger Bestandteil des Qualitätsmanagements ist.

In dem Hauptteil dieser Hausarbeit geht es um das Qualitätsmanagement in der Organisation der Arbeiterwohlfahrt. Als Quelle dient dazu das Qualitätsmanagement Handbuch der AWO. Es wird aufgezeigt, wie QM in der AWO definiert ist, was die Qualitätsziele sind und wie QM in der AWO durchgeführt wird. Dabei wird der Fokus einmal auf die Regionalkreisebene und weiterführend auf die Bezirksebene gelegt.

Anschließend folgen die Qualitätsziele der Arbeiterwohlfahrt. Dieses dient einem besseren Verständnis, da daraus deutlich wird, welche Bedeutung das Qualitätsmanagement für die genannte Einrichtung hat.

Zum Schluss wird diese Arbeit mit einem Schlusswort der Verfasserin abgerundet.

1. Allgemeines

1.1 Kurze Begriffserklärung- Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement ist die Planung, Steuerung und Überwachung der Qualität des betrieblichen Leistungsprozesses eines Unternehmens. Es umfasst die Lenkung und Kontrolle, sowie auch die Verbesserung und Sicherung der Qualität (vgl. Die Zeit, 2005).

Der Begriff „Qualitätsmanagement“ ist in der internationalen Norm, der DIN –Deutsche Norm- EN –Europäische Norm- ISO –Internationale Norm- 8402 festgelegt. QM ist eine Abkürzung des Begriffs. QM wird auch als Kernaufgabe des Managements bezeichnet (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Qualit%C3%A4tsmanagement, 17.05.10). Unter Qualitätsmanagement werden alle Tätigkeiten verstanden, die es ermöglichen Qualitätsziele einer Einrichtung zu erreichen. Darunter fallen klassische Qualitätsprüfungen, sowie auch die Planung von qualitätsfähigen Abläufen und Durchführungen von Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen (vgl. http://w2.wa.uni-hannover.de/QMan/Kap01/Def_qm.htm, 17.05.10). Das Qualitätsmanagement soll die Arbeitsqualität in einer Organisation erhöhen. Durch QM werden Produkte, sowie auch Prozesse verbessert oder beibehalten. Dabei müssen zeitliche und materielle Faktoren berücksichtigt werden (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Qualit%C3%A4tsmanagement, 17.05.10).

1.2 Qualitätsziele

Es ist von Bedeutung zu wissen, dass das Qualitätsmanagement kein Selbstzweck ist, sondern das Erreichen eines Ziels immer im Vordergrund steht.

Jede Einrichtung legt und ermittelt ihre Ziele individuell, jedoch gibt es auch Branchen, in denen das QM fest vorgegeben ist. Dies ist zum Beispiel in der Lebensmittelherstellung und Medizintechnik der Fall (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Qualit%C3%A4tsmanagement, 17.05.10). Eine Qualitätsfähigkeit sollte jedoch in jedem Fall gegeben sein. Es gibt allerdings vier Ziele, die Einrichtungen durch Qualitätsmanagement erreichen sollten. Die Kundenzufriedenheit steht in fast allen Fällen an oberster Stelle. Es folgen die Rentabilität der Leistungserbringung und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, sowie die Umweltverträglichkeit von Produktion, Produkten und Dienstleistungen. Alle Ziele einer Organisation werden in einer Qualitätspolitik festgehalten (vgl. http://w2.wa.uni-hannover.de/QMan/Kap01/Ziele.htm, 17.05.10). Eine Organisation sollte demnach einen inneren Auftrag haben. Sie kann aber auch einem äußeren Auftrag, nämlich der Kontrolle, unterliegen. Die Ziele sichern die Qualität und entgegnen Schritt für Schritt der Vision des Unternehmens.

1.3 Kurze zeitliche Entwicklung des Qualitätsmanagements

Der Begriff „Qualitätsmanagement“ existiert erst seit ca. 1993. Zuvor wurde von einer Qualitäts sicherung gesprochen. Der Begriff wandelte sich, da man ihn verweltlichte (vgl. http://w2.wa.uni-hannover.de/QMan/Kap01/Def_qm.htm, 24.05.10). Ein bekannter Vorreiter des QM ist Ford. Um 1900 wurde unter Qualitätskontrolle das Aussortieren von fehlerhaften Produkten verstanden. 30 Jahre später prägte Walter A. Shewhart, ein Physiker, den Begriff der Qualitätsprüfung. Erneut 30 Jahre später wurden Qualitätsmaßnahmen, welche vorbeugend wirken sollten, in Unternehmen durch W.E. Deming eingeführt. 1988 wurde das EFQM-Modell von der E uropean F oundation for Q uality M anagement konzipiert. Das Modell ist ein System des Total-Quality-Managements (TQM) und umfasst neun ganzheitliche Kriterien. Das TQM ist 1995 erneut durch W.E. Deming entstanden. Das TQM ist ein unternehmens- funktionsübergreifendes Konzept, bei dem es unter anderem um die Optimierung der Qualität von Produkten und Dienstleistungen auf verschiedenen Ebenen eines Unternehmens durch die Einbeziehung aller Mitarbeiter und stärkere Kundenorientierung geht. TQM setzt ein neues Qualitätsbewusstsein und die Vermeidung von Fehlern in jeglichen Phasen der Leistungserstellung voraus (vgl. Die Zeit, 2005). Um 1990 wurde ein breit gefasstes Qualitätskonzept von dem japanischen Chemiker Ishikawa Kaoru entwickelt. Kaoru gilt als Erfinder und Vorreiter der japanischen Qualitätskontrolle (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Qualit%C3%A4tsmanagement, 24.05.10).

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Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung von Qualitätsmanagement für Einrichtungen der Sozialen Arbeit
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Veranstaltung
Modul 08.2 - Qualitätsmanagement
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V202554
ISBN (eBook)
9783656286882
ISBN (Buch)
9783656287797
Dateigröße
467 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung, qualitätsmanagement, einrichtungen, sozialen, arbeit
Arbeit zitieren
Sabrina Kurek (Autor), 2010, Die Bedeutung von Qualitätsmanagement für Einrichtungen der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202554

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