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Wie beeinflusst Fernsehwerbung im Kinderprogramm das Konsumverhalten von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren?

Titre: Wie beeinflusst Fernsehwerbung im Kinderprogramm das Konsumverhalten von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren?

Dossier / Travail , 2011 , 16 Pages , Note: 2.0

Autor:in: Claudia Ebert (Auteur)

Médias / Communication - Relations publiques, Publicité, Marketing, Médias sociaux
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die kognitive Entwicklung eines Kindes wird von verschiedenen Instanzen, wie Eltern, Schule und Medien, beeinflusst. Gerade Fernsehen und Computer wird ein ungeahnter Stellenwert zugeschrieben. Das explosionsartige Aufkommen von medialen Neuentwicklungen hinterlässt so tiefgreifende Spuren in der Gesellschaft. Davon betroffen ist vor allem die Sozialisation von Heranwachsenden. Die meisten Kinder sehen täglich fern, beschäftigen sich mit Computerspielen oder surfen im Internet und nehmen so eine Vielzahl an visuellen Eindrücken und Erfahrungen auf.
Studien zu Folge handelt es sich beim Fernsehapparat nach wie vor um das beliebteste Medium. Folglich strukturieren Serien und Filme den Alltag von Kindern. Doch nicht das Leitmedium Fernsehen beeinflusst das kindliche Konsumverhalten. Die Zahl der Werbespots hat sich in kürzester Zeit vervielfacht. Mit einfallsreichen Werbebotschaften gelingt es den Marketingfachleuten gezielt Kinder anzulocken.

Demnach soll die Arbeit die Frage klären: Wie beeinflusst Fernsehwerbung im Kinderprogramm das Konsumverhalten von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren? Als Grundlage dient Sven Kommers qualitative Studie zum Werbeangebot und zum Werbeverhalten von Kindern.
Der Fernseher als permanenter Begleiter während der Adoleszenz ist heute nicht mehr wegzudenken. Selbstverständlich erleben und wachsen Kinder in die Medien- und Konsumwelt hinein. Da die Begriffe „Kinder“ und „Werbung“ Grundlage der Untersuchung sind, wird im ersten Teil der Arbeit eine begriffliche Erklärung vorgenommen. Sind die Begriffe geklärt folgt eine Einordnung. Das heißt es soll die Frage beantwortet werden, wo sich die Kinder in einer Gesellschaft aus Konsumenten verorten lassen.
Anhand von Daten und Zahlen gibt die Arbeiten in einem zweiten Punkt einen Überblick über die Fernsehnutzung von Kindern. Dieser Punkt steht in direktem Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Situation der Kinder, da sie ausschlaggebend für die Nutzungsgewohnheiten sind.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Kinder in einer Gesellschaft von Konsumenten

2 Mediennutzung von Kindern

3 Kinder als Zielgruppe von Werbung und Marketing

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Fernsehwerbung im Kinderprogramm auf das Konsumverhalten von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren und beleuchtet dabei, wie Werbestrategien gezielt kindliche Bedürfnisse adressieren.

  • Sozialisation von Kindern in einer Konsumgesellschaft
  • Analyse des Mediennutzungsverhaltens von Kindern
  • Untersuchung von Werbestrategien und Marketingmethoden für die Zielgruppe Kind
  • Rolle von Kindern als Konsumenten und Mitentscheider in der Familie
  • Bedeutung von Markenbindung und Konsumdruck im Kindesalter

Auszug aus dem Buch

3 Kinder als Zielgruppe von Werbung und Marketing

Kinder sind die „Kunden von morgen“, schreibt Cornelia Zanger, Marketingprofessorin der TU Chemnitz (Zanger 2000, Vorwort). Viele Firmen und Industrien versuchen, das Interesse der Kinder zu wecken, denn sie haben mittlerweile ein nicht zu unterschätzende Kaufkraft. Kinder gelten im Rahmen marketingstrategischer Überlegungen nicht nur als Mitentscheider in der Familie und zukünftiger Kunde, sondern auch als selbständiger Käufer. Gezielt richtet sich das wirtschaftliche Interesse an die direkte Kaufkraft der Zielgruppe Kind. An der Stelle eröffnet sich die Frage: Woher haben Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren, das Geld, um dem ständig wechselnden Trend folgen zu können? Die Antwort darauf liefert die Kids Verbraucheranalyse 2004 in Deutschland. Demzufolge verfügen die 6- bis 13-Jährigen über 5,6 Milliarden Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus Taschengeld, Geldgeschenken zum Geburtstag oder Weihnachten sowie kleinen Nebenjobs, beispielsweise Zeitungaustragen. Ausgegeben wir das Geld meist für Süßigkeiten, Zeitschriften und Comics.

Um die Produkte an die Kinder zu bringen, verfolgen Werbemacher spezielle Ziele. Um diese zu erreichen verwendet die Werbeindustrie verschiedene Strategien und Instrumente. In erster Linie will Werbung, dass die beworbenen Produkte mit Aufmerksamkeit betrachtet werden. Außerdem versucht Werbung Handlung zu beeinflussen. Sie gibt Informationen über Produkte, versucht ein positives Image zu errichten und somit auch eine Kaufdisposition auszulösen (vgl. Mayer 1998, S.43). Schwierig wird es für die Marketingfachleute in einer Gesellschaft ihr Produkt zu vermarkten, in der die Märkte gesättigt und nahezu überfüllt sind. Die Grundbedürfnisse sind abgedeckt und für jeden problemlos zugänglich.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der kindlichen Mediennutzung ein und definiert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich des Einflusses von Fernsehwerbung auf das Konsumverhalten von 6- bis 13-Jährigen.

1 Kinder in einer Gesellschaft von Konsumenten: Dieses Kapitel erörtert die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und definiert den Begriff der Konsumgesellschaft, in die Kinder zunehmend als eigenständige Konsumenten hineinwachsen.

2 Mediennutzung von Kindern: Hier wird der hohe Stellenwert des Fernsehens im Alltag von Kindern dargelegt und die enge Verknüpfung zwischen kindgerechter Programmgestaltung und der Platzierung spezifischer Werbespots analysiert.

3 Kinder als Zielgruppe von Werbung und Marketing: Dieses Kapitel detailliert die verschiedenen Strategien der Werbeindustrie, um die Kaufkraft von Kindern zu erschließen und Markenpräferenzen bereits frühzeitig zu verankern.

4 Zusammenfassung: Der abschließende Teil fasst die zentralen Erkenntnisse über die Verflechtung von Kinderfernsehprogramm, Werbestrategien und der Entstehung einer spezifischen Konsumkultur bei Kindern zusammen.

Schlüsselwörter

Kinder, Fernsehwerbung, Konsumverhalten, Mediennutzung, Marketing, Zielgruppe, Konsumgesellschaft, Kaufkraft, Markenbindung, Kinderspots, Werbestrategien, Produkt-Placement, Sozialisation, Werbedruck, Zielgruppenmarketing

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss, den Fernsehwerbung innerhalb von Kinderprogrammen auf das tatsächliche Konsumverhalten und die Konsumwünsche von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren ausübt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die Bereiche Mediensozialisation, das Nutzungsverhalten von Kindern, die Mechanismen der Konsumgesellschaft sowie spezifische Marketinginstrumente der Werbeindustrie.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es, zu klären, wie Fernsehwerbung im Kinderfernsehen das Konsumverhalten der Altersgruppe der 6- bis 13-Jährigen beeinflusst und welche Rolle dabei die Werbegestaltung spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine qualitative Literaturanalyse, wobei sie als theoretische Grundlage die Studie von Sven Kommer zum Werbeangebot für Kinder nutzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil werden die sozialen Hintergründe der Mediennutzung, die Einordnung von Kindern als Konsumenten sowie die verschiedenen Werbestrategien und -instrumente detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Kinder, Fernsehwerbung, Konsumverhalten, Marketing, Zielgruppenorientierung und Mediennutzung.

Welche Rolle spielt das Taschengeld für das Konsumverhalten der untersuchten Zielgruppe?

Die Arbeit stellt fest, dass Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren über eine beachtliche Kaufkraft verfügen, die sie befähigt, Trends eigenständig zu folgen und Konsumentscheidungen zu treffen.

Wie reagieren Werbemacher auf die gesättigten Märkte bei Kinderprodukten?

Sie setzen auf emotional aufgeladene Werbebotschaften, Schemabilder und diverse Instrumente wie Event-Marketing oder Merchandising, um sich von der Konkurrenz abzuheben und die Aufmerksamkeit der Kinder zu binden.

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Résumé des informations

Titre
Wie beeinflusst Fernsehwerbung im Kinderprogramm das Konsumverhalten von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren?
Université
Martin Luther University  (Department für Medien- und Kommunikationswissenschaften)
Note
2.0
Auteur
Claudia Ebert (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
16
N° de catalogue
V202758
ISBN (ebook)
9783668019386
Langue
allemand
mots-clé
fernsehwerbung kinderprogramm konsumverhalten kindern alter jahren
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Claudia Ebert (Auteur), 2011, Wie beeinflusst Fernsehwerbung im Kinderprogramm das Konsumverhalten von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202758
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Extrait de  16  pages
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