Alltag der Kinder im antiken Sparta und Athen. Stundenentwurf für Klasse 6 Geschichte Gymnasium


Unterrichtsentwurf, 2012

29 Seiten, Note: 14 Punkte (sehr gut)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse

2. Didaktisch-methodische Überlegungen und Begründungen (Ziel–Inhalt–Methode–Relation)
2.1 Stellung der Stunde in der Stoffeinheit
2.2 Auswahl und Begründung der Lernziele
2.3 Begründung der didaktischen und methodischen Entscheidungen

3. Aussagen zu Schülerleistungen

4. Tabellarische Verlaufsplanung

5. Anhang
Anhang 1: Lernlandkarte
Anhang 2: Schülermaterialien der Gruppentische
Anhang 3: Folie Aufgabenstellung für Statements

6. Literaturverzeichnis

1. Bedingungsanalyse

Ich unterrichte die Klasse seit Beginn des Schuljahres 2011/12 sowohl im Fach Deutsch als auch im Fach Geschichte. Durch die sechs gemeinsamen Wochenstunden hat sich seit Beginn des Schuljahres 2011/2012 ein sehr vertrautes Lehrer-Schüler-Verhältnis entwickelt. Die Lerngruppe besteht aus 25 SuS, 13 Mädchen und 12 Jungen. Integrative oder kulturelle Besonderheiten sind hier nicht näher zu betrachten. Lernstörungen oder Teilleistungsstörungen sowie körperliche Einschränkungen innerhalb der Lerngruppe sind mir nicht bekannt. Zwei Schülerinnen sind zu Beginn des Schuljahres 2012/13 neu aus Regelschulen hinzugekommen und erfüllen die hier analysierten Lernvoraussetzungen nur zum Teil. Sie haben sich in den ersten vier Wochen diesen Schuljahres jedoch bereits gut in die Klasse integriert.

Das Klassenklima ist als gut einzustufen. Die Kinder gehen größtenteils freundschaftlich, höflich und respektvoll miteinander um. Die Klasse ist insgesamt sehr aktiv und nimmt im Grunde gern am Unterrichtsgeschehen teil. Durch Auswertung bisheriger Feedbackrunden kann konstatiert werden: Es besteht ein positives und respektvolles Verhältnis zu mir als Lehrperson. Zudem existiert beim Großteil der SuS ein grundlegendes und bei sieben SuS ein ausgeprägtes Interesse an dem Fach Geschichte. Kleinere Unruhen sind jedoch nicht selten. Diese liegen zum Einen am regen Mitteilungsbedürfnis der SuS, am Alter (11-12 Jahre) und dem (vor-)pubertärem Stadium, zum Anderen gibt es aber auch einige LernerInnen, die sich vor allem im letzten Drittel einer Unterrichtsstunde nur noch schwer konzentrieren können. Hier gilt es, durch einen Methodenwechsel die SuS noch einmal aktiv in das Unterrichtsgeschehen zurückzuholen. Überhaupt muss die Lerngruppe in den Übergängen der Stundenphasen immer wieder aktiv in das Unterrichtsgeschehen zurückgeholt und diszipliniert werden. Erfahrungsgemäß reicht ein Impuls meinerseits aus.

Der Klassenraum ist gemessen an der Schülerzahl recht klein. Im Schulalltag der Klasse findet im Klassenraum größtenteils Plenumsunterricht statt. Die SuS sitzen auf Wunsch der Mehrheit des Lehrpersonals frontal zur Tafel bzw. zum Lehrertisch (Omnibus). Für Phasen des kooperativen Lernens in Gruppen muss die Tisch- bzw. Sitzordnung umgestellt werden. Genaue Überlegungen sind notwendig, um die Raumgröße optimal nutzen zu können.

Der Raum bietet die Möglichkeit, einen OVP in Gebrauch zu nehmen, jedoch ist es schwierig, die Folien so zu projizieren, dass alle SuS die Inhalte sehen können, da relativ tief hängende Lampen die Sicht erschweren. Die Lerngruppe gab an, die beste Position sei die freie Wand über der Tafel. Dies wird bei der Umsetzung der Lehrprobenstunde zu beachten sein, da es möglicherweise zum Einsatz einer Sicherungsfolie kommt, zumindest aber ein abschließender Abreitsauftrag dort visualisiert werden soll.

Die Zuordnung der SuS in Teams kann in dieser Klasse nicht selbstständig erfolgen und muss durch die Lehrperson organisiert werden, um differenzierte Aufgabenangebote sowie optimale Kommunikationsvoraussetzungen zu gewährleisten und um Unterrichtsstörungen bzw. Disziplinproblemen vorzubeugen (siehe 2.3.2.).[1] Für die Gruppenarbeitsphasen werden in der Regel fünf Teams bestehend aus vier bzw. ein Team bestehend aus fünf SuS gebildet. Die Gruppen sind keine festen Teams; die SuS sind es gewohnt, von mir unterschiedlich zusammengesetzt zu werden und mögen die Abwechslung. Die hier bereits angesprochene Heterogenität bezieht sich im Speziellen auf das Lern- und Arbeitstempo und auf die Sozial- und Methodenkompetenzen. Acht SuS sind sehr leistungsstark, das aus elf Lernenden bestehende Mittelfeld weist ein gutes Leistungsniveau auf und sechs gehören eher zu den Schwächeren. Die unterschiedliche Leistungsstärke der SuS korreliert stark mit deren Sozial- und Methodenkompetenzen einschließlich des Schreibtempos. V.a. durch ein Deutsch-Projekt im letzten Schuljahr, bei dem wir in Werkstattarbeit eine Stop-Motion-Animation erstellten, trainierten und entwickelten die SuS (ausgenommen der neuen SuS) ihre Sozial- und Selbstkompetenzen. Ein postuliertes Gesamtergebnis der Werkstattarbeit bestätigte den zuvor angenommenen Zusammenhang zwischen Leistungsstärke und Kompetenzausprägung. Ein Schüler, der auch der leistungsschwächste ist, fällt besonders durch sein Temperament auf und ist an den kleineren Unterrichtsstörungen stets beteiligt. Er lässt sich schnell ablenken bzw. lenkt sich selbst ab, ist jedoch durch eine abwechslungsreiche Methodik, bei Gruppenarbeit durch eine gelungene Zuordnung und klare Aufgabenstellungen disziplinierbar, motivierbar und bei Interesse durchaus aktiv im positiven Sinne. Eine der neu hinzugekommenen Schülerinnen hat momentan noch Probleme, meine Aufgabenstellungen und unsere Vorgehensweisen sowohl bei kooperativen, als auch in Phasen der Einzelarbeit zu verstehen und umzusetzen. Hier bietet es sich an, sie in Phasen der Gruppenarbeit als fünftes Teammitglied zu bestimmen, das durch eine Schülerin, die unseren Unterricht und den damit verbundenen Anforderungen gewohnt ist, angeleitet wird. Die zweite neu hinzugekommene Lernerin hat sich schon an die Aufgabenstellungen, den Umgang mit den Operatoren, gewöhnt und kann diese auch umsetzen. Ein leistungsstarker Schüler ist verhaltensauffällig. Vor allem bei Unterrichtsgesprächen, in denen die Motorik nicht gefordert wird, fällt er durch Spielereien mit Schreibutensilien auf, kippelt ständig und lenkt andere ab. Dem ist durch aktive Beanspruchung in kooperativen Lernformen entgegenzuwirken, integrierte Zusatzaufgaben helfen. Auf Ermahnungen reagiert er – wenn auch nur zeitweilig. Seine Leistungsfähigkeit ist durch diese „Ablenkungsmanöver“ in keiner Weise beeinträchtigt.

Ansonsten ist die Klasse an einen genauen Umgang mit Operatoren gewöhnt. Dies bezieht sich auf den mündlichen und schriftlichen Bereich. Die Aufgabenwörter, welche in dieser Stunde verwendet werden, sind den SuS geläufig, wurden eingeführt und im letzten Schuljahr sowie in den ersten Wochen dieses Schuljahres regelmäßig geübt.

Hervorzuheben ist, dass die Kinder dieser Lerngruppe gute kommunikative Fähigkeiten besitzen. Ein Großteil der Klasse kann sich mittlerweile dem Alter entsprechend komplex und zusammenhängend ausdrücken. Durch Hinweise meinerseits oder seitens der Lerngruppe gelingt es auch den schwächeren SuS, gelungene Beiträge zu leisten. Das Einfordern von Statements bzw. Stellungnahmen, in denen sie begründet darlegen, wie sie bestimmte historische Entwicklungen bewerten, gelingt hier meiner Meinung nach – gemessen am Alter und Entwicklungsstand – schon sehr gut. Letztendlich ist in diesem Zusammenhang noch anzumerken, dass einzelne SuS in kooperativen Phasen dazu angehalten werden müssen, den Austausch auch als solchen zu gestalten. D.h., Einzelne neigen noch dazu, dem Partner oder der Gruppe die eigenen Ergebnisse zu diktieren, anstatt sie mit selbst gewählten Worten zu erklären. Spezielle Hinweise durch die beratende Lehrkraft helfen an dieser Stelle. Diese Problematik wird auch in dieser Stunde zu beachten sein.

Als etwas ganz Spezielles an dieser Klasse schätze ich (ein), dass sie aus auffällig vielen „Individualisten“ besteht. Ein Großteil der Kinder hat schon einen vergleichsweise sehr starken und ausgeprägten Charakter. Hierin lässt sich neben dem fachlichen Interesse auch die große Aktivität der SuS begründen. Die Motivierung und Aktivierung der Klasse sowie das Erreichen der Unterrichtsziele können durch eine adäquate Auswahl der Methoden in Relation zum Inhalt regelmäßig erreicht werden. Arbeitsergebnisse, Stellungnahmen, Fragen etc. werden gern präsentiert, die SuS arbeiten gut mit. Schwierig wird es immer dann, wenn nicht alle zu Wort kommen bzw. sich Antworten inhaltlich wiederholen. Wir üben noch, an die Beiträge der MitschülerInnen so anzuknüpfen, dass neue Aspekte angesprochen werden, ohne die bereits genannten zu wiederholen.

Die gemeinsamen Geschichtsstunden liegen in diesem Schuljahr donnerstags in der vierten und freitags in der dritten Stunde. Die Stunde der Lehrprobe wird jedoch auf den Dienstag verlegt. Da die Geschichtsstunde schon irregulär stattfindet, möchte ich in dieser Stunde nicht in einen anderen (größeren) Raum wechseln. Jedoch muss ich diesen für die Arbeit in Teams vorbereiten, so dass sie die erste Stunde in einem anderen Raum unterrichtet wird. Die Klasse muss also den Raum wechseln und der Einstieg in die Stunde sollte besonders auf eine beruhigende Arbeitsatmosphäre hinwirken. Grundsätzlich sind die SuS sehr flexibel. Daher gehe ich davon aus, dass es kein Problem sein wird, sich auf die Geschichtsstunde zu einer „besonderen“ Zeit einzustellen. In einer zweiten Unterrichtsstunde des Schulalltags sind die Kinder insgesamt ausgeruht sowie in der Lage, konzentriert zu arbeiten. Die besondere Prüfungssituation für mich in solchen Stunden ist ihnen bekannt. Sie wollen daher ihre Sache besonderes gut machen und halten sich evtl. an Kleinigkeiten auf, die das Wesentliche hemmen. Ich werde hier bei Bedarf einen gesonderten Hinweis geben – die Klasse soll sich im Idealfall verhalten wie gewohnt.

Die SuS haben am Beginn der fünften Klasse einen Lerntypentest machen können. Die Kategorien der Lerntypen wurden im Ergebnis schülergerecht wie folgt benannt: Lerntyp LESEN, HÖREN, SCHREIBEN, SPRECHEN. Die Auswertungen des Tests lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: 10 SuS lernen durch Schreiben, sie sind demnach dem motorischen Lerntyp zuzuordnen. Dementgegen lernen fünf der SuS am besten durch Hören und verwirklichen daher den auditiven Lerntypen. Die restlichen SuS sind Mischtypen zwischen Hören und Sehen oder zwischen Hören und Sprechen, also visuell-auditive bzw. auditiv-kommunikative LernerInnen. Daraus resultiert für die Lehrkraft, dass sowohl motorische, als auch visuelle, auditive und kommunikative Aspekte des Lehrens und Lernens im Unterricht in dieser Klasse und demnach auch in der Lehrprobenstunde zu beachten sind. Unsere Lernlandkarte (siehe auch Punkt 2 und Anhang 1) zum Thema „Die Welt der Griechen“ begleitet uns stets durch unsere Geschichtsstunden. Diese hilft durch die optischen Reize v.a. den visuellen Lernern, strukturiert aber auch für die restlichen Kinder unsere Einheit. Sie wissen stets, wo wir sind, was wir machen werden, regt an, aktiviert Vorwissen und Interesse. Sie wird Thema für Thema erweitert.

Geschichtswissen basiert ab der Griechischen Antike neben Überresten zum Großteil auf Textquellen. Die SuS lernen ebenso viel durch Verfassertexte. Differenzierungsangebote hinsichtlich des Textverstehens, die hier vorgenommen werden können, sind Hilfestellungen für die schwächeren SuS durch den Lehrer (z.B. Worterklärungen, strukturierende Aufgabenstellungen) und auch durch die Mitschüler (Austausch in Partner- oder Gruppenarbeit) oder aber unterschiedlich vorstrukturierte Texte. Diese Hilfestellungen lassen sich in dieser Lehrprobenstunde integrieren (siehe Punkt 2). Die Leistungsstarken können oft durch Zusatzaufgaben gefördert werden, die sie, laut eigenen Aussagen als Geschichtsinteressierte, auch nicht als Belastung empfinden.

Zu bedenken ist jedoch immer, dass die Lerngruppe je nach Tagesform auch insgesamt mal schneller und effektiver oder eben langsamer und unkonzentrierter arbeitet. Es sollten immer Alternativen für variable Unterrichtsausstiege bzw. Alternativen für übrig gebliebene Unterrichtsminuten eingeplant werden.

2. Didaktisch-methodische Überlegungen und Begründungen (Ziel – Inhalt – Methode – Relation)

2.1 Stellung der Stunde in der Stoffeinheit

In der folgenden Tabelle sind die Stoffeinheit mit den jeweiligen Stundenthemen sowie den Lernwegen und die Einbettung der Lehrprobenstunde als Übersicht dargestellt. Das Thema der übergeordneten Stoffeinheit lautet „Die Welt der Griechen“.[2]

Überblick über die Reihenplanung: Die Welt der Griechen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In der Einführungsstunde dieser Reihe, die am Ende des Schuljahres 2011/12 stattfand, wurden die geografische Lage des antiken Griechenlands im aktuellen Vergleich, die Bezüge in der aktuellen Lebenswelt der SuS (übergeordneter Gegenwartsbezug, kulturelles Erbe der Griechen) und die Schülerinteressen an diesem Thema thematisiert und verbalisiert. Auf der Grundlage der Schülerinteressen erfolgte die detaillierte Reihenplanung. Daher liegt auch einer der Schwerpunkte auf dem Alltagsleben in der griechischen Poliswelt. Ein weiteres großes Interesse konnte an den Kriegen evaluiert werden.

In den zwei folgenden Vertiefungsstunden, in denen die geografischen Besonderheiten der griechischen Poliswelt (mit den prägnanten Orten Athen, Knossos, Troja, Sparta; den geografischen und landschaftlichen Besonderheiten durch die vielen Berge, Täler, den wenigen Ebenen und vielen Inseln) erkannt wurden. Die SuS wissen um die vielen kleinen, voneinander getrennten Siedlungen, aus denen die Poliswelt entstand. Zudem wurden die Minoische und Mykenische Kultur in ihren Besonderheiten als erste europäische Hochkultur(en) thematisiert sowie die verschiedenen überlieferten Stämme (Achäer, Ioner, Dorer) kennengelernt. Die SuS erarbeiteten sich zum Abschluss dieser beiden Stunden die Gemeinsamkeiten, welche die Griechen der Antike verbanden (Schrift, Sprache, Götterwelt und die gemeinsamen Feste) und verstanden, warum die Griechen sich trotz dieser Differenzen als Gemeinschaft zusammengehörig fühlten. Auf dieser Grundlage schlossen sich wiederrum Vertiefungsstunden zu diesen Gemeinsamkeiten an, welche das Zusammengehörigkeitsgefühl schürten. Ein Längsschnitt zu den olympischen Spielen (der Antike und der Neuzeit) nach einer handlungs- und produktionsorientieren Unterrichtsstunde zu den griechischen Göttern stieß auf großes Interesse, nicht zuletzt, da die Olympiade von London kurz bevorstand.

Nach den Sommerferien frischte ein erster Stundenteil all diese Kenntnisse dieser Anfangsstunden der Unterrichtsreihe in Form eines von mir erstellten Rätsels unter Wettbewerbsbedingungen wieder auf. Als letzten Schwerpunkt innerhalb der religiösen Komponente integrierten wir hier die Bedeutung der Orakel für die Griechen am Beispiel des Orakels von Delphi. In den beiden folgenden Stunden schloss die Problematisierung der griechischen Kolonisation an, auch als Voraussetzung für die folgenden Entwicklungen, in denen wir Sparta und Athen als Beispielpoleis in den Mittelpunkt stellen würden und werden. Die Bearbeitung des Themas „Sparta – die Kriegerpolis“ und die Thematisierung der „Bürgerpolis Athen“ bieten nun besondere Grundlagen für die Lehrprobenstunde. Die SuS wissen, warum Sparta als Kriegerpolis bezeichnet wird, sie erwarben erstes Wissen über die Entstehung politischer Ordnungen, Herrschaftsausübung und Unterdrückung. Der vorerst theoretischen Erarbeitung der Entwicklung der attischen Demokratie und deren Einzigartigkeit bis in die Neuzeit folgten eine kritische Betrachtung und auch eine Bewertung dieser Demokratie im Rahmen der Möglichkeiten einer sechsten Klasse. Den SuS fiel auf, dass die Frauen, Metöken und Sklaven nicht am politischen Leben teilhaben durften und eigentlich nur 10 Prozent der Bevölkerung der Polis das Bürgerrecht, und damit das Recht besaßen, politisch aktiv zu werden. Aufgrund dieser Erkenntnisse bildeten sie selbst den Begriff „Bürgerpolis“ als Synonym für den attischen Stadtstaat. Der Alltag der Männer an den Beispielen und im Kontrast Spartas und Athens wurde also bereits im Zusammenhang mit der Entwicklung der politischen Ordnungen geklärt. Der Alltag der Frauen bildete den Inhalt der Stunde vor dieser Lehrprobenstunde, der die Perspektive auf den Alltag der Kinder in den beiden Poleis lenkt. Hier knüpft die Lehrprobenstunde an, in der sich die SuS mit dem Alltag der Kinder in Sparta und Athen auseinandersetzen werden, um letztendlich die Frage zu klären, ob diese auch Freizeit hatten und spielen konnten oder aber anders lebten, als sie das heute kennen. Im Anschluss an diese Stunde und im Kontrast zu den bisherigen Kenntnissen des Alltags der Griechen beschäftigen wir uns mit dem alltäglichen Leben der in Sparta und Athen lebenden Sklaven.

[...]


[1] Vgl. auch Meyer, Hilbert: Unterrichts-Methoden II, S. 285ff.

[2] Die Reihenplanung orientiert sich an die im Folgenden genannten Grundlagen/ Materialien: Vgl. Thüringer Kultusministerium (Hg.): Lehrplan für das Gymnasium, Geschichte. Erfurt 1999, S. 19; Koltrowitz, Bernd (Hg.): Geschichte plus 5/6. Thüringen. Berlin 1999, S. 81ff.; Lang, Rosemarie: Stationentraining Griechenland. Donauwörth 2009; Pfeiffer, Karin: Die alten Griechen. Rastatt 2000; Tewes-Eck, Roswitha; Dunkel, Erich: Griechische Antike. Entdecken. Handeln. Verstehen. Braunschweig u. a. 2009.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Alltag der Kinder im antiken Sparta und Athen. Stundenentwurf für Klasse 6 Geschichte Gymnasium
Hochschule
Staatliches Studienseminar für Lehrerausbildung Erfurt
Note
14 Punkte (sehr gut)
Autor
Jahr
2012
Seiten
29
Katalognummer
V202836
ISBN (eBook)
9783668315853
ISBN (Buch)
9783668315860
Dateigröße
1198 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
alltag, kinder, sparta, athen, stundenentwurf, klasse, geschichte, gymnasium
Arbeit zitieren
Cora Wenzel (Autor), 2012, Alltag der Kinder im antiken Sparta und Athen. Stundenentwurf für Klasse 6 Geschichte Gymnasium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202836

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