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Nürnberger Rassegesetze und die 13 Verordnungen zum Reichsbürgergesetz

Titre: Nürnberger Rassegesetze und die 13 Verordnungen zum Reichsbürgergesetz

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2012 , 26 Pages

Autor:in: Hannah Mang (Auteur)

Droit - Philosophie, Sociologie et Histoire du Droit
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Arbeit zum spezifischen Thema der 13 Verordnungen zum Reichsbürgergesetz von 1935. Es werden die 13 Verordnungen und ihre Auswikungen auf die jüdische Bevölkerung in Deutschland und Österreich rechtlich analysiert und erläutert

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Nürnberger Rassegesetze

2.1 Entstehung

2.2 Die einzelnen Gesetze im Überblick

2.2.1 Das Reichsflaggengesetz

2.2.2 Das Blutschutzgesetz

2.2.3 Das Reichsbürgergesetz

3. Das Reichsbürgergesetz im Detail

3.1 Politische Beweggründe zum Erlass des Reichsbürgergesetzes

3.1.1 Staatsangehörigkeit als politisches Problem

3.1.2 Die sogenannte Judenfrage

3.1.3 Die Deutsch-Jüdischen Mischlinge

3.2 Inhaltliche Ausgestaltung

4. Die 13 Verordnungen zum Reichsbürgergesetz

4.1 Die 1. Verordnung vom 14. November 1935

4.2 Die 2. Verordnung vom 21. Dezember 1935

4.3 Die 3. Verordnung vom 14. Juni 1938

4.4 Die 4. Verordnung vom 25. Juli 1938

4.5 Die 5. Verordnung vom 27. September 1938

4.6 Die 6. Verordnung vom 31. Oktober 1938

4.7 Die 7. Verordnung vom 5. Dezember 1938

4.8 Die 8. Verordnung vom 17. Jänner 1939

4.9 Die 9. Verordnung vom 5. Mai 1939

4.10 Die 10. Verordnung vom 4. Juli 1939

4.11 Die 11. Verordnung vom 25. November 1941

4.12 Die 12. Verordnung vom 25. April 1943

4.13 Die 13. Verordnung vom 1. Juli 1943

5. Die Nürnberger Rassegesetze in Österreich

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die 13 Verordnungen zum Reichsbürgergesetz, um die rechtliche Instrumentalisierung der Judenverfolgung und -vernichtung im Dritten Reich aufzuzeigen und deren Auswirkungen auf die jüdische Bevölkerung in Deutschland und Österreich darzustellen.

  • Rechtliche Grundlagen der Nürnberger Rassegesetze
  • Politische Strategie hinter der Ausgrenzung jüdischer Bürger
  • Die systematische Entrechtung durch Verordnungspraxis
  • Auswirkungen der Gesetzgebung auf Berufsstand und Eigentum
  • Die Entwicklung von der Ausgrenzung zur Deportation

Auszug aus dem Buch

3.1 Politische Beweggründe zum Erlass des Reichsbürgergesetzes

Bernhard Lösener, der – wie oben Kapitel 2.1 bereits angeschnitten – als Rassereferent und Ministerialrat selbst an der Verfassung der Nürnberger Gesetze beteiligt war, sieht es als Tatsache mit gefährlichen Folgen an, dass einerseits nicht alle als „Volksgenossen“ Bezeichneten die förmliche Reichsangehörigkeit besitzen und andererseits viele Menschen im Besitze dieser sind, „obwohl sie nicht deutschen Blutes waren“. Als Hauptproblem wurde dabei angesehen, dass auch diese Staatsangehörigen, die nicht deutschen Blutes waren über politische Mitbestimmungsrechte im Deutschen Reich verfügten und somit quasi ohne Legitimation Einfluss nehmen konnten.

Die Nationalsozialisten bezeichnen die „Gleichberechtigung aller Staatsangehörigen bei der Gestaltung der politischen Geschichte des deutschen Reiches“ von Anfang an als Fehler und ersetzen sie sodann durch die „grundlegende Erkenntnis von der Ungleichheit der Menschenrassen“. Dies wird in zweierlei Hinsicht begründet, nämlich erstens damit, dass die Nichtdifferenzierung nach Blut und Abstammung bei Fragen der Staatsangehörigkeit und somit das „Eindringen von Juden in alle öffentlichen Machtpositionen“ als Folge, eine große Gefahr für die Entwicklung und den Bestand des deutschen Volkes darstelle. Zweiter ausschlaggebender Grund ist die Tatsache, dass Menschen laut damaliger Gesetzeslage die Staatsangehörigkeit und mit ihr zugleich politische Mitbestimmungsrechte im deutschen Reich kraft Geburt erwarben – Voraussetzung hierfür war lediglich, dass die Eltern selbst Staatsangehörige waren – und dieser Prozess somit ohne jegliche Überprüfung von „Rasse, Gesinnung und Tüchtigkeit“ erfolgte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die rechtlichen Aspekte der Judenverfolgung im Dritten Reich durch die Analyse der Nürnberger Rassegesetze und deren Verordnungen.

2. Die Nürnberger Rassegesetze: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der Gesetze sowie deren inhaltliche Schwerpunkte, insbesondere das Reichsflaggengesetz, das Blutschutzgesetz und das Reichsbürgergesetz.

3. Das Reichsbürgergesetz im Detail: Hier werden die politischen Motive, insbesondere die rassistische Ideologie der Staatsangehörigkeit und die sogenannte „Judenfrage“, sowie die inhaltliche Ausgestaltung der rechtlichen Klassifizierung behandelt.

4. Die 13 Verordnungen zum Reichsbürgergesetz: Dieser Kernbereich analysiert detailliert die 13 nachfolgenden Verordnungen, die schrittweise zur vollständigen entrechtenden Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung führten.

5. Die Nürnberger Rassegesetze in Österreich: Das Kapitel beleuchtet die spezifische Umsetzung der Gesetze in Österreich nach dem Anschluss 1938 und die daraus resultierenden Folgen für die dortige jüdische Bevölkerung.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass die Verordnungen als präzises, grausames Instrument dienten, um die Judenverfolgung unter dem Schein der Rechtsstaatlichkeit zu legitimieren.

Schlüsselwörter

Nürnberger Rassegesetze, Reichsbürgergesetz, Judenverfolgung, Drittes Reich, Rechtsgeschichte, Nationalsozialismus, Entrechtung, Rassenideologie, Staatsangehörigkeit, Deportation, Antisemitismus, Verordnungspraxis, Ausgrenzung, Reichsflaggengesetz, Blutschutzgesetz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die 13 Verordnungen zum Reichsbürgergesetz, die dazu dienten, jüdische Bürger schrittweise aus dem rechtlichen und gesellschaftlichen Leben des Deutschen Reiches zu drängen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die juristische Ausgestaltung des Antisemitismus, die rassistische Definition der Staatsangehörigkeit und die methodische Entrechtung der jüdischen Bevölkerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die rechtliche Entwicklung der Judenverfolgung und deren grausamen, aber planmäßigen Verlauf durch die Verordnungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von Gesetzestexten und historischen Kommentaren, insbesondere die Ausführungen von Bernhard Lösener, um die Intention hinter den Rechtsakten zu belegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten chronologischen Besprechung der 13 Verordnungen, von der Definition des Begriffs „Jude“ bis hin zur totalen Ausgrenzung und Enteignung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Nürnberger Rassegesetze, Entrechtung, Rassenideologie und nationalsozialistische Gesetzgebung.

Welche Bedeutung hatte das Reichsbürgergesetz für die politische Mitbestimmung?

Es entzog den als Juden definierten Personen die politische Teilhabe, indem es sie von der vollen Staatsbürgerschaft ausschloss und zu Staatsangehörigen zweiter Klasse degradierte.

Wie unterschied sich die Situation nach dem Anschluss Österreichs?

In Österreich wurden die Gesetze erst 1938 eingeführt, was zu einer unmittelbaren und massiven Verfolgungswelle führte, die von den Betroffenen häufig mit Flucht beantwortet wurde.

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Résumé des informations

Titre
Nürnberger Rassegesetze und die 13 Verordnungen zum Reichsbürgergesetz
Université
University of Vienna
Auteur
Hannah Mang (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
26
N° de catalogue
V202900
ISBN (ebook)
9783656288954
ISBN (Livre)
9783656289425
Langue
allemand
mots-clé
nürnberger rassegesetze nürnberger gesetze ns-sonderrecht reichsbürgergesetz
Sécurité des produits
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Citation du texte
Hannah Mang (Auteur), 2012, Nürnberger Rassegesetze und die 13 Verordnungen zum Reichsbürgergesetz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202900
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Extrait de  26  pages
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