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Ernährung und Diät bei der Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose

Titre: Ernährung und Diät bei der Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose

Dossier / Travail , 2011 , 29 Pages

Autor:in: Sven-David Müller (Auteur)

Santé - Sciences de l'alimentation
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Die Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose zählt zu den häufigsten genetischen Erkrankungen und betrifft in Deutschland etwa 200.000 bis 400.000 Menschen. In der Schuldmedizin wird sie v.a. durch Aderlässe behandelt. Aber auch eine unterstützende Ernährungstherapie kann Abhilfe schaffen. Für Hämochromatose-Patienten ist es wichtig, die Richtlinien einer ausgewogenen Ernährungsweise einzuhalten und spezifische Zusatzregeln zu beachten.

Dieser Ratgeber hilft Ihnen dabei, mehr über Ihre Krankheit zu erfahren und sich gesund zu ernähren. Wir vermitteln Ihnen das nötige Grundwissen um sich bewusst mit Ihrer Ernährung auseinander zu setzen. Durch die ausführliche Nährstofftabelle erfahren Sie zudem wieviel Eisen die einzelnen Lebensmittel enthalten und können somit Ihre Speisen und Getränke optimal aufeinander abstimmen. Daneben ist eine individuelle Ernährungsberatung durch qualifizierte Diätassistenten zu empfehlen. Zudem sollten sich die Hämochromatose-Betroffenen einer Selbsthilfegruppe und gegebenenfalls auch der Deutschen Leberhilfe e.V. anschließen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Ernährung und Diät bei der Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose

2. Alles über Eisen für Hämochromatose-Patienten

3. Förderung der Eisenaufnahme

4. Hemmung der Eisenaufnahme

5. Eisen in der Ernährung des Menschen

6. Körpereigene Eisen-Reserven

7. Stoffwechsel von Eisen

8. Eisenmangel

8.1 Prälatenter Eisenmangel

8.2 Latenter Eisenmangel

8.3 Manifester Eisenmangel

9. Eisenüberversorgung

10. Hämochromatose

11. Natürliche Eisen-Quellen

12. Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieses Fachbeitrags ist es, Hämochromatose-Patienten eine fundierte Orientierungshilfe für eine eisenbewusste Ernährungsweise an die Hand zu geben, um einer unnötigen Eisenaufnahme entgegenzuwirken und die Lebensqualität im Alltag zu optimieren.

  • Grundlagen und physiologische Funktionen von Eisen im menschlichen Organismus.
  • Unterscheidung zwischen fördernden und hemmenden Faktoren der Eisenresorption.
  • Identifikation relevanter Lebensmittelgruppen sowie deren Eisengehalt zur täglichen Orientierung.
  • Spezifische Empfehlungen und Verhaltensregeln für den Umgang mit der Eisenspeicherkrankheit.
  • Bereitstellung umfangreicher Nährwerttabellen als Referenz für die tägliche Diätgestaltung.

Auszug aus dem Buch

Stoffwechsel von Eisen

Eisen wird im menschlichen Organismus zu 10 bis 15 % resorbiert. Hierfür muss es allerdings als zweiwertiges Eisen vorliegen (Fe2+). Die Salzsäure des Magens begünstigt die Reduktion von dreiwertigem Eisen (Fe3+) zu zweiwertigem Eisen (Fe2+). Vitamin C bildet mit Eisen gut lösliche Komplexe und reduziert dreiwertiges zu dem besser resorbierbaren zweiwertigen Eisen. Aus diesem Grunde können Obst und Gemüse mit ihrem Vitamin C Gehalt einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Eisenverfügbarkeit leisten. Auch andere organische Säure wie Zitronensäure und möglicherweise auch Milchsäure verbessern die Eisenresorption. Komplexbildende Stoffe wie Phytin, Phosphat, Phospholipide und Gerbsäure (enthalten in Tee und Kaffeebohnen) verhindern dagegen die Resorption.

Wichtige physiologische Funktionen des Eisens:

• Sauerstofftransport und Speicherung. Eisen ist für den Transport und die Speicherung von Sauerstoff aus der Lunge zu den Geweben zuständig. Eisen ist Bestandteil von Hämoglobin und Myoglobin. In diesen Verbindungen ist Eisen zweiwertig (Fe2+). Hämoglobin dient dem Transport von Sauerstoff und Kohlendioxid. Myoglobin transportiert und speichert Sauerstoff in der Muskulatur.

• Elektronentransport. Cytochrome sind für Elektronenübertragungen innerhalb der Atmungskette zuständig. Cytochrome sind Hämproteine, in denen Eisen gebunden ist und als Elektronenakzeptor fungiert.

• Oxidation und Reduktion.

Zusammenfassung der Kapitel

Ernährung und Diät bei der Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose: Einführung in die Bedeutung einer eisenbewussten Ernährung bei Hämochromatose unter Betonung der notwendigen ärztlichen und diätetischen Beratung.

Alles über Eisen für Hämochromatose-Patienten: Erläuterung der Bedeutung von Eisen für die Blutbildung und Darstellung globaler Mangelzustände sowie deren Entstehungsfaktoren.

Förderung der Eisenaufnahme: Aufzählung spezifischer Substanzen wie Ascorbinsäure und Proteine, die die Resorption von Eisen aus der Nahrung begünstigen.

Hemmung der Eisenaufnahme: Übersicht von Stoffen wie Phytaten und Gerbsäuren, die die Eisenaufnahme im Darm blockieren und somit für Patienten relevant sind.

Eisen in der Ernährung des Menschen: Historischer Rückblick auf die Rolle des Eisens in der Menschheitsgeschichte und medizinischen Diagnostik.

Körpereigene Eisen-Reserven: Beschreibung der Verteilung von Funktionseisen und Speichereisen im Körper sowie dessen Bedeutung für die Sauerstoffversorgung.

Stoffwechsel von Eisen: Darstellung der physiologischen Aufnahmebedingungen und Transportmechanismen von Eisen im menschlichen Organismus.

Eisenmangel: Detaillierte Einteilung der Mangelstadien von prälatent bis manifest sowie Erläuterung der Symptomatik und Therapiemöglichkeiten.

Eisenüberversorgung: Erklärung der Risiken und Symptome einer akuten Eisenvergiftung sowie deren seltenen Ursachen.

Hämochromatose: Medizinische Einordnung der Erbkrankheit, ihrer Entstehung und der Bedeutung der Aderlass-Therapie zur Vermeidung von Organschäden.

Natürliche Eisen-Quellen: Gegenüberstellung der Resorptionsunterschiede zwischen tierischen und pflanzlichen Eisenquellen.

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung: Analyse des Versorgungsstatus in verschiedenen Altersgruppen im Vergleich zu den offiziellen Zufuhrempfehlungen.

Schlüsselwörter

Hämochromatose, Eisenspeicherkrankheit, Ernährung, Eisenaufnahme, Aderlass, Eisenmangel, Stoffwechsel, Ascorbinsäure, Ferritin, Hämoglobin, Leberzirrhose, Diätberatung, Spurenelemente, Eisenresorption, Nährwerttabelle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Ernährung bei der Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose und gibt praktische Empfehlungen für eine eisenbewusste Lebensführung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den physiologischen Grundlagen des Eisenstoffwechsels, der Steuerung der Eisenaufnahme sowie umfangreichen Tabellen zum Eisengehalt verschiedener Lebensmittel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Betroffenen Informationen zur Verfügung zu stellen, um eine unnötige Eisenaufnahme durch die Wahl geeigneter Nahrungsmittel zu minimieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um einen informativen Fachartikel, der auf ernährungsphysiologischen Daten und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Eisenaufnahme und -resorption basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in den Eisenstoffwechsel, eine Analyse der Förder- und Hemmfaktoren für die Eisenresorption sowie eine detaillierte Auflistung von Lebensmitteln nach ihrem Eisengehalt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hämochromatose, Eisenresorption, Aderlass, Ernährungstherapie und Spurenelement-Bilanz.

Warum ist Vitamin C bei Hämochromatose kritisch zu betrachten?

Vitamin C fördert die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung signifikant; daher sollten Patienten mit Hämochromatose den Konsum vitamin-C-reicher Lebensmittel in Kombination mit eisenhaltigen Speisen vermeiden.

Welche Rolle spielt der Alkohol bei der Erkrankung?

Alkohol sollte bei Hämochromatose-Patienten, insbesondere wenn bereits eine Leberschädigung vorliegt, strikt gemieden werden, da er die gesundheitlichen Risiken weiter verschärft.

Welche drei Stadien des Eisenmangels werden unterschieden?

Die Arbeit differenziert zwischen dem prälatenten, latenten und dem manifesten Eisenmangel, wobei jeder Zustand durch spezifische Blutwerte und Symptome definiert ist.

Warum sind die bereitgestellten Tabellen für den Patienten wichtig?

Die Tabellen bieten Patienten eine präzise Orientierung, um den Eisengehalt ihrer täglichen Nahrungsmittel besser einzuschätzen und eine individuelle Ernährungsumstellung sicher zu planen.

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Résumé des informations

Titre
Ernährung und Diät bei der Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose
Auteur
Sven-David Müller (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
29
N° de catalogue
V202968
ISBN (ebook)
9783656288312
ISBN (Livre)
9783656290384
Langue
allemand
mots-clé
Hämochromatose Eisenspeicherkrankheit Eisen Sven-David Müller Diätassistent Diätologe Ernährungsberatung Diätberatung Diätwissenschaft Diät bei Eisenspeicherkrankheit Ernährung bei Eisenspeicherkrankheit eisenarme Diät eisenarme Ernährung eisenarme Kost
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Citation du texte
Sven-David Müller (Auteur), 2011, Ernährung und Diät bei der Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202968
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Extrait de  29  pages
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