Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziologie - Sonstiges

Können „Remittances“ aufgrund von Migration zur Maximierung der positiven Einflüsse in Herkunfts- und Aufnahmegesellschaft beitragen?

Mit Fokus auf den Hilfsverein Baileke (HIBA) in Linz

Titel: Können „Remittances“ aufgrund von Migration zur Maximierung der positiven Einflüsse in Herkunfts- und Aufnahmegesellschaft beitragen?

Bachelorarbeit , 2012 , 60 Seiten , Note: 1

Autor:in: Eddy Bruno Esien (Autor:in)

Soziologie - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Thematik migrantischer Geldrücküberweisungen von der Aufnahmegesellschaft der MigrantInnen in die Herkunftsgesellschaft auseinander und beleuchtet unter anderem anhand von Zahlen der Weltbank internationale migrantische Geldflüsse, frägt nach Motiven von MigrantInnen für die Tätigung der Überweisungen und untersucht Auswirkungen der Geldtransfers in wirtschaftlicher als auch in kultureller Hinsicht sowohl für die Aufnahme- als auch für die Herkunftsgesellschaft.

The present (available) work argues with the topic of migrant monetary return (remittances) from the admission society of the migrants in the origin society. The flows could be observed with the admission of figures from the World Bank international migrant's monetary transactions Board. Some motives of migrants transfers were examines (investigate) and effects (consequenes) to remit prior to economic as well as cultural aspects with regard to Migrant admission society as well as origin society were taken into consideration

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärungen

2.1. Migration

2.1.1. Typologie Raumlichkeit

2.1.2. Typologie der Dauer

2.1.3. Typologie der Freiwilligkeit

2.1.4. Typologie des Umfangs

2.2. Remittances = Geldüberweisungen

3. Zur Theorie

3.1. Der Ansatz von H.-J. Hoffmann.Nowotny

3.2. „Brain-Drain“ und „Brain-Gain“

4. Rücküberweisungen von MigrantInnen

4.1. Quellen und Daten

4.2. Trends in den Entwicklungsländern

4.3. Wechselbeziehungen

4.4. Einflüsse auf Geldüberweisungen

4.4.1. Altruismus als Handlungsmotiv

4.4.2. Eigeninteresse als Handlungsmotiv

4.4.3. Abkommen innerhalb der Familien

4.4.4. Geldüberweisungen als Zukunftsvorsorge

5. Praxis der Remittances

5.1. Die häufigsten Transferkanäle

5.2. Weitere Arten von Transferkanälen

5.3. Western Union und Moneygram

5.4. Nutzen der Geldtransfers für die Aufnahmegesellschaft?

6. Auswirkungen und nachhaltige Entwicklung

6.1. Wirtschaftliche Aspekte

6.1.1. Einkommensverteilung

6.1.2. Wirtschaftswachstum

6.1.3. Stabilisierung der Zahlungsbilanzen

6.1.4 Wirtschaftlicher Impact auf die Aufnahmegesellschaft

6.1.5. (effektiverer) Ersatz für staatliche Entwicklungshilfe?

6.2. Transnationale und transkulturelle Aspekte

6.3. Ausblick

7. Die Diaspora

7.1. Rolle und Funktion der Diaspora

7.2. Der Diaspora-Verein „Hilfsverein Baileke (HIBA)“

7.2.1. Gründung und Ziele

7.2.2. Das Schulprojekt in Bai Bikom

7.2.2.1. Projektvorhaben

7.2.2.2. Zielsetzung des Hilfsvereins „Baileke“

7.2.2.3. Interkultureller Austausch

7.2.2.4. Praktikum in Bai Bikom

7.2.2.5. Projektplanung

8. Schlussfolgerungen/Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit migrantische Rücküberweisungen (Remittances) einen positiven Beitrag zur sozio-ökonomischen Entwicklung sowohl in den Herkunfts- als auch in den Aufnahmegesellschaften leisten können, unter besonderer Berücksichtigung des Hilfsvereins Baileke (HIBA).

  • Analyse der Definitionen von Migration und Geldüberweisungen.
  • Untersuchung der theoretischen Konzepte von Brain-Drain und Brain-Gain.
  • Erforschung der Motive hinter migrantischen Geldtransfers und deren wirtschaftliche Auswirkungen.
  • Evaluierung der Rolle der Diaspora als Akteur der Entwicklungszusammenarbeit.
  • Praxisnahe Betrachtung von Projekten zur Nutzung von Remittances im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit.

Auszug aus dem Buch

3.2. „Brain-Drain“ und „Brain-Gain“

Bei Brain-Drain geht es um den Verlust von menschlichem Kapital und Wissen innerhalb einer Gesellschaft bedingt durch Ab- oder Auswanderung. Brain-Gain hingegen meint den Gewinn von Wissen und geistigem Potential in einer Gesellschaft durch Einwanderung oder durch zirkuläre (hin- und herwandern) Migration.

Schon Galinski (1986: 9ff), wies darauf hin, dass „Brain-Drain“ eine Abwanderung von Wissenschaftern oder Intellektuellen in Form von Intelligenz-, internationalem Human-Kapitalflussverlust sowie Verlust von Technologietransfer darstellt. Insbesondere wenn begabte oder hochqualifizierte Personen oder -gruppen ein Land verlassen, kann es in diesem Land zu Engpässen in diesen Bereichen kommen. Der Vorteil für das Auswanderungsland im Zuge eines solchen Brain-Drain kann aber darin gesehen werden, dass ihre gut ausgebildeten und hochqualifizierten Auswanderer im Aufnahmeland das Vielfache dessen verdienen können, als ihnen im Herkunftsland möglich sein wird. Dieses im Ausland verdiente Geld kommt dann wiederum in Form von Rücküberweisungen den zurückgebliebenen Familien und somit der Herkunftsgesellschaft zugute. Durch Remittances kann das Haushaltseinkommen und somit der Lebensstandard der Herkunftsfamilien aufgebessert, aber auch das Haushaltsbudget eines Staates verbessert werden.

Nach Bhagwati (1976: 10f) ist Brain-Drain die Erscheinung, dass weniger entwickelte Länder hoch ausgebildete Arbeitskräfte verlieren, da sie in höher entwickelte Länder wechseln, in denen ihre Qualifikationen fehlen und sie demnach viel Geld verdienen können. Gerade die ohnehin schon höher entwickelten Länder profitieren dabei wiederum von diesem Wissens-Transfer, vor allem auch deshalb, weil sie kein Geld in die Ausbildung der MigrantInnen zu investieren hatten. Gerade aber die wenig entwickelten Länder würden aber ganz dringend solches menschliches Kapital benötigen, um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme ihrerseits in den Griff zu bekommen. Gerade diese Personen sind es aber, die das Land zuerst verlassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das globale Phänomen der Migration ein und skizziert die Relevanz von Remittances als bedeutende Kapitalströme für Entwicklungsländer.

2. Begriffserklärungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Termini wie Migration und Remittances, um eine wissenschaftliche Basis für die weitere Analyse zu schaffen.

3. Zur Theorie: Es werden soziologische Migrationstheorien beleuchtet, insbesondere der Ansatz von Hoffmann-Nowotny und die Konzepte von Brain-Drain sowie Brain-Gain.

4. Rücküberweisungen von MigrantInnen: Dieses Kapitel analysiert Datenquellen, globale Trends und die vielfältigen Handlungsmotive (Altruismus, Eigeninteresse, Zukunftsvorsorge) hinter Geldüberweisungen.

5. Praxis der Remittances: Hier werden die verschiedenen formellen und informellen Transferkanäle dargestellt sowie deren wirtschaftliche Bedeutung bewertet.

6. Auswirkungen und nachhaltige Entwicklung: Das Kapitel untersucht die ökonomischen und sozialen Implikationen von Remittances, wie die Stabilisierung von Zahlungsbilanzen und deren Funktion als Ersatz für Entwicklungshilfe.

7. Die Diaspora: Dieser Teil widmet sich der Rolle der Diaspora und präsentiert den Hilfsverein Baileke (HIBA) als praktisches Fallbeispiel für gezielte Entwicklungszusammenarbeit.

8. Schlussfolgerungen/Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und plädiert für eine engere Kooperation zwischen staatlichen Institutionen und Diaspora-Organisationen zur effizienteren Ressourcennutzung.

Schlüsselwörter

Migration, Remittances, Brain-Drain, Brain-Gain, Geldüberweisungen, Entwicklungsländer, Diaspora, Entwicklungszusammenarbeit, Hilfsverein Baileke, Wirtschaftswachstum, soziale Sicherheit, Rücküberweisungen, Wissenszirkulation, Transnationalismus, Bildungsinvestitionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen migrantischer Geldrücküberweisungen und deren potenzielle Rolle bei der Maximierung positiver wirtschaftlicher und kultureller Einflüsse in den Herkunfts- und Aufnahmegesellschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der soziologischen Migrationstheorie, der Bedeutung von Remittances für Entwicklungsländer sowie der aktiven Rolle der Diaspora in der Entwicklungszusammenarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie durch Migration und zirkuläre Geldflüsse eine Verbesserung der Lebensbedingungen in wirtschaftlich schwachen Regionen erreicht werden kann und welche Rolle Diaspora-Vereine dabei spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse soziologischer Migrationstheorien in Kombination mit einer Fallstudie über den Hilfsverein Baileke (HIBA).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine quantitative und qualitative Analyse von Remittances-Strömen, die Untersuchung von Handlungsmotiven der Migranten sowie eine detaillierte Projektvorstellung des Hilfsvereins Baileke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Migration, Remittances, Brain-Drain, Brain-Gain, Diaspora, Entwicklungszusammenarbeit und zirkuläre Migration.

Welche spezifische Rolle spielt der Hilfsverein Baileke (HIBA) in dieser Arbeit?

Der HIBA dient als empirisches Fallbeispiel für die praktische Umsetzung theoretischer Erkenntnisse, insbesondere wie Diaspora-Mitglieder gezielt zur Entwicklung ihrer Herkunftsregionen (hier: Bai Bikom, Kamerun) beitragen können.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von anderen Studien zur Entwicklungshilfe?

Die Arbeit fokussiert sich gezielt auf die von Privatpersonen gesteuerte "Entwicklungshilfe von unten" durch Diaspora-Organisationen, anstatt primär staatliche oder institutionelle Hilfsprogramme zu betrachten.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Können „Remittances“ aufgrund von Migration zur Maximierung der positiven Einflüsse in Herkunfts- und Aufnahmegesellschaft beitragen?
Untertitel
Mit Fokus auf den Hilfsverein Baileke (HIBA) in Linz
Hochschule
Johannes Kepler Universität Linz  (Abteilung für Theoretische Soziologie und Sozialanalysen)
Note
1
Autor
Eddy Bruno Esien (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
60
Katalognummer
V202992
ISBN (eBook)
9783656308478
ISBN (Buch)
9783656310983
Sprache
Deutsch
Schlagworte
können remittances migration maximierung einflüsse herkunfts- aufnahmegesellschaft fokus hilfsverein baileke hiba linz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eddy Bruno Esien (Autor:in), 2012, Können „Remittances“ aufgrund von Migration zur Maximierung der positiven Einflüsse in Herkunfts- und Aufnahmegesellschaft beitragen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202992
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  60  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum