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Merkmale und Methodik der Prozesskostenrechnung

Titel: Merkmale und Methodik der Prozesskostenrechnung

Studienarbeit , 2009 , 49 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Daphne Efremidis (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgrund der Globalisierung und des technischen Fortschritts hat sich das wirtschaftliche Umfeld in den letzten Jahrzehnten für viele Unternehmen (UN) grundlegend gewandelt. Es herrscht ein enormer Wettbewerbsdruck, was für die UN bedeutet, dass sie auf die individuellen Nachfragewünsche der Kunden eingehen müssen, um diesem standhalten zu können. In Folge dessen werden viele hochwertige Produktvarianten in geringen Stückzahlen mit hohem Automatisierungsgrad gefertigt. Die Entwicklung des Marktes und die daraus resultierenden Veränderungen in Bezug auf die Produktion, Nachfrage und den Wettbewerb führen zwangsläufig auch zu einer Veränderung der Kosten- und Leistungsstrukturen. Die Fixkosten und der Gemeinkostenanteil an den Gesamtkosten steigen stetig und somit verlagert sich der Fokus der Kostenrechnung immer mehr in Richtung der indirekten Leistungsbereiche. Vorbereitende, planende, steuernde und überwachende Tätigkeiten haben stark zugenommen und deren Kosten sind vor allem von der Variantenvielfalt und der Produktionskom-plexität abhängig. Diese Abhängigkeiten können aber im Rahmen der Zuschlagskalkulation traditioneller Kostenrechnungssysteme nicht ausreichend berücksichtigt werden, da sie in keinem proportionalen Verhältnis zu ihnen stehen. Somit ist eine verursachungsgerechte Zuordnung der Kosten nur bedingt möglich und die Kostentransparenz im Gemeinkostenanteil sinkt. Angesichts der kontinuierlichen Erhöhung der Gemeinkosten (GK) ist dies jedoch sehr bedenklich. Als Konsequenz daraus entstehen unweigerlich Fehlkalkulationen. Um diese zu vermeiden bedarf es einer Erweiterung der Kostenrechnungssysteme, die am gesamten Wertschöpfungsprozess orientiert ist. Aus diesem Grund wurde die Prozesskostenrechnung (PKR) entwickelt. Sie soll die herkömmlichen Kostenrechnungssysteme ergänzen und an die heutigen Bedingungen anpassen, um die notwendige Kostentransparenz zurückzugewinnen und damit die Effizienz der UN zu erhöhen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung

2 Notwendigkeit der Prozesskostenrechnung
2.1 Ursachen des Gemeinkostenanstiegs
2.2 Mängel traditioneller Kostenrechnungssysteme

3 Grundlagen und Merkmale der Prozesskostenrechnung
3.1 Entwicklungshintergründe und Entstehung
3.2 Aufgaben und Zielsetzung
3.3 Charakteristika der Prozesskostenrechnung
3.4 Voraussetzungen zur Einführung der Prozesskostenrechnung
3.5 Einsatzgebiet der Prozesskostenrechnung

4 Methodik der Prozesskostenrechnung
4.1 Überblick über die Struktur der Prozesskostenrechnung
4.2 Ablauf der Prozesskostenrechnung
4.2.1 Abgrenzung des Untersuchungsbereichs
4.2.2 Tätigkeitsanalyse in den Kostenstellen
4.2.3 Bildung von Teilprozessen
4.2.4 Verdichtung der Teilprozesse auf Hauptprozesse
4.2.5 Anforderungen an Kostentreiber und ihre Bestimmung
4.2.6 Ermittlung der Prozesskostensätze
4.2.7 Kalkulation mit Hilfe der Prozesskostenrechnung

5 Kritische Beurteilung der Prozesskostenrechnung
5.1 Vorteile der Prozesskostenrechnung
5.2 Nachteile der Prozesskostenrechnung

6 Schlussbetrachtung

Anhang

Literaturverzeichnis

Häufig gestellte Fragen

Warum wurde die Prozesskostenrechnung (PKR) entwickelt?

Die PKR wurde entwickelt, um den steigenden Gemeinkostenanteil in modernen Unternehmen verursachungsgerechter zuzuordnen, was mit traditionellen Zuschlagskalkulationen oft nicht möglich war.

Was sind die Hauptursachen für den Gemeinkostenanstieg?

Hauptursachen sind die zunehmende Automatisierung, die Variantenvielfalt der Produkte und die wachsende Komplexität in Planung, Steuerung und Überwachung.

Wie läuft die Methodik der Prozesskostenrechnung ab?

Der Prozess umfasst die Tätigkeitsanalyse in Kostenstellen, die Bildung von Teil- und Hauptprozessen, die Bestimmung von Kostentreibern und die Ermittlung von Prozesskostensätzen.

Was ist ein "Kostentreiber" (Cost Driver)?

Ein Kostentreiber ist die Maßgröße, die den Ressourcenverbrauch eines Prozesses bestimmt (z. B. Anzahl der Bestellungen oder Maschinenstunden).

Welche Vorteile bietet die PKR gegenüber herkömmlichen Systemen?

Sie bietet eine höhere Kostentransparenz in den indirekten Bereichen, vermeidet Fehlkalkulationen bei komplexen Produkten und unterstützt das strategische Kostenmanagement.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Merkmale und Methodik der Prozesskostenrechnung
Hochschule
Hochschule Albstadt-Sigmaringen; Sigmaringen
Note
1,3
Autor
Daphne Efremidis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
49
Katalognummer
V203072
ISBN (eBook)
9783656295464
ISBN (Buch)
9783656297420
Sprache
Deutsch
Schlagworte
merkmale methodik prozesskostenrechnung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daphne Efremidis (Autor:in), 2009, Merkmale und Methodik der Prozesskostenrechnung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203072
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Leseprobe aus  49  Seiten
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