Merkmale und Methodik der Prozesskostenrechnung


Studienarbeit, 2009

49 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung

2 Notwendigkeit der Prozesskostenrechnung
2.1 Ursachen des Gemeinkostenanstiegs
2.2 Mängel traditioneller Kostenrechnungssysteme

3 Grundlagen und Merkmale der Prozesskostenrechnung
3.1 Entwicklungshintergründe und Entstehung
3.2 Aufgaben und Zielsetzung
3.3 Charakteristika der Prozesskostenrechnung
3.4 Voraussetzungen zur Einführung der Prozesskostenrechnung
3.5 Einsatzgebiet der Prozesskostenrechnung

4 Methodik der Prozesskostenrechnung
4.1 Überblick über die Struktur der Prozesskostenrechnung
4.2 Ablauf der Prozesskostenrechnung
4.2.1 Abgrenzung des Untersuchungsbereichs
4.2.2 Tätigkeitsanalyse in den Kostenstellen
4.2.3 Bildung von Teilprozessen
4.2.4 Verdichtung der Teilprozesse auf Hauptprozesse
4.2.5 Anforderungen an Kostentreiber und ihre Bestimmung
4.2.6 Ermittlung der Prozesskostensätze
4.2.7 Kalkulation mit Hilfe der Prozesskostenrechnung

5 Kritische Beurteilung der Prozesskostenrechnung
5.1 Vorteile der Prozesskostenrechnung
5.2 Nachteile der Prozesskostenrechnung

6 Schlussbetrachtung

Anhang

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Kostenzusammensetzung

Abbildung 2: Direkte und indirekte Unternehmensbereiche

Abbildung 3: Problem der Gemeinkostenverrechnung

Abbildung 4: Typische Merkmale der Prozesskostenrechnung

Abbildung 5: Aufgabenfelder und Ziele der Prozesskostenrechnung

Abbildung 6: Aufgaben und Ziele der Prozesskostenrechnung

Abbildung 7: Prozesse als zusätzliche Ebene der Gemeinkostenverrechnung

Abbildung 8: Einsatzgebiet der Prozesskostenrechnung

Abbildung 9: Definition der Grundbegriffe

Abbildung 10: Verrechnungstechnischer Ablauf der Prozesskostenrechnung

Abbildung 11: Ablauf der Prozesskostenrechnung

Abbildung 12: Bottom-up und Top-down Verfahren

Abbildung 13: Beispiel für einen Tätigkeitskatalog

Abbildung 14: Prozesshierarchie mit Zuordnungsanteilen

Abbildung 15: Beispiel für einen Hauptprozess

Abbildung 16: Kostentreiber für die Prozesse der Kostenstelle Einkauf

Abbildung 17: Formeln der Prozesskostensätze

Abbildung 18: Die Effekte der prozessorientierten Kalkulation

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einführung

1.1 Problemstellung

Aufgrund der Globalisierung und des technischen Fortschritts hat sich das wirtschaftliche Umfeld in den letzten Jahrzehnten für viele Unternehmen (UN) grundlegend gewandelt.[1] Es herrscht ein enormer Wettbewerbsdruck,[2] was für die UN bedeutet, dass sie auf die individuellen Nachfragewünsche der Kunden eingehen müssen, um diesem standhalten zu können.[3] In Folge dessen werden viele hochwertige Produktvarianten in geringen Stückzahlen mit hohem Automatisierungsgrad gefertigt. Die Entwicklung des Marktes und die daraus resultierenden Veränderungen in Bezug auf die Produktion, Nachfrage und den Wettbewerb führen zwangsläufig auch zu einer Veränderung der Kosten- und Leistungsstrukturen.[4] Die Fixkosten und der Gemeinkostenanteil an den Gesamtkosten steigen stetig und somit verlagert sich der Fokus der Kostenrechnung immer mehr in Richtung der indirekten Leistungsbereiche.[5] Vorbereitende, planende, steuernde und überwachende Tätigkeiten haben stark zugenommen und deren Kosten sind vor allem von der Variantenvielfalt und der Produktionskomplexität abhängig.[6] Diese Abhängigkeiten können aber im Rahmen der Zuschlagskalkulation traditioneller Kostenrechnungssysteme nicht ausreichend berücksichtigt werden, da sie in keinem proportionalen Verhältnis zu ihnen stehen.[7] Somit ist eine verursachungsgerechte Zuordnung der Kosten nur bedingt möglich und die Kostentransparenz im Gemeinkostenanteil sinkt. Angesichts der kontinuierlichen Erhöhung der Gemeinkosten (GK) ist dies jedoch sehr bedenklich. Als Konsequenz daraus entstehen unweigerlich Fehlkalkulationen.[8] Um diese zu vermeiden bedarf es einer Erweiterung der Kostenrechnungssysteme, die am gesamten Wertschöpfungsprozess orientiert ist.[9] Aus diesem Grund wurde die Prozesskostenrechnung (PKR) entwickelt. Sie soll die herkömmlichen Kostenrechnungssysteme ergänzen[10] und an die heutigen Bedingungen anpassen, um die notwendige Kostentransparenz zurückzugewinnen und damit die Effizienz der UN zu erhöhen.[11]

1.2 Gang der Untersuchung

In Kapitel 2 wird zunächst die Notwendigkeit der PKR beschrieben, welche hauptsächlich mit dem Anstieg der GK und den Mängel der KLR begründet wird. Daraus lassen sich die zu Beginn des Kapitels 3 beschriebenen Entwicklungshintergründe sowie die Aufgaben und Ziele der PKR, ableiten. In diesem Kapitel soll an die Grundlagen und Merkmale der PKR herangeführt werden. Daher wird zudem auf ihre Charakteristika eingegangen. Bevor der genaue Ablauf der PKR beschrieben wird, sind einige Voraussetzungen zur Einführung und das genaue Einsatzgebiet zu klären, womit das Kapitel 3 abschließt. Kapitel 4 umfasst die Methodik der PKR. Nachdem ein kurzer Überblick über die Struktur gegeben wird, folgt die Abgrenzung des Untersuchungsbereichs. Daraufhin wird die Tätigkeitsanalyse, die Bildung von Teilprozessen (TP) und deren Verdichtung zu Hauptprozessen (HP) sowie die Bestimmung der Kostentreiber (KT) beschrieben. Das Kapitel endet, indem die Ermittlung der Prozesskostensätze und die Kalkulation mit Hilfe der PKR erläutert werden. Es folgt eine kritische Beurteilung der PKR in Kapitel 5 und zu guter Letzt wird in der Schlussbetrachtung eine zusammenfassende Bewertung der PKR vorgenommen.

2 Notwendigkeit der Prozesskostenrechnung

2.1 Ursachen des Gemeinkostenanstiegs

Als Hauptursachen für den beträchtlichen Gemeinkostenanstieg werden die Internationalisierung der Konkurrenz und der rasante technische Fortschritt gesehen.[12] Der sich daraus ergebende Innovationszwang verstärkt diese Entwicklung zusätzlich.[13] Unter den geänderten Rahmenbedingungen investieren UN zunehmend in flexible Technologien, um ihren Kostenzustand durch die Automatisierung zu verbessern und um im gebotenen Zeitrahmen auf die geänderten Kundenbedürfnisse reagieren zu können.[14] Es kommt unter anderem zu Überkapazitäten in der Produktion, durch die abnehmende Homogenität des Produktions- und Absatzprogramms, und verkürzten Produktlebenszyklen aufgrund der Intensivierung der Wettbewerbssituation.[15] Des Weiteren steigt die Automatisierung und damit sinken die Fertigungseinzelkosten, was wiederum zu hohen Anlagekosten führt, welche die fixen GK in die Höhe treiben.[16] Folglich nimmt der Stellenwert von Unternehmensbereichen mit hohem Gemeinkostenanteil zu.[17] Die GK sind relativ als auch absolut angestiegen,[18] was vor allem auf die zunehmende Bedeutung der indirekten Bereiche und deren hohen Personalkostenanteil zurückzuführen ist. Mittlerweile sind durchschnittlich die Hälfte aller Arbeitnehmer in deutschen Industrieunternehmen in indirekten Leistungsbereichen beschäftigt.[19] Während das Verhältnis der Einzelkosten (EK) zu den GK in den 1960er Jahren noch bei 70% zu 30% lag, ist es heute umgedreht. Die GK machen nun etwa 60% der Gesamtkosten aus. Das Verhältnis ist zwar branchenabhängig, aber fest steht, dass die GK in Relation zu den EK in allen Betrieben erheblich zugenommen haben.[20] Abbildung 1 im Anhang verdeutlicht, dass sich dadurch der Schwerpunkt der Kostenrechnungssysteme verschoben hat und in Abbildung 2 werden die Unterschiede zwischen indirekten und direkten Bereichen aufgezeigt.

2.2 Mängel traditioneller Kostenrechnungssysteme

Traditionelle Kostenrechnungssysteme sind in diesem Sinne vor allem die Voll- und die Grenzplankostenrechnung, mit der auf ihr gestützten Deckungsbeitragsrechnung. Diese sind zwar hochentwickelt, stoßen hinsichtlich der Gemeinkostenerfassung, -verrechnung und -steuerung jedoch schnell an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit.[21] Die Grundlagen der Vollkostenrechnung wurden bereits in den 1920er Jahren gelegt und dabei von den zu dieser Zeit vorhandenen Informationen und Produktionsbedingungen geprägt.[22] Daher ist der Schwerpunkt auf den Produktionsbereich und die industrielle Fertigung ausgerichtet und stellt die EK in den Mittelpunkt.[23] Angesichts der fehlenden Dominanz der EK sind diese als Kalkulationsbasis untauglich. Große Teile der weitestgehend fixen GK fallen heutzutage in den der Produktion vor- und nachgelagerten Dienstleistungsbereichen und indirekten Bereichen wie Verwaltung, Logistik, Instandhaltung und Qualitätssicherung an.[24] Durch die dort herrschende mangelnde Kostentransparenz werden diese immer mehr zu „schwarzen Löchern.“[25] Somit sind die gelieferten Informationen herkömmlicher Kostenrechnungssysteme für längerfristige Entscheidungen ungeeignet. Eine verursachungsgerechte Zuordnung der Kosten ist kaum möglich, da die Zuschlagskalkulation meist nicht die Realität der Kostenentstehung wiederspiegelt[26] und sie die spezifische Leistungsinanspruchnahme nicht berücksichtigen. Der mangelnde Kausalzusammenhang zeigt sich auch anhand der Zuschlagssätze, die meist mehrere 100%, zum Teil sogar 1000%, betragen.[27] Die willkürliche Schlüsselung und Weiterverrechnung von GK verstößt gegen das Verursachungsprinzip.[28] Es kommt daher zu Verzerrungen und Quersubventionierungen in der Produktkalkulation und somit auch zu strategischen Fehlentscheidungen.[29] „Ob einfache oder komplexe Material- und Teilestruktur, ob hoher oder niedriger Wertschöpfungsanteil, ob Großserienprodukt oder exotische Variante, ob Groß- oder Kleinauftrag, ob aufwendiger oder weniger aufwendiger Vertriebskanal – prozentuale Aufschläge auf der Basis von Material- oder Herstellkosten ignorieren diese Unterschiede.“[30] Abbildung 3 erläutert dies anhand eines Rechenbeispiels.

3 Grundlagen und Merkmale der Prozesskostenrechnung

3.1 Entwicklungshintergründe und Entstehung

Entstanden ist die PKR, da die klassischen Kostenrechnungssysteme aufgrund ihrer zuvor beschriebenen Fehler und Schwächen zunehmend an Aussagekraft verlieren.[31] Die PKR hat ihren Ursprung in den USA und leitet sich von dem dort entstandenen Activity Based Costing (ABC) ab.[32] Als bahnbrechenden Anstoß für die Entwicklung der PKR ist der 1985 veröffentlichte Artikel „the hidden factory“ von Miller und Vollmann zusehen, indem die Problematik der Gemeinkostenverrechnung erstmals diskutiert und systematisch durchleuchtet wurde.[33] Kaplan, Johnson und Cooper entwarfen Ende der 80er Jahre daraufhin das ABC System.[34] Obwohl die Siemens AG schon 1975 prozessorientierte Rechenansätze bearbeitete,[35] prägten im deutschsprachigem Raum Horváth und Mayer erst 1989 die PKR. Auf den Grundgedanken des ABC basierend, erarbeiteten sie das Konzept der PKR entsprechend den Anforderungen deutscher Industrieunternehmen.[36] Mittlerweile liegt eine Vielzahl von Veröffentlichungen und unterschiedlichen Konzeptvorschlägen vor. Eine einheitliche, vollendete PKR, als eigenständiges System, steht jedoch noch aus.[37] Da die europäische und amerikanische Kostenverrechnung im allgemeinen Unterschiede aufweist,[38] verfolgen diese beiden Varianten teilweise verschiedene Ziele. Somit weichen sie in ihrer Methodik voneinander ab und müssen differenziert betrachtet werden. Während der Einsatzbereich des ABC die Fertigung einbezieht und geradezu fokussiert,[39] konzentriert sich die PKR auf die indirekten Bereiche. Sie ermöglicht nicht nur die bloße Kostenerfassung und -verrechnung, sondern ist vielmehr ein[40] „Instrument zur Erkennung und Gestaltung der die Kosten verursachenden Faktoren.“[41] Daher hat die PKR nun ihren festen Platz im innerbetrieblichen Rechnungswesen gefunden.[42] Eine Übersicht der typischen Merkmale der PKR stellt Abbildung 4 dar.

3.2 Aufgaben und Zielsetzung

Die Zielsetzungen und Aufgaben der PKR lassen sich aus der Kritik an den angewandten Kostenrechnungssystemen ableiten.[43] Im Allgemeinen dient die PKR zwei verschiedenen Aufgaben bzw. Aufgabenbereichen. Zum einen der Kalkulation und zum anderen der Schaffung von Transparenz und Effizienz in Bezug auf die bisher vernachlässigten, betrieblichen Gemeinkostenbereiche.[44] Die PKR versucht konkreter zur eigentlichen Kostenverursachung vorzustoßen, indem sie die Leistungsprozesse in den indirekten Bereichen abteilungsübergreifend analysiert und bewertet,[45] und somit auch plan- und steuerbar macht. Jede Leistungsinanspruchnahme soll anhand von Prozessen erfasst und bewertet werden,[46] sodass eine konkrete Zuordnung der Kosten auf das jeweilige Produkt, die Dienstleistungen, Kunden und Absatzwege gewährleistet werden kann.[47] Durch diese Analyse und Verrechnung der Kosten, der zur Herstellung der betrieblichen Erzeugnisse notwendigen Aktivitäten,[48] werden die tatsächlich verursachten Produktkosten (Selbstkosten) und folglich Ineffizienzen und Ansatzpunkte zur Produktivitätssteigerung und Kapazitätsanpassung aufgezeigt.[49] Anhand der somit ermittelbaren Kapazitätsauslastung können strategische Fehlentscheidungen vermieden werden.[50] Damit ist das Ziel der PKR, zu einem effektiven Gemeinkostenmanagement – insbesondere zu einem effizienten Ressourcenverbrauch und einer höheren Kostengerechtigkeit – beizutragen, sichergestellt. Eine genauere Verrechnung auf die Kostenträger[51] wird mit Hilfe von neuartigen Bezugsgrößen ermöglicht und soll mitunter eine Unterstützung der Gemeinkostenbudgetierung und -kontrolle bieten.[52] Des Weiteren soll eine Gemeinkostenreduktion angestrebt werden, also die identifizierten, gemeinkostenverursachenden Faktoren möglichst minimiert werden, um somit Kosten einzusparen.[53] Damit diese Ziele bzw. Aufgaben erfüllt werden können, bedarf es allerdings einer Umstrukturierung und Erweiterungen der bisherigen Ansätze,[54] auf die in den folgenden Kapiteln näher eingegangen wird. Ein Überblick über die Aufgabenfelder und Ziele, die im Rahmen der PKR verfolgt werden, ist den Abbildungen 5 und 6 zu entnehmen.

3.3 Charakteristika der Prozesskostenrechnung

Grundgedanke des Ansatzes der PKR ist die Neustrukturierung der indirekten Bereiche in sachlich zusammengehörige und kostenstellenübergreifende Prozessketten. Im Mittelpunkt stehen Geschäftsprozesse. Sie werden als Ursache und Begründung des Kostenanfalls gesehen.[55] Synonyme Bezeichnungen für die PKR sind aktivitäts-, vorgangs- oder prozessorientierte Kostenrechnung.[56] Das lässt sich davon ableiten, dass die PKR nicht mit stellenbezogenen GK, sondern mit aktivitätsbezogenen GK arbeitet und deren Verrechnung weitestgehend anhand von mengenbezogenen Prozesskostensätzen (anstelle der prozentualen Zuschlagskalkulation) erfolgt.[57] Aufgrund ihrer strategischen Ausrichtung gilt die PKR als eine Variante der Vollkostenrechnung und ist somit für mittel- bis langfristige Entscheidungen geeignet.[58] Hierbei ist anzumerken, dass mittlerweile neuere Ansätze davon ausgehen, dass die PKR auch auf Teilkostenbasis möglich ist. Es gibt also verschiedene Verfahren der PKR.[59] Sie kann sowohl auf Plan-, als auch Ist- und Normalkosten basieren. Die PKR ist kein eigenständiges System,[60] sondern wird parallel zur klassischen Kostenrechnung betrieben.[61] Dabei baut sie auf der traditionellen Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung auf und erweitert und verfeinert diese,[62] was anhand von Abbildung 7 ersichtlich wird.

3.4 Voraussetzungen zur Einführung der Prozesskostenrechnung

Die PKR muss nicht zwangsläufig in das gesamte UN integriert werden. Ob eine Realisierung der PKR in Frage kommt oder in welchem Umfang diese angestrebt werden soll, hängt von den betrieblichen Gegebenheiten der UN ab.[63] Es wird zwischen einer fallweisen und einer kontinuierlichen Einführung der PKR unterschieden, was von der wirtschaftlichen Vertretbarkeit beeinflusst wird.[64] Daher sollte zunächst ein Projektteam gebildet werden, dass anhand einer Auswahl von geeigneten Unternehmensbereichen prüft, ob und in welchen Bereichen überhaupt der Bedarf eines solchen Anwendungssystems besteht.[65] Die genaue Klärung der Zielsetzung und die Erfassung und Dokumentation der dort ausgewählten und zu untersuchenden Funktionsbereiche ist für die eventuell folgende Einführung der PKR von großer Bedeutung.[66] Sinnvoll ist eine umfassende Implementierung der PKR nur in großen Betrieben mit einer hohen Produktbreite bzw. Unternehmensbereichen, die einen relativ hohen Anteil an GK aufweisen, bei denen zahlreiche repetitive Tätigkeiten stattfinden.[67] Kleine Betriebe hingegen werden nur sporadisch in Teilbereichen eine Tätigkeitsanalyse zur Ermittlung der wichtigsten Kostentreiber durchführen.[68] Die PKR, die zunächst für die kostenrechnerische Abbildung der indirekten Bereiche von Produktionsunternehmen entwickelt wurde, ist mittlerweile auch zu einem Standardverfahren[69] zur Abbildung von Prozessen von Dienstleistungs- und Handelsunternehmen, Versicherungen und Banken geworden.[70]

3.5 Einsatzgebiet der Prozesskostenrechnung

Da die Zurechnung der EK auf die Kostenträger direkt vorgenommen wird, verbleibt der indirekte Leistungsbereich als Anwendungsgebiet der PKR.[71] Hier wird zwischen prozessabhängigen und -unabhängigen Kosten bzw. Tätigkeiten mit repetitiven und nicht repetitiven Charakter unterschieden.[72] Auch mittels der PKR sind nicht alle GK für die Verrechnung geeignet.[73] Aus wirtschaftlichen Gründen sollte sich ihre Anwendung weitestgehend auf repetitive, d.h. sich ständig wiederholende, Arbeitsvorgänge beschränken,[74] deren Entscheidungsspielraum relativ gering ist.[75] Generell eignet sich die PKR für alle fixkostenintensiven, indirekten Unternehmensbereiche, wie beispielsweise Einkauf und Logistik.[76] Gerade innerhalb solcher, der Leistungserstellung unterstützenden und dienenden, Abteilungen wird ein hohes Rationalisierungspotential vermutet.[77] Nur für derartig homogene Tätigkeiten der produktions-nahen Vorgänge ist später eine einheitliche Erfassung und Planung möglich.[78] Nicht repetitive GK (meist dispositive, innovative und kreative Tätigkeiten) werden in prozessunabhängige und indirekt prozessabhängige Kosten unterteilt. Bei letzteren handelt es sich zwar nicht um repetitive Tätigkeiten, jedoch werden sie zur Unterstützung der prozessabhängigen Kosten verursacht.[79] Aufgrund ihrer „relativen Prozessnähe“ werden auch sie in die prozessorientierte Betrachtung einbezogen.[80] Im Fertigungsbereich selbst sollte weitestgehend die traditionelle Vollkostenrechnung mit der Maschinenstundensatzrechnung beibehalten werden.[81] In Abbildung 8 wird das genaue Einsatzgebiet der PKR nochmals verdeutlicht.

4 Methodik der Prozesskostenrechnung

4.1 Überblick über die Struktur der Prozesskostenrechnung

Da in der Fachliteratur unterschiedliche Begriffe teilweise für den gleichen Sachverhalt verwendet oder auch mit verschiedenen Inhalten belegt werden,[82] muss für das Verständnis der nachkommenden Kapitel die Klarheit bezüglich der grundlegenden Begrifflichkeiten vorausgesetzt werden. Auf Grund dessen sind im Rahmen dieses Gliederungspunktes vorab die wichtigsten Bezeichnungen zu klären. Zentrale Grundbegriffe der PKR sind Tätigkeiten, Prozesse, Teilprozesse, Hauptprozesse, Kostentreiber und Prozesskostensatz.[83] Deren genaue Definitionen werden in einem kurzen Überblick in Abbildung 9 dargestellt.

Die Kostenartenrechnung bleibt in ihrer bisherigen Form beibehalten, verrechnet die GK der indirekten Leistungsbereiche jedoch nicht mehr über die Kostenstellen sondern über Prozesse und Prozessgrößen. Darum wird aus der Kostenstellenrechnung eine Kostenprozessrechnung.[84] Die Kosten eines Produktes oder einer Leistung ergeben sich mittels der PKR somit aus der Summe der Kosten aller Prozesse, die für die Produktion entstanden sind. Daher bedarf es zunächst einer detaillierten Abbildung der für die PKR relevanten Unternehmensprozesse, um die Abläufe im UN beurteilen und konstruieren zu können.[85] Die Kostenstellenrechnung wird aus diesem Grund um eine Prozessanalyse erweitert,[86] die insbesondere kostenstellenübergreifende Faktoren, die die Höhe der GK beeinflussen, bestimmen soll. Des Weiteren soll sie Erkenntnisse über den In- und Output der Kostenstellen sowie die Art und Anzahl der dort auszuführenden Tätigkeiten liefern.[87] Zu diesem Zweck wird eine Prozesshierarchie gebildet, in der zwischen TP und HP unterschieden wird. Diese werden später KT zugeordnet.[88] Damit deren GK verursachungsgerecht – also entsprechend der tatsächlichen Inanspruchnahme – auf die Kostenträger verrechnet werden können,[89] ist die Ergänzung der Kostenträgerrechnung um eine prozessorientierte Kalkulation erforderlich.[90] Hier kommen neben den bekannten Verrechnungssätzen zusätzliche Bezugsgrößen in Form von Prozesskostensätzen zum Einsatz.[91] Anhand von Abbildung 10 und 11 wird der genaue Verlauf der PKR ersichtlich.

4.2 Ablauf der Prozesskostenrechnung

4.2.1 Abgrenzung des Untersuchungsbereichs

Bevor mit der Umsetzung der PKR begonnen werden kann, muss zunächst ihr Einsatzbereich eindeutig bestimmt werden. Auf einige Anhaltspunkte und Kriterien zu dessen Auswahl wurde bereits in den vorherigen Kapiteln eingegangen. Hierfür ist das zuvor erwähnte Projektteam, das meist aus Fachleuten der Controllingabteilung und externen Beratern besteht, zuständig.[92] Für die Festlegung der Bereiche und die genaue Umsetzung gibt es kein festgelegtes Schema, da sie unternehmensindividuell in Abhängigkeit von der jeweiligen Zielsetzung des UN erfolgen sollte.[93] Eine klare Definition der Ziele ist daher zwingend notwendig, um die zu untersuchenden Funktionsbereiche und die Strukturierung der Prozesse daraus abzuleiten.[94] Zudem sollten Hypothesen über vorläufige HP und KT formuliert werden, die sich unter anderem aus der spezifischen Produkt-, Absatz- und Unternehmensstruktur ergeben.[95] Das ist ein wesentlicher Punkt, da ohne eine Vorstellung über mögliche HP keine sinnvolle Teilprozesserhebung in der nachfolgenden Tätigkeitsanalyse möglich ist.[96] Liegen die einzubeziehenden Kostenstellen fest, kommt es zum nächsten Schritt.[97]

[...]


[1] Vgl. Remer, D. (2005), S. 9.

[2] Vgl. Kußmaul, H. (2008), S. 481.

[3] Vgl. Baier, J. (2002), S. 60.

[4] Vgl. Wilkens, K. (2004), S. 497; Baden, A. (1997), S. 25f.; Vollmuth, H. J. (2007), S. 374.

[5] Vgl. Reckenfelderbäumer, M. (1998), S. 8; Scherrer, G. (1999), S. 121.

[6] Vgl. Steger, J. (2006), S. 539; Jórasz, W. (1996), S. 262; Kagermann, H. (1995), S. 315.

[7] Vgl. Wöhe, G. (2005), S. 1152; Schulze H., B./Schulze H., M. (2004), S. 279f.; Klenger, F. (2000), S. 350.

[8] Vgl. Remer, D. (2005), S. 19ff.; Hoitsch, H.-J./Lingnau, V. (2007), S. 318; SAP AG (Hrsg.), (1996), S. 4/1.

[9] Vgl. Schmidt, A. (1996), S. 192; Brombach, K./Walter, W. (1998), S. 240.

[10] Vgl. Olfert, K. (2003), S. 44; Glaser, K. (1998), S. 5.

[11] Vgl. Berkau, C. (1995), S. 3; Back-H., A. (1995), S. 37.

[12] Vgl. Zimmermann, W./Fries, H.-P./Hoch, G. (2004), S. 234; Fischer, P. (1993), S. 1.

[13] Vgl. Friedl, B. (1991), S. 3; Vikas, K. (1996), S. 1.

[14] Vgl. Lorson, P. (1993), S. 1; Kaplan, R. S./Cooper, R. (1999), S. 19.

[15] Vgl. Preißler, P. (2004), S. 182; Müller, A. (1992), S. 5.

[16] Vgl. Hahn, D./Lassmann, G. (1993), S. 154; Müller, A. (1992), S. 6.

[17] Vgl. Müller, H. (1993), S. 33; Weber, J. (2005), S. 101.

[18] Vgl. Lehner, F./Wildner, S./Scholz, M. (2008), S. 302; Lipke, O. (1997), S. 97.

[19] Vgl. Remer, D. (2005), S. 7; Müller, A. (1992), S. 2f.

[20] Vgl. Ropers, J. (2006), S. 8; Posluschny, P. (2008), S. 93.

[21] Vgl. Götze, U. (2007), S. 217; Remer, D. (1997), S. 25.

[22] Vgl. Braun, S. (1999), S. 9.

[23] Vgl. Steger, J. (2006), S. 539.

[24] Vgl. Barth, T./Barth, D. (2004), S. 318; Sahl, N. (1998), S. 48; Kalenberg, F. (2004), S. 297.

[25] Horváth, P./Kieninger, M. (1991), S. 131.

[26] Vgl. Nadig, L. (2000), S. 9; Stelling, J. N. (2005), S. 129; Olshagen, C. (1991), S. 24.

[27] Vgl. Wilde, H. (2004), S. 84; Scholl, K. (1998), S. 90; Freidank, C.-C. (2008), S. 368.

[28] Vgl. Laue, K. (2008), S. 27; Bronner, A. (1996), S. 134; Ossadnik, W. (2008), S. 43f.

[29] Vgl. Weber, J. (1995), S. 28; Ewert, R./Wagenhofer, A. (2005), S. 276; Remer, D. (2005), S. 7.

[30] Horváth, P./Mayer, R. (1989), S. 215.

[31] Vgl. Brokemper, A. (1998), S.16; Weber, J./Schäffer, U. (2000), S. 267; Haberstock, L. (2002), S. 181.

[32] Vgl. Olshagen, C. (1991), S. 7; Beinhauer, M. (1996), S. 56.

[33] Vgl. Renner, A. (1991), S. 99; Braun, S. (1999), S. 3; Müller, A. (1998), S. 92f.

[34] Vgl. Brombach, K./Walter, W. (1998), S. 243.

[35] Vgl. Walter, W./Wünsche, I. (2005), S. 299; Mayer, R. (1998), S. 132.

[36] Vgl. Horváth, P./Mayer, R. (1995), S. 59; Götze, U. (1997), S. 144.

[37] Vgl. Michel, R./Torspecken, H.-D./Jandt, J. (2004), S. 260.

[38] Vgl. Nadig, L. (2000), S. 10f.

[39] Vgl. Ropers, J. (2006), S. 9; Baier, J. (2002), S. 63.

[40] Vgl. Horváth, P. (1991), S. 1; Jossé, G. (2006), S. 192.

[41] Horváth, P. (1991), S. 1.

[42] Vgl. Müller, A. (1992), S. 59.

[43] Vgl. Kremin-B., B. (1998), S. 30; Coenenberg, A. G. (2003), S. 26f.

[44] Vgl. Reinecke, S./Tomczak, T. (2006), S. 774; Barth, T./Barth, D. (2008), S. 315f.

[45] Vgl. Renner, A. (1991), S. 97; Horváth, P. (1998), S. 84.

[46] Vgl. Ropers, J. (2006), S. 8; Remer, D. (2005), S. 3; Cervellini, U. (1991), S. 227.

[47] Vgl. Pagel, S. (2003), S. 49; Kaplan, R. S./Cooper, R. (1999), S. 22; Winkler, H. (2005), S. 332.

[48] Vgl. Coenenberg, A. C. (2003), S. 26f.

[49] Vgl. Glaser, H. (1991), S. 228; Ewert, R./Wagenhofer, A. (2005), S. 271ff.; Coners, A./Weiß, B. (2008), S. 44.

[50] Vgl. Schulze, M (2007), S. 108; Brombach, K./Walter, W. (1998), S. 242

[51] Vgl. Ebert, G. (2004), S. 215; Trumpfheller, M. (2002), S. 479; Mayer, R. (1991), S. 212.

[52] Vgl. Freidank, C.-C. (2008), S. 371; Huch, B./Behme, W./Ohlendorf, T. (2004), S. 32.

[53] Vgl. Reckenfelderbäumer, M. (1998), S. 32.

[54] Vgl. Nüchter, N. P. (1999), S. 226; Strecker, A. (1991), S. 31.

[55] Vgl. Mayer, R. (1998), S. 135; Mayer, R./Brenner, M. (2009), S. 158; Wilkens, K. (2004), S. 499.

[56] Vgl. Freidank, C.-C. (2008), S. 371; Wilkens, K. (2004), S. 499; Riebel, P. (1994), S. 704.

[57] Vgl. Olfert, K, (2008), S. 338ff.; Wilkens, K. (2004), S. 502.

[58] Vgl. Remer, D. (2005), S. 7; Gadatsch, A./Mayer, E. (2006), S. 444.

[59] Vgl. Keun, F./Prott, R. (2008), S. 255; Becker, T. (2005), S. 198.

[60] Vgl. Sasse, A. (2002), S. 194; Freidank, C.-C. (2008), S. 371.

[61] Vgl. Horváth, P. (1998), S. 84; Coenenberg, A. G./Fischer, T. M. (1995), S. 23.

[62] Vgl. Macha, R. (2007), S. 154; Strecker, A. (1991), S. 31.

[63] Vgl. Plötner, O./Sieben, B./Kummer, T.-F. (2008), S. 110; Rudorfer, M. (2005), S. 214.

[64] Vgl. Olfert, K. (2008), S. 359; Baier, J. (2002), S. 68.

[65] Vgl. Jung, H. (2007), S. 97; Reckenfelderbäumer, M. (1998), S. 36.

[66] Vgl. Ropers, J. (2006), S. 19f.; Olfert, K. (2008), S. 358ff.

[67] Vgl. Rudorfer, M. (2005), S. 214; Keun, F./Prott, R. (2008), S. 255; Baumeister, A. (2007), S. 259.

[68] Vgl. Rudorfer, M. (2005), S. 214.

[69] Vgl. Mayer, R. (1998), S. 133.

[70] Vgl. http://www2.horvath-partners.com/Prozesskostenrechnung.578+M5c50842c46a.0.html

[Zugriffsdatum: 30.11.09]

[71] Vgl. Brühl, R. (2004), S. 261; Kaplan, R. S./Cooper, R. (1999), S. 137.

[72] Vgl. Zimmermann, W./Fries, H.-P./Hoch, G. (2004), S. 238; Lorson, P. (1993), S. 276.

[73] Vgl. Coenenberg, A. G./Fischer, T. M. (1991), S. 25; Götze, U./Meyerhoff, J. C. (1993), S. 67.

[74] Vgl. Becker, T. (2008), S. 203; Weiß, M. (2006), S. 132.

[75] Vgl. Preißler, P. (2005), S. 189; Walter, W./Wünsche, I. (2005), S. 301.

[76] Vgl. Lorson, P. (1993), S. 276; Plötner, O./Sieben, B./Kummer, T.-F. (2008), S. 110.

[77] Vgl. Posluschny, P. (2008), S. 95; Reckenfelderbäumer, M. (1998), S. 31.

[78] Vgl. Brombach, K./Walter, W. (1998), S. 245; Steger, J. (2006), S. 541; Kremin-B., B. (1998), S. 34.

[79] Vgl. Götze, U. (2007), S. 219; Ewert, R./Wagenhofer, A. (2005), S. 691; Lorson, P. (1993), S. 267f.

[80] Vgl. Bronner, A. (1996), S. 137; Lorson, P. (1993), S. 278; Zell, M. (2008), S. 107.

[81] Vgl. Freidank, C.-C. (2008), S. 371; Zimmermann, W./Fries, H.-P./Hoch, G. (2004), S. 238.

[82] Vgl. Lorson, P. (1993), S. 257; Reckenfelderbäumer, M. (1998), S. 34.

[83] Vgl. Michel, R./Torspecken, H.-D./Jandt, J. (2004), S. 264f.; Langenbeck, J. (2008), 195ff.

[84] Vgl. Macha, R. (1998), S. 210; Keilus, M./Maltry, H. (2006), S. 187; Macha, R. (2007), S. 154.

[85] Vgl. Wilkens, K. (2004), S. 505; Kamiske, G. F./Brauer, J.-P. (2008), S. 208; Warnick, B. (1995), S. 189.

[86] Vgl. Macha, R. (2007), S. 154; Braun, S. (1999), S. 37.

[87] Vgl. Sahl, N. (1998), S. 80; Nadig, L. (2000), S. 17; Herbig, B. (2006), S. 53; Steger, J. (2006), S. 540.

[88] Vgl. Walter, W./Wünsche, I. (2005), S. 157; Brombach, K./Walter, W. (1998), S. 245ff.

[89] Vgl. Hentze, J./Heinecke, A./Kammel, A. (2001), S. 477; Jäger, S.-C. (2009), S. 29f.

[90] Vgl. Szymkowiak, T./Schulte T., M. (2004), S. 16.

[91] Vgl. Jórasz, W. (1996), S. 263; Reckenfelderbäumer, M. (1998), S. 23.

[92] Vgl. Jung, H. (2007), S. 97; Olshagen, C. (1991), S. 36; Hellerforth, M. (2007), S. 71.

[93] Vgl. Ropers, J. (2006), S. 20; Remer, D. (2005), S. 59; Lorson, P. (1993), S. 275.

[94] Vgl. Götze, U. (1997), S. 147; Posluschny, P. (2008), S. 99.

[95] Vgl. Michel, R./Torspecken, H.-D./Jandt, J. (2004), S. 268; Mayer, R. (1991), S. 217.

[96] Vgl. Mayer, R. (1998), S. 12; Coners, A. (2003), S. 255; Langenbeck, J. (2008), S. 200.

[97] Vgl. Lorson, P. (1993), S. 276.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten

Details

Titel
Merkmale und Methodik der Prozesskostenrechnung
Hochschule
Hochschule Albstadt-Sigmaringen; Sigmaringen
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
49
Katalognummer
V203072
ISBN (eBook)
9783656295464
ISBN (Buch)
9783656297420
Dateigröße
1881 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
merkmale, methodik, prozesskostenrechnung
Arbeit zitieren
Daphne Efremidis (Autor), 2009, Merkmale und Methodik der Prozesskostenrechnung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203072

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Merkmale und Methodik der Prozesskostenrechnung



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden