Lernraum - architektonische Bedingungen für einen zeitgenössischen Unterricht


Seminararbeit, 2010
23 Seiten, Note: 1,00

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die heutigen Schulen als Erbe der Disziplinargesellschaft

Verschiedene reformpädagogische Ansätze

Die Institution Schule im Übergang zur Kontrollgesellschaft

Lernen als Umweltbeziehung
Architektur als Umwelt
Das Verhalten als Beziehungsfeld

Raum-Lernen
Bewegung schafft Raum - durch Bewegung lernen
Gehend lernen

Körper - Raum

Literaturverzeichnis:

Einleitung

Die Notwendigkeit von Schulreformen war und ist immer wieder zentrales Thema unserer Gesellschaft. Dabei beginnt man auch in der aktuellen Schuldebatte darüber nachzudenken, welche architektonischen Bedingungen für einen zeitgenössischen Unterricht, der sich durch Methodenvielfalt und selbständiges Lernen auszeichnet, notwendig sind. Die Kritik wendet sich vor allem gegen den klassischen Schultyp des 19. Jahrhunderts, in dem klar abgetrennte Klassenzimmer entlang eines langen Ganges aufgereiht sind.[1] Dieser Schultyp diente vor allem der Disziplinierung und der Ausbildung von Arbeitskräften für die Arbeitswelt des 19. Jahrhunderts, für die Fabriken. Er wurde vom Philosophen und Historiker Michel Foucault in seinem Buch „Überwachen und Strafen“ eingehend analysiert. Es ist der Schultyp der Disziplinargesellschaft, die Foucault dem 18. und 19. Jahrhundert zuordnet.[2] Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erreicht dieser Schultyp seinen Höhepunkt. Zeitgleich entwickeln sich um die Jahrhundertwende verschiedene neue pädagogische Ansätze und Strömungen, die heute unter dem Begriff der Reformpädagogik genannt werden. Die Interessen, die hinter den verschiedenen reformpädagogischen Ansätzen standen und stehen, konnten und können sehr unterschiedlich sein. Alle teilen sie jedoch die Ablehnung der alten, autoritären Schule, die Foucault unter anderem mit dem Gefängnis und der Kaserne verglichen hat.

Die heutigen Schulen als Erbe der Disziplinargesellschaft

In „Überwachen und Strafen“ analysiert Foucault die „Disziplinargesellschaft“ des 18. und 19. Jahrhunderts, welche der Schule und anderen Institutionen, wie z.B.: den Krankenhäusern, der Familie, der Kirche und vor allem dem Gefängnis, die Aufgabe der Disziplinierung überträgt. Dabei werden die Individuen geordnet, indem ihnen ein Rang innerhalb einer Klassifizierung zugeordnet wird:

„Schülerreihen in der Klasse, Korridore, Kurse; jeder erhält bei jeder Aufgabe und bei jeder Prüfung einen Rang zugewiesen - von Woche zu Woche, von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr; Gleichschaltung der verschiedenen Altersklassen; Abfolge des Lehrstoffs und der behandelten Fragen in der Ordnung zunehmender Schwierigkeit. Und in diesem System obligatorischer Gleichschaltungen erhält jeder Schüler nach seinem Alter, seinen Leistungen, seinem Benehmen bald diesen Rang und bald einen andern; (...) Die Organisation eines seriellen Raumes war eine der großen technischen Mutationen des Elementarunterrichts, der das traditionelle System (ein Schüler arbeitet einige Minuten lang mit dem Lehrer, während die ungeordnete Masse der anderen ohne Aufsicht müssig ist und wartet) abgelöst hat. Indem er individuelle Plätze zuwies, hat er die Kontrolle eines jeden und die gleichzeitige Arbeit aller möglich gemacht. Er hat eine neue Ökonomie der Lernzeit organisiert. Er hat den Schulraum zu einer Lernmaschine umgebaut - aber auch zu einer Überwachungs-, Hierarchisierungs-, Belohnungsmaschine.“[3]

Foucault erwähnt die Architektur als wesentlichen Bestandteil dieser Disziplinen:

„Indem sie die 'Zellen', die 'Plätze' und die 'Ränge' organisieren, fabrizieren die Disziplinen komplexe Räume aus Architektur, Funktionen und Hierarchien.“[4]

Architektur ist also ein wesentliches Element unserer Gesellschaftsordnung und muss folglich verändert werden, wenn sich unsere Gesellschaft verändert. Gerade im Schulbetrieb wäre aber sogar noch mehr gefordert als eine bloße „Anpassung“ der Architektur an unsere heutige Gesellschaft. Schulen sollen Kinder und Jugendliche nicht auf die heutige (Arbeits-) Welt vorbereiten, sondern auf die Gesellschaft von morgen. In diesem Sinne müsste Schularchitektur sogar visionär sein. Die Praxis sieht leider anders aus: Aus Gründen der Kostenersparnis werden Schulen viel zu selten gut geplant und auf die Bedürfnisse der Schülerinnen angepasst. Oft ist es sogar so, dass Schulen in Gebäuden untergebracht sind, die ursprünglich gar nicht als Schulen erbaut wurden. Schulen wurden unter anderem in ehemaligen adaptierten Fabriksgebäuden[5] oder Spitälern[6] untergebracht. Beides (Fabrik und Krankenhaus), sind Institutionen, die Foucault, neben der Schule Träger als der institutionalisierten Disziplinierung nennt. Das obige Zitat verdeutlicht, dass die Disziplinen, (zu denen in der Disziplinargesellschaft Krankenhäuser ebenso gehören, wie Schulen und Fabriken), Raum mittels ähnlichen architektonischen und technischen Mitteln gestalten und organisieren. Die Schulglocke, die sich parallel zur Fabriksglocke entwickelte, ist ein besonders anschauliches solches Element, das der Organisation und Strukturierung von Zeit dient. Ein weiteres oft angewandtes Element ist eine architektonische Anordnung, die über Blickachsen Überwachung ermöglicht. Foucault hat dieses Prinzip anhand der Architektur von Gefängnissen, die die ständige Überwachung der Häftlinge ermöglicht, dargestellt. Im Klassenzimmer wiederholt sich diese gleichgeschaltete Anordnung der Schülerinnen, die alle zum Katheter hin ausgerichtet sind. Solange sich die Lehrperson nicht der Tafel zuwendet, kann sie die Schülerinnen so ständig überwachen. So vergleicht Foucault die Rolle der Lehrerinnen auch mit der Rolle der Wärter im Gefängnis oder mit den Aufsehern der Arbeiterinnen in den Fabriken. Im Frontalunterricht sind die Schülerinnen dem Blick der Lehrperson ständig ausgesetzt. Foucault beschreibt diesen Überwachungsaspekt als ein wesentliches Element der Disziplinargesellschaft.[7]

Erst langsam kann diese Situation in Schulen heute z.B. durch das Einführen von Freiarbeit, Freiarbeitssequenzen und Freiarbeitsräumen verändert werden. innovative, neue Schulbauten verfügen über eigene Freiarbeitszonen, die beispielsweise mit Bibliotheken gekoppelt sind.

Veränderte Raumkonzepte gehen notwendigerweise mit neuen pädagogischen Konzepten einher. immer wieder wird gefordert, dass Pädagogik und Architektur zusammenarbeiten müssen. Klassenraum und Schulgebäude werden neben den Eltern und Lehrerinnen zudem als 'dritter Pädagoge' bezeichnet. Wenn Architektur Teil der Pädagogik ist, können umgekehrt auch pädagogische Konzepte, Stundenpläne und Regelungen als Teil der Schularchitektur betrachtet werden. Nicht umsonst sprechen wir beispielsweise von Studienplanarchitektur. Auch Foucault beschreibt, parallel zur Organisation des seriellen Raumes, die Organisation der Lernzeit[8], die durch das Läuten der Schulglocke in Stunden gegliedert ist. Der Lernstoff wird im Rahmen der Lehrpläne Monaten, Semestern und Jahren zugeteilt. Diese Zeitabschnitte entsprechen wiederum den Jahrgängen, Klassen und somit dem Rang der Schülerinnen.

Verschiedene reformpädagogische Ansätze

Der schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi (1746 -1827), ein Wegbereiter der späteren Reformpädagogik, stellte schon früh die Entwicklung und Förderung des einzelnen Kindes in den Vordergrund. Damit wendet er sich von der Schule der Disziplinargesellschaft, in der es um Gleichschaltung innerhalb einer Ordnung und um die Zuordnung von Rängen geht, ab.[9] Der deutsche Pädagoge Friedrich August Fröbel (1782 -1852), ein Schüler Pestalozzis, stellte das spielerische Lernen und die Freiarbeit ins Zentrum seiner Pädagogik. Er gilt heute als Erfinder des Kindergartens.[10] Der Anthropologen Rudolf Steiner (1861-1925) betonte die Bedeutung von architektonischer Gestaltung und von Raumstrukturen für die Pädagogik.[11] Die Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870-1952) erkannte, wie einige ihrer Zeitgenossen, dass Kinder einen anderen Zugang zu Realität und zu ihrer Umwelt haben. Das veranlasste sie zu ihrem Bemühen eine geeignete Umwelt, eigenen Räume und ein spezielles Lernumfeld für Kinder zu gestalten.[12] Unter anderem entwarf sie kleine Möbel und Werkzeuge, die der kindlichen Größe angepasst waren.[13]

Das Entwicklungsmodell des Schweizer Entwicklungspsychologen Jean Piaget (1896­1980) fand Eingang in die, von Rebecca und Mauricio Wild 1977 gegründete „aktive Schule“. Jean Piaget war Begründer der Genfer Theorie der kognitiven Entwicklung. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht ein aktives Menschenbild. Ihm zufolge entwickeln sich Menschen in Interaktion mit ihrer Umwelt. Die Ursache, bzw. treibende Kraft hinter diesem Prozess geht vom handelnden Individuum, das sich selbst konstruiert, aus. Diese Interaktion zwischen Umwelt einerseits, und aktivem Individuum anderseits, zwischen Umweltabhängigkeit und Selbstkonstruktion, unterscheidet Piagets Theorie sowohl vom Nativismus, als auch von deterministischen Menschenbildern. Fähigkeiten sind dem Menschen also weder angeboren, noch werden sie als bloße Reaktion auf die Umwelt entwickelt.[14]

Die Arbeit der in diesem Absatz genannten PädagogInnen fließt noch heute in die aktuellen Schuldebatten ein. Elemente ihrer Lehre werden teilweise auch vom Regelschulwesen übernommen.

Die Institution Schule im Übergang zur Kontrollgesellschaft

Spätestens seit Beginn des 20. Jahrhundert wird die Institution Schule also ständig reformiert. Der französische Philosoph Gilles Deleuze diagnostizierte diese ständigen Reformen als Symptom einer allgemeinen Krise der Institution Schule und anderer Institutionen der Disziplinargesellschaft:

„Eine Reform nach der anderen wird von den zuständigen Ministern für notwendig erklärt: Schulreform, Industriereform, Krankenhausreform, Armeereform, Gefängnisreform. Aber jeder weiß, dass diese Institutionen über kurz oder lang am Ende sind. Es handelt sich nur noch darum, ihre Agonie zu verwalten und die Leute zu beschäftigen, bis die neuen Kräfte, die schon an die Türe klopfen, ihren Platz eingenommen haben. Die Kontrollgesellschaften sind dabei, die Disziplinargesellschaften abzulösen.“[15]

Wie ändert sich also das Lernen mit dem Übergang der Disziplinargesellschaft zur Kontrollgesellschaft? Wie kann man sich die Überwindung der Institution Schule vorstellen?

Was sich also mit dem Verlassen der Disziplinargesellschaft ändert, ist der Modus des Lernens im Rahmen der Institution Schule. Lernen findet darüber hinaus nicht nur in der Schule statt sondern kann als allgemeiner Prozess, den Menschen ständig in Interaktion mit ihrer Umwelt durchlaufen, verstanden werden. Bleiben wir aber vorerst im Rahmen der Institution. Im obigen Zitat diagnostiziert Deleuze das Ende der Disziplinargesellschaft und den Eintritt in die Kontrollgesellschaft. Dabei spricht er vom Untergang der Institutionen. Gemeint ist damit die Auflösung der Institution als Einschließungsmilieu. Foucault verwendet den Begriff des Einschließungsmilieus für ebendiese Institutionen, die Träger der Disziplinen sind: Schulen, Fabriken, Gefängnisse, Spitäler usw.. Die Institutionen bilden eine Abfolge, die Menschen im Laufe des Lebens durchschreiten. Man ist immer in einem Milieu eingeschlossen: Zuerst in der Schule, dann in der Fabrik, dazwischen im Spital usw. Jeder Aufenthalt in einem dieser Milieus bildet für sich einen zeitlich und räumlich abgegrenzten Lebensabschnitt. Ein Milieu schließt das andere aus. (Man kann nicht gleichzeitig in der Fabrik und in Schule sein.) Heute wandeln sich diese Institutionen indem sie sich öffnen, ausweiten und sich in den neuen Kontrollmechanismen aufösen. Dabei weist Deleuzes Bezeichnung „Kontrollgesellschaft“ schon darauf hin, dass dieser Prozess nicht gerade zu einer freieren und selbstbestimmteren Gesellschaft führt, wie sie somanche(r) ReformpädagogIn vielleicht vor Augen hatte:

„Denn allmählich entwickeln sich neue Typen der Sanktionierung, der Erziehung und der Krankenpflege. Offenen Krankenhäuser, häusliche Krankenpflege etc. sind nichts Neues mehr. Und es ist absehbar, daß die Ausbildung nicht länger ein geschlossenes Milieu bleiben wird, das sich von der Arbeitswelt als anderem geschlossenen Milieu unterscheidet, sondern daß beides verschwinden wird zugunsten einer schrecklichen permanenten Fortbildung, einer kontinuierlichen Kontrolle, welcher der Arbeiter-Gymnasiast oder der leitende Angestellte-Student unterworfen sein wird.“[16]

„Wir treten ein in die Kontrollgesellschaften, die nicht mehr durch Internierung funktionieren, sondern durch unablässige Kontrolle und unmittelbare Kommunikation.“[17]

Deleuze betont den Aspekt der Kontrolle und macht dadurch klar, dass die Öffnung und Auflösung der Institutionen nicht mit einer Öffnung der Gesellschaft, also mit dem Abbau von Ausschlussmechanismen zu verwechseln ist. Es handelt sich bloß um einen Umstrukturierungsprozess, in dem die bisherigen Disziplinar- und Internierungstechniken, die sich meinst direkt an den Körper richteten (z.B.: Erziehung der Körper durch Einsperren, körperliche Züchtigung, Übungen), durch neue Technologien der Kontrolle und der Kommunikation ersetzt werden. Ein sehr anschauliches Beispiel für diesen Wandel, ist der Einsatz von elektronischen Fußfesseln. Der Einsatz von elektronischen Fußfesseln wurde im Juli 2010 auch für Österreich beschlossen.[18]

Foucault hat die Institution Gefängnis zum zentralen Untersuchungsgegenstand seines Buches „Überwachen und Strafen“ gemacht. Das Gefängnis steht dabei auch exemplarisch für die anderen Institutionen der Disziplinargesellschaft:

„Was ist denn daran verwunderlich wenn das Gefängnis den Fabriken, den Schulen, den Kasernen, den Spitälern gleicht, die allesamt den Gefängnissen gleichen?“[19]

Am Beispiel Gefängnis lässt sich deswegen gut mit aktuellen Beobachtungen anknüpfen.

Bei der Fussfessel handelt es sich um eine Öffnung der Institution Gefängnis. Der (meist auf Bewährung entlassene) Häftling kann das Gefängnis zwar physisch verlassen, steht aber trotzdem unter 'unablässiger Kontrolle'[20] der Institution und in unmittelbarer Kommunikation'[21] mit derselben. Die Öffnung/ Auflösung der Institution kommt so auch der Ausweitung derselben gleich. Über den am Fuß befestigten Sender kann der Häftling, der sich nur an bestimmten Orten aufhalten darf, und dessen Tages und Wochenablauf vorgeschrieben wird (Arbeit, einkaufen usw.

[...]


[1] z.B.: Wojciech, 2010

[2] Vgl. Deleuze, 1993:254

[3] Foucault 1976:188

[4] Ebenda 190

[5] z.B.: Das Gymnasium Wien 14 befindet sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen „Odolfabrik“.

[6] z.B. Der Campus der Universität Wien wurde im Areal des ehemaligen allgemeinen Krankenhauses eingerichtet.

[7] Vgl Foucault, 1976: 221ff

[8] Vgl. Foucault, 1976: 188

[9] Ebenda

[10] Vgl. Brosterman, 1997: 30

[11] Vgl.Moroder, 2007: 36

[12] Vgl. Elkind, 1978:587

[13] Ebenda: 588 f

[14] Vgl. Montada: 290ff

[15] Deleuze, 1993: 255

[16] Deleuze, 1993: 250f

[17] Deleuze, 1993: 250

[18] Vgl. derStandard.at, 9.07.2010

[19] Foucault, 1976:292

[20] Vgl. Deleuze, 1993:251

[21] Vgl. Ebenda

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Lernraum - architektonische Bedingungen für einen zeitgenössischen Unterricht
Hochschule
Akademie der bildenden Künste Wien  (Institut für künstlerisches Lehramt)
Veranstaltung
Architektur und Umweltgestaltung
Note
1,00
Autor
Jahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V203122
ISBN (eBook)
9783656296294
ISBN (Buch)
9783656295983
Dateigröße
3316 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Raum, Pädagogik, Schule, Lernen
Arbeit zitieren
Cornelia Hauer (Autor), 2010, Lernraum - architektonische Bedingungen für einen zeitgenössischen Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203122

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