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Klassifizierung von Leasingverhältnissen nach HGB

Titre: Klassifizierung von Leasingverhältnissen nach HGB

Dossier / Travail , 2012 , 20 Pages , Note: 1,8

Autor:in: Bartosch Kaminski (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

1. Einleitung
Leasing ist mittlerweile in der deutschen Wirtschaft fest etabliert und erreichte im
Jahre 2011 ein Investitionsvolumen von 48,54 Mrd. € und eine
Leasing-Quote von 21,8 % bei den Investitionen für Aufrüstung.
Problematisch ist jedoch die Zurechnung und Klassifizierung des
Leasings.

Ziel der Hausarbeit ist es die Klassifizierung von Leasingverhältnissen, gemäß dem
HGB bzw. nach der deutschen Rechtsprechung, darzustellen und zu zeigen, wie das
Leasing zurechnungs- und bilanztechnisch zu behandeln ist.
Zunächst wird in den Grundlagen der Begriff Leasing definiert und die
grundlegenden Begriffe, die in Verbindung mit diesem stehen erläutert. Es folgt die
Untersuchung zur rechtlichen Einordnung von Leasing. Auf Basis der rechtlichen
Einordnung folgt anschließend die Klärung der Zurechnung beim Leasinggeber bzw.
Leasingnehmer und die daraus entstehenden Folgen für die Beteiligten, d.h wie die
Leasingobjekte bzw. –verträge zu behandeln und zu bilanzieren sind. Die Arbeit
beschränkt sich bei der Bewertung und Bilanzierung von Leasingobjekten lediglich
auf das Finanzierungsleasing und verzichtet auf Sonderfälle oder ähnliches. Das
Ende der Arbeit besteht aus einem kurzen Fazit. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Definition

2.2 Grundsätze und rechtliche Einordnung

3. Zurechnung

3.1 Vollamortisation

3.2 Teilamortisation

4. Bilanzierung

4.1 wirtschaftliches Eigentum beim Leasinggeber

4.2 wirtschaftliches Eigentum beim Leasingnehmer

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Klassifizierung von Leasingverhältnissen gemäß dem HGB beziehungsweise der deutschen Rechtsprechung darzustellen und zu zeigen, wie Leasing zurechnungs- und bilanztechnisch zu behandeln ist.

  • Grundlegende Begriffsbestimmung von Leasing
  • Rechtliche Einordnung und Zurechnungsprinzipien
  • Unterscheidung zwischen Vollamortisations- und Teilamortisationsverträgen
  • Bilanzierung beim Leasinggeber
  • Bilanzierung beim Leasingnehmer

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition

Der Begriff Leasing stammt aus dem Englischen „lease“ – Miete, Pacht ab. Leasing beschreibt dabei die Überlassung von Mobilien oder Immobilien gegen Entgelt. Der zu vermietende Gegenstand wird durch den sogenannten Leasinggeber (z.B. eine Leasinggesellschaft) an einen Leasingnehmer (z.B. Unternehmen) gegen Entgelt und auf Basis eines Vertrages (Leasingvertrag) zur Nutzung bereitgestellt. Zusätzlich lässt sich der Begriff Leasing im Hinblick auf Leasinggeber (direktes bzw. indirektes Leasing) und Leasingdauer (Operate- bzw. Finanzierungsleasing) differenzieren.

Beim direkten Leasing ist der Hersteller des Leasing-Gegenstandes auch der Leasinggeber. Im Gegensatz wird beim indirekten Leasing der Leasinggegenstand über eine Leasinggesellschaft, eine dritte Partei, an den Leasingnehmer vermittelt.

Das Operate- Leasing entspricht normalen Mietverträgen und beschreibt eine kurzfristige Vermietung des Leasinggegenstandes. Diese Verträge können von den Vertragspartnern jederzeit, unter Berücksichtigung der vertraglichen Kündigungsfrist, gekündigt werden. Langfristige Leasingverträge mit einer Mindestvertragslaufzeit werden als Finanzierungsleasing oder auch Finance- Leasing bezeichnet. Während der Mindestvertragslaufzeit können diese Verträge nicht gekündigt werden.

Eine Sonderform des Leasings ist das „Sales-and-back-Leasing“. Bei dieser Art von Leasing verkauft der Leasinggeber den Leasinggegenstand an den Leasingnehmer, um diesen dann vom Leasingnehmer wieder zurückzuleasen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung des Leasings in Deutschland und definiert die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Bilanzierung und Zurechnung.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den Begriff Leasing und grenzt verschiedene Leasingarten sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Zurechnung ab.

3. Zurechnung: Hier werden die Kriterien für die Zurechnung von Leasingobjekten bei Vollamortisations- und Teilamortisationsverträgen im Detail analysiert.

4. Bilanzierung: Dieses Kapitel beschreibt die bilanzielle Behandlung des Leasinggegenstandes abhängig davon, ob das wirtschaftliche Eigentum beim Leasinggeber oder Leasingnehmer liegt.

5. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Notwendigkeit der durch den BFH geschaffenen Kriterien für eine korrekte bilanzielle Bewertung von Leasingverhältnissen.

Schlüsselwörter

Leasing, HGB, BFH, Zurechnung, Bilanzierung, Finanzierungsleasing, Vollamortisation, Teilamortisation, Wirtschaftliches Eigentum, Operate-Leasing, Leasinggeber, Leasingnehmer, Grundmietzeit, Abschreibung, Vertragsgestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die komplexe Problematik der Klassifizierung und bilanztechnischen Zurechnung von Leasingverhältnissen innerhalb der deutschen Unternehmensrechnung nach HGB.

Was sind die zentralen Themenfelder dieser Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der rechtlichen Einordnung von Leasingverträgen, der Zurechnung nach dem Konzept des wirtschaftlichen Eigentums sowie der konkreten bilanziellen Erfassung.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis der Rechtsprechung aufzuzeigen, wie Leasinggegenstände korrekt zurechnungs- und bilanztechnisch zu behandeln sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt bei der Untersuchung zum Einsatz?

Es erfolgt eine deskriptive Analyse und Aufarbeitung der relevanten BFH-Urteile, Erlasse und finanzwirtschaftlichen Grundlagen zur Leasingbilanzierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Voll- und Teilamortisationsverträgen sowie die detaillierte Darstellung der Bilanzierung bei Leasinggebern und Leasingnehmern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Ausarbeitung am besten?

Zentrale Begriffe sind Leasing, Zurechnung, wirtschaftliches Eigentum, Vollamortisation, Teilamortisation, HGB und BFH-Rechtsprechung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Vollamortisation und Teilamortisation entscheidend?

Die Unterscheidung ist entscheidend, da sie maßgeblich darüber bestimmt, wer das Risiko der Wertminderung trägt und wer das Leasingobjekt bilanzieren muss.

Welche Rolle spielen die BFH-Erlasse für die Bilanzierung?

Da das HGB selbst keine spezifischen Regeln für Leasing bietet, bilden die BFH-Erlasse das zentrale Regelwerk für die Zurechnung und Bewertung von Leasingverhältnissen.

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Résumé des informations

Titre
Klassifizierung von Leasingverhältnissen nach HGB
Université
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Note
1,8
Auteur
Bartosch Kaminski (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
20
N° de catalogue
V203136
ISBN (ebook)
9783656296270
ISBN (Livre)
9783656297871
Langue
allemand
mots-clé
Klassifizierung Leasing HGB Bartosch Kaminski Leasingverhältnisse 2012
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bartosch Kaminski (Auteur), 2012, Klassifizierung von Leasingverhältnissen nach HGB, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203136
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Extrait de  20  pages
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