Die Bedeutung von Apps für Android nimmt stetig zu. Wodurch es wichtig ist, sich mit der Entwicklung dieser auseinander zusetzen. Da es sich bei der Entwicklung für mobile Geräte allerdings um eine andere Disziplin handelt, müssen andere Gedanken und Programme verwendet werden. Viele App Entwickler lassen dies außen vor und entwickeln nach ihrem eigenen Muster. Diese Arbeit vermittelt einen Einblick in die Entwicklung, indem wichtige Hilfsprogramme und Design-Richtlinien vorgestellt werden. Anschließend werden die Möglichkeiten der Entwicklung abseits der Standard-Entwicklungsform, der Android SDK, an einem praktischen Beispiel untersucht. Damit wird ein Weg aufgezeigt, um Apps effizient und sinnvoll zu entwickeln. Mithilfe der Generatoren können auch Apps gestaltet werden, bei denen weniger (oder anderes) technisches Wissen notwendig ist. Diese Arbeit kann verwendet werden um einen Überblick über die momentan vorhandenen Technologien, Richtlinien und Hilfsprogramme zu bekommen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
1.1 Motivation
1.2 Problembeschreibung
1.3 Ziele der Arbeit
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Entwicklung mit der Android SDK
2.1 Android-SDK
2.2 Tools
2.3 Vertreibung der App
3 Richtlinien
3.1 Android Design Guideline
3.2 Allgemeine Design Richtlinien
4 App Generierung
4.1 Projektbeschreibung
4.2 Android SDK (Referenz)
4.3 (Native) WebApps
4.4 Adobe AIR
4.5 Inhaltsbasierte Generatoren
4.6 Vergleich der Ergebnisse
4.7 Versionen
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht effiziente Methoden zur Entwicklung von Android-Applikationen, um Qualität zu steigern, Fehler zu minimieren und eine konsistente Nutzererfahrung zu gewährleisten. Dabei werden sowohl native Ansätze als auch alternative Generierungsformen kritisch hinsichtlich ihrer Eignung und Design-Konformität analysiert.
- Effiziente Entwicklungsmethoden mittels Android SDK
- Bedeutung von Android Design Guidelines für die User Experience
- Vergleich nativer Programmierung mit Web-basierten Frameworks
- Einsatz von Inhaltsbasierten App-Generatoren
- Technische Analyse am Beispiel einer Kamera-Applikation
Auszug aus dem Buch
4.1 Projektbeschreibung
Um gleiche Voraussetzungen zu schaffen, gilt dieselbe Projektbeschreibung für alle Implementierungen. Dabei werden auch gerätespezifische Funktionen berücksichtigt. Da es allerdings vorkommen kann, dass manche Entwicklungsmethoden spezielle Funktionen nicht unterstützen, sollte die folgende Beschreibung als Zielspezifikation verstanden werden, von welcher in begründeten Fällen auch etwas abgewichen wird.
Es soll eine einfache Kamera Applikation umgesetzt werden. Dafür zeigt der Hintergrund der App das aktuelle Kamerabild an. Mit dem Auslösen Button, soll das aktuelle Bild auf der SD Karte gespeichert werden. Wobei die Speicherung nicht im DCIM-Ordner, sondern in einem eigenen Ordner für die App im Pictures Bereich, erfolgen soll. Diese Abkoppelung der Ordner soll die Bilder der Apps nicht mit den eigentlichen Kameraaufnahmen durcheinanderbringen. Damit werden auch andere Apps, die bei einer Kameraaufnahme automatisch im Hintergrund aktiv werden, nicht ausgeführt und es bleibt eine Abschottung der Ergebnisse erhalten.
Außerdem soll es die Möglichkeit geben, eine Auflistung der aufgenommenen Fotos anzuzeigen. Es ist nicht nötig, diese aufgelisteten Bilder in irgendeiner Form zu verändern. Es reicht die Auflistung mithilfe von kleineren Darstellungen der Bilder in einem scroll-baren Container.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Motivation für die App-Entwicklung auf Android und definiert die grundlegenden Begriffe sowie die Ziele und den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2 Entwicklung mit der Android SDK: Es wird die Standard-Entwicklungsroutine unter Verwendung des Android SDK vorgestellt und auf essenzielle Werkzeuge zur Fehlersuche und Optimierung eingegangen.
3 Richtlinien: Dieses Kapitel beschreibt Android-spezifische Designvorgaben sowie allgemeine Usability-Prinzipien, um eine intuitive und konsistente Bedienung auf mobilen Geräten zu ermöglichen.
4 App Generierung: Hier werden alternative Entwicklungsansätze zu nativer Programmierung anhand einer Kamera-App praktisch verglichen und evaluiert.
5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die untersuchten Entwicklungsmethoden und stellt die Bedeutung der Einhaltung plattformspezifischer Design-Richtlinien heraus.
Schlüsselwörter
Android, App-Entwicklung, Android SDK, Design Guidelines, Usability, WebApps, PhoneGap, Titanium, Adobe AIR, App-Generatoren, Kamera-App, Software-Engineering, mobile Geräte, Programmierung, Performance.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?
Die Bachelorarbeit behandelt die effiziente Entwicklung von Android-Apps und analysiert dabei verschiedene technologische Ansätze von der nativen Entwicklung bis hin zu App-Generatoren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind der Entwicklungsprozess mit dem Android SDK, die Einhaltung von Design-Richtlinien für mobile Endgeräte und der Vergleich alternativer Implementierungsmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Bachelorarbeit?
Das Ziel ist die Erforschung effizienter Programmier- und Entwicklungsprozesse, die zu fehlerarmen und benutzerfreundlichen Anwendungen führen, die sich harmonisch in die Android-Plattform einfügen.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?
Die Methode umfasst eine theoretische Fundierung durch Literaturrecherche sowie eine praktische Analyse durch die Implementierung identischer App-Funktionalitäten mit unterschiedlichen Technologien.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der nativen SDK-Entwicklung, die Erörterung von Design-Guidelines sowie die praktische Umsetzung und Evaluation verschiedener Alternativtechnologien anhand einer Kamera-App.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Android, SDK, Design Guidelines, Usability, App-Generatoren und mobile Softwareentwicklung beschreiben.
Warum ist das Design bei Android-Apps so wichtig?
Da Android auf einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte läuft, stellen die Design-Richtlinien sicher, dass Nutzer ein einheitliches und konsistentes Erlebnis über verschiedene Apps hinweg erfahren.
Sind App-Generatoren eine vollwertige Alternative zur nativen Programmierung?
Laut der Arbeit sind sie dies meist nicht, da sie oft nur eingeschränkten Zugriff auf gerätespezifische Funktionen bieten und häufig die plattformspezifische Design-Philosophie vernachlässigen.
- Citation du texte
- Dominik Oberhumer (Auteur), 2012, Entwicklung von Apps für Android, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203183