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Die Motivation hinter der Arbeit in Projekten der integrierten psychiatrischen Versorgung am Beispiel "Hometreatment und Krisenpension"

Titel: Die Motivation hinter der Arbeit in Projekten der integrierten psychiatrischen Versorgung am Beispiel "Hometreatment und Krisenpension"

Masterarbeit , 2012 , 190 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Susanne Bringezu (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Masterthesis ist eine qualitative Studie, die untersucht hat, welche Beweggründe Personen haben, in der integrierten psychiatrsichen Versorgung tätig zu werden.Der vorangehende theoretische Teil beschäftigt sich ausführlich mit der integrierten psychiatrischen Versorgung. Dann wird auf die Bedeutung der Mitarbeiter eingegangen, ohne die integrierte psychiatrische Versorgung nicht stattfinden könnte.
Für die Hauptfragestellung wurden 3 Interviews mit Mitarbeitern geführt, die in einem Projekt der integrierten psychiatrischen Versorgung tätig sind. Diese Interviews wurden anhand der qualitativen Inhaltsanaylse ausgewertet und interpretiert.Ziel dabei war es, herauszufiltern, welche Beweggründe entscheidend sind, als Mitarbeiter in der integrierten psychiatrischen Versorgung tätig zu werden, und wie diese Beweggründe aus der Sicht der Mitarbeiter aufrechterhalten werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Theoretische Grundlagen der integrierten Versorgung

1.1 Integrierte Versorgung in der Gemeindepsychiatrie – Chancen und Möglichkeiten

1.2.Theoretische Grundlagen psychosoziale Therapien

2. Mitarbeiter in der integrierten psychiatrischen Versorgung

2.1 Aufgaben der Mitarbeiter in der integrierten psychiatrischen Versorgung

2.1.1 Bedeutung der Mitarbeiter in der integrierten psychiatrischen Versorgung

2.1.2 Belastungen der Mitarbeiter in der integrierten psychiatrischen Versorgung

3.Hinleitung zur empirischen Fragestellung

3.1 Integrierte psychiatrische Versorgung am Beispiel des Projekts „Hometreatment und Krisenpension“ der Pinel gGmbH

3.1.1 Entwicklung des „Netzwerks psychische Gesundheit“ (NwpG)

3.1.2 Theoretische Darstellung des Projekts „Hometreatment und Krisenpension“

3.1.3 Aufgaben der Mitarbeiter im Projekt „Hometreatment und Krisenpension“

3.1.4 Motive der Arbeitsplatzwahl

3.1.5 Das Handlungsphasenmodell von Heckhausen und Gollwitzer

3.1.6 Empirische Hauptfragestellung

4. Methodisches Vorgehen

4.1 Darstellung und Begründung der qualitativ methodischen Vorgehensweise

4.1.1. Darstellung der Erhebungsmethode

4.1.2 Konstruktion des Leitfadens

4.2. Datenerhebung

4.2.1 Auswahl der Interviewpartner

4.2.2 Durchführung der Interviews

4.3 Aufbereitung der Daten

4.3.1 Transkription

4.3.2 Auswahl der Interviews für die Transkription

4.4 Darstellung der Auswertungsmethode

5. Darstellung der Untersuchungsergebnisse

5.1 Einzelfalldarstellung

5.1.1 Interview mit Frau A.

5.1.2 Interview mit Frau B.

5.1.3. Interview mit Herrn C.

5.1.4 Ergebnisdarstellung

6. Diskussion

6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse

6.2. Ausblick

7. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Masterthesis untersucht die individuellen Beweggründe von Mitarbeitern, sich für eine Tätigkeit in der integrierten psychiatrischen Versorgung (beispielhaft am Projekt „Hometreatment und Krisenpension“) zu entscheiden und analysiert, welche Faktoren zur Aufrechterhaltung dieser Motivation beitragen.

  • Integrierte psychiatrische Versorgung
  • Hometreatment und Krisenpension
  • Arbeitsmotivation und -zufriedenheit
  • Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
  • Handlungsphasenmodell von Heckhausen und Gollwitzer

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Theoretische Darstellung des Projekts „Hometreatment und Krisenpension“

„Pinel“ bietet als Versorgungsanbieter Wohnbegleitung, Arbeit, Beschäftigung sowie Kontaktmöglichkeiten für mehr als 700 psychisch kranke Menschen in vier der zwölf Großbezirke Berlins an.

Als neuartige Form der nicht-klinischen Krisenversorgung wurde seit 2003 in einer Arbeitsgruppe des PSAG des Berliner Bezirks Tempelhof – Schöneberg die Idee einer Krisenpension entwickelt, mit Unterstützung des Bezirksamtes wurde die Krisenpension 2005 realisiert. (Kleinschmidt, 2010).

Die Krisenpension, existiert als außerstationäre Einrichtung wie bereits erwähnt, seit 2005. Sie wurde fast ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern entwickelt. Nach 2 Jahren unbezahlter Arbeit besteht seit 2007 ein Vertrag mit der City BKK zur integrierten Versorgung, der hauptsächlich auf die Versorgung in der Krisenpension abzielt, aber auch die Möglichkeit des Hometreatments einschloss (Vogelsang, 2010).

Die Krisenpension kann von Menschen in akuten psychischen Krisen stundenweise wie auch ganztags genutzt werden, wobei die Begleitung durch ein ärztlich geleitetes multiprofessionelles Team in trialogischer Besetzung (Erfahrungsexperte, Angehörige, professionelle Mitarbeiter unterschiedlicher Ausbildungen) erfolgt (Vogelsang, 2010).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Ziele der integrierten Versorgung und Begründung der Forschungsfrage anhand der spezifischen Projektanforderungen.

1. Theoretische Grundlagen der integrierten Versorgung: Erläuterung der Ebenen integrierter Versorgung sowie deren gesetzliche Rahmenbedingungen.

2. Mitarbeiter in der integrierten psychiatrischen Versorgung: Analyse der Aufgaben und Belastungsfaktoren von Mitarbeitern in alternativen Versorgungsmodellen.

3. Hinleitung zur empirischen Fragestellung: Detaillierte Vorstellung des Projekts „Hometreatment und Krisenpension“ sowie der theoretischen Motivationsgrundlagen.

4. Methodisches Vorgehen: Begründung der Wahl der qualitativen Forschungsmethodik und Beschreibung der Interviewführung.

5. Darstellung der Untersuchungsergebnisse: Präsentation der Interviewergebnisse und Kategorienbildung aus den Einzelfalldarstellungen.

6. Diskussion: Zusammenführung und Interpretation der Ergebnisse im Kontext der Forschungsfrage.

7. Schlussbemerkung: Reflektion des Erkenntnisgewinns und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Integrierte Versorgung, Gemeindepsychiatrie, Hometreatment, Krisenpension, Arbeitsmotivation, Qualitatives Interview, Problemzentriertes Interview, Mitarbeiter, Psychische Erkrankungen, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitswesen, Psychosoziale Therapie, Handlungsphasenmodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterthesis grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den individuellen Beweggründen, warum sich Fachkräfte für die Arbeit im Bereich der integrierten psychiatrischen Versorgung entscheiden und welche Bedingungen ihre Arbeitsmotivation langfristig stabilisieren.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die integrierte Versorgung als Alternative zur stationären Psychiatrie, Arbeitsmotivation im psychosozialen Kontext, die Konzepte „Hometreatment“ und „Krisenpension“ sowie die Analyse subjektiver Arbeitserfahrungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die persönlichen Beweggründe zur Arbeitsplatzwahl in diesem spezifischen Projekt zu identifizieren und zu verstehen, wie Mitarbeiter die Belastungen ihrer aufsuchenden Tätigkeit bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, konkret wurden problemzentrierte Interviews nach Witzel durchgeführt und mit der zusammenfassenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der integrierten Versorgung, die Vorstellung des Projekts „Hometreatment und Krisenpension“, das methodische Vorgehen sowie eine detaillierte Auswertung der geführten Interviews mit drei Mitarbeitern.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Integrierte Versorgung, Hometreatment, Krisenpension, Arbeitsmotivation, Gemeindepsychiatrie und Qualitative Forschung.

Welche Rolle spielt die „Krisenpension“ in dem untersuchten Projekt?

Die Krisenpension fungiert als außerstationäre, alltagsnahe Alternative zum Krankenhausaufenthalt, die den Klienten Schutz und Begleitung bietet, ohne sie vollständig aus ihrem sozialen Umfeld zu reißen.

Wie unterscheidet sich die Arbeit laut den Interviewpartnern von der stationären Klinik?

Die Mitarbeiter betonen vor allem die flachere Hierarchie, den wertschätzenderen Umgang, die Möglichkeit, als „Mensch“ und nicht nur in einer Expertenrolle aufzutreten, sowie die Abwechslung durch das aufsuchende Hometreatment.

Welche Belastungsfaktoren werden durch die Mitarbeiter genannt?

Genannt werden insbesondere die unregelmäßigen Arbeitszeiten, die mangelnde Struktur im Vergleich zur Klinik, das hohe Maß an Verantwortung sowie die Herausforderung, Arbeit und Privatleben bei ständiger Erreichbarkeit zu trennen.

Ende der Leseprobe aus 190 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Motivation hinter der Arbeit in Projekten der integrierten psychiatrischen Versorgung am Beispiel "Hometreatment und Krisenpension"
Hochschule
Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Stendal
Note
2,0
Autor
Susanne Bringezu (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
190
Katalognummer
V203258
ISBN (eBook)
9783656298823
ISBN (Buch)
9783656299301
Sprache
Deutsch
Schlagworte
integrierte Versorgung Qualitative Forschung Psychiatrie Need Adapted Treatment Hometreatment
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Susanne Bringezu (Autor:in), 2012, Die Motivation hinter der Arbeit in Projekten der integrierten psychiatrischen Versorgung am Beispiel "Hometreatment und Krisenpension", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203258
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Leseprobe aus  190  Seiten
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