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Schwangerschaftserleben und Pränataldiagnostik

Einflüsse der Pränatalen Diagnostik auf das Schwangerschaftserleben aus Sicht junger Mütter und deren Konsequenzen für die psychosoziale Beratung

Titre: Schwangerschaftserleben und Pränataldiagnostik

Thèse de Bachelor , 2011 , 105 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Monique Wicklein (Auteur), Elisa Peter (Auteur), Marie-Therese Kubik (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Résumé Extrait Résumé des informations

„Die Zeiten, in denen man einfach „guter Hoffnung“ war, scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören – abgelöst von Zeiten, in denen sich die Qualität der Hoffnung lediglich pränataldiagnostisch bestimmen lässt.“ (Fuchs, 2011, 78)

Immer mehr entwickelte sich die Pränatale Diagnostik (PND) in den letzten Jahrzehnten zu einem routinemäßigen Standard in der Schwangerenvorsorge. Die Konsequenzen auf das Schwangerschaftserleben, welche sich durch diese Untersuchungen und Verfahren allerdings ergeben, werden zunehmend unterschätzt. Somit soll in folgender Arbeit die Frage analysiert werden, ob und inwieweit die PND das Schwangerschaftserleben beeinflusst und welche Konsequenzen sich dadurch für werdende Mütter ergeben.
Auch für uns, als Autorinnen der vorliegenden Arbeit, stellt das zu bearbeitende Thema einen Komplex dar, mit welchem wir uns konfrontiert sehen. Nicht nur, dass sich in unserem Bekanntenkreis viele junge Mütter finden, die die Möglichkeit hatten, spezielle Verfahren der PND in Anspruch zu nehmen und daraus folgend ihre Schwangerschaft unterschiedlich erlebt haben, wie sie uns z.T. ebenso vor dem Verfassen der Arbeit berichteten. Auch für uns selbst ist das Thema, wenn auch nicht in näherer Zukunft, von Bedeutung, v.a. unter dem Aspekt, dass auch wir selbst irgendwann einmal Kinder haben möchten. Somit stellt die vorliegende Arbeit zum einen eine wissenschaftliche Forschung dar, aus der sich zum anderen aber auch für uns persönlich eine Bereicherung ergibt.
Zum optimalen Verständnis der dargestellten Forschungsergebnisse soll zunächst ein kurzer theoretischer Hintergrund geliefert werden. Nach einem Abriss zur vorgeburtlichen Entwicklung liegt das Hauptaugenmerk dieses Teils auf der Darstellung der Verfahren der PND. Auf Grundlage der vorliegenden Literatur werden im folgenden Teil die Hypothesen aufgezeigt und kurz erläutert. Diese wiederum sollen mit eigens durchgeführten Interviews analysiert werden, welche im vierten Teil der Arbeit umrissen werden sollen. Es werden neben den Interviewpartnern und den jeweiligen Situationen ebenso der Interviewleitfaden vorgestellt.
Im folgenden Haupt- und eigentlichen Forschungsteil der Arbeit soll anhand der einzelnen Hypothesen eine Antwort auf oben aufgezeigte Fragestellung gegeben werden, die letztlich im Fazit nochmals verkürzt dargestellt sowie eine eigene Stellung bezogen werden soll.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Nötiges Vorwissen

2.1 Vorgeburtliche Entwicklung

2.2 Rechtliche Grundlagen

2.3 Verfahren der PND

2.3.1 Nichtinvasive Verfahren

2.3.2 Invasive Verfahren

3. Hypothesen

4. Empirischer Teil und Methodik

4.1 Halboffenes Interview

4.2 Interviewpartner und -situation

4.3 Interviewleitfaden

4.3.1 Anmerkungen zum Leitfaden

4.3.2 Fragestellungen

5. Auswertung der Forschungsergebnisse

5.1 H1: Entscheidungsfragen

5.2 H2: Schwangerschaftserleben

5.3 H3: Einflüsse von außen

5.4 H4: Emotionale Bindung zum Kind

5.5 H5: Beratung

5.6 H6: Risiken

5.7 H7: Nach auffälligem Befund

5.8 H8: PND als Selektion

6. Aussicht und mögliche Lösungsansätze

7. Fazit und eigene Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss pränataldiagnostischer Verfahren auf das Schwangerschaftserleben werdender Mütter sowie die daraus resultierenden Implikationen für die psychosoziale Beratung.

  • Analyse des Schwangerschaftserlebens in Abhängigkeit von pränataler Diagnostik.
  • Untersuchung der Entscheidungsfindung für oder gegen diagnostische Verfahren.
  • Rolle des sozialen Umfelds und gesellschaftlicher Druck auf werdende Mütter.
  • Kritische Würdigung der aktuellen psychosozialen Beratungsqualität.
  • Bewertung der pränatalen Diagnostik als potenzielles Selektionsinstrument.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Nicht-invasive Verfahren

Nichtinvasive Verfahren sind Untersuchungen, die nicht oder in geringem Maße in den Körper der Schwangeren eingreifen.

Die wichtigste Methode dabei ist die Ultraschalldiagnostik, bei der über einen Schallkopf ausgesendete vom fötalen Gewebe zurückgeworfene Schallwellen auf einem Monitor in ein Bild umgesetzt werden. Diese Methode erfolgt über die Bauchdecke, wobei der Schallkopf auf diese gesetzt wird. Es gibt zudem den vaginalen Ultraschall bei dem ein stabförmiger Schallkopf in die Scheide eingeführt wird. Diese Methode bereitet den Frauen oft Unannehmlichkeiten und Schmerzen. Der Ultraschall wird zur Feststellung einer Schwangerschaft sowie der Bestimmung des Schwangerschaftsstadiums durchgeführt. Außerdem dient er dem Ausschluss einer Bauchhöhlen oder Eileiterschwangerschaft, dem Erkennen von Mehrlingen, der Wachstumskontrolle, der Kontrolle der Herztätigkeit und der Lage des Ungeborenen, der Entwicklung von Mutterkuchen und Ungeborenen sowie der Messung der Blutversorgung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Pränataldiagnostik und Formulierung der zentralen Forschungsfrage bezüglich des Einflusses auf das Schwangerschaftserleben.

2. Nötiges Vorwissen: Theoretische Darstellung der vorgeburtlichen Entwicklung, rechtlicher Rahmenbedingungen sowie der medizinischen Verfahren der Pränataldiagnostik.

3. Hypothesen: Präsentation der Arbeitshypothesen, die den Zusammenhang zwischen PND, Schwangerschaftserleben, Beratung und gesellschaftlichen Einflüssen thematisieren.

4. Empirischer Teil und Methodik: Beschreibung des Forschungsdesigns unter Verwendung halboffener Interviews mit jungen Müttern sowie die Erläuterung der Interviewführung.

5. Auswertung der Forschungsergebnisse: Analyse und Diskussion der Hypothesen auf Basis der durchgeführten Interviews sowie unter Einbeziehung vorhandener Fachliteratur.

6. Aussicht und mögliche Lösungsansätze: Vorschläge zur Verbesserung der Beratungsqualität und der Zusammenarbeit zwischen medizinischen und psychosozialen Fachkräften.

7. Fazit und eigene Stellungnahme: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritische Reflexion des gesellschaftlichen Umgangs mit Pränataldiagnostik.

Schlüsselwörter

Pränataldiagnostik, PND, Schwangerschaftserleben, psychosoziale Beratung, Ultraschall, Fruchtwasseruntersuchung, Fehlgeburt, Schwangerschaftsabbruch, vorgeburtliche Entwicklung, Pränatale Therapie, Ethik, Behindertenrecht, Selbstbestimmung, emotionale Bindung, Schwangerschaftskonfliktgesetz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie pränataldiagnostische Verfahren (PND) das subjektive Erleben der Schwangerschaft bei jungen Müttern beeinflussen und welche Bedeutung dies für die psychosoziale Beratung hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themen umfassen die rechtlichen Grundlagen, medizinische Untersuchungsverfahren, psychische Belastungen durch Wartezeiten, den Einfluss des sozialen Umfelds sowie die Problematik einer möglichen Selektion.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, einen selten betrachteten Blickwinkel auf das Erleben der PND aus der Sicht der schwangeren Frau zu eröffnen und Defizite in der aktuellen Beratungskultur aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Verfasserinnen führten insgesamt acht persönliche, halboffene Interviews mit jungen Müttern durch, deren Aussagen transkribiert und qualitativ ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung und eine empirische Auswertung von acht aufgestellten Hypothesen, unterlegt mit Zitaten aus den geführten Interviews.

Welche Begriffe charakterisieren die Forschungsarbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Pränataldiagnostik, psychische Belastung, psychosoziale Beratung, Schwangerschaftskonflikt und die ethische Abwägung zwischen technischer Kontrolle und natürlichem Schwangerschaftserleben.

Welchen Einfluss spielt das Alter der Mutter laut den Ergebnissen?

Die Ergebnisse zeigen, dass das Alter bei jüngeren Müttern als Faktor für die Wahl der Diagnostik oft in den Hintergrund tritt, während das soziale Umfeld und ärztliche Anraten eine dominantere Rolle spielen.

Wie bewerten die befragten Mütter die psychosoziale Beratung?

Die Befragten gaben an, dass eine spezifische psychosoziale Beratung im Kontext der PND praktisch nicht stattgefunden hat; Ärzte konzentrierten sich primär auf die medizinische Ebene.

Was ist das Fazit zur emotionalen Bindung zum Kind?

Überraschenderweise widerlegt die Arbeit die Hypothese, dass PND die Bindung generell behindert; viele Mütter erleben Ultraschallbilder als Mittel zur Stärkung der Bindung, sofern die Befunde unauffällig sind.

Welche Lösungsvorschläge unterbreiten die Autorinnen?

Es wird eine enge Verzahnung von medizinischer und psychosozialer Beratung gefordert, idealerweise durch interprofessionelle Kooperationen, um Betroffene bereits vor der ersten Diagnose umfassend zu begleiten.

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Résumé des informations

Titre
Schwangerschaftserleben und Pränataldiagnostik
Sous-titre
Einflüsse der Pränatalen Diagnostik auf das Schwangerschaftserleben aus Sicht junger Mütter und deren Konsequenzen für die psychosoziale Beratung
Université
University of Erfurt  (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Cours
Sonderpädagogisches Forschungspraktikum
Note
1,0
Auteurs
Monique Wicklein (Auteur), Elisa Peter (Auteur), Marie-Therese Kubik (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
105
N° de catalogue
V203297
ISBN (ebook)
9783656307976
ISBN (Livre)
9783656309314
Langue
allemand
mots-clé
Schwangerschaft Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftserleben PND PID Pränatal Pränataldiagnostik Gesundheit Untersuchungen Schwangerenuntersuchungen Gynäkologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Monique Wicklein (Auteur), Elisa Peter (Auteur), Marie-Therese Kubik (Auteur), 2011, Schwangerschaftserleben und Pränataldiagnostik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203297
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Extrait de  105  pages
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