Im meiner geplanten Masterarbeit zu dem Thema „Mobbing in der Grundschule – Bestandsaufnahme und Analyse ausgewählter Präventions- und Interventionskonzepte“ werden ausgewählte präventive und interventive Mobbingkonzepte im deutschsprachigen Raum dargestellt und untersucht. Es handelt sich hierbei um eine Literaturarbeit, das heißt, es handelt sich um eine theoretisch angelegte Studie. Innerhalb der Arbeit wird die Literatur dahingehend untersucht, welche aktuellen Präventions- und Interventionskonzepte es für Mobbing in der Grund-schule gibt. Das Ziel der Masterarbeit besteht schließlich darin, Grundschullehrern mithilfe eines selbst entwickelten Kriterienrasters ein Auswahlinstrument an Präventions- und Interventionskonzepten gegen Mobbing in der Grundschule zur Verfügung zu stellen, das ihnen ermöglicht, das richtige Programm entsprechend der eigenen Bedürfnisse und Ressourcen auswählen zu können.
Inhaltsverzeichnis
1 Zielformulierung der Studie
2 Zielfragen der Untersuchung
3 Mind Map zum Begriff Mobbing
4 Begründung der Themenwahl
5 Theoretischer Bezugsrahmen
5.1 Gewalt
5.2 Mobbing
5.3 Konflikt
5.4 Prävention
5.5 Intervention
6 Methodisches Vorgehen
7 Zeitplanung für die Masterarbeit
8 Vorläufige Gliederung der Masterarbeit
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Bestandsaufnahme und Analyse ausgewählter Präventions- und Interventionskonzepte gegen Mobbing in der Grundschule. Ziel ist es, ein Kriterienraster zu entwickeln, das Grundschullehrern als praktisches Auswahlinstrument dient, um geeignete Programme zur Prävention und Intervention entsprechend ihrer spezifischen Bedürfnisse und Ressourcen zu finden.
- Theoretische Fundierung der Begriffe Gewalt, Mobbing und Konflikt
- Analyse der Verbreitung und Auswirkungen von Mobbing in der Grundschule
- Entwicklung eines Kriterienrasters zur Bewertung von Mobbing-Konzepten
- Vergleichende Darstellung präventiver und interventiver Programme
- Unterstützung pädagogischer Fachkräfte durch ein anwendungsorientiertes Auswahlinstrument
Auszug aus dem Buch
4 Begründung der Themenwahl
Die Auseinandersetzung mit dem Thema Mobbing in der Schule und hierbei vor allem die Beschäftigung mit präventiven und interventiven Konzepten gegen Mobbing, ist seit einer bundesweiten Befragung, welche vom Institut für pädagogische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität in München unter der Leitung von Mechthild Schäfer im Jahr 2007 durchgeführt wurde, umso bedeutender geworden. Laut dieser Befragung wird jeder siebente Schüler an der Oberschule gemobbt, was wiederum bedeutet, dass wöchentlich 500.000 Schüler Opfer von Mobbinghandlungen sind. Hierbei wird angesichts der hohen Anzahl von schulischen Mobbingvorfällen Mobbing als eine Art Volkssport bezeichnet. Präventionsprogramme nehmen dabei eine wesentliche Rolle ein. Um Mobbing entgegenwirken zu können, muss einerseits das zivilcouragierte Verhalten an der Schule gefördert und andererseits ein Bewusstsein für diese Problematik geschaffen werden, damit beim Mobbing nicht zugeschaut wird. Denn laut Schäfer würde Mobbing gar nicht existieren, wenn die „Zuschauer“, das heißt die Lerngruppe und der Lehrer, nicht nur zuschauen, sondern handeln würden.
Dass mit der Prävention gegen Mobbing bereits in der Grundschule begonnen werden sollte, wird durch den Fakt verstärkt, dass die gesamten Forschungen über Gewalt an Schulen ergaben, dass sich Opfer- und Täterrollen schon in Grundschule beginnen zu festigen. Interventionsprogramme sind selbstverständlich ebenso essentiell, damit der Lehrer so schnell wie möglich agieren und auf diese Weise den Mobbingprozess abwenden kann, wenn es bereits zu Mobbing gekommen ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Zielformulierung der Studie: Diese Einleitung erläutert den Zweck der Literaturarbeit, die darauf abzielt, ein Kriterienraster als Auswahlhilfe für Anti-Mobbing-Programme zu entwickeln.
2 Zielfragen der Untersuchung: In diesem Abschnitt werden die zentralen Forschungsfragen definiert, welche die Basis für die inhaltliche Analyse der Arbeit bilden.
3 Mind Map zum Begriff Mobbing: Hier wird der Begriff Mobbing grafisch visualisiert, um die wesentlichen Merkmale und Beteiligten auf einen Blick zu erfassen.
4 Begründung der Themenwahl: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz der Arbeit durch Verweise auf aktuelle Studien zur Verbreitung von Mobbing an Schulen und die Notwendigkeit frühzeitiger Prävention.
5 Theoretischer Bezugsrahmen: Das Kapitel liefert eine notwendige Begriffsbestimmung zentraler Termini wie Gewalt, Mobbing, Konflikt, Prävention und Intervention als Grundlage für die spätere Analyse.
6 Methodisches Vorgehen: Hier wird der Prozess der Literaturarbeit beschrieben, insbesondere die Nutzung von Kriterienrastern zur Bewertung der untersuchten Mobbingkonzepte.
7 Zeitplanung für die Masterarbeit: Diese Übersicht stellt den zeitlichen Ablauf der Erstellung der Masterarbeit vom Beginn der Recherche bis zur finalen Abgabe dar.
8 Vorläufige Gliederung der Masterarbeit: Dies ist ein strukturierter Ausblick auf den geplanten Aufbau der gesamten Arbeit, inklusive der geplanten Analyse von Präventions- und Interventionskonzepten.
Schlüsselwörter
Mobbing, Grundschule, Prävention, Intervention, Gewalt, Kriterienraster, Zivilcourage, Konflikt, Schulpädagogik, Bullying, Mobbingprävention, Schüler, Lehrerschaft, Schulform, Verhaltensauffälligkeiten
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik von Mobbing im schulischen Kontext, insbesondere an Grundschulen, und untersucht, wie geeignete Maßnahmen zur Prävention und Intervention eingesetzt werden können.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die theoretische Abgrenzung von Gewalt- und Mobbingbegriffen sowie die Analyse bestehender Konzepte, um diese für den Einsatz an Grundschulen zu bewerten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Erstellung eines Kriterienrasters, das Grundschullehrern als Instrument dient, um aus dem Angebot an Mobbing-Programmen das für ihre Bedürfnisse am besten geeignete auszuwählen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretisch angelegte Literaturarbeit, die bestehende Programme auf Basis eines selbst entwickelten Kriterienrasters analysiert und vergleicht.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Darstellung der Ursachen und Folgen von Mobbing sowie die detaillierte Analyse spezifischer Präventions- und Interventionskonzepte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Mobbing, Prävention, Intervention, Grundschule, Kriterienraster, Zivilcourage und pädagogische Handlungskonzepte.
Warum wird der Fokus explizit auf die Grundschule gelegt?
Studien zeigen, dass sich Opfer- und Täterrollen bereits im Grundschulalter verfestigen, weshalb eine frühzeitige Intervention und Prävention von entscheidender Bedeutung ist.
Welche Rolle spielt das Kriterienraster innerhalb der Untersuchung?
Das Kriterienraster bildet das methodische Herzstück der Arbeit; es erlaubt eine objektive und strukturierte Vergleichbarkeit verschiedener Programme hinsichtlich ihrer Eignung für den Schulalltag.
- Citar trabajo
- M.E. Carolin Kautza (Autor), 2011, Mobbing in der Grundschule. Bestandsaufnahme und Analyse ausgewählter Präventions- und Interventionskonzepte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203327