Der Tross im Heer des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit als gesellschaftliche Randgruppe


Hausarbeit, 2012

23 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung
1.1. Thematische Eingrenzung und Fragestellung
1.2. Forschungsstand und Quellenlage

2. Die Bedeutung der Versorgung und Entwicklung des Trosses

3. Welche Personenkreise umfasst der Tross

4. Was drängt den Tross in die Randständigkeit

5. Der Tross im weiteren Sinne - Ämter im Heer der Landsknechte
5.1. Der Schultheiß und sein Personal
5.2. Der Profos und seine Gehilfen
5.3. Der Hurenwebel

6. Der Tross im engeren Sinne
6.1. Die Marketender
6.2. Frauen im Tross des Söldnerheeres
6.2.1. F ami li enangehörige
6.2.2. Prostituierte
6.3. ,Entwurzelte’

7. Fazit

8. Anhang

9. Literatur

Einleitung

1.1. Thematische Eingrenzung und Fragestellung

„Alhie aber ist und heist es / das seltzame / wüst und Gottloß Gesindtlein / welches daheym Vattter und Mutter / Herren / Frauwen / &c. nicht gehorchen / und niemandt redlichs gut thun will: aber den Kriegsleuten ihren Plunder nachträgt ... In summa / mit einem kurtzen Nahmen / Hurn und Buben.“[1] Ein Heereszug im ausgehenden Mittelalter und der frühen Neuzeit konnte gewaltige Ausmaße erreichen. Für diese auch als ,Heerwurm’ bezeichneten Kolonnen, deren Länge bei einem aus 15.000 Soldaten bestehenden Heer auf ca. 25 km berechnet wurde, war ein erheblicher logistischer Aufwand nötig, um diese Vielzahl von Soldaten zu versorgen.[2] Im Tross zogen zahlreiche Zivilisten aus unterschiedlichsten Gründen mit, die versuchten, hier ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Einige übten Berufe aus, auf welche die Soldaten angewiesen waren, so zum Beispiel die Sudler[3] für die Zubereitung von Mahlzeiten und Handwerker zur Instandhaltung von Gebrauchsgut. Andere wiederum gingen Tätigkeiten nach, die nicht zwingend notwendig für den Heereszug waren, so beispielsweise Wahrsager und Amulettverkäufer. Familienangehörige der Soldaten zogen ebenso mit wie Menschen, die für sich keine Existenzmöglichkeit außer im Tross eines Heeres mehr sahen. Im Regiment der Söldner gab es zahlreiche Ämter, deren Träger einerseits für die Ordnung unter den Soldaten zuständig waren, andererseits den begleitenden Tross organisieren und kontrollieren sollten. Dieser Vielzahl unterschiedlichster Menschen war eines gemein: Sie alle galten in der bürgerlichen Gesellschaft als randständig und wurden ins gesellschaftliche Abseits gedrängt. Die Zivilisten im Tross galten, als fahrendes Volk, als heimatlos, den Soldaten wurde vor allem im Verlauf des dreißigjährigen Krieges eine Verrohung der Gewalt vorgeworfen.[4] Aus dem Zusammenleben aller dieser verschiedenen Menschen bildete sich eine eigene gesellschaftliche Kultur, die sich vor allem im Lagerleben zeigte. Innerhalb dieser Gesellschaft wurden auch wieder einzelne Personengruppen aufgrund bestimmter Tätigkeiten ins gesellschaftliche Abseits gestellt. In dieser Hausarbeit gehe ich der Frage nach, warum einerseits der Tross, andererseits innerhalb der Armee einzelne Personen oder Personengruppen als randständig galten. Welchen Tätigkeiten gingen sie nach, was machte sie zu Außenseitern? In dieser Arbeit kann ich nicht auf alle im Tross vertretenen Berufsstände eingehen, daher habe ich mich auf eine Auswahl beschränkt.

Zunächst beschreibe ich die Entwicklung des Trosses und erläutere, warum er so bedeutend wurde. Anschließend lege ich dar, welche Personenkreise zum Tross zählten und was sie in die Randständigkeit trieb. Im daran anschließenden Kapitel gehe ich auf die Ämter in einer Söldnerarmee ein, die innerhalb des Heeres aufgrund ihrer Tätigkeit als randständig galten, im Anschluss daran beschreibe ich exemplarisch einige Berufsstände unter den Zivilisten und gehe auf die Frauen im Tross ein.

1.2. Forschungsstand und Quellenlage

Das Söldnerheer und der Tross des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit sind in der Literatur bisher nicht unter dem Aspekt der Randständigkeit betrachtet worden. Es gibt einige Überblickswerke, welche die Geschichte des Heerwesens beschreiben und dabei auch auf die Söldnerheere und deren Tross zu sprechen kommen. Besonders zu nennen sind dabei Hans Delbrück[5] und Max Jähns[6]. Allgemein über das Söldnerwesen hat Eugen von Frauenholz[7] geschrieben. Über die Struktur speziell der Landsknechtsheere haben Hans- Michael Möller[8], der jedes einzelne Amt eingehend beschreibt, Reinhard Baumann[9], der neben deren Verfassung und Organisation auch auf ihre Stellung in der Gesellschaft eingeht, Siegfried Fiedler[10], der zusätzlich die inneren Verhältnisse darlegt und Friedrich Blau[11], der auch das Lagerleben beschreibt, geschrieben. Peter Blastenbrei hat in seiner Dissertation[12] das Heer der Sforza eingehend beschrieben und damit auch Einblick in den Tross dieses Heeres gegeben. Geoffrey Parker geht in seinem Werk „The Army of Flanders and the Spanish Road“[13] auf die spanische Armee in Flandern und ihre Versorgung ein, in “Die militärische Revolution”[14] beschreibt er allgemein die Problematik der militärischen Logistik dieser Zeit. Speziell für den Tross gibt es für den deutschsprachigen Raum bisher keine Werke, die den aktuellen Forschungsstand wiedergeben, aber die eben genannten Werke befassen sich in Unterkapiteln mit der Versorgung und gehen damit auch auf Aspekte des Trosses ein. Speziell die Marketender, die Kaufleute im Tross, hat Fritz Redlich in einem Aufsatz[15] beschrieben. Dem Tross wurde in zeitgenössischen Schriften nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. In Schriften zum Heerwesen wurde die militärische Ordnung und Struktur eingehend beschrieben, so in der „Militaris Disciplina“ von Hans Wilhelm Kirchhof und in „Kriegskunst zu Fuss“ von Johann Jacob von Wallhausen[16]. In beiden Quellen wird der Tross als selbstverständlicher Teil des Heereszuges beschrieben, und es werden nur wenige Details über die Struktur des Trosses dargelegt. Um einen Überblick über das Leben im Tross dieser Zeit zu bekommen, muss man auf zeitgenössische Literaten wie Grimmelshausen[17], Gedichte von Hans Sachs und Sebastian Franck[18] und Tagebücher zurückgreifen. Ein solches Tagebuch ist von Jan Peters[19] herausgegeben worden, dort beschreibt ein Söldner sein Leben im dreißigjährigen Krieg.

2. Die Bedeutung der Versorgung und Entwicklung des Trosses

Im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa führten zahlreiche Neuerungen zu einer Veränderung des Heerwesens. Durch die Weiterentwicklung und massivere Einsetzung von Fernwaffen wie Bogen, Feldartillerie und Musketen verlor die Kavallerie in den meisten Armeen gegenüber der Infanterie an Bedeutung.[20] Damit einhergehend wuchsen zwischen 1500 und 1700 die Armeen einiger europäischer Staaten um das Zehnfache.[21] In den ersten Jahren des dreißigjährigen Krieges war eine Armeestärke von 30.000 Soldaten nicht ungewöhnlich, womit sie die Einwohnerzahlen der meisten Städte überragte. Allein zu ihrer Versorgung mussten täglich 45.000 Pfund Brot und 30.000 Pfund Fleisch, was ca. 1.500 Schafen oder 150 Ochsen entspricht, herangeschafft werden, dazu kamen für die Kavallerie, zum Transport der Artillerie und der Trosswagen ca. 20.000 Reit- und Lasttiere, die täglich 90 Tonnen Futter oder 400 Morgen[22] Weideland benötigten.[23] Mit diesen Gütern konnten allerdings nur die Soldaten versorgt werden, die den Heereszug begleitenden Personen, der Tross, waren damit noch nicht verpflegt. Mit der militärtechnischen Entwicklung wuchs auch der Versorgungs- und Ausrüstungsaufwand der Streitkräfte erheblich an. Mit der zunehmenden Bedeutung der Fernwaffen war deren stete Einsatzbereitschaft von größter Bedeutung, bei Kanonen und Musketen musste stets genügend Pulver und Munition vorhanden sein. Um die Armee einsatzfähig zu halten, musste also entweder immer ein genügender Vorrat mit dem Heereszug mitgeführt werden oder dessen Versorgung im Feld sichergestellt sein. Im Idealfall konnte ein Heerführer, wenn sein Bestimmungsort im Vorfeld bekannt war, Depots mit Versorgungsgütern anlegen lassen, um sich daraus zu versorgen. So legten die Spanier entlang der ,Spanischen Heerstraße’, die sie von 1567 bis 1620 nutzten und die von der Lombardei bis in die Niederlande führte, Versorgungsstellen an, um den Tross möglichst klein zu halten und so schneller voran zu kommen.[24] Diese Art der Versorgung war zu dieser Zeit die Ausnahme, erst nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die Anlegung von Magazinen verstärkt genutzt.[25] In den Söldnerheeren ab dem 15. Jahrhundert wurden die Soldaten in den meisten Fällen voll ausgerüstet angeworben und waren für ihre Einsatzfähigkeit selbst verantwortlich.[26] Das bedeutete, dass sie sich von ihrem monatlichen Sold selbst verpflegen, ihre Waffen und Ausrüstungsgegenstände auf eigene Kosten instandhalten mussten. Der Heerführer war dafür verantwortlich, dass dem Soldaten stets entsprechende Möglichkeiten zur Verfügung standen, also im Tross des Heeres und im Lager Händler Nahrungsmittel und Gebrauchsgegenstände, Handwerker Waren und Reparaturarbeiten anboten. Damit wurden die Heere zu ,beweglichen Städten’ mit eigener Gesellschaft, ausgestattet mit eigenen Geschäften.[27] Wenn der Heerführer die Versorgung nicht gewährleisten konnte, also nicht genügend Händler für den Lagermarkt gewinnen oder anderweitig vor allem Nahrungsmittel zur Verfügung stellen konnte, zudem eventuell auch keinen Sold zahlte, konnte es zu massenhaften Desertionen kommen. So schrumpfte 1576 eine in Flandern stationierte spanische Armee von anfangs ca. 60.000 Soldaten auf 11.000 Mann aufgrund der zugemuteten Verhältnisse.[28] Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges umfasste der Tross einer Armee selten mehr als die Hälfte der kämpfenden Truppe.[29] Gegen Ende des Krieges allerdings nahm er groteske Formen an und wuchs bis auf das zwei- bis dreifache der Kerntruppe.[30]

3. Welche Personenkreise umfasste der Tross

Den Oberbegriff des Trosses kann man im engeren und im weiteren Sinne fassen. Der Tross im weiteren Sinne umfasste alle diejenigen Personen eines Heereszuges, die nicht zur kämpfenden Truppe gehörten.[31] Zu diesen Personenkreisen zählten einige Amtsträger des Heeres wie der Schuldheiß, der Profos und der Hurenwebel. Dazu kamen als zweiter Personenkreis die Zivilisten in den Diensten des Heerführers und hoher Offiziere. Viele Heerführer führten einen Kanzler und Sekretäre mit sich, die einerseits für die Korrespondenz zuständig waren, andererseits juristisch gebildet waren und daher anstelle des Heerführers, dem eine solche Ausbildung meist fehlte, an Verhandlungen teilnehmen und Verträge ausarbeiten konnten.[32] Die medizinische Versorgung im Heer des 15. Jahrhundert war gering, ausgebildete Ärzte waren, wenn überhaupt, nur im Gefolge des Heerführers anzutreffen.[33] Erst 1567 errichtete die spanische Armee in Flandern das erste Militärhospital im frühneuzeitlichen Europa, dass nach weiterem Ausbau mit 49 Feldschern und Pflegern und 330 Betten ausgestattet war.[34] Der Heerführer und seine Offiziere führten meist Bedienstete mit, wie Hausdiener, Pagen, Reitknechte und eigenes Küchenpersonal.[35] Der Tross im engeren Sinne umfasste die folgenden Personengruppen: Unterscheiden kann man zunächst zwischen den ,ehrlichen’ Berufen und den übrigen Gruppen. Zu ersteren zählten alle diejenigen Marketender und Handwerker, die vom Heerführer offiziell dem Tross und Heerlager zugeordnet wurden und, meist verbrieft, die Zulassung zum Handel besaßen. Dazu zählten Handwerker wie Schmiede und Sattler oder Kaufleute, die Nahrungsmittel anboten. Berufe, die für das Heer nicht von existentieller Bedeutung waren, das Lagerleben und den Tross aber mit bestimmten, waren ebenso vertreten, dazu zählten Wahrsager, Amulettverkäufer und Glücksspieler, dazu eine große Anzahl von Prostituierten.[36] Viele Soldaten führten im Heereszug ihre gesamte Familie mit, der wichtige Aufgaben zufielen, schließlich gab es noch eine, besonders zum Ende des dreißigjährigen Krieges, erheblich wachsende Zahl von ,Entwurzelten’, die, früher meist Bauern, während des Krieges von ihrem Land vertrieben wurden oder dort keine Existenzgrundlage mehr sahen und sich dem Heereszug anschlossen in der Hoffnung, dort ein Auskommen zu erlangen.

4. Was drängte den Tross in die Randständigkeit

Im ausgehenden Mittelalter und der frühen Neuzeit gab es eine klar strukturierte Ständeordnung. Wer außerhalb dieser Ordnung lebte, also nicht seinen Platz im geordneten Gefüge zum Beispiel einer Stadt mit festgeschriebenen Rechten und Pflichten besaß und vagierend umherzog, dem wurde von den im Ständegefüge verankerten Bürgern Verachtung entgegengebracht.[37] Wurden die Soldaten der Landsknechtheere zu Beginn des 16. Jahrhunderts noch bewundert, so dass es von Adel und Patriziat als Selbstverständlichkeit angesehen wurde, die Söhne zeitweise in den Solddienst zu schicken, wandelte sich das Ansehen in den nächsten 150 Jahren ins Entgegengesetzte.[38] Besonders der Dreißigjährige Krieg hat diese Entwicklung gefördert. Viele Heerführer versuchten zu Beginn des Krieges, ihre Truppen zu versorgen, ohne das mit dem Heer durchzogene Land und dessen Bevölkerung zu stark zu schädigen. Zunächst mit Brandschatzung, also der Drohung, Häuser und ganze Dörfer zu verwüsten, wenn keine Güter als Lösegeld gegeben wurden, später mit Kontributionen, also Schutzgeldzahlungen, wurden die Land- und Stadtbewohner gepresst.[39] Waren diese Maßnahmen zu Beginn des Krieges noch vom Heerführer kontrollierbar, konnte er Gewalttätigkeiten und Räubereien im späteren Kriegsverlauf kaum noch verhindern. Einige Heerführer, so besonders Wallenstein, nutzten sogar die Plünderung als wichtiges Versorgungsmittel, um beweglicher und flexibler in der Heeresbewegung zu sein.[40] Diese Gräuel und Verrohung bestärkten das Bild der Bürger und Landbevölkerung von den Heereszügen.[41] Der Begriff der gesellschaftlichen Randständigkeit kann daher nicht nur auf den Tross selbst, sondern auf das ganze Heer angewendet werden. Um dies deshalb innerhalb der Armee weiter einzugrenzen, betrachte ich das Heer als eine gesellschaftliche Ordnung, innerhalb derer wiederum unterschieden wurde zwischen gesellschaftlicher Anerkennung und Randständigkeit. Die Soldaten im allgemeinen erfuhren untereinander eine gesellschaftliche Anerkennung als Ihresgleichen. Als unbeliebt und in die Randständigkeit gedrängt wurden aber diejenigen Soldaten angesehen, die durch das Ausüben bestimmter Ämter das Missfallen der anderen Soldaten erlangten, so Gehilfen des Schuldheiß und besonders der Profos. Die zivilen Bediensteten der Offiziere entfallen bei dieser Betrachtungsweise, die übrigen Angehörigen des Trosses im engeren Sinn dagegen nicht.

5. Der Tross im weiteren Sinne - Ämter im Heer der Landsknechte

5.1. Der Schultheiß und sein Personal

Der Schultheiß ist als Vorsitzender im Feldgericht der Landsknechte als Institution aus der städtischen und dörflichen Verfassung übernommen worden.[42] Das Amt wurde nicht von einem studierten Juristen bekleidet, sondern von einem Laien.[43] Ihm oblag die Organisation des Gerichtstages und die Überwachung seines ordnungsgemäßen Ablaufs. Er war allerdings nicht an der Urteilsfindung beteiligt, diese oblag den Schöffen, zwölf Söldnern, gewählt aus den Fähnlein, den Untergruppierungen der Regimenter, die damit gleichmäßig vertreten sein sollten.[44] Da dem Schultheißen in erster Linie organisatorische Aufgaben zugeteilt waren und die Schöffen, jeweils zum Gerichtstermin gewählt, Aufgaben wahrnahmen, welche die Ordnung und Disziplin der Soldaten herstellten, galten diese Ämter nicht als randständig, sofern sie dem Gerechtigkeitssinn der Soldaten entsprechend urteilten. Anders sieht es beim Gehilfen des Schultheiß aus, dem Gerichtswebel. So zählte zu seinen Aufgaben, neben Vorbereitung und äußerer Organisation der gerichtlichen Verhandlungen, das Eintreiben der Gerichtsgebühren und das Aufbieten der Beklagten zum Gerichtstermin.[45] Durch diese personelle Darstellung hoheitlicher Machtausübung wurde er, ähnlich den Gehilfen des Profos, unter den Soldaten als Außenseiter, als randständig betrachtet.

5.2. Der Profos und seine Gehilfen

Dem Regimentsprofos oblagen umfangreiche Aufgaben, er vereinigte in sich die Funktionen eines Polizisten im weitesten Sinne und eines Staatsanwalts.[46]

[...]


[1] Kirchhof, Hans Wilhelm: Militaris Disciplina: Nachdruck der Ausgabe von 1602. Stuttgart 1976. (künft. zit. Kirchhoff, Militaris), S. 106.

[2] Schmidtchen, Volker: Kriegswesen im späten Mittelalter. Technik, Taktik, Theorie. Weinheim 1990 (künft. zit. Schmidtchen, Kriegswesen), S. 102f.

[3] Sudler = Köche

[4] Kaiser, Michael: Inmitten des Kriegstheaters: Die Bevölkerung als militärischer Faktor und Kriegsteilnehmer im Dreißigjährigen Krieg. In: Kroener, Bernhard R. / Ralf Pröve (Hrsg,): Krieg und Frieden. Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit. Paderborn u. a. 1996, S. 281-304. S. 281.

[5] Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte. Band 4 Neuzeit. Neuausgabe des Nachdrucks von 1962. Berlin / New York 2000(künft. zit. Delbrück, Geschichte).

[6] Jähns, Max: Geschichte der Kriegswissenschaften vornehmlich in Deutschland in zwei Bänden. Reprografischer Nachdruck der Ausgabe von 1889. Hildesheim 1966 (künft. zit. Jähns, Geschichte).

[7] Von Frauenholz, Eugen: Das Heerwesen in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. München 1938 (künft. zit. Frauenholz, Das Heerwesen).

[8] Möller, Hans-Michael: Das Regiment der Landsknechte. Untersuchungen zu Verfassung, Recht und Selbstverständnis in deutschen Söldnerheeren des 16. Jahrhunderts. Wiesbaden 1976 (künft. zit. Möller, Das Regiment).

[9] Baumann, Reinhard: Landsknechte - Ihre Geschichte und Kultur vom späten Mittelalter bis zum Dreißigjährigen Krieg. München 1994 (künft. zit. Baumann, Landsknechte).

[10] Fiedler, Siegfried: Taktik und Strategie der Landsknechte 1500-1650. Bonn 1985 (künft. zit. Fiedler, Taktik).

[11] Blau, Friedrich: Die deutschen Landsknechte. Ein Kulturbild. 3. verbesserte Auflage, Wien 1985 (künft. zit. Blau, Die deutschen).

[12] Blastenbrei, Peter: Die Sforza und ihr Heer. Studien zur Struktur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Söldnerwesens in der italienischen Frührenaissance. Heidelberg 1987 (künft. zit. Blastenbrei, Die Sforza).

[13] Parker, Geoffrey: The Army of Flanders and the Spanish Road 1567-1659. The Logistics of Spanish Victory and Defeat in the Low Countries’ Wars. Cambridge 1972 (künft. zit. Parker, The Army).

[14] Parker, Geoffrey: Die militärische Revolution. Die Kriegskunst und der Aufstieg des Westens 1500-1800. Cambridge 1988 (künft. zit. Parker, Die militärische).

[15] Redlich, Fritz: Der Marketender. In: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Band XLI, Wiesbaden 1954, S. 227-252 (künft. zit. Redlich, Der Marketender).

[16] Wallhausen, Johann Jacob von: Kriegskunst zu Fuss. Oppenheim 1615. Nachdruck, Graz 1971 (künft. zit. Wallhausen, Kriegskunst).

[17] Grimmelshausen, Hans Jakob Christoph von: Die Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Lanstörzerin Courasche. Nachdruck, München 1989 (künft. zit. Grimmelshausen, Die Lebensbeschreibung).

[18] Meisser, Ulrich: Die Sprichwörtersammlung Sebastian Francks von 1541. Amsterdam 1974 (künft. zit. Franck, Die Sprichwörtersammlung).

[19] Peters, Jan (Hrsg.): Ein Söldnerleben im Dreißigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Berlin 1993 (künft. zit. Peters, Ein Söldnerleben).

[20] Parker, Die militärische, S. 45.

[21] Parker, Die militärische, S. 20.

[22] Ein Morgen entspricht 2.500m2

[23] Parker, Die militärische, S. 101.

[24] Parker, The Army, S. 80ff.

[25] Schmidt, Hans: Persönlichkeit, Politik und Konfession im Europa des Ancien Régime. Aufsätze und Vorträge zur Geschichte der frühen Neuzeit. Hamburg 1995, S. 13.

[26] Redlich, Der Marketender, S. 227.

[27] Hagemann, Karen: Militär, Krieg und Geschlechterverhältnisse. Untersuchungen, Überlegungen und Fragen zur Militärgeschichte der Frühen Neuzeit. In: Pröve, Ralf: Probleme und Perspektiven einer modernen Militärgeschichte der Frühen Neuzeit. Köln / Weimar / Wien 1997, S. 35-88 (künft. zit. Hagemann, Militär), S. 58.

[28] Parker, Die militärische, S. 80.

[29] Parker, Die militärische, S. 103.

[30] Bedürftig, Friedmann: Taschenlexikon Dreißigjähriger Krieg. München 1998 (künft. zit. Bedürftig, Taschenlexikon), S. 223.

[31] Bedürftig, Taschenlexikon, S. 223.

[32] Blastenbrei, Die Sforza, S. 140ff.

[33] Blastenbrei, Die Sforza, S. 157f.

[34] Parker, Die militärische, S. 100.

[35] Blastenbrei, Die Sforza, S. 161.

[36] Bedürftig, Taschenlexikon, S. 223.

[37] Baumann, Landsknechte, S. 206.

[38] Baumann, Landsknechte, S. 202ff.

[39] Parker, Die militärische, S. 90f.

[40] Frauenholz, Das Heerwesen, S. 13.

[41] Kaiser, Inmitten, S. 281.

[42] Möller, Das Regiment, S. 133.

[43] Baumann, Landsknechte, S. 104.

[44] Fiedler, Taktik, S. 79.

[45] Möller, Das Regiment, S. 142.

[46] Fiedler, Taktik, S. 75.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Der Tross im Heer des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit als gesellschaftliche Randgruppe
Autor
Jahr
2012
Seiten
23
Katalognummer
V203367
ISBN (eBook)
9783668713659
ISBN (Buch)
9783668713666
Dateigröße
2662 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mittelalter, Tross, Heer, Randgruppe, Neuzeit, Gesellschaft
Arbeit zitieren
Magister Artium Sebastian Lucius (Autor), 2012, Der Tross im Heer des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit als gesellschaftliche Randgruppe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203367

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