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Berufswahl von Schülern und Studenten im Kontext mangelnder Informiertheit und geringer Motivation

Title: Berufswahl von Schülern und Studenten im Kontext mangelnder Informiertheit und geringer Motivation

Bachelor Thesis , 2012 , 37 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Pavlina P. (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Berufswahl von Schülern und Studenten im Kontext mangelnder Informiertheit seitens der Interessenten selbst, aber auch seitens der Familien und Schulen. Eigenes Desinteresse und mangelnde Motivation berauben junge Menschen oft um die Gelegenheit einer angemessenen Entscheidung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretisch-Methodische Ebene

2.1.Der Übergang von Hauptschule/Realschule auf eine „höher“ bildende Schule

2.2.Ein wichtiger Lebensschritt

2.3.Wert der Bildung

2.4.Die Grundstrukturen des Bildungssystems in der Bundesrepublik Deutschland

3. Unterschiedliche Erwartungen bezüglich der Durchsetzung auf dem Arbeitsmarkt

3.1.Lerntheoretische Berufswahltheorie

3.2.RIASEC-Modell nach John L. Holland

3.3.Vergleich der Berufswahltheorien

3.4.Informiertheit als Grundprinzip der Berufswahl

4. Informationen zur Berufswahl

4.1.Bundesagentur für Arbeit – Bildungsinformationszentrum (BIZ)

4.2.Bundesagentur für Arbeit – individuelle Einzelberatung

4.3.Schullaufbahnberatung

4.4.Psychologische Beratung

5. Berufswahlunterricht als eigenes Unterrichtsfach

6. Fazit.

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die Herausforderungen bei der Berufs- und Studienwahl von Schülern und Studenten unter Berücksichtigung mangelnder Informiertheit und geringer Motivation. Dabei wird analysiert, wie diese Faktoren, beeinflusst durch familiäre und schulische Kontexte, zu Fehlentscheidungen oder Bildungsbrüchen führen können, und welche Rolle professionelle Beratungseinrichtungen sowie die Schule bei der Unterstützung zur Berufswahlreife spielen.

  • Theoretische Grundlagen der Berufswahlprozesse und Laufbahnentwicklung
  • Vergleichende Analyse von Berufswahltheorien (Lernprozess vs. Zuordnung)
  • Struktur und Einfluss des deutschen Bildungssystems auf die Berufswahl
  • Kritische Beleuchtung bestehender Beratungsangebote und Informationsdefizite
  • Bedeutung des Berufswahlunterrichts als präventives Instrument

Auszug aus dem Buch

1.Einleitung

Seit geraumer Zeit steigt die Zahl der verschiedenen Schularten mit verschiedenen fachlichen Abzweigungen und unterschiedlichen beruflichen Fachrichtungen. Früher wurde die Auswahl der geeigneten höher bildenden Schule den intellektuellen Eigenschaften und anderen Fertigkeiten des jeweiligen Schülers angepasst. Die im Allgemeinen höher begabten Schüler gingen aufs Gymnasium, die anderen, weniger begabten Schüler oder diejenigen die zu große Anforderungen meiden wollten, wählten eine Ausbildung.

Heute ist der Trend abweichend. Die Höherqualifizierung steht im Vordergrund, wodurch sich der allgemeine Konkurrenz- und Leistungsdruck für den Einzelnen enorm steigert (vgl.: Hurrelmann 1988: S.5). Jeder fähige Schüler versucht, eine höhere Schulbildung zu erreichen, die ihm bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt verschaffen könnte (vgl.: Ulich 1998: S.377). Die aktuelle Tendenz zeigt, dass die Abiturientenquote steigt, wobei die niedrigeren Abschlussformen zunehmend weniger vertreten sind.

Die Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt sind mit nur schwer vorhersagbaren Entwicklungen verbunden, was für alle Qualifikationsgruppen gewisse Schwierigkeiten mit sich bringt. Alle stehen vor der Entscheidung einer Berufs- oder Studienwahl, aufgrund der Entscheidungsvielfalt birgt diese Wahl stets Risiken, wie die unzureichende Rationalität oder eine fehlerhafte Entscheidung bei der Auswahl eines Berufes oder eines Studienfaches. Treten diese Fälle ein, kommt es wiederum zu Brüchen in der Bildungsbiographie des Einzelnen, was zu Unsicherheit seitens der Individuen führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, dass steigender Leistungsdruck und eine wachsende Entscheidungsvielfalt bei der Berufswahl vermehrt zu Unsicherheiten und Fehlentscheidungen führen.

2. Theoretisch-Methodische Ebene: Es werden grundlegende Aspekte wie Bildungsübergänge, der gesellschaftliche Wert von Bildung und die Strukturen des deutschen Schulsystems als Rahmenbedingungen der Berufsfindung erläutert.

3. Unterschiedliche Erwartungen bezüglich der Durchsetzung auf dem Arbeitsmarkt: Das Kapitel vergleicht theoretische Ansätze zur Berufswahl und betont die zentrale Rolle der Informiertheit für den Erfolg auf dem Arbeitsmarkt.

4. Informationen zur Berufswahl: Hier werden diverse Beratungsinstanzen wie das BIZ, die Einzelberatung der Arbeitsagentur, Schullaufbahn- und psychologische Beratung in ihrer Methodik und Effizienz kritisch beleuchtet.

5. Berufswahlunterricht als eigenes Unterrichtsfach: Es wird die Bedeutung eines eigenständigen Unterrichts zur Berufsvorbereitung diskutiert, um Schülern bei der Orientierung und Kompetenzentwicklung besser zu unterstützen.

6. Fazit.: Zusammenfassend wird die Notwendigkeit unterstrichen, Beratungsmaßnahmen und schulische Konzepte weiterzuentwickeln, da der aktuelle Informationsstand vieler Jugendlicher unzureichend bleibt.

Schlüsselwörter

Berufswahl, Berufsberatung, Berufswahlreife, Arbeitsmarkt, Bildungssystem, Berufswahltheorie, Holland-Modell, Lernprozess, Informationsdefizit, Schule, Schüler, Studenten, Berufsentscheidung, Laufbahnentwicklung, Berufswahlunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den komplexen Prozessen der Berufs- und Studienwahl, wobei der Schwerpunkt auf den Herausforderungen durch mangelnde Informiertheit und geringe Motivation der Jugendlichen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Einbettung der Berufswahl, das deutsche Bildungssystem als Einflussfaktor, die Analyse verschiedener Beratungsmöglichkeiten sowie das Konzept des Berufswahlunterrichts.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Schwachstellen in der aktuellen Berufsorientierung zu identifizieren und die Notwendigkeit für eine verbesserte, strukturierte Unterstützung Jugendlicher aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Ausarbeitung, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Befunde und Studien zur Berufsorientierung basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Betrachtung, einen Vergleich relevanter Berufswahltheorien, die kritische Diskussion von Informations- und Beratungsinstanzen sowie eine Analyse schulinterner Maßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Berufswahl, Berufswahlreife, Beratung, Arbeitsmarkt, Bildungssystem und Berufswahltheorien.

Warum wird die Rolle der Eltern als so kritisch eingestuft?

Die Arbeit stellt heraus, dass Eltern zwar die wichtigste Beratungsinstanz für Jugendliche sind, jedoch oft selbst nicht über ausreichende Informationen verfügen, um ihren Kindern eine fundierte Hilfestellung zu geben.

Was bemängelt die Autorin am aktuellen Berufswahlunterricht?

Die Autorin kritisiert insbesondere das Fehlen verbindlicher, didaktisch fundierter Leitlinien sowie die unzureichende Ausdehnung dieser Angebote auf das Gymnasium.

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Details

Title
Berufswahl von Schülern und Studenten im Kontext mangelnder Informiertheit und geringer Motivation
College
University of Trier
Grade
1,0
Author
Pavlina P. (Author)
Publication Year
2012
Pages
37
Catalog Number
V203471
ISBN (eBook)
9783656300137
Language
German
Tags
berufswahl schülern studenten kontext informiertheit motivation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pavlina P. (Author), 2012, Berufswahl von Schülern und Studenten im Kontext mangelnder Informiertheit und geringer Motivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203471
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