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Der Vergleich von kategorialen und dimensionalen Klassifikationssystemen in Anlehnung an das Referat "Psychopathologie im Kindes- und Jugendalter - Einführung und Grundlagen“

Titel: Der Vergleich von kategorialen und dimensionalen Klassifikationssystemen in Anlehnung an das Referat "Psychopathologie im Kindes- und Jugendalter - Einführung und Grundlagen“

Hausarbeit , 2009 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Susanne Bringezu (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Theoretischer Hintergrund: Die heute bekanntesten kategorialen Klassifikationssysteme
zur Diagnosevergabe stellen DSM IV und ICD- 10 dar. Die dimensionale
Klassifikation ist aber ebenfalls von wichtiger Bedeutung, insbesondere dann wenn
Verhaltensausprägungen beschrieben werden sollen.
Fragestellung: Es stellt sich die Frage, welche Vor- und Nachteile diese beiden Ansätze
zu bieten haben. Zudem sollen grundlegende Unterschiede verdeutlicht werden.
Methode: Die hier angeführten Themen beziehen sich ausschließlich auf
Literaturquellen die sich mit der der Diagnostik und Klassifikation von psychischen
Störungen im Kindes- und Jugendalter beschäftigen. Ergänzend wurden noch
ausgewählte Zeitschriftenartikel verwendet. Die allgemeinen Beschreibungen zu ICD-
10 und DSM IV wurde durch Standardwerke der Allgemeinen Klinischen Psychologie
unterstützt. Es wurde versucht, anhand von Beispielen zu arbeiten, was sich jedoch als
relativ schwierig herausstellte. Die besagte Literatur versucht die Thematik an
Beispielen zu verdeutlichen. Jedoch geschieht dies oberflächlich und allgemein.
Themen werden „angerissen“, aber dennoch nicht genug vertieft. Ich meine dies nicht
als Kritik. Gerade im klinischen Bereich ist die Arbeit mit diesen Ansätzen im Kontakt
mit den Patienten alltäglich und individuell. Mir ist bewusst, dass sich diese
Individualität nicht in ein Buchkapitel packen lässt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

1. Die kategoriale Klassifikation

2. Vorstellung der Diagnostic Classification 0-3, 1. Revision (DC: 0- 3R)

3. Die dimensionale Klassifikation

4. Bewertung der beiden Systeme

5. Kategoriale und dimensionale Klassifikation anhand von aggressivem und antisozialem Verhalten

6. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Unterschiede sowie die Vor- und Nachteile von kategorialen und dimensionalen Klassifikationssystemen in der Diagnostik psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen, um aufzuzeigen, wie diese Ansätze den diagnostischen Prozess unterstützen oder ergänzen können.

  • Grundlagen kategorialer Klassifikationssysteme (ICD-10, DSM-IV)
  • Einführung in die Diagnostic Classification 0-3R für Kleinkinder
  • Methodik und Anwendung dimensionaler Klassifikationsansätze
  • Vergleichende Bewertung der klinischen Relevanz beider Systeme
  • Fallbeispiel: Diagnostik von aggressivem und antisozialem Verhalten

Auszug aus dem Buch

3. Die dimensionale Klassifikation

Bei der dimensionalen Klassifikation geht man davon aus, dass sich psychische Störungen als kontinuierlich verteilte Merkmale darstellen (Kuschel, 2001). Infolge dessen liegt dieser Klassifikation eine Kontinuitätsannahme zugrunde, welche besagt, dass es nahtlose Übergänge zwischen normalen und abnormen psychischen Phänomenen gibt (Döpfner et al., 2000).

Es wird die Annahme vertreten, dass sich Kinder und Jugendliche entlang dieser Dimensionen beschreiben lassen. Wie der Name verdeutlicht, sind empirisch gewonnene Dimensionen die Grundlage dieses Klassifikationssystems. Mit Hilfe von multivariaten statistischen Verfahren ermittelt man die Dimensionen psychischer Störungen. Die dimensionalen Klassifikationssysteme stützen sich in der Regel auf Fragebogenverfahren zur Erfassung von psychischen Auffälligkeiten (Kuschel, 2001). Befürworter der dimensionalen Klassifikation vertreten die Auffassung, dass sich normales und abweichendes Verhalten hinsichtlich Intensität oder Ausmaß, jedoch nicht in der Art unterscheiden. Zudem ist es bei der dimensionalen Klassifikation notwendig, dass Personen auf einer quantitativen Skala (z. B. Ängstlichkeitsskala von 1 bis 10, wobei 1 minimal und 10 extrem entspricht) angeordnet werden. Die Klassifikation müsste so vorgenommen werden, dass die Patienten in Bezug auf die psychische Störung in ihren entscheidenden Dimensionen beurteilt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung: Bietet einen Überblick über den theoretischen Hintergrund, die methodische Vorgehensweise sowie die zentralen Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Arbeit.

1. Die kategoriale Klassifikation: Erläutert die Grundlagen operationaler Klassifikationssysteme wie ICD-10 und DSM-IV und deren Bedeutung für die klinische Praxis.

2. Vorstellung der Diagnostic Classification 0-3, 1. Revision (DC: 0- 3R): Beschreibt ein spezifisches multiaxiales Diagnosesystem für die Altersgruppe der Säuglinge und Kleinkinder.

3. Die dimensionale Klassifikation: Erklärt den auf Kontinuität basierenden Ansatz und die Verwendung quantitativer Skalen zur Erfassung psychischer Störungen.

4. Bewertung der beiden Systeme: Diskutiert die Vor- und Nachteile der Ansätze hinsichtlich ihrer Kommunikations- und Abrechnungsfunktion sowie ihrer diagnostischen Genauigkeit.

5. Kategoriale und dimensionale Klassifikation anhand von aggressivem und antisozialem Verhalten: Veranschaulicht die Anwendung beider Systeme an einem konkreten Beispiel für Verhaltensstörungen.

6. Resümee: Zieht das Fazit, dass beide Ansätze nicht gegeneinander ausgespielt, sondern idealerweise ergänzend kombiniert werden sollten.

Schlüsselwörter

Kategoriale Klassifikation, Dimensionale Klassifikation, ICD-10, DSM-IV, Psychopathologie, Kinder- und Jugendalter, Diagnostik, DC: 0-3R, Aggressives Verhalten, Antisoziales Verhalten, Multiaxiale Klassifikation, Verhaltensstörungen, Komorbidität, Achenbach, Klinische Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht kategoriale und dimensionale Ansätze zur Klassifikation psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den gängigen Systemen ICD-10 und DSM-IV, dem ergänzenden DC: 0-3R sowie den theoretischen Unterschieden zwischen kategorialer und dimensionaler Diagnostik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Stärken und Schwächen beider Ansätze aufzuzeigen und zu klären, wie diese zum Wohl des Patienten im diagnostischen Prozess ergänzend genutzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf wissenschaftlichen Standardwerken der Klinischen Psychologie sowie ausgewählten Zeitschriftenartikeln basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Funktionsweise der Klassifikationssysteme, bewertet deren Nutzen in der Praxis und wendet die Erkenntnisse exemplarisch auf aggressives und antisoziales Verhalten an.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Klassifikation, Diagnostik, ICD-10, DSM-IV, Dimensionale Diagnostik, Kategoriale Diagnostik und Verhaltensstörungen.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen kategorialen und dimensionalen Systemen für Therapeuten relevant?

Während kategoriale Systeme für die offizielle Diagnose und Abrechnung notwendig sind, liefern dimensionale Systeme wertvolle Informationen über die Intensität und den Schweregrad von Verhaltensauffälligkeiten.

Wie wird das Problem der Komorbidität in dieser Arbeit diskutiert?

Die Arbeit weist darauf hin, dass kategoriale Systeme bei Komorbidität oft an Grenzen stoßen, da sie multiple Diagnosen nebeneinander stellen müssen, ohne deren Interaktion zu berücksichtigen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Vergleich von kategorialen und dimensionalen Klassifikationssystemen in Anlehnung an das Referat "Psychopathologie im Kindes- und Jugendalter - Einführung und Grundlagen“
Hochschule
Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Stendal
Veranstaltung
Jugendentwicklung-Jugendprobleme
Note
1,3
Autor
Susanne Bringezu (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
16
Katalognummer
V203751
ISBN (eBook)
9783656298618
ISBN (Buch)
9783656300915
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kategoriale Diagnostik Dimensionale Diagnostik Kindes- und Jugendalter ICD-10 DSM-IV Entwicklungspsychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Susanne Bringezu (Autor:in), 2009, Der Vergleich von kategorialen und dimensionalen Klassifikationssystemen in Anlehnung an das Referat "Psychopathologie im Kindes- und Jugendalter - Einführung und Grundlagen“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203751
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Leseprobe aus  16  Seiten
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