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TopSharing ein probates Mittel, um gute, teilzeitwillige Führungskräfte für deutsche Unternehmen zu gewinnen

Evaluation von Befragungen in deutschen Unternehmen zum Teilzeitmodell TopSharing

Título: TopSharing ein probates Mittel, um gute, teilzeitwillige Führungskräfte für deutsche Unternehmen zu gewinnen

Tesis (Bachelor) , 2011 , 126 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Susanne Broel (Autor)

Gestión de recursos humanos - Otros
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Die demografische Entwicklung und der damit einhergehende vermutete Facharbeitermangel in den nächsten Jahren in der Bundesrepublik Deutschland ist immer wieder aktuelles Thema in den Medien.

Die öffentlich geführte Diskussion um diesen in absehbarer Zeit immer größer werdenden Mangel geht in verschiedenste Richtungen, angefangen bei der Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland über eine Aktivierung von nicht berufstätigen Frauen, hin zu den Überlegungen, ältere Mitarbeiter länger an das Unternehmen zu binden.

Die Autorin hat diese Diskussion für ihre Thesis aufgegriffen. Zur Beseitigung des Mangels werden aus Sicht der Autorin innovative Teilzeitmodelle zu wenig berücksichtigt. Denn um gute Führungskräfte im Unternehmen zu halten, kann es immer wichtiger werden, verschiedenste Arbeitszeitvarianten zur Verfügung zu stellen, um ein selbstbestimmteres Arbeiten zu ermöglichen und damit Führungskräfte an sich zu binden. Gerade Frauen und mittlerweile häufiger auch Männern in Führungspositionen wird augenscheinlich zu wenig geboten, um den Führungskräften die Möglichkeit zu gewähren, Beruf und Privatleben, z.B. ausgewogene Work-Life-Balance oder Betreuung von Familienangehörigen, in ein für sie adäquates Verhältnis zu bringen. Hier spielt ebenfalls die sich verändernde Wertevorstellung in Deutschland eine Rolle, in welcher Frauen immer besser qualifiziert sind, Karrieren anstreben und sich eine gerechte Verteilung – z.B. verstärkte Präsenz der Väter bei den Aufgaben in den Familien – wünschen.

Bei der Erstellung der Thesis wurden verschiedenste Studien berücksichtigt, die sich mit Teilzeitarbeit in Deutschland auseinandersetzen. Auch Befragungen von Führungskräften zur Teilzeitarbeit wurden untersucht und herangezogen. Fazit der meisten Studien ist, dass ein Teil der Führungskräfte Teilzeitarbeit wünscht, um z.B. „mehr Freizeit für die Familie“ oder auch für eine ausgewogene Work-Life-Balance zu erhalten.
So wendet sich die Thesis dem Thema zu, wie eine freie Zeit für Führungskräfte hergestellt werden kann. Hier wird neben dem Wunsch der Führungskräfte auch die bestehende Problematik der Überalterung der Bevölkerung sowie das Halten von älteren Führungskräften im Unternehmen erörtert.[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Kurzfassung

1.1 Summary

2. Einleitung

3. Theoretischer Teil

3.1 Führungskräfte in Teilzeit

3.2 Begriffsdefinition von TopSharing

3.2.1 Verbreitung von TopSharing als Unterform der Teilzeit

4. Psychologische Betrachtung der Motive für TopSharing

4.1 Motive für den Arbeitgeber

4.2 Motive für den Arbeitnehmer

5. Strategische Bedeutung von Teilzeitarbeit aus Unternehmenssicht

6. Praktischer Teil

7. Methodische Vorgehensweise bei der Erstellung der Fragebögen und des Interviewleitfadens

7.1 Internetbefragung von Unternehmen zu TopSharing und die Erhebungsmethoden

7.1.1 Planung der Evaluation, Aufbereitung der Internetbefragung, Auswertung der Antworten

7.1.2 Ergebnisse aus der Befragung

7.2 Narrative Interviews mit TopSharern und ihren Vorgesetzten

7.3 Aufbereitung und Auswertung der Interviewdaten

7.3.1 Fragebogen zum TopSharing

7.3.2 Fragestellung zur persönlichen Einstellung

7.3.4 Fragestellung zum Modell im Unternehmen aus Sicht der TopSharer/ehemaliger TopSharer

7.4 Ergebnis aus den Fragebögen

8. Erkenntnis aus den Befragungen

9. Problematiken bei TopSharing

9.1 Bedenken und Probleme bei der Implementierung von TopSharing

9.2 Problem der vorurteilsbehafteten Diskussion im Vorfeld der Einrichtung

10. Potenziale bei Veränderungen im Unternehmen

11. Handlungsempfehlungen

11.1 Umsetzungsmöglichkeiten in deutschen Betrieben

11.2 Änderungen der Unternehmenskultur

11.3 Alternatives Modell für Führungskräfte

11.4 Die Bedeutung von TopSharing

12. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, das Modell TopSharing als strategische Lösung für den Fachkräftemangel und zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität in deutschen Unternehmen zu evaluieren und Handlungsempfehlungen für dessen erfolgreiche Implementierung zu formulieren.

  • Analyse von Motivation und psychologischen Bedürfnissen bei Führungskräften im Teilzeitkontext.
  • Untersuchung der strategischen Bedeutung von Teilzeitarbeit für die Unternehmensperformance.
  • Empirische Erhebung zum Bekanntheitsgrad und zu Implementierungshürden des TopSharing-Modells.
  • Identifikation von kulturellen Barrieren in Unternehmen und Lösungsstrategien für den Wandel.
  • Entwicklung eines Projektleitfadens zur praktischen Umsetzung von TopSharing.

Auszug aus dem Buch

3.2 Begriffsdefinition von TopSharing

Als spezielle Variante von Arbeitszeitflexibilisierung wurde dieses Teilzeitmodell in den deutschsprachigen Sozialwissenschaften seit ungefähr den 1970iger Jahren erforscht.

TopSharing ist eine Unterform von Teilzeitarbeit und aus JobSharing entstanden – dem Teilen eines Arbeitsplatzes von zwei oder mehr Personen -. Im Mittelpunkt der Arbeitszeitflexibilisierung stand, Arbeitnehmern die Möglichkeit einzuräumen, von starren Zeitregelungen abzuweichen.52

In der deutschsprachigen Literatur wird der Begriff allerdings sehr unterschiedlich verwendet. Insbesondere im Hinblick auf die gemeinsame Verantwortung und die Stellvertreterreglung sind die Definitionen uneinheitlich. Es gibt die Möglichkeit, die Stellvertreterpflicht unbeschränkt, beschränkt oder über Dritte abzufordern. In der deutschen Praxis gibt es überwiegend Modelle mit beschränkter Stellvertreterpflicht. Weiterhin wird im JobSharing die Verbindung mit arbeitsinhaltlichen und arbeitsorganisatorischen Elementen betont.53

Hinsichtlich der Möglichkeiten und rechtlichen Ausprägungen von JobSharing wird auf die Studienarbeit der Autorin verwiesen.54

Seinen Ursprung hat das Modell JobSharing in den USA, wo bereits seit Mitte der 1960iger Jahre eine praktische Erprobung erfolgt. Neben der praktischen Umsetzung und den daraus resultierenden Ergebnissen ist als wesentliche Erkenntnis aus der amerikanischen Praxis heraus deren Gestaltungsvielfalt zu nennen.55

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kurzfassung: Überblick über die Relevanz des Fachkräftemangels und die Rolle von TopSharing als Lösungsansatz zur Bindung von Führungskräften.

2. Einleitung: Darstellung der Problematik des Fachkräftemangels in Deutschland und der Notwendigkeit für Unternehmen, sich als attraktive Arbeitgeber durch flexible Arbeitsmodelle zu positionieren.

3. Theoretischer Teil: Definition von TopSharing und Analyse der theoretischen Grundlagen von Führung in Teilzeit unter Berücksichtigung arbeitswissenschaftlicher Konzepte.

4. Psychologische Betrachtung der Motive für TopSharing: Analyse der Motivationsstrukturen bei Führungskräften basierend auf den Modellen von Maslow und Herzberg.

5. Strategische Bedeutung von Teilzeitarbeit aus Unternehmenssicht: Bewertung des betriebswirtschaftlichen Nutzens flexibler Arbeitszeitmodelle als Wettbewerbsfaktor.

6. Praktischer Teil: Beschreibung des Forschungsdesigns, inklusive der Internetbefragung und der narrativen Interviews zur Untersuchung der Verbreitung und Akzeptanz von TopSharing.

7. Methodische Vorgehensweise bei der Erstellung der Fragebögen und des Interviewleitfadens: Detaillierte Darstellung der empirischen Methoden zur Validierung der Forschungsannahmen.

8. Erkenntnis aus den Befragungen: Analyse der Ergebnisse zur aktuellen Umsetzungssituation in deutschen Unternehmen und den identifizierten Hürden.

9. Problematiken bei TopSharing: Diskussion der Bedenken und der vorurteilsbehafteten Diskussion bezüglich der Teilbarkeit von Führungspositionen.

10. Potenziale bei Veränderungen im Unternehmen: Erörterung der Chancen durch einen Wertewandel und moderne Führungsansätze.

11. Handlungsempfehlungen: Konkrete Schritte für Unternehmen zur erfolgreichen Implementierung von TopSharing durch Projektphasen und Kulturentwicklung.

12. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Zukunftsfähigkeit von TopSharing im Kontext des demografischen Wandels und des War for Talents.

Schlüsselwörter

TopSharing, JobSharing, Führungskräfte, Teilzeitarbeit, Arbeitszeitflexibilisierung, Personalführung, Unternehmenskultur, Work-Life-Balance, Fachkräftemangel, Motivation, Herzberg, Maslow, Personalmanagement, demografischer Wandel, Wettbewerbsvorteil

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Teilzeitmodell "TopSharing" als eine Möglichkeit für Unternehmen, qualifizierte Führungskräfte zu gewinnen und langfristig zu binden, insbesondere angesichts des demografischen Wandels.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit beleuchtet die psychologische Motivation von Führungskräften, die strategischen Vorteile für Arbeitgeber durch Flexibilisierung sowie die kulturellen Hürden bei der Implementierung solcher Modelle in deutschen Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Es soll evaluiert werden, warum TopSharing in Deutschland trotz positiver theoretischer Befunde nur zögerlich umgesetzt wird und wie eine erfolgreiche Einführung in die Unternehmenskultur gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Verfasserin kombiniert eine Sekundärforschung mit einer Primärerhebung, bestehend aus einer Internetbefragung von Unternehmen sowie narrativen Interviews mit TopSharer-Paaren und deren Vorgesetzten.

Was wird im praktischen Teil der Arbeit behandelt?

Im praktischen Teil erfolgt die Auswertung der empirischen Daten über Bekanntheit, Verbreitung, Hindernisse und Akzeptanz von TopSharing in der deutschen Unternehmenspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen TopSharing, Führungskräfte, Teilzeit, Arbeitszeitflexibilisierung, Personalführung, Unternehmenskultur und War for Talents.

Warum betrachten viele Vorgesetzte TopSharing skeptisch?

Die Skepsis resultiert laut der Untersuchung primär aus sozio-emotionalen Faktoren und veralteten Führungsbildern, die Führung untrennbar mit physischer Präsenz und Machtanspruch verbinden.

Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Implementierung von TopSharing entscheidend?

Erfolgsentscheidend sind laut der Autorin ein Umdenken in der Unternehmenskultur, eine klare Aufgabenverteilung, eine hohe Vertrauenskultur und die aktive Unterstützung durch das Top-Management.

Final del extracto de 126 páginas  - subir

Detalles

Título
TopSharing ein probates Mittel, um gute, teilzeitwillige Führungskräfte für deutsche Unternehmen zu gewinnen
Subtítulo
Evaluation von Befragungen in deutschen Unternehmen zum Teilzeitmodell TopSharing
Universidad
Steinbeis University Berlin  (Steinbeis Center of Management)
Calificación
2,0
Autor
Susanne Broel (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
126
No. de catálogo
V203753
ISBN (Ebook)
9783656319856
ISBN (Libro)
9783656320661
Idioma
Alemán
Etiqueta
TopSharing JobSharing War of Talents Worklife.-Balance Unternehmenskulturen moderner Führungsstil Teilzeitarbeit in Führung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Susanne Broel (Autor), 2011, TopSharing ein probates Mittel, um gute, teilzeitwillige Führungskräfte für deutsche Unternehmen zu gewinnen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203753
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