Planung und Ablauf einer Moderation


Studienarbeit, 2012

15 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Zielsetzung und Vorgehensweise
1.2. Die Moderation

2. Moderation an einem Praxisbeispiel
2.1. Titel, Anwendungsfeld, Thema
2.1.1. Titel
2.1.2. Anwendungsfeld
2.1.3. Thema
2.2. Teilnehmer
2.3. Moderator
2.4. Vorgeschichte

3. Situationsanalyse
3.1. Ziele und Interessen der Teilnehmer
3.1.1. Landwirte
3.1.2. Anwohner
3.1.3. Bürgerinitiative
3.1.4. Geschäftsleitung des Flughafens
3.1.5. Vertreter der Lufthansa
3.1.6. Bürgermeister von Eitting
3.1.7. Mitarbeiter des Flughafens München
3.2. Konflikte der Teilnehmer
3.2.1. Befürworter der 3. Startbahn
3.2.2. Gegner der 3. Startbahn

4. Situation des Moderators

5. Vorbereitung
5.1. Inhaltliche Vorbereitung
5.2. Methodische Vorbereitung
5.3. Organisatorische Vorbereitung
5.4. Persönliche Vorbereitung

6. Kritische Situationen
6.1. Seitengespräche
6.2. Technische Pannen
6.3. Konflikte

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis
8.1. Buchquellen

9. Anhang
9.1. Ablaufplan
9.2. Checkliste „Rahmenbedingungen“
9.3. Checkliste „Moderatorenkoffer“

1. Einleitung

1.1. Zielsetzung und Vorgehensweise

Die vorliegende Studienarbeit beschäftigt sich mit der Vorgehensweise und Herausforderungen einer Moderation anhand eines fiktiven Praxisbeispiels. Im ersten Teil der Arbeit werden die Grundlagen des Praxisbeispiels geklärt. Dies umfasst das zu behandelnde Thema, die Teilnehmer der Moderation und die Diskussionsargumente. Anschließend folgt die Darstellung der Vorbereitung des Moderators. Anschließend werden mögliche Hindernisse bei der Durchführung der Moderation thematisiert. Zum Schluss folgt noch eine Zusammenfassung in Form eines Fazits.

Insgesamt soll die Studienarbeit einen Überblick über den Ablauf einer Moderation schaffen. An dieser Stelle sei noch kurz erwähnt, dass aufgrund der leichteren Lesbarkeit nur die Männlichkeitsform verwendet wird. Angesprochen sind beide Geschlechter gleichermaßen.

1.2. Die Moderation

Mithilfe einer Moderation können Problemlösungs- und Entscheidungsprozesse gesteuert und erfolgreich abgeschlossen werden an denen mehrere Personen beteiligt sind. Bei einer Moderation nimmt der Moderator eine wichtige Schlüsselrolle ein, da er hauptsächlich dafür verantwortlich ist, dass der Prozess problemlos und entsprechend den Zielsetzungen verläuft. Dazu gibt es verschiedenen Tools und Techniken die vom Moderator eingesetzt werden können. Seine Aufgaben bestehen nicht nur darin, es den Teilnehmern zu erleichtern ihre Meinungen austauschen zu können sondern er versucht auch eine gemeinsame Meinungsbasis der Teilnehmer zu schaffen. Eine Moderation ist dann erfolgreich wenn er es schafft, die Teilnehmer zu einem gemeinsamen Ziel zu führen.1

2. Moderation an einem Praxisbeispiel

2.1. Titel, Anwendungsfeld, Thema

2.1.1. Titel

3. Startbahn am Münchner Flughafen

2.1.2. Anwendungsfeld

Erstes Treffen zwischen den betroffenen Parteien, sprich Flughafenvertretern und den Befürwortern und Gegnern der dritten Startbahn.

2.1.3. Thema

Klärung der Wünsche und Bedenken der Betroffenen mit dem Ziel einer friedlichen Einigung.

2.2. Teilnehmer

Es werden sowohl Landwirte, Anwohner der betroffenen Gebiete, der Bürgermeister von Eitting, Vertreter der Bürgerinitiative sowie die Geschäftsleitung des Flughafens, Mitarbeiter des Flughafen Münchens und Vertreter der Lufthansa vor Ort sein.

2.3. Moderator

Der Moderator wurde von einem externen selbstständigen Beratungsunternehmen beauftragt und hat bereits zahlreiche Erfahrungen in der Konfliktbewältigung bei Großprojekten.

2.4. Vorgeschichte

Damit der Flughafen München weiterhin wirtschaftlich lukrativ bleibt oder sogar noch stärker an Bedeutung zunimmt soll eine zusätzliche 3. Start- und Landebahn gebaut werden. Dies ist nicht nur mit positiven Aspekten wie die Schaffung neuer Arbeitsplätze sondern auch mit negativen Punkten wie Lärmbelastung verbunden. Der Bau soll im nächsten Jahr beginnen und es ist im Sinne der Initiatoren den Bau ohne Widerstände oder Schwierigkeiten zu vollenden. Deshalb wird von der Stadt München ein Treffen mit den betroffenen Parteien arrangiert um Bedenken zu klären und Wünschen zu berücksichtigen.

3. Situationsanalyse

3.1. Ziele und Interessen der Teilnehmer

3.1.1. Landwirte

Die Landwirte sind gegen den Bau der 3. Startbahn, da in diesem Fall ihre landwirtschaftlich genutzten Grundstücke betroffen sind.

3.1.2. Anwohner

Die Anwohner sind ebenfalls gegen den Bau der 3. Startbahn da sie zum einen den Wertverlust ihrer Grundstücke und Wohnhäuser und zum anderen gesundheitliche Schäden durch die Lärmbelastung befürchten.

3.1.3. Bürgerinitiative

Die Bürgerinitiative bildet den Kern der Vertretung betroffener Anwohner und Bürger. Sie möchten den Bau der 3. Startbahn verhindern.

3.1.4. Geschäftsleitung des Flughafens

Die Geschäftsleitung des Flughafen Münchens möchte den Standort erhalten und lukrativer machen, die Wettbewerbsfähigkeit verstärken und neue Arbeitsplätze schaffen. Das geht nach der Meinung der Vorstände nur mittels der 3. Startbahn.

3.1.5. Vertreter der Lufthansa

Die Vertreter der Lufthansa streben einen Ausbau der Flugangebote an sowie eine Entlastung des bisherigen Terminals 2. Ebenfalls ist durch den Bau der 3. Startbahn eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit geplant sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

3.1.6. Bürgermeister von Eitting

Das Dorf „Eitting“ ist von der Lärmbelastung des Flughafens direkt betroffen, da ist in der Einflugschneise liegt. Durch den Bau der 3. Startbahn befürchtet er einen immensen Zuwachs der Lärmbelastung und als Reaktion den Wegzug der Bewohner und somit ein Aussterben des Dorfes. Er vertritt die Meinungen der Bürger sowie seine eigene.

3.1.7. Mitarbeiter des Flughafens München

Die Mitarbeiter des Flughafens München sind auch für den Bau der 3. Startbahn, da sie erhoffen, dass sich dadurch ihre Arbeitsbelastung reduziert. Außerdem haben sie im Falle eines Nichtbaus Angst um ihre Arbeitsplätze da die Lufthansa mit dem Argument droht den Flughafen München nicht mehr anzufliegen.

3.2. Konflikte der Teilnehmer

Aufgrund der verschiedenen Meinungen und Einstellungen der Teilnehmer können innerhalb der Moderation Konflikte auftreten. Diese gilt es auf einer sachlichen Ebene zu thematisieren und bestenfalls zu beseitigen.

3.2.1. Befürworter der 3. Startbahn

Die Befürworter der dritten Startbahn führen als Hauptargument den Zuwachs an Arbeitsplätzen beziehungsweise Erhalt auf. Außerdem wird München und Umgebung somit für Unternehmen attraktiver und man erwartet somit eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit und der Umsätze. Die Befürchtungen und Argumente der Startbahngegner werden versucht abzuwerten indem Behauptungen aufgestellt werden, dass die Grundstücke keinesfalls an Wert verlieren, da die Wohngegend für Arbeitnehmer aufgrund der kürzeren Arbeitswege interessanter wird. Auch die zusätzliche und steigende Lärmbelastung wird ignoriert. Somit stehen für die Befürworter der dritten Startbahn hauptsächlich die wirtschaftlichen und finanziellen Interessen im Vordergrund. Sie sind von den negativen Aspekten nicht direkt betroffen, da sie weder im Immissionsbereich des Flughafens wohnen noch von den direkten Auswirkungen betroffen sind. Konflikte innerhalb der pro-Teilnehmer sind nicht zu erwarten.

3.2.2. Gegner der 3. Startbahn

Innerhalb der contra Teilnehmer sind vorhandene Konflikte zu erwarten, da manche von ihnen nicht grundsätzlichen gegen den Bau der dritten Startbahn sind beziehungsweise abwägen ob es für sie einen Vorteil bringt. Zum Beispiel stehen die Landwirte vor dem Problem, dass sie einerseits ihre Landwirtschaft und Grundstücke erhalten möchten aber zum anderen können sie eventuell aus Altersgründen oder durch fehlenden Nachfolger ihren Betrieb nicht mehr selbst betreiben. Durch den Verkauf von ganzen Grundstücken oder Grundstücksteilen hätten sie einen finanziellen Vorteil und müssten sich keine Gedanken mehr über die Zukunft machen. Der Bürgermeister von Eitting steht vor dem Konflikt, dass er vor allem die Interessen seiner Bürger, die keine dritte Startbahn aufgrund der Lärm- und Schadstoffbelastung wollen, vertreten muss. Dennoch erwartet er sich lukrative Wachstumsvorteile für sein Dorf sowie die Steigerung der wirtschaftlichen Lage durch den Bau von Gaststätten, Hotels, Wohnungen und sonstigen Freizeitangeboten. Bei den Anwohnern sowie der Bürgerinitiative ist kein innerlicher Konflikte zu erwarten.

[...]


1 Sperling, Stapelfeld, Wasseveld (2007). Moderation - Teams professionell führen mit den besten Methoden und Instrumenten. Planegg: Haufe Verlag. Seite 11 ff.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Planung und Ablauf einer Moderation
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
1,7
Autor
Jahr
2012
Seiten
15
Katalognummer
V203839
ISBN (eBook)
9783656303084
ISBN (Buch)
9783656305194
Dateigröße
588 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
planung, ablauf, moderation
Arbeit zitieren
Sabrina Jung (Autor:in), 2012, Planung und Ablauf einer Moderation , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203839

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