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Kulturkontakt Griechenlands und Persiens anhand der Übernahme des achämenidischen Reiches durch Alexander den Großen

Título: Kulturkontakt Griechenlands und Persiens anhand der Übernahme des achämenidischen Reiches durch Alexander den Großen

Trabajo Escrito , 2012 , 24 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Arthur Zwetzich (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Als Alexander nach Asien ging und seinen Feldzug gegen Dareios III, den König der Perser startete, verfolgte er offiziell zwei Ziele:
Das Erste war Rache. Rache an den Persern für die Verwüstung Griechenlands, die Xerxes in Athen hinterlassen hatte. Das zweite Ziel war die Befreiung der Völker von der persischen Herrschaft.
Das inoffizielle dritte Ziel stellte die komplette Aneignung Asiens und somit einen Eroberungskrieg dar, und wurde nicht erst nach der Einnahme von Persepolis Programm, sondern zeigte sich schon nach der Schlacht bei Issos (333) in einem Briefwechsel mit Dareios.
Mit allen Zielen hatte Alexander, wie sich im Verlaufe dieser Arbeit zeigen wird, Erfolg, doch ist es nicht zu vernachlässigen und würde der Geschichte Unrecht tun, wenn wir den Asienfeldzug „nur“ als einen Rachefeldzug betrachten würden. Zusätzlich zu den gesetzten Zielen kann der Zug nach Osten auch als Forschungszug gesehen werden, was sich an zwei Auswirkungen besonders deutlich zeigt: Die Erste ist, dass der Asienfeldzug besondere wissenschaftliche Erkenntnisse für die Griechen bereit hielt. Im Stab Alexanders befanden sich neben Strategen auch Gelehrte, die in den einzelnen Städten den geistigen Austausch vorantrieben. Ein Beispiel dafür ist Kallisthenes, der Chronist Alexanders, der während des Feldzugs in Babylon mit der Astronomie in Berührung kam. Seine Erkenntnisse schickte er weiter an seinen Verwandten, Aristoteles.
Die Zweite ist, dass auf geographischer Ebene neue Entdeckungen zustande kamen, da Alexanders Zug teilweise als geographische Erkundungsreise konzipiert worden war. Alexanders Feldzug wirkte sich direkt auf den Vorstellungshorizont des griechischen Weltbildes aus und machte die damals bekannte Welt schlicht und ergreifend "größer".
Mehr noch: Mit Alexander begann die Epoche des Hellenismus, die bis in die Spätantike andauerte und von einer "wechselseitigen Durchdringung der orientalischen und griechischen Kulturen"5 gekennzeichnet ist.
Es ist also unbestreitbar, dass Alexander der Auslöser für einen Kulturkontakt mit dem Osten war. Fraglich bleibt jedoch, welche Vorraussetzungen er geschaffen hat, so dass eine derart bedeutende Epoche entstand. Mit anderen Worten: wie sah sein "persönlicher" Kontakt mit dem Osten aus, was machte er mit der vorgefundenen Situation und was hielten die Europäer bzw. Griechen davon? Dies soll anhand seiner politischen Entscheidungen so weit wie möglich analysiert werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Eroberung als Forschungszug

2. Zur "Orientalisierung" Alexanders

2.1 Übernahme von und Respekt vor persischen Sitten vor griechischem Hintergrund

2.2 Das Ornat des Großkönigs

2.3 Die Proskynese

2.4 Hochzeiten

2.5 Persische Elemente im Heer

3. Übernahme des Perserreiches

3.1 Babylon

3.2 Susa

3.3 Persepolis

3.4 Letzte Fragen

4. Nach Alexanders Tod

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Kulturkontakt zwischen Griechenland und Persien im Zuge der Eroberung des achämenidischen Reiches durch Alexander den Großen. Dabei wird analysiert, inwieweit Alexanders politisch motivierte Integration persischer Sitten, seine Selbstinszenierung sowie sein Umgang mit der unterworfenen Bevölkerung zur Entstehung einer neuen Epoche beitrugen und wie diese Maßnahmen von seinen makedonischen Gefährten wahrgenommen wurden.

  • Analyse der sogenannten "Orientalisierung" Alexanders
  • Untersuchung politischer und ritueller Integrationsmaßnahmen (z.B. Ornat, Proskynese, Hochzeiten)
  • Reflexion des Spannungsfeldes zwischen makedonischem Siegerstolz und persischer Kultur
  • Auswirkungen der Eroberung auf die Verwaltung und das Heer

Auszug aus dem Buch

2.3 Die Proskynese

Die Befürchtung der Gefährten, dass Alexander sich vom "Makedonen" zum "Perser" wandeln würde, war allerdings nicht ganz aus der Luft gegriffen:

Alexander begrüßte asiatische Größen mit der traditionell persischen Sitte der Proskynese. Es sei ihnen allerdings negativ aufgefallen, wenn Hellenen oder Makedonen versuchten, sich dem König zu nähern und die Proskynese dabei nicht vollzogen. Alexander versuchte daraufhin, dieses Zeremoniell für alle einzuführen, stieß dabei aber auf heftigen Widerstand.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Eroberung als Forschungszug: Die Arbeit beleuchtet Alexanders Asienfeldzug nicht nur als Rache- oder Eroberungszug, sondern auch als wissenschaftliche Erkundungsreise, die zur Öffnung des griechischen Weltbildes beitrug.

2. Zur "Orientalisierung" Alexanders: Hier wird der Begriff der Orientalisierung im Kontext Alexanders als bewusste Integration persischer Kulturelemente zur Stabilisierung seines Großreiches analysiert.

3. Übernahme des Perserreiches: Dieser Teil untersucht die konkrete politische Praxis Alexanders in den eroberten Residenzstädten Babylon, Susa und Persepolis sowie die Reaktion des Heeres.

4. Nach Alexanders Tod: Das Fazit betrachtet das Schicksal des Reiches nach 323 v. Chr. und bewertet das nachhaltige Vermächtnis Alexanders hinsichtlich der wissenschaftlichen und kulturellen Vernetzung.

Schlüsselwörter

Alexander der Große, Perserreich, Achämeniden, Kulturkontakt, Orientalisierung, Proskynese, Verschmelzungspolitik, Dareios III, Hellenismus, Susa, Persepolis, Babylon, Integration, antike Geschichte, Machtanspruch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Kulturkontakt zwischen Griechen und Persern während der Eroberung des achämenidischen Reiches durch Alexander den Großen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen Alexanders Integrationspolitik, seine Adaption persischer Sitten, die militärische Organisation und die soziokulturellen Spannungen zwischen Makedonen und Persern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie Alexander durch politische Entscheidungen und die Respektierung fremder Kulturen versuchte, sein Reich zu stabilisieren und warum dies bei seinen Landsleuten auf Widerstand stieß.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die politische Entscheidungen Alexanders anhand historischer Quellen und moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der "Orientalisierung" Alexanders, der Einführung persischer Riten wie der Proskynese, den politisch motivierten Hochzeiten und dem strategischen Umgang mit eroberten Städten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Orientalisierung, Verschmelzungspolitik, Proskynese, Achämenidenreich und kulturelle Integration.

Wie reagierten Alexanders makedonische Gefährten auf die Proskynese?

Die Makedonen empfanden die Proskynese als eine demütigende, für Götter reservierte Geste und leisteten heftigen Widerstand gegen die Forderung, diese vor dem König zu vollziehen.

Welche Rolle spielte die Massenhochzeit von Susa?

Die Massenhochzeit diente als politisches Instrument, um eine neue Reichselite zu schaffen und die Integration zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen durch interkulturelle Ehen zu fördern.

Final del extracto de 24 páginas  - subir

Detalles

Título
Kulturkontakt Griechenlands und Persiens anhand der Übernahme des achämenidischen Reiches durch Alexander den Großen
Universidad
University of Hagen  (Kultur - und Sozialwissenschaftliches Institut)
Curso
Außengrenzen Alteuropas
Calificación
1,7
Autor
Arthur Zwetzich (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
24
No. de catálogo
V204033
ISBN (Ebook)
9783656309079
ISBN (Libro)
9783656310570
Idioma
Alemán
Etiqueta
Alexander der Große Plutarch Babylon Susa Persepolis Kultur Perser Kontakt Roxane Sysigambis Droysen Kallisthenes Makedonien Makedonier Massenhochzeit Verrat Armee Kyros Dareios Pass Verschmelzungspolitik Rassenkonflikt Kulturkontakt Kulturkonflikt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Arthur Zwetzich (Autor), 2012, Kulturkontakt Griechenlands und Persiens anhand der Übernahme des achämenidischen Reiches durch Alexander den Großen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204033
Leer eBook
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