Die Simulation von betriebswirtschaftlichen Abläufen und Interdependenzen sowie den daraus erwachsenen Resultaten kann modellartig über Unternehmens-Planspiele abgebildet werden.
Wenngleich hierbei nur wenige Facetten der betrieblichen Realität widergespiegelt werden können, offerieren diese Software-Programme einen Einblick in die komplexen Verwebungen von Unternehmens-Innerem und –umwelt und gewisser damit verbundenen Gesetzesmäßigkeiten, welche zum Führen erfolgreicher Unternehmen führen können.
Fokus dieser Abhandlung ist die Internet-basierte Unternehmenssimulation TOPSIM - Business Development der TATA Interactive GmbH, zu der ein gewähltes strategisches Konzept und deren Implementierung im theoretischen sowie praktischen Ansatz dargestellt wird.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Strategisches Konzept
2.1 Unternehmensstrategie
2.1.1 Theoretischer Ansatz
2.1.2 Gewählter Ansatz im Planspiel
2.2 Funktionsstrategien
2.2.1 Supply Chain Management
2.2.2 Logistikstrategie
2.2.3 Produktion
2.2.4 Materialwirtschaft
3 Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Anwendung strategischer Managementkonzepte im Rahmen einer internetbasierten Unternehmenssimulation. Ziel ist es, theoretische Ansätze der strategischen Führung und der Funktionsbereichsstrategien (Logistik, Produktion, Materialwirtschaft) mit der praktischen Umsetzung im Planspiel "TOPSIM - Business Development" zu verknüpfen und deren Effektivität zu bewerten.
- Grundlagen des strategischen Managementprozesses
- Differenzierung und Qualitätsführerschaft als Unternehmensstrategie
- Integrative Funktionsbereichsstrategien (Supply Chain Management)
- Tool-basierte Entscheidungsfindung und Budgetierung
- Analyse und Steuerung von operativen Kennzahlen im Planspiel
Auszug aus dem Buch
2. Strategisches Konzept
Das strategische Konzept setzt sich zusammen aus der Strategie des Gesamtunternehmens und den untergeordneten Funktionsbereichsstrategien sowie möglicher weiterer untergeordneter Strategien auf tieferen Hierarchiestufen eines Unternehmens.
Der strategische Prozess der Funktionsbereichsstrategien – bestehend aus Strategieentwicklung, -auswahl, -implementierung und –kontrolle - leitet sich in weiten Teilen aus dem Prozess der Unternehmensstrategie ab.
Die Ziele zur Erreichung der Unternehmensstrategie müssen mittels Funktionsbereichsstrategien erreicht werden. Mithin handelt es sich um eine Detaillierung der Unternehmensstrategie auf einer untergeordneten Hierarchiestufe, welche je nach Hierarchietiefe mit jeder tieferen Hierarchiestufe - bezogen auf deren Zuständigkeitsbereich - durchgeführt wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Unternehmenssimulation ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, theoretische Kenntnisse im Planspiel praxisnah umzusetzen.
2 Strategisches Konzept: Hier wird der theoretische Rahmen strategischer Unternehmensführung dargelegt und die Anwendung der gewählten Differenzierungsstrategie auf die Funktionsbereiche Materialwirtschaft, Logistik und Produktion innerhalb des Planspiels detailliert beschrieben.
3 Zusammenfassung: Dieses Kapitel rekapituliert die gewonnenen Erkenntnisse und stellt fest, dass die gewählte Strategie der Qualitätsführerschaft erfolgreich als Orientierungsrahmen für die periodischen Unternehmensentscheidungen dienen konnte.
Schlüsselwörter
Unternehmenssimulation, Strategisches Konzept, Strategieimplementierung, Qualitätsführerschaft, Funktionsstrategien, Logistik, Materialwirtschaft, Produktion, Supply Chain Management, Unternehmensführung, Budgetierung, Planspiel, Kennzahlenanalyse, Differenzierung, Strategische Kontrolle
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Umsetzung eines strategischen Konzepts innerhalb einer internetbasierten Unternehmenssimulation (TOPSIM), wobei der Fokus auf dem Zusammenspiel von Unternehmenszielen und den daraus abgeleiteten Funktionsbereichsstrategien liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung strategischer Prozesse, die Strategieentwicklung im Planspiel sowie deren operative Implementierung in den Bereichen Logistik, Produktion und Materialwirtschaft.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist der Nachweis, wie theoretische Managementkonzepte methodisch korrekt auf eine Unternehmenssimulation übertragen werden können, um eine konsistente Differenzierungsstrategie (Qualitätsführerschaft) erfolgreich umzusetzen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt den deduktiven Ansatz, indem sie gängige Theorien der strategischen Unternehmensführung (z. B. nach Kreutle oder Hungenberg) auf die spezifischen Bedingungen des Planspiels anwendet und durch eine tool-basierte Entscheidungsmatrix methodisch unterstützt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Unternehmensstrategie sowie eine detaillierte Ausarbeitung der Funktionsbereichsstrategien und deren praktische Umsetzung mittels Excel-basierter Planungsinstrumente.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Strategisches Konzept, Qualitätsführerschaft, Funktionsstrategien, Supply Chain Management und Planspiel charakterisiert.
Warum spielt das Konzept der "Qualitätsführerschaft" eine so wichtige Rolle?
Es dient als strategisches Leitziel der InCoLo AG, um sich im Wettbewerb durch hochwertige Produkte und Services abzugrenzen, was direkt die Entscheidungen in F&E, Marketing und Personalentwicklung beeinflusste.
Welchen Einfluss hatte der "Budgetierungsprozess" auf die Ergebnisse?
Der Budgetierungsprozess stellte das methodische Rückgrat dar; er erlaubte es, die strategischen Ziele in operative Planzahlen zu übersetzen und so die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen in den jeweiligen Spielperioden sicherzustellen.
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- Lorenz Fleischhauer (Author), 2012, Strategisches Konzept und Strategie-Implementierung im theoretischen sowie praktischen Ansatz im Zuge einer Unternehmens-Simulation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204071